Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
01.08.13

Newsletter des Vorstands

Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. verschickt an alle Mitglieder des Vereins einen Infobrief über die Arbeit des Vorstands seit der letzten Mitgliederversammlung.

 
30.07.13

Erfreuliches aus Potsdam: Wiederaufbau beschlossen, Baugenehmigung erteilt, finanzielle Förderung durch Bundesregierung

Es gibt sehr Erfreuliches von der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. zu berichten:

"Der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Jakobs übergab heute die Baugenehmigung der Stadt Potsdam für den Bauabschnitt 1 (Turm und Seitenflügel) an den Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. Huber. Damit sind alle rechtlichen Voraussetzungen für den Wiederaufbau gegeben. Mit der Einstufung des Wiederaufbaus als "Projekt von nationaler Bedeutung" und mit ihrer finanziellen Beteiligung engagierte sich auch die Bundesregierung für die Garnisonkirche. Im Frühjahr 2014 wollen wir mit dem Bau der Fundamente beginnen. Turm und Seitenflügel sollen - wenn die Spendenlage es erlaubt - zum 500. Jahrestag der Reformation im Oktober 2017 fertiggestellt sein." (Burkhart Franck)

 
(Bildquelle: Arstempano - Digitale Zeitreisen)

Wir freuen uns mit unseren Kollegen und gratulieren sehr herzlich! Was in Potsdam geht, war in Magdeburg vorerst nicht möglich.

 
22.07.13

18-22 Uhr Bericht im Magdeburger Stadtfernsehen über Ulrichskirchenturmuhr

Am 3. Juli nahm der Offene Kanal, das Magdeburger Bürgerfernsehen, die Gelegenheit wahr, mit zwei der an der Rekontruktion der Turmuhr der Ulrichskirche Beteiligten - Goldschmiedemeister Wolfgang Krietsch und GISE-Projektleiter Fredi Oeltze - einen Beitrag über die Wiederherstellung dieses wichtigen Relikts "Unseres Herrgotts Kanzlei" zu produzieren. Beide Protagonisten schildern darin, wie die Uhr gerettet wurde und wie kompliziert sich die Rekonstruktion mit Unterstützung der GISE GmbH und gefördert durch das Jobcenter Magdeburg gestaltete. Auch historische Aufnahmen werden diesen Beitrag ergänzen.

Im Programm des Offenen Kanals wird der Beitrag am 22. Juli 2013 um 18 und 22 Uhr im Rahmen der Sendung "M hoch 3 - das Magdeburger Monatsmagazin" ausgestrahlt werden. Wer keinen Kabelanschluß hat, kann die Sendung ab dem 22. Juli auch in der Mediathek des OK unter www.ok-magdeburg.de jederzeit kostenfrei abrufen.

 
04.07.13

18 Uhr: Feier des Ulrichstages am Modell auf dem Ulrichplatz

Unsere Ulrichskirche, die Kirche St. Ulrich und Levin zu Magdeburg, war Bischof Ulrich von Augsburg geweiht, einem der engsten Weggefährten Otto des Großen. Der heilige Ulrich von Augsburg (890-973) war von 923 bis 973 Bishof von Augsburg. Er starb am 04. Juli in Augsburg. Weltweit wird alljährlich an diesem, nunmehr nach ihm benannten "Ulrichstag", seiner gedacht. Auf wir wollen dieses wieder tun und damit den Ulrichstag und die Ulrichskirche erneut ins Bewußtsein unserer Mitmenschen rücken. Deshalb lädt die AG Citykirchenarbeit in Zusammenarbeit mit der Altstadtgemeinde Magdeburg alle Mitglieder des Kuratoriums, alle Freunde des Wiederaufbau sowie alle Interessierten herzlich auf den Ulrichplatz zu einer Andacht am Donnerstag, 04. Juli 2013 um 18 Uhr und einem anschließenden zwanglosen Beisammensein mit kleinem Imbiß ein. Das Thema der Andacht wird sein: "Der heilige Ulrich und das Reisen".

Ansprache bei der Andacht auf dem Ulrichsplatz, 4.7.2013

Der Wochenspruch für diese Woche: „Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ (Eph. 2,8) Liebe Ulrichskirchengemeinde! Selig sein - Urlaubsseligkeit ist das nicht, wovon hier gesprochen wird. Obwohl, wenn der Urlaub gelingt und wenn bei den Fahrten alles gut geht, ist man vielleicht so glücklich, dass das schon ein bisschen an Seligkeit heranreicht. Von einer Reise ist hier aber höchstens im übertragenen Sinne die Rede, von der Lebensreise nämlich. Wir gehen unseren Lebensweg. Wir eilen auf ihm dahin. Wir wollen gut vorankommen. Wir wollen Erfolge haben. Da soll es aber auch Zeiten der Ruhe und Erholung geben. Wir wollen die verschiedenen Etappen gut meistern. Und wir wollen schließlich frohen Mutes ans Ziel kommen. Wenn die Lebensreise am Ende gelungen ist, dann werden wir wohl wirklich selig sein. Das ist mehr als schön, das ist mehr als glücklich. Da ist am Ende alles wirklich gut. Schon beim Urlaub und den vielen Reisen, die man so unternimmt, hat man es nicht in der Hand, dass alles gelingt. Man kann planen, man kann organisieren, aber dass es eine wirklich schöne Urlaubsreise wird, das empfinden wir im Nachhinein oft als ein Geschenk. Die Bibel sagt uns: wenn wir die Schönheit der Welt erfahren, dann sollen wir auch merken und anerkennen: Gottes Gabe ist es. Wir sollen es nicht als selbstverständlich hinnehmen, wenn es uns mal wirklich gut geht, sondern wir können dankbar dafür sein und darin auch etwas von Gottes Güte sehen, mit der er unser Leben begleitet und reich macht. Das gilt erst recht, wenn es um unser ganzes Leben geht. Wir bemühen uns darum, zu tun, was wir können. Wir strengen uns an, ordentlich und rechtschaffen zu leben und unseren Beitrag dazu zu leisten, dass die Welt bewohnbar und schön ist. Wir wollen eine ordentliche Lebensleistung abliefern, und das wird niemand gering schätzen. Aber dass wir das können und dass unser Leben im ganzen gelingt, das liegt letzten Endes doch nicht in unserer Hand. Wir müssen immer wieder bewahrt werden. Uns muss immer wieder geholfen werden. Und vor allem müssen wir immer wieder herausgeholt und gerettet werden aus der Misere, die durch unsere eigene Schuld immer wieder entsteht. Das meint die Bibel hier mit „selig“, dass wir gerettet werden aus Sünde und Schuld. Oder mit anderen Worten: Wir müssen auf unserer Lebensreise Gnade bei Gott finden. Und mit dieser Gnade kommt uns Gott auch wirklich immer wieder entgegen, mit dieser Gnade begleitet er uns auf unserem Lebensweg. Er schenkt es uns, dass unser Leben gelingen kann. Gottes Gabe ist es. Dafür Gott zu danken, das ist das Wichtigste, was wir bei Sankt Ulrich und allen Heiligen lernen können. Ulrich als Reisepatron lädt uns dazu ein, unsere Wege und unsere Lebensreise mit Gott zu gehen, auf seinen Segen zu vertrauen und ihm für die Gabe unseres Lebens zu danken. (Matthias Sens)

Sankt Ulrich und das Reisen

Liebe Freunde der Ulrichskirche! Die Menschen, die im Mittelalter in eine Kirche gingen, verbanden mit den Heiligen, die dort verehrt wurden, bestimmte Bereiche ihres Lebens. Die einzelnen Heiligen waren sozusagen zuständig für bestimmte Berufe, Lebensbereiche, Situationen, Probleme. Man bat die Heiligen dazu um Schutz und Unterstützung. St. Ulrich war für mehrere Sachen zuständig: Wasser, Wetter, Pferde und – Reisen. Das wechselte auch von Gegend zu Gegend oder von Ort zu Ort. Uns interessiert heute der Heilige Ulrich als Reisepatron. Dass Ulrich einer der Schutzheiligen der Reisenden und Wanderer geworden ist, hängt sicher damit zusammen, dass er selbst viel unterwegs gewesen ist, schon als junger Adliger und Kleriker im Dienst seines Bischofs. In Rom ist er schon früh gewesen. Dann als er selbst Bischof und Reichsfürst war, musste er immer wieder in die verschiedensten Orte des Hlg. Römischen Reiches deutscher Nation reisen. Regelmäßig musste er dahin, wo der König Hof hielt. Und in seinem Bistum Augsburg ist er unermütlich unterwegs gewesen, um seine Aufgaben als Bischof und Landesherr wahrzunehmen. Wie beschwerlich und gefährlich dass damals war, kann man sich heute kaum vorstellen. Immer wieder ist er wunderbar bewahrt geblieben. Und so fing man an, als er heilig gesprochen war, ihn um Schutz und Beistand anzurufen, wenn man sich auf eine Reise begab, oder wenn man sich verirrt hatte, oder wenn man nicht wusste, wie man an einen bestimmten Ort kommen sollte. In einem Reisesegen aus dem 12. Jahrhundert heißt es: „Ich sehe dir nach, ich sende dir nach mit meinen fünf Fingern fünfundfünfzig Engel. Gott sende dich heim mit Gesundheit. Offen sei dir das Siegetor, ebenso das Glückstor, geschlossen sei dir das Wassertor (also keine Gefahr durch Wasser) und das Waffentor. Des guten Sankt Ulrichs Segen sei vor dir und hinter dir und über dir und neben dir, wo du auch wohnest und wo du seiest, dass da guter Schutz sei.“ Im späten Mittelalter gehörten zur Ulrichskirche immer mehr Kaufleute. Sie wussten, was es heißt, auf Reisen zu sein. Überhaupt war Magdeburg an der Elbe eine wichtige Reisestation. So wird auch in unserer Ulrichskirche Ulrich als Reisepatron seine Bedeutung gehabt haben. Noch nie allerdings ist so viel gereist worden wie heute. Und in der Urlaubszeit sind jetzt wieder Millionen Menschen zusätzlich unterwegs. Wir wünschen auch jedem, dass er mindestens einen Schutzengel bei sich hat, wenn es auch nicht gleich 55 sein müssen. Wir bitten Gott, dass er uns vor Unfällen bewahrt. In unserem Gesangbuch stehen mehrere Gebete und Segenswünsche zu Urlaub und Reise. Einer von ihnen klingt ganz ähnlich wie der Ulrichssegen: „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen. Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.“ Auch wenn wir heute dafür nicht Sankt Ulrich anrufen, den Segen Gottes bei all unserem Unterwegssein brauchen wir ganz gewiss. (Matthias Sens)

 
28.06.13

Puls der Ulrichskirche schlägt wieder! Turmuhrrestaurierung durch Kuratorium, GISE und Jobcenter ermöglicht

Der Puls der Magdeburger Ulrichskirche schlägt wieder. Was durch den Hinweis von Goldschmiedemeister und Vereinsmitglied Wolfgang Krietsch an den Vereinsvorsitzenden Dr. Tobias Köppe im Jahre 2007 begann, nahm im Juni 2013 ein dankbares Ende. Die 57 Jahre lang schweigende Turmuhr der Ulrichskirche tickt wieder. Durch das glückliche Zusammenspiel von Kuratorium Ulrichskirche e.V., GISE GmbH, Job Center Magdeburg und der Ev. Kirche Magdeburgs konnte dieses einzigartige Ausstattungsstück der 1956 gesprengten Ulrichskirche gerettet werden. Im Meditationsweg "Verlorene Kirchen Magdeburgs" im Schiff der Wallonerkirche kann die Uhr nun als Exponat von allen bestaunt werden.



V.l.n.r.: Jörg Wetzel (Leiter des Projekts bei der GISE GmbH), Vorstandsmitglieder Beate Bautz, Dr. Tobias Köppe, Janina Hänecke und Uwe Thal

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Dr. Tobias Köppe äußert sich dankbar: "Es ist ein großer Tag für das bürgerliche Engagement in unserer Elbestadt. Ohne das Kuratorium Ulrichskirche und die vielen Helfer wäre die Turmuhr der Ulrichskirche längst verrostet und verrottet. Stattdessen schlägt der Puls der Magdeburger Ulrichskirche nun wieder gleichmäßig im Takt und setzt nahtlos an den 3. April 1956 an, als sie Herr Richard Meyer in einer Nacht- und Nebelaktion ausgebaut und vor der Sprengung zwei Tage später bewahrt hat."





Hinweis: Die Turmuhr wurde am 26.6.2013 um 10 Uhr aufgezogen und der lokalen Presse in gangbarem Zustand demonstriert. Sie lief ca. 4 h, bis die Gewichte den Boden berührten. Um die Turmuhr dauerhaft ticken zu lassen, bedarf es einer Aufstellung in großer Höhe, damit die Gewichte an längeren Seilen hängen können. Der beste Ort für die Aufstellung der Turmuhr der Ulrichskirche ist und bleibt daher der Südturm der rekonstruierten Kirche.

 
28.06.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
28.06.13

Der Magdeburger Sonntag berichtet

 
28.06.13

Kuratorium Ulrichskirche e.V. nimmt mit eigenem Stand am Sachsen-Anhalt-Tag 2013 teil

Wir würden uns freuen, Sie an unserem Stand beim Sachsen-Anhalt-Tag 2013 in Gommern begrüßen zu dürfen.



Folgend unsere Standzeiten:

Freitag,    28.6.2013,  14.00-20.00 Uhr
Samstag, 29.6.2013,  10.00-20.00 Uhr
Sonntag,  30.6.2013,  12.30-18.00 Uhr

Ihr Standteam: B. Rademacher, V. Moore, D. Moore, H. Becker, S. Becker, E. Döringer, H. Schaper, W. Bautz, B. Bautz, U. Drews, W. Mattstedt



Hier der Text der offiziellen Internetseite http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=22515

Sachsen-Anhalt-Tag 2013 "kunterbunt und einfallsreich".Die Stadt Gommern ist vom 28. bis 30. Juni 2013 Gastgeberin des 17. Sachsen-Anhalt-Tages. Er wird den zahlreichen Helferinnen und Helfern gewidmet, die das Land mit viel Engagement und Zusammenhalt im Kampf gegen die Flut unterstützt haben und steht somit unter dem großen Motto: "Sachsen-Anhalt sagt Danke!" Gommern wird für ein langes Wochenende zum kulturellen Mittelpunkt des Landes. Die Präsentationen der Landkreise, kreisfreien Städte, Institutionen, Vereine und Verbände werden sich auf die gesamte Innenstadt erstrecken und die Vielfalt des Landes dokumentieren. Auf den Bühnen des MDR, von radio SAW und Radio Brocken erwarten die Besucher des Landesfestes abwechslungsreiche und anspruchsvolle Programme. Der Höhepunkt wird der Festumzug am Sonntag sein. Das Landesfest steht 2013 außerdem im Zeichen des 200. Jahrestages des ersten erfolgreichen Gefechts gegen die

 
12.06.13

Grundsteinlegung für Berliner Stadtschloß: Herzlichen Glückwunsch Berlin!

Bundespräsident Joachim Gauck hat nach Jahre langem Streit am 12. Juni 2013 den Grundstein für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses gelegt. Die frühere Residenz der Preußenkönige in der Mitte Berlins werde ein lebendiger Ort der Weltkulturen werden, sagte Gauck beim traditionellen Hammerschlag auf dem Schlossplatz. Für das neue Schloss mit seiner Barockfassade hatte der Bundestag mehrheitlich votiert, es gab aber auch viel Kritik an der Rekonstruktion.Unter dem Namen Humboldtforum sollen im Schloss ab 2019 die Schätze der außereuropäischen Kulturen aus den Berliner Museen gezeigt werden (dpa).

 

Kommentar: Man kann den Berlinern nur herzlich zur Wiedererlangung der historischen Mitte der Hauptstadt gratulieren! Bei fünfzehnfach höheren Baukosten im Vergleich zur Magdeburger Ulrichskirche wird das Stadtschloß bald wieder die historische Mitte Berlins darstellen und als Touristenmagnet dienen. Dabei sind viele Analogien zur Magdeburger Stadtmitte zu erkennen: große, unbebaute Leerfläche im Zentrum der Stadt mit sozialistischer Randbebauung nach Sprengung des Gebäudes zu DDR-Zeiten. Den Großteil der Wiederaufbaukosten übernimmt der deutsche Staat. Ein Förderverein muss nur eine Teilsumme aus einer Spendensammlung hinzusteuern. Glückwunsch Berlin!

 
08.06.13

Hochwasserwelle rollt auf Magdeburg zu

Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. beteiligen sich aktiv am Hochwasserschutz, um die auf die Stadt Magdeburg zurollende Flutwelle im Zaum zu halten. Wir hoffen, dass die Fluten die elbnahen Wohnbauten der Menschen und die Kirchenbauten verschonen. Wir freuen uns über die gelebte Solidarität.

 
29.05.13

Ulrichsbote 05/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 05 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Die aktuelle Ausgabe enthält einen tollen Bericht zum Kirchentag in Hamburg.

 
24.05.13

17 Uhr: Einladung zu Orgelmusik und Grillfest/ Wallonerkirche

Die AG Vereinsleben lädt herzlich ein zum Grillabend am Freitag, den 24. Mai 2013, 17 Uhr, in der Wallonerkirche. Mitglieder des Fördervereins Ulrichskirche und alle Interessierten sind herzlich willkommen. Wie im vergangenen Jahr beginnen wir unser Treffen im Hohen Chor, um uns von Kantorin Monika Fischer auf der Orgel musikalisch einstimmen zu lassen. Danach steigt im Innenhof die Grillparty. Für Speisen und Getränke wird gesorgt. Wer noch zusätzlich Salate, Kuchen und Gebäck mitbringen möchte, darf das uneingeschränkt. Gute Laune ist natürlich mitzubringen.

 
10.05.13

5. Magdeburger Editha-Fest-Treffen

„OTTO liebt EDITHA“. Vom 10. bis 12. Mai 2013 findet in Magdeburg das 5. Magdeburger Editha-Fest-Treffen statt. In der Tradition zu Kaiser Otto dem Großen, der in erster Ehe als König Otto I. mit der angelsächsischen Königin Editha von Wessex verheiratet war, steht das Editha-Treffen auch in diesem Jahr wieder für die Ehrung des Königspaares Otto und Editha als Begründer der Stadt Magdeburg. Das 3-tägige Programm macht Stationen aus dem Leben der Königin und ihrer Ottonen-Familie greifbar. Geplant sind u.a. eine Schiffsreise, Konzerte und Gesang in Kirchen, Vorträge, sowie Theaterstücke zu historisch bedeutsamen Themen und Orten uvm. Als besonderen Höhepunkt ist die Uraufführung des Theaterstücks "Ottos Morgengabe für Editha" zu erwähnen. Weitere Informationen rund um das Editha-Fest und zum Ticket-Verkauf findet man unter: www.ottonentheater.de

 
07.05.13

Bericht vom Kirchentag in Hamburg

Herr Peter Reffert berichtet über die Teilnahme am 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg mit dem Kuratorium Ulrichskirche Magdeburg: 

"Wiederaufbau der Ulrichskirche zu Magdeburg – wir glauben daran! Unter diesem Leitwort stand die Teilnahme des Kuratoriums zum Wiederaufbau der Ulrichskirche zu Magdeburg auf dem 33. Evangelischen Kirchentag im Jahre 2011 in Dresden.Und da dieser Glaube unerschütterlich ist, beschlossen die Teilnehmer von Dresden sich unter diesem Motto auch für die Teilnahme am 34. Evangelischen Kirchentag vom 1. bis 5. Mai 2013 in Hamburg zu bewerben. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche und die Evangelische Altstadtgemeinde Magdeburg gaben hierzu ihre Zustimmung. Auch in Hamburg nun, stand der gemeinsame Stand in der Messehalle 4 unter dem Themenbereich „Bürgerschaftliches Engagement“ dieser Halle, welchem ja auch der Gedanke des Wiederaufbaus der Ulrichskirche in besonderer Weise entspricht. Die Messehalle 4 erfuhr wohl auch wegen dieses Gedankens generell ein außergewöhnlich großes Interesse. Es waren neben den zahlreichen kirchlichen Verbänden, Vereinen und Körperschaften auch alle großen politischen Parteien vertreten. Die Halle 4 wurde so zum Anziehungspunkt für deren prominente Politiker. Schon auf dem Kirchentag in Dresden wurde beschlossen, zum Kirchentag nach Hamburg per Boot anzureisen. Die Sache entwickelte sich und schon bald war uns und anderen teilnehmenden Booten im City Sporthafen Hamburg durch den Kirchentag ein Platz reserviert und es wurde die Idee zu einer Bootsparade im Rahmen des großen Eröffnungsgottesdienstes geboren. Dieser wurde dann am 1.Mai auch mit Bildern von dieser Einlaufparade durch den NDR live übertragen. Unser Boot war schon während der Anreise auf der Elbe von der Windschutzscheibe bis zum Bug mit dem offiziellen Banner Luther 2017 der Organisatoren des 500. Jubiläums der Reformation geschmückt und an einem der Antennenmaste flatterte, neben der offiziellen Fahne des Kirchentages Hamburg und der Fahne des Bundeslandes Hamburg, auch der grüne Schal des Kirchentages von Dresden mit dessen Motto „..da wird auch Dein Herz sein.“, wozu sich dann der blaue Schal des Kirchentages Hamburg mit dessen Motto „Soviel Du brauchst“ gesellte. Da wir nun wussten wie die Bootsparade ablaufen würde, haben wir kurz vor Hamburg am Sportbootanleger der Schleuse Geesthacht an der Steuerbordseite des Bootes, neben unserem Logo und dem von Luther 2017, noch Idee und Wunsch zum Wiederaufbau der Ulrichskirche Magdeburg zum Ausdruck gebracht und uns so anderentags bei der Fahrt stromabwärts den Tausenden Zuschauern am Strandkai der neu geschaffenen Hafencity Hamburg präsentiert. Nach dem Festmachen an unserem Liegeplatz in unmittelbarer Nähe der noch im Bau befindlichen Elbphilharmonie Hamburg nahmen wir am weiteren Geschehen des Kirchentages teil. Nun aber zu unserem Stand in der Halle 4. Es war eine Freude dort sein zu dürfen und den überaus zahlreichen Besuchern unser Anliegen zu erläutern und zu begründen. Unser Luther 2017 war mit dabei! Es gab natürlich auch kritische Fragen, so zu dem „Warum?“, zu dem „Warum gerade diese?“ und zur Finanzierung und zum Unterhalt und zur Erhaltung und zur sakralen Nutzung und, und, und… Ausgestattet mit fundiertem Wissen und mit der Erfahrung vieler, vieler Gespräche zuvor jedoch, haben die durchweg erfahrenen Standbetreuer mit den Gesprächen hierzu eine weitaus überwiegende Zustimmung zum Vorhaben erreicht, oder die bereits vorhandene Akzeptanz vertiefen können. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Viola und David Moore, die schon mit in Dresden dabei waren und an Wolf Mattstedt, der mit seinem PKW für den Transport der umfangreichen Standausrüstung sorgte. Für den „Spitzentag, den Samstag, stellte sich auch noch unser Mitglied Joachim Barone ein. Und “Bootsmann“ Manfred Hinz war dann auch am Stand ein würdiger und kompetenter Vertreter der Evangelischen Altstadtgemeinde Magdeburg. Unser Stand bot insgesamt einen recht ansprechenden Anblick. Die großformatigen Bildtafeln und unser Leitwort, sowie das Modell der Ulrichskirche zogen die Blicke der Vorübergehenden gut auf sich und während der Gespräche verwendeten wir neben dem Buch über die Ulrichskirche von Tobias Köppe natürlich auch die neuen Flyer, die DKV Hefte über die Ulrichskirche, sowie die Aprilausgabe des Ulrichsboten, welche ebenso wie die Flyer zahlreich verteilt wurde. Spenden und Verkäufe trugen zum Erfolg des Standes bei. Zum ersten Mal kamen an diesem Stand auch große Steine des gesprengten Kirchengebäudes als steinerne Zeitzeugen zum Einsatz. Sie ließen zum Teil durch ihre noch vorhandenen Details die Kunstfertigkeit der damaligen Steinmetze gut erkennen. Auch diese Steine stellten einen Blickfang dar und boten eine gute Gelegenheit über das Schicksal der Ulrichskirche ins Gespräch zu kommen. Am Sonntag, den 5. Mai trat die Standbesetzung die Heimreise an, wobei die Bootsfahrer von der Elbe aus über den Elbe – Seitenkanal und den Mittellandkanal zurück zu ihrem Hafen in Magdeburg fuhren. Das größte Schiffshebewerk Europas bei Lüneburg sowie eine Reihe von Schleusen gaben der Rückfahrt einen besonderen Reiz. Dazu kamen die Gewissheit und die Freude darüber, der Sache des Wiederaufbaus der Ulrichskirche wieder einmal in besonderer Weise gedient zu haben. Uns ist übrigens vor dem 35. Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart nicht Bange!"

 
05.05.13

Ulrichskirchenstand hochfrequentiert

Unser Stand auf dem Ev. Kirchentag in Hamburg ist erfreulicherweise sehr stark besucht. Der Zuspruch zu unserem Vorhaben ist enorm, ca. 97% der Meinungsbekundungen sind positiv. Dies drückt sich auch in einigen spontanen Spenden aus. Wir freuen uns darüber, dass die Idee vom Wiederaufbau der Ulrichskirche bei den Kirchentagsbesuchern so gut ankommt.

 

 
01.05.13

Kuratorium Ulrichskirche e.V. beim Ev. Kirchentag in Hamburg dabei

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. nimmt auch dieses Jahr wieder am Ev. Kirchentag teil.

Der Ev. Kirchentag findet diesmal in Hamburg statt. Der Markt der Möglichkeiten befindet sich auf dem Messegelände (Adresse: Messeplatz 1, 20357 Hamburg). Unser Stand befindet sich in der Halle A4 und hat die Nummer B17. Die Halle A4 befindet sich direkt neben dem Fernsehturm.

 

Manfred Hinz erklärt zur Teilnahme des Kuratoriums: "Um 17.00 Uhr ist am 1.5. der Beginn des Kirchentages mit Fernsehgottesdienst und Vorbeifahrt der Schiffe am Strandkai, live im NDR Fernsehen. Danach nehmen wir alle gemeinsam am Abend der Begegnung teil. Lassen wir uns überraschen, ob es wieder ein so beeindruckender Abend wird wie in Dresden. Am Donnerstag, 2.5., beginnt dann der Standbetrieb."

 
29.04.13

Ulrichsbote 04/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 04 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Die aktuelle Ausgabe enthält einen ausführlichen Bericht zum Sprengungsgedenken vom 05. April und aktuelle Termine.

 
17.04.13

Ausstellung im IBA-Shop bis 12. Mai: „Unbekannte Blicke auf wandelnde Stadt“

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
05.04.13

17 Uhr: Gedenken an die Sprengung der Ulrichskirche am Modell

Gegen das Vergessen! Ca. 40 Freunde der Ulrichskirche versammelten sich heute zu einer kleinen Andacht zum Jahrestag der sinnlosen Sprengung des geschichtsträchtigen Gebäudes vor 57 Jahren. Mit musikalischer Begleitung durch Frau Schumann erinnerte Wolf Mattstedt an die über tausendjährige Geschichte und die Umstände der Sprengung der Kirche.

    

 
02.04.13

Ulrichsbote 03/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 03 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Die aktuelle Ausgabe enthält ein erstes Resümee der Mitgliederversammlung und weitere Themen.

 
01.04.13

Artikel über Ulrichskirche in BAUSTEIN-Zeitschrift erschienen

Im BAUSTEIN-Magazin 04/2013 wird über unser Rekonstruktionsprojekt berichtet: 

 

Den Artikel gibt es als pdf hier zum Download:

Artikel Ulrichskirche Teil 1
Artikel Ulrichskirche Teil 2

Die gesamte Zeitschrift können Sie hier lesen (55 MB): 

http://www.netzwerk-stadtforen.de/Publikationen/BAUSTEIN/BAUSTEIN_012013_NetzwerkStadtforen.pdf

 
23.03.13

15 Uhr: Sechste Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

Am Samstag, den 23. März 2013, fand um 15 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in Magdeburg statt. Unser Resumee: Wir sind auf einem guten Weg! Die unmittelbare Zeit nach dem Bürgerentscheid hat uns nicht unserer Visionen beraubt.

        

 
22.03.13

18:30 Uhr: Vortrag "Umgang mit der ruinösen Nachkriegsbausubstanz in Magdeburg aus der Sicht eines Statikers"

Wir möchten an dieser Stelle auf einen für Sie möglicherweise interessanten Vortrag hinweisen, der am Freitag, den 22.03.2013 um 18:30 Uhr im Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße 10 in Magdeburg stattfindet. Thema ist der Umgang mit der ruinösen Nachkriegsbausubstanz in Magdeburg aus der Sicht eines Statikers. Vortragender ist Herr Helmut Menzel, sowohl Zeitzeuge wie auch, als damaliger Leiter der staatlichen Bauaufsicht, später an nachfolgenden Geschehnissen unmittelbar beteiligt. Freuen Sie sich auf einen sicherlich spannenden Vortrag!

 
28.02.13

Zitat des Monats Februar 2013

Das Zitat des Monats Februar 2013 von Stararchitekt Hans Kollhoff (veröffentlicht in Leonardo, Magazin für Architektur Dezember 1993) passt heutzutage auch treffend auf die städtebaulich unbefriedigende Situation des Magdeburger Ulrichplatzes:

"Entweder will ich in der Stadt sein, dann brauche ich keinen Froschteich, kein Gemüse im Garten. Dann brauche ich nicht überall Bäume. Eine planerische Haltung, die alles vermischt, sei sie noch so gut gemeint, frisst die Stadt und die Natur auf. Am Schluss bleibt diese unsägliche Melange, wo es weder Stadt noch Natur gibt, keinen richtigen Platz und keinen vernünftigen Park."

 
28.02.13

Das Kuratorium gratuliert Tobias Köppe

Es bedeutet uns Freude und Ehre zugleich,  an dieser Stelle unserem Geburtstagskinde Tobias Köppe über unsere Glückwünsche zu seinem 40. Ehrentag hinaus dieselben auch zu seiner Hochzeit zum Ausdruck zu bringen.

Nach der Zeit großer Belastungen und damit verbundenen persönlichen Entbehrungen, die in der bisherigen Umsetzung seiner Vision, die Magdeburger Kirche St. Ulrich und Levin auf ihren Fundamenten wieder zum Leben zu erwecken, ist er nach der Phase des Kennenlernens und der Bewältigung vielfältiger Probleme und Schwierigkeiten jetzt in der Freude, in den Ehestand eingetreten zu sein.

Herzlichste Glück- und Segenswünsche unserem verehrten Ehepaar für den weiteren gemeinsamen Lebensweg!


Die Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.
Magdeburg am 23. Februar 2013

 
28.02.13

Ulrichsbote 02/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 02 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden.

 
06.02.13

Glückwunsch für Uwe Thal

Brigitte Draeseke, Hans-Jörg Müller und Anika Gottschall gratulieren Uwe Thal:

"Dr. Tobias Köppe, Vorsitzender des Kuratoriums Ulrichskirche, und Uwe Thal, 1. Stellvertretender Vorsitzender, sind die Doppelspitze in unserem Verein. Uwe Thal, Dipl. Ing. Architekt BDA, wird am 6. Februar sein 50. Lebensjahr vollenden.  

Die Mitarbeiter der Redaktion des Ulrichsboten, dem Gesprächsforum für Freunde der Ulrichskirche, wollen ihm herzlichen Dank sagen für diese Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Wege zum Wiederaufbau der Ulrichskirche. Keine Laudatio von uns an dieser Stelle über sein Wirken in seinem Architekturbüro, in zahlreichen Gremien sowohl in unserer Stadt als auch auf Landes- und Bundesebene – die bringt im Februar der Ulrichsbote! 

Wir wünschen unserem Jubilar für sein neues Lebensjahr, dass sein leidenschaftlicher Einsatz als erfahrener Architekt und Baumeister zur Rettung des Rufes unserer Stadt Magdeburg immer mehr auf offene Ohren trifft.

Dazu kommen unsere Wünsche für Gesundheit, Erfolg und auch Zeit zum Kraftschöpfen in Familie und Freundschaft.

Und für den Weg der Hoffnung:      

„Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.“

Hilde Domin

Herzliche Grüße!
Brigitte Draeseke, Hans-Jörg Müller, Anika Gottschall   
Magdeburg am 6. Februar 2013"

 
04.02.13

Stammtischtermine für das erste Halbjahr 2013

Die Stammtische des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. finden freitags einmal im Monat im  "Ratscafe" auf dem Alten Markt ab 18.30 Uhr statt. Folgend die Daten für das erste Halbjahr 2013:
       
         22.02.2013
         22.03.2013
         26.04.2013
         31.05.2013
         20.06.2013

 
01.02.13

52. Vorstandssitzung

52. Vorstandssitzung des Kuratoriums Ulrichskirche zu aktuellen Fragen und Themen.

 
23.01.13

Ulrichsbote 01/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 01 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Folgend ein Auszug:

 
16.01.13

Vor 68 Jahren: Bombardierung der Magdeburger Altstadt im Zweiten Weltkrieg

Vor 68 Jahren wurde die Magdeburger Altstadt von britischen und amerikanischen Bombenflugzeugen bombardiert. Der Luftangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945 war einer der verheerendsten Luftangriffe auf eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg und stellt nach der Verwüstung Magdeburgs durch Tilly und Pappenheim im Dreißigjährigen Krieg die zweite große Zerstörung der Stadt dar. Zu den wenigen Gebäuden, die die Bombardements relativ unbeschadet überstanden, gehörte die Magdeburger Ulrichskirche. Der Zerstörungsgrad an den Türmen betrug nur 3%. Das Schiff brandte aus, Umfassungsmauern und etliche Gewölbe blieben erhalten. Die Kirche traf kein direkter Sprengbombentreffer. Die Zerstörung der Kirche veranlasste erst der Rat der Stadt Magdeburg auf Druck Walter Ulbrichts am 5.4.1956 mit seinen Sprengladungen.

 
12.01.13

11-18 Uhr: Meile der Demokratie auf dem Breiten Weg in Magdeburg

Am Samstag, den 12.01.2013 nehmen wir wieder von 11 bis 18 Uhr mit einem Stand an der Meile der Demokratie in Magdeburg teil. Unser Stand befindet sich - an nahezu gewohnter Stelle - zwischen dem Ulrichshaus und dem Kunstgewerbegeschäft am Breiten Weg.

Dank den interessierten Helfern und dem Organisator Wolf-Rüdiger Mattstedt, Leiter der AG Vereinsleben (E-mailadresse familie.mattstedt@freenet.de) . Folgend noch ein paar Eindrücke:

   

Ein Teilnehmer fasste zusammen: "Es war gut und wichtig, dass unser Kuratorium bei dieser Veranstaltung vertreten war. Nazis brauchen wir nicht bei uns! Der Besuch unseres Standes war gut. Der eine oder andere Prominente hat auch angehalten und mit uns gesprochen." Ein anderer Teilnehmer meinte: "Erfreulich und positiv waren die meisten Meinungen zur Ulrichskirche, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen."

 
11.01.13

75. Geburtstag von Dr. Wilhelm Polte

Wir gratulieren herzlich unserem Alt-OB und Vereinsmitglied Dr. Wilhelm Polte, der heute seinen 75. Geburtstag feiert. Bleiben Sie gesund und Ihrer Heimatstadt Magdeburg weiterhin so leidenschaftlich verbunden! Happy Birthday!

 
01.01.13

Ein frohes und gesundes neues Jahr 2013

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Freunden der Magdeburger Ulrichskirche ein frohes und gesundes neues Jahr 2013. Bleiben Sie uns verbunden und helfen Sie mit bei der Verwirklichung unseres Vereinszieles. Es lohnt sich!

 
24.12.12

Frohe Weihnachten!

 Wir wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest 2012!

 
17.12.12

18.30 Uhr: Weihnachtsfeier Kuratorium Ulrichskirche

Die Weihnachtsfeier unseres Vereins mit "Wichteln" findet am Montag, d.17.12.12 in der Bötelstube ab 18.30 Uhr statt. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

 
17.12.12

Ulrichsbote 12/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 12 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
30.11.12

18.30 Uhr Stammtisch, Ratscafé, Alter Markt

Der nächste Stammtisch findet am Freitag, d. 30.11.12 ab 18.30 Uhr im Ratscafé auf dem Alten Markt statt (diesmal gegenüber der Bötelstube). Alle Vereinsmitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen.

 
30.11.12

13.00-17.30 Uhr, Weihnachtsbasar in der Wallonerkirche mit Ulrichskirchenstand

Auch dieses Jahr nahmen wir wieder am Weihnachtsbasar in der Wallonerkirche teil. Es erwarteten Sie Informationen, Glühwein, Kaffee, Ulrichskirchenhefte und -bücher und eine gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre. Wir freuten uns sehr über Ihren Besuch in der Neustädter Str. 6, 39104 Magdeburg am Freitag, d. 30.11. von 13.00 bis 17.30 Uhr und am Samstag, d. 01.12. von 11.00 bis 13.30 Uhr. Folgend ein paar Eindrücke vom Basar:

  

Wolf-Rüdiger Mattstedt, Organisator unserer Teilnahme, berichtete: "Die Doppelveranstaltung über zwei volle Tage war eine rundum gelungene Sache. Manfred Hinz hatte mit dem Grillen eine Vollbeschäftigung. Frau Fischer sorgte mit ihrem Orgelspiel für die schöne musikalische Gestaltung. Es wurden zwei Postkarten (Gemälde von Frau Ganß u. die weihnachtliche Ulrichskirche in der Alten Ulrichsstr.), das DKV- Heft und das Buch "Die Magdeburger Ulrichskirche" von Dr. Tobias Köppe angeboten. Der Renner war unser Glühwein, es wurde sogar nach der Rezeptur gefragt  aber das ist ein Betriebsgeheimnis meiner Frau Petra. "Prominenteste" Besucher unseres Standes waren dieses Jahr Herr Dr. Puhle mit Gattin und das Ehepaar Schreiber von "S & S". Vielfach wünschte man unserem Verein Erfolg gerade im Zusammenhang mit dem nahenden Lutherjahr 2017, der Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europas 2020 und auch der weiteren Urbanisierung unserer Innenstadt. Vergleiche mit Braunschweig und Hildesheim wurden oft gezogen. Überhaupt wurden die Diskussionen mit den Besuchern mehrheitlich zu unseren Gunsten geführt. Zusammengefasst ein toller Erfolg!"

Hinweis: Der Ulrichsbote im Januar 2013 bringt einen Beitrag über den Basar.

 
27.11.12

Programmhinweis: 17.30 Uhr, Dokumentarfilm über Friedrich Wilhelm von Steuben

Am Dienstag, den 27. November 2012 stehen die Oli Lichtspiele gänzlich im Zeichen des 218. Todestages von Friedrich Wilhelm von Steuben. Obwohl es sich um einen ausgesprochen unrunden Jahrestag handelt, sind dort gleich zwei mediale Premieren zu erleben: Die Vorführung der erweiterten Fassung eines Mitte der 1990er Jahre entstandenen Dokumentarstreifens, von dem bisher nur Teile im MDR zur Ausstrahlung gelangt sind, bildet den Auftakt. Dieser inzwischen im DVD-Format vorliegende Film beschreibt die wichtigsten Stationen des Lebensweges des bedeutenden Sohnes der Stadt Magdeburg und seiner anhaltenden Würdigung beiderseits des Atlantiks. Der ursprüngliche 30- Minuten-Film erlebt damit im neuen 45-Minuten-Format seine erste vollständige öffentliche Darbietung überhaupt. Im Anschluss stellt Dr. Rainer Lambrecht sein druckfrisches Buch, das im Kern die Genesis des Magdeburger Steuben-Denkmals erhellt, vor. Ausgehend von einer knappen Beschreibung des Lebensweges und der Verdienste des Friedrich Wilhelm von Steuben befasst sich die Publikation mit dessen Nachruhm in Gestalt von zahlreichen Bronzestandbildern, welche heute in Washington D.C., Berlin, Potsdam und Magdeburg zu finden sind. Die Denkmaltopografie informiert den Leser über das von Albert Jägers geschaffene Monument und die davon angefertigten Kopien, berichtet von den zum Teil spannenden Begleitumständen der Errichtung dieser Denkmäler und gewährt darüber hinaus einen Einblick in die komplizierte und aufwändige Herstellung von Denkmalkopien. Anwesend sind Frau Heiderose Leopold von der gleichnamigen Berliner Filmproduktion und der Sachbuchautor Dr. Rainer Lambrecht aus Potsdam. Beide Produkte können an diesem Abend zu Vorzugskonditionen erworben werden.

Datum: 27.11.12
Ort : Oli Lichtspiele Magdeburg, Olvenstedter Str. 25A
Beginn : 17.30 Uhr
Eintritt : 4 EUR

 
26.11.12

Ulrichsbote 11/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 11 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
23.11.12

1100. Geburtstag Kaiser Otto I.

Am heutigen 23.11.2012 feiern wir den 1100. Geburtstag des Magdeburgers Otto des Großen. Otto I. wurde am 23.11.912 geboren. Er ist eine der wenigen Persönlichkeiten, die schon zu ihren Lebzeiten mit dem Beinamen „der Große“ geehrt wurden. Europa erlebte damals einen beispiellosen kulturellen Aufschwung, der neue Kunstzentren entstehen ließ. Otto der Große wurde zum Bewahrer und Vermittler der antiken Tradition sowie der Vorstellung von imperialer Größe. Die von ihm geschaffene Verbindung von ostfränkisch-deutschem Königtum mit der Römischen Kaiserwürde begründete das später so genannte Heilige Römische Reich Deutscher Nation, welches über ethnische und konfessionelle Grenzen hinweg bis zum Jahr 1806 Bestand hatte.  Kaiser Otto der Große nimmt in der deutschen und europäischen Geschichte eine herausragende Stellung ein. Der Kaiser gehört zu den großen Gestaltern Europas im Mittelalter. Am 7. Mai 973 verstarb er und wurde in seiner Gründung, dem Magdeburger Dom, beigesetzt. Ottos engster Weggefährte, Ulrich von Augsburg, wurde 993 vom Papst heilig gesprochen. In Dankbarkeit für die Verdienste dieser beiden Männer weihten die Magdeburger Bürger um 1000 herum ihre zweite Stadtpfarrkirche dem heiligen Ulrich, die Ulrichskirche. Sie steht damit auch symbolisch für Otto und Ulrich.

 
10.11.12

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
31.10.12

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Eindrücke vom fünften Vereinsjubiläum

Bei sonnigem Oktoberwetter haben über 70 Vereinsmitglieder und Interessierte den fünften Geburtstag des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. gefeiert. Freude am Erreichten und Zukunftsoptimismus prägten die Atmosphäre auf dem Ulrichplatz. Bei Glühwein und Gebäck konnten sich alle Interessierten in einem Zelt Infotafeln und das Modell vom Ulrichplatz mit Ulrichskirche ansehen. Hier wurde auch der neuen Flyer präsentiert.

 
 

In vielen Gesprächen zeigte sich, dass viele Menschen mit dem eingeschlagenen Kurs des Kuratoriums sehr zufrieden sind. Vereinsmitglied Alt-OB Dr. Willi Polte nahm persönlich mit seiner Frau Gemahlin an den Feierlichkeiten teil. "Ohne Rühren gibt es keinen Rührkuchen!", diesem Motto Poltes fühlen sich auch viele Vereinsmitglieder verpflichtet. In den etablierten Arbeitsgruppen wird fleißig an Sachthemen gearbeitet. Nach einer Andacht von Dr. Matthias Sens, zweiter stellvertretender Vorsitzender und Propst i. R., folgte eine Jubiläumsansprache vom Vorsitzenden Dr. Tobias Köppe, die in Rückblick und Ausblick die Leistungen des Fördervereins würdigte. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Götz Baerthold am Saxophon und Monika Fischer am Keyboard begleitet. Wir bedanken uns recht herzlich.

       

 
31.10.12

Jubiläumsansprache von Dr. Tobias Köppe, Vorsitzender des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Magdeburger und Gäste,

ich freue mich sehr, dass wir hier heute zusammen bei so schönem Wetter am Reformationstag 2012 unseren fünften Vereinsgeburtstag feiern können. Ich habe über 70 Personen gezählt, ein tolle Resonanz! Darum sage ich zunächst einmal: „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“ Freuen wir uns über das halbe Jahrzehnt und auf alles, was da noch kommen mag. Ich habe meine Jubiläumsansprache in zwei Teile aufgeteilt, zunächst der Rückblick, dann der Ausblick. Beginnen wir mit dem Gründungsjahr:

2007. Es begann alles mit dem Volksstimmeartikel von Herrn Karl-Heinz Kaiser am 5. Juni 2007 über meine Person und Ambition, den „Wiederaufbau anzupacken“. Daraufhin meldeten sich ca. 50 Personen bei mir, die von der Vision angetan waren und sich engagieren wollten. Am 31. Oktober 2007 gründeten wir dann mit 57 Mitgliedern unser Kuratorium Ulrichskirche in der Magdeburger Johanniskirche. Die Volksstimme titulierte: „Kuratorium will Ulrichskirche bis 2017 wieder aufbauen“. Kurz darauf wurde im Magdeburger Zoo das alte Rhesusaffenhaus abgerissen, das komplett aus Ulrichskirchensteinen bestand. Ich weiß noch genau, wie Volkmar Stein und Dennis Hippler die schweren Steinblöcke in die Container wuchteten. Schon Ende des Jahres 2007 waren wir ein Thema im Jahresendinterview des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper, der damals mit dem Satz überschrieben war: „Für die Ulrichskirche gibt es von uns keinen Euro“

2008. In diesem Jahr stieg unsere Mitgliederzahl auf 82 an. Wir besuchten alle Stadtratsfraktionen im Magdeburger Rathaus. Die Ulrichskirche war bereits großes Thema bei der Oberbürgermeisterwahl, jeder Kandidat musste sich dazu äußern. Wir nahmen Kontakt mit der Fördergesellschaft Dresdner Frauenkirche auf, die natürlich vorbildhaft für unsere Initiative ist. Beim Stadtfest bildeten wir die Grundrisse der Ulrichskirche mit einer langen Lichterkette nach. Als Höhepunkt des Jahres gaben wir die Ulrichskirchenarmbanduhr heraus, die wie ich sehe, Herr Dr. Sens auch weiterhin vorbildlich am Handgelenk trägt.

2009 waren wir dann bereits 121 Mitglieder. Die große Steinesortieraktion im März ist mir noch in bester Erinnerung, als wir 20 Tonnen Gestein sichteten und sortierten. 2009 stand dann ganz im Zeichen des Werbens für unser Vereinsziel. Wir „rannten“ quasi einen Vortragsmarathon vor einer Vielzahl gesellschaftlicher und politischer Gruppen. Am Ende des Jahres gaben wir den ersten Ulrichskirchenkalender für 2010 heraus, der auch heute noch in einigen Wohnungen hängt, obwohl wir ja bereits 2012 haben.

2010 war sicherlich das schönste Jahr in unserer Vereinsgeschichte. Wir zählten hier bereits 142 Mitglieder. Ich erinnere mich noch gut an die große Infoveranstaltung für die Bürger der Stadt im Rathaus, wo wir sachlich und überzeugend argumentieren konnten und großen Zuspruch bekamen. Wir organisierten auch ein Benefizkonzert im Gesellschaftshaus, bei dem auch ein Werk eines in der Ulrichskirche tätigen Kantors gespielt wurde. Herausragend war dann als Resultat unserer Bemühungen die unterstützende Stadtratsentscheidung am 24. Juni 2010, die uns erlaubte, die Kirche zu bauen, wenn wir die Voraussetzungen dafür schaffen konnten. Gegen diesen Stadtratsbeschluss wandte sich dann ja später das Bürgerbegehren, Wir erarbeiteten uns eine Unterstützungszusage der Ev. Kirche und gaben ein 32-seitiges DKV-Heft heraus. Ich erinnere mich noch genau, wie Uwe Thal und seine Helfer die Grundrissecken mit Gehwegplatten auf dem Ulrichplatz darstellten und jemand besserwisserisch mit roter Farbe Korrekturen daran vornahm. In 2010 fuhren wir auch nach Potsdam und tauschten uns mit dem Vorstand des Fördervereins der Garnisonkirche aus. Ein Höhepunkt war sicherlich die Podiumsdiskussion der Volksstimme am 15.11. in der Johanneskirche. Die nachfolgende Befragung unter 534 Anwesenden ergab auf die Frage „Soll die Ulrichskirche wieder aufgebaut werden?“ 47,9 % Ja-Stimmen und 52,1% Nein-Stimmen, wobei ich hierbei die 18,9% „Weiß nicht“-Stimmen den Nein-Stimmen mit zugerechnet habe. Wir waren also ziemlich gleich auf im Stimmenverhältnis. Am Ende des Jahres 2010 bauten wir die Ulrichskirche als Schneekirche im Grundriss nach und hatten riesigen Spaß dabei. Falk Lepie projizierte mit seinem THW die Doppeltürme der Ulrichskirche mittels Scheinwerfern in den Magdeburger Nachthimmel, im Infocontainer gab es neben Informationen auch Glühwein. Auch 2010 gab es im Dezember wieder einen Kalender für das Folgejahr zu kaufen, unseren Kalender über Magdeburgs gesprengte Kirchen. Die Umfrage der Magdeburger Volksstimme unter 17.000 Menschen ergab Ende 2010 für uns ein hervorragendes Ergebnis: 55,7 % waren für den Wiederaufbau der Ulrichskirche, 44,3% dagegen (darunter 9,2% „Weiß nicht“- Stimmen).

2011 war das turbulente Jahr des Wahlkampfes. Wir erreichten mit 255 Mitgliedern unsere bis dato größte Mitgliederzahl. Ein Infopfad auf dem Ulrichplatz mit Tafeln erstellt von der Werbeagentur Pegasus und Stahlaufstellern von Reiner Riegg zeigte den Bürgern ganz genau, wo die Kirche stand und was wir wollten. Rechtzeitig vor dem Bürgerentscheid gaben wir noch das Buch "Die Magdeburger Ulrichskirche - Geschichte. Gegenwart. Zukunft." heraus. Am 20. März 2011 war es dann soweit, Bürgerentscheid. Die Fragestellung lautete "Sind Sie gegen den Wiederaufbau der Ulrichskirche?“ Also nicht wie bei den Volksstimmeumfragen „Sind Sie für den Wiederaufbau der Ulrichskirche?“, sondern sind Sie dagegen! Die Magdeburger Volksstimme übertitelte diese negative Fragestellung, die wir unserem Gegner Rechtsanwalt Josef Fassl zu verdanken haben, mit der Schlagzeile: „Das Chaos mit dem Kreuz zum Kirchenneubau“. Trotz positiver Meinungsumfragen im Vorfeld war das Ergebnis mit 75% Ja-Stimmen, also „Dagegen-Stimmen“ und 25% Nein-Stimmen, also „Dafür-Stimmen“ überraschend eindeutig. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schrieb daraufhin am 23. März 2011 einen Bericht über dieses Abstimmungsergebnis, den sie mit  „Unsere Stadt soll hässlich bleiben“ überschrieb. Eine Überschrift, die mich sehr getroffen hat, gab sie doch deutschlandweit von Magdeburg kein gutes Bild an. Nach einer kurzen Erholungspause machten wir dann jedoch gleich weiter mit der Vereinsarbeit. Ein neues Modell der Ulrichskirche im Maßstab 1:50 wurde von Herrn Wilfried von Wechmar aus Hannover-Laatzen gebaut und steht nun in der Wallonerkirche. Es ist das erste exakte Modell, das es von der Ulrichskirche gibt. Es ist komplett nach den vorhandenen originalen Bauzeichnungen erstellt.

2012 sind wir immer noch 230 Mitglieder, was mir zeigt, wie fest der Wunsch nach der Erreichung unseres Vereinszieles in den Köpfen unserer Mitglieder verankert ist. Vereinsmitglieder haben den Ulrichsboten - ein Informationsblatt von Vereinsmitgliedern für Vereinsmitglieder – etabliert. Die Gedenkveranstaltungen am Sprengungstag und Ulrichstag waren gut besucht. Neue Arbeitsgruppen wie die AG Geschichte und Projekte, die AG Citykirchenarbeit und die AG Vereinsleben schaffen nun wichtige Grundlagen für die weitere Vereinsarbeit.

Kommen wir nun zum Ausblick. Das Thema Ulrichskirche ist weiterhin topaktuell und längst nicht durch den Bürgerentscheid im März 2011 beendet. Dies zeigt mir auch eine Email, die ich vor 14 Tagen aus Kalifornien erhielt. Hier schrieb mir ein verwunderter U.S.-Bürger: “I was very upset and surprised that the people of Magdeburg apparently do not want their church treasure back.“ („Ich war sehr überrascht, dass die Bürger von Magdeburg offensichtlich ihren Kirchenschatz nicht zurück haben wollen“). Das Thema ist längst weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, selbst tausende Kilometer von unserer Elbestadt entfernt wird es wahrgenommen. Wir bleiben also dran, machen immer weiter, immer weiter, immer weiter, wie im Sport. Wir greifen hierbei auch auf die Erfahrungen der Potsdamer, Dresdner und Leipziger Rekonstruktionsinitiativen zurück, um von diesen zu profitieren und mögliche Fehler zu vermeiden.

Lassen Sie mich einige kurz- bis mittelfristige Ziele des Vereins aufzählen:
Ein Hauptprojekt ist die Etablierung einer Dauer- und/oder Wanderausstellung über die Ulrichskirche, am besten nahe am Ulrichplatz mit herausragenden Exponaten der Kirche, wie originalen Steinen, dem tollen neuen Modell, einer instandgesetzten Turmuhr und noch vielem mehr.
Das Projekt der archäologischen Aufarbeitung der Unterkirche steht ganz oben auf unserer Agenda, die Gespräche mit den Archäologen sind längst geführt, nun brauchen wir Geld, um diese Schritte zu finanzieren. Die Spendensammlung hierfür ist äußerst wichtig.
Nicht zuletzt feiern wir ja heute den Reformationstag 2012, der im Zeichen der Toleranz steht. In Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017 werden wir alles versuchen, bei einer guten Präsentation Magdeburgs in der Lutherdekade 2017 mitzuhelfen. Was könnte Magdeburg besser zu Gesicht stehen, als mit „Unseres Herrgotts Kanzlei“ positive Aufmerksamkeit beim 500jährigen Reformationsjubiläum auf sich zu ziehen…?!

Also meine Damen und Herren, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ein Umstimmen der Magdeburger Bevölkerung ist möglich durch fleißige, zielorientierte Vereinsarbeit. Die genannten Meinungsumfragen der Magdeburger Volksstimme am 16. November 2010 und 5. Dezember 2010 zeigten uns ja bereits auf, dass mehrheitliche Verhältnisse für den Wiederaufbau der Ulrichskirche möglich sind. Der Bürgerentscheid am 20. März 2011 mit seiner verwirrenden, negativen Fragestellung hat ein uns bekanntes anderes Ergebnis erbracht. Wir haben es akzeptiert, sehen es aber nur als Zwischenergebnis an und bleiben leidenschaftlich dran, bis die Magdeburger mehrheitlich ihre Ulrichskirche wieder zurückhaben wollen! 

 
31.10.12

Ansprache von Dr. Matthias Sens zum Themenjahr "Reformation und Toleranz" innerhalb der Lutherdekade


In der Lutherdekade wird heute das Jahresthema „Reformation und Musik“ durch das Thema „Reformation und Toleranz“ abgelöst.

Was ist eigentlich Toleranz?

 „Toleranz bedeutet Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt, unserer Ausdrucksformen und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt. Gefördert wird sie durch Wissen, Offenheit, Kommunikation und durch Freiheit des Denkens, der Gewissensentscheidung und des Glaubens. Toleranz ist Harmonie über Unterschiede hinweg. Sie ist nicht nur moralische Verpflichtung, sondern auch eine politische und rechtliche Notwendigkeit. Toleranz ist eine Tugend, die den Frieden ermöglicht, und trägt dazu bei, den Kult des Krieges durch eine Kultur des Friedens zu überwinden.“ So beschreibt die Erklärung der UNESCO von 1995 den Begriff Toleranz.

Die Reformation hat die Toleranz nicht erfunden. Am Ende der Reformation, 1555 beim Augsburger Religionsfrieden, wurde noch nicht die Freiheit des Glaubens und des Denkens erreicht. Es wurde nur zugestanden, dass die Länder und Fürstentümer, die den evangelischen Glauben angenommen hatten, evangelisch bleiben durften. Das war freilich schon ein großer Erfolg und auch ein Schritt in Richtung Toleranz. Magdeburg hatte seinen Beitrag dazu geleistet, indem es sich 1547 dem Diktat des Kaisers widersetzte, der weitgehend die alte römisch-katholische Glaubensordnung wieder einsetzen wollte. Die Streitschriften aus „Unseres Herrgotts Kanzlei“ hatten den lutherischen Glauben engagiert verteidigt, und die Stadt Magdeburg hatte 1551 dem Versuch widerstanden, die alte Ordnung mit Gewalt wieder durchzusetzen. Freilich, die Streitschriften waren selbst äußerst unduldsam allen gegenüber, die eine andere Meinung vertraten und die vielleicht nach einem tragbaren Kompromiß suchten. Und erst nach den Schrecken des 30-jährigen Krieges wurde eine Ordnung gefunden, in der sich wenigstens in Ansätzen religiöse Toleranz entwickeln konnte.

„Potsdamer Toleranzedikt“ nennt man den Erlass des brandenburgischen Kurfürsten von 1685, der den aus Frankreich vertriebenen Reformierten erlaubte, in sein lutherisches Land zu kommen. Seitdem gibt es auch hier in Magdeburg beides nebeneinander: evangelisch-lutherische und evangelisch-reformierte Gemeinden. Und es wurde ein langer Weg von der bloßen Toleranz bis zur vollen Gemeinschaft.

Erst in der Aufklärung wurde die Idee der Toleranz mit Nachdruck entwickelt und vertreten. Der aufgeklärte König Friedrich II. meinte, dass jeder nach seiner eigenen Konfession selig werden solle, und stellte grundsätzlich  die Katholiken in Preußen den anderen Kirchen gleich. Und in Österreich wurden durch das Toleranzpatent Josephs II 1781 die vorher verfolgten religiösen Minderheiten, in diesem Falle evangelische, geduldet. Lessing warb mit seinem Drama „Nathan der Weise“ um Toleranz zwischen den Religionen, eine Aufgabe, vor der wir bis heute immer wieder neu stehen.

Reformation und Toleranz ist also ein weit gefächertes Thema. Da kann man manches entdecken in der Geschichte Magdeburgs und der Ulrichskirche.  Die Sprengung der Ulrichskirche geschah in einer Zeit, in der wenig Freiheit des Glaubens und des Denkens gewährt wurde. Wo wir heute Toleranz üben und entwickeln müssen, gilt es immer wieder neu zu entdecken. Wenn wir mit unserer Arbeit zu einer Kultur des Friedens beitragen könnten, wäre das eine gute Sache.

 
31.10.12

Andacht von Dr. Matthias Sens am Reformationstag 2012

Liebe Gemeinde an der Ulrichskirche!

„Selig sind…“. Wissen wir, was das ist – „selig“? Moderne Übersetzungen dieser Bibelworte sagen oft: „Glücklich sind…“ Da kann man sich etwas drunter vorstellen. Aber heute am Reformationstag musste es natürlich die Lutherübersetzung sein. Selig sind. Und geht es da überhaupt darum, glücklich zu sein? Ja, schon, aber nur wenn wir es nicht oberflächlich verstehen. So: Don’t worry, be happy. Obwohl das auch schön sein kann. Aber es wird eben noch schöner, wenn es um Glück in einem sehr tiefen Sinne geht. Also sagen wir es mal so: Wahre Freude werden die erfahren, die mit Gott im reinen sind; denn Gott wird ihnen das Heil ihres Lebens schenken. Oder so: Selig sein heißt, dass auf dem Leben Gottes ganzer und voller Segen ruht. Das ist dann wirklich die wahre Freude. Das kann ganz tiefes Glück sein. Und da kann man dann auch ruhig mit einem fröhlichen „Don’t worry, be happy!“ im Herzen durchs Leben gehen. Gottes ganzer und voller Segen reicht eben tiefer als alles, was einem an Unangenehmen begegnen  kann. Und Gottes Segen, seine Zuwendung, trägt und hält uns eben auch überall da, wo wir mit Gott und der Welt überhaupt nicht im reinen sind, wo es um Schuld und Versagen und Leid geht und um alles, was im Leben wirklich beklagenswert ist.

Das ist die reformatorische Grundhaltung: dass wir uns das Heil unseres Lebens, dass wir uns die wahre Freude von Gott schenken lassen. Auf diesem Fundament kann dann auch alles andere in unserem Leben gebaut werden. Mit dieser Grundhaltung ist dann auch alles das möglich, wozu wir in den Seligpreisungen aufgerufen werden, was wir auf dem Weg zur wahren Freude tun können. Da werden die Sanftmütigen gepriesen und die Gerechtigkeitsfanatiker, Leute, die barmherzig mit den anderen sind, und solche, die Frieden stiften. Da ist überall auch viel Toleranz dabei. Man lässt die anderen gelten. Sie haben genauso wie wir das Recht auf eigene Anschauungen, ihre eigene Kultur, ihren eigenen Glauben, die eigene Religion. Natürlich sind wir von der Wahrheit unseres eigenen Glaubens und unserer eigenen Grundsätze und Werte überzeugt. Aber wir gestehen den anderen zu, dass Sie das für sich auch sind.

Eine kalte Toleranz freilich reicht nicht. Toleranz soll der Ausgangspunkt für Gemeinschaft sein. Es gilt, aufeinander zu zugehen, aufeinander zu hören, miteinander zu reden. Und barmherzig miteinander zu sein. Es soll ja eine Kultur des Friedens wachsen. Das ist vielleicht das Besondere der Seligpreisungen der Bibel, dass sie uns zu einer warmen, freundlichen, auf Gemeinschaft bedachten Toleranz ermutigen.

Die Bibel geht dabei sogar so weit, dass sie zur Toleranz ermutigt, wo sie nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Wer selbst Toleranz übt, kann nicht immer auch selbst mit Toleranz rechnen. Das Streben nach Gerechtigkeit kann auch mit Nachteilen verbunden sein. Aber auch da bleibt Toleranz der einzig richtige Weg zu einer Kultur des Friedens. Und gerade dafür wird dann wahre Freude in Aussicht gestellt. Da sind wir dann dem Himmel ein Stück näher.

(Predigt bezieht sich auf Matthäus 5, 3-10)

 
31.10.12

15:17 Uhr Andacht am Ulrichskirchenmodell und 5. Vereinsgeburtstag

Am Reformationstag 2012 gedenken wir um 15:17 Uhr dem Thesenanschlag Luthers im Jahre 1517 und feiern im Anschluss unseren 5. Vereinsgeburtstag. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gründete sich am 31.10.2007 mit 57 Gründungsmitgliedern. Mittlerweile ist der Verein auf über 230 Mitglieder angewachsen. In fünf Jahren, am 31. Oktober 2017, wird das Reformationsjubiläum (500 Jahre Reformation) begangen.

Folgend das Programm:

Ab ca. 13:30 Uhr: Aufbau eines Informationszeltes zur Arbeit des Kuratoriums
Ab ca. 14:30 Uhr: Erzählen und Feiern bei Getränken und Gebäck
Pünktlich 15:17 Uhr:
Andacht am Ulrichskirchenmodell zum Reformationstag. Wir gehen dabei auf das neue Jahresthema in der Lutherdekade ein: Reformation und Toleranz.
(Ansprache: Propst i.R. Dr. Matthias Sens, Musik: Kantorin Monika Fischer und Götz Baerthold)
ca. 16:00 Uhr: Jubiläumsansprache „5 Jahre Kuratorium Ulrichskirche“ von Dr. Tobias Köppe, Vorsitzender des Kuratoriums.
Im Anschluss freuen wir uns auf ein geselliges Beisammensein.
Alle Mitglieder des Kuratoriums, Freunde der Ulrichskirche und interessierte Magdeburger sind herzlich eingeladen!

 
30.10.12

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
24.10.12

Der neue Info-Flyer ist da!

 

Der neue Info-Flyer ist da. Gleich hier anschauen.

Wir geben den Flyer nächste Woche zum Jubiläumsevent auf dem Ulrichplatz auch an alle Anwesenden aus. Dabei sein lohnt sich also noch mehr ...