Die Vision als Luftbild

Wiederherstellung im Rahmen der Lutherdekade bis 2017

Der Zeitpunkt ist da: "Unseres Herrgotts Kanzlei" kehrt bis 2017 körperlich an ihren Ursprungsort (genius loci) zurück. Geistig ist sie nie weg gewesen! Seit 1004 wurde die Ulrichskirche mehrfach zerstört und durch die Bürger immer wieder aufgebaut.

Gute Gründe für den Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche

  • Bischof Ulrich von Augsburg geweiht, dem engsten Weggefährten von Otto dem Großen
  • Martin Luther besuchte als Schüler Gottesdienste in der Ulrichskirche
  • Wirkungsstätte von Luthers engstem Vertrauten, Nicolaus von Amsdorf
  • Ulrichskirchenpfarrer von Amsdorf gründete die erste protestantische Stadtschule Europas
  • "Unseres Herrgotts Kanzlei" gab der Stadt den Beinamen und Wilhelm Raabe den Erzählstoff
  • Schlüsselbauwerk der europäischen Geschichte (Verbreitung des Protestantismus, Magdeburger Centurien)
  • Tauf-, Gemeinde- und Heiratskirche Otto von Guerickes, des größten Sohnes der Stadt Magdeburg
  • Ulrichskirche wurde auf Drängen von Otto von Guericke nach der Zerstörung der Stadt 1631 als erste wiederaufgebaut
  • Otto von Guericke holte den bedeutendsten Orgelbaumeister der Barockzeit Arp Schnitger aus Hamburg nach Magdeburg
  • Barocke Schnitgerorgel ist - wie auch 1999 in Göteborg/Schweden geschehen - 1:1 rekonstruierbar
  • Telemannstadt Magdeburg kann mit rekonstruierter Schnitger-Orgel zum internationalen Orgel-Mekka werden
  • Realisierung der Vision des berühmten Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné von einer Ulrichskirche im Grünen
  • Günther Dehn hielt vor der Ulrichsgemeinde seinen berühmten Vortrag über „Kirche und Völkerversöhnung“
  • Von vielen Zeitzeugen als schönste Pfarrkirche Magdeburgs bezeichnet
  • Zweitälteste Pfarrkirche Magdeburgs nach der Johanniskirche
  • Ehemals die Bürgerkirche der Stadt im Gegensatz zur Ratsherrenkirche Sankt Johannis
  • Chance auf Etablierung einer modernen City-Kirche als ein Haus für uns alle
  • Komplettierung der berühmten Magdeburger Kernaltstadtsilhouette mit ihren typischen Doppeltürmen
  • Städtebaulicher Gewinn für das innerstädtische Leben, für das Stadtgepräge und für die Stadtstruktur
  • Ein Stück Wiedergutmachung für die Zerstörung von acht Magdeburger Kirchen durch zwei totalitäre Regime
  • Kirche kann auf alten Fundamenten rekonstruiert werden, städtebauliche Voraussetzungen sind hervorragend
  • Schaffung eines überregionalen Tourismusmagneten, der Touristen weltweit anlockt
  • Schaffung eines einzigartigen Ensembles aus gotischer, neoklassizistischer und moderner Architektur
  • Ulrichplatz bleibt auch nach der Rekonstruktion der Kirche ein großzügiger, grüner Stadtplatz
  • Verbesserung weicher Standortfaktoren für die Ansiedlung von Industrieunternehmen
  • Erhöhung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität der Magdeburger Innenstadt
  • Schaffung von Arbeitsplätzen bei der Planung, Ausführung und Betreibung des Bauwerkes

Die Ulrichskirche Seite an Seite mit der Neubebauung der Stadtmitte 1955

Der ehemalige Standort der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz ist unbebaut. Einzig ein bepflanztes Blumenbeet bedeckt die Fundamente. Bei einem Wiederaufbau müssen nur wenige Bäume versetzt werden, der beliebte Springbrunnen und der große Rasenanteil des Ulrichplatzes blieben erhalten. Alte Baumaterialen könnten mitverwandt werden.

Ulrichskirche

Die Ulrichskirche füllt die Lücke in der Silhouette – Blick von der Stadtautobahn

Vieles ist in Magdeburg durch die Kriege und den sozialistischen Städtebau unwiderruflich verloren gegangen. Der Wiederaufbau der Ulrichskirche könnte ein Stück Wiedergutmachung bedeuten. Die 1945 teilzerstörte Ulrichskirche hätte mit geringem Aufwand wieder aufgebaut werden können. Stattdessen wurde sie 11 Jahre nach Kriegsende durch die Machthabenden des SED-Regimes gesprengt. Deshalb und aufgrund ihrer welthistorischen Bedeutung während der Reformationszeit gebührt ihr die Rekonstruktion. Beteiligen Sie sich! Es ist der richtige Zeitpunkt, sich zu engagieren. Eine von acht, eine für alle!



Die Türme von St. Ulrich und St. Johannis "kommunizieren" wieder miteinander.


Berlin, Dresden, Potsdam, Frankfurt/Main, Hildesheim, Hannover, Mainz und Braunschweig zeigen, dass aus Träumen Wirklichkeit werden kann. Bei geschätzten Baukosten von ca. 30 Millionen Euro im Vergleich zu ca. 180 Millionen Euro für die Dresdner Frauenkirche und 552 Millionen Euro für das Berliner Schloss könnte dieser Traum in Magdeburg durchaus Realität werden. Am Reformationstag 2007 fand bereits die Gründungsveranstaltung des Fördervereins statt. Die Rekonstruktion der welthistorisch bedeutenden Ulrichskirche auf alten Fundamenten wird der Landeshauptstadt Magdeburg von großem Nutzen sein, Touristen anlocken und Geld und Arbeitsplätze in die Stadt bringen.

Ulrichskirche

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Die Kirche St. Ulrich und Levin

Magdeburg wird vom Wiederaufbau der Ulrichskirche nur profitieren. Der Wiederaufbau der Ulrichskirche sollte als historische Gerechtigkeit, moralische Selbstverständlichkeit und Fortführung der friedlichen Revolution von 1989 verstanden werden. Wenn man die Ulrichskirche nicht wieder aufbaut, erkennt man die Schandtaten der Ulbrichtdiktatur an. Dies darf nicht passieren! Pro Magdeburg! Pro Sachsen-Anhalt! Pro Ulrichskirche!

Ulrichskirche

Der Ulrichplatz hat wieder eine Mitte, die Ulrichskirche verbessert die Aufenthaltsqualität.

Dresden hat seine Frauenkirche, Potsdam bekommt seine Garnisonkirche, Magdeburg braucht seine Ulrichskirche!

 
 
 
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Zitat des Monats

"Man braucht heute schon einiges an Phantasie, um sich vorzustellen, welch überragende Bedeutung Magdeburg einmal hatte, denn im Stadtbild finden sich dafür nur noch wenige Hinweise.“ (FAZ vom 3.4.2018)

 
 
Das Buch über die Ulrichskirche