Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
04.03.14

Gründung des Fördervereins Magdeburger Dommuseum

Herr Burckhard Dienemann bat uns, folgenden Text für unsere Mitglieder und Interessierte zu veröffentlichen. Dem kommen wir gern nach:

"Sie werden gewiss die Diskussionen um die Magdeburger Domgrabungsfunde und die geplante Einrichtung eines Magdeburger Dommuseums im Gebäude der alten Staatsbank am Domplatz im vergangenen Jahr verfolgt haben. Zuletzt hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg beschlossen, ab 2014 ein Konzept zur Errichtung und Nutzung des Dommuseums erarbeiten zu lassen. Diesen Prozess wollen wir als historisch interessierte und engagierte Magdeburger begleiten, um eine dauerhafte Realisierung des Museums in Magdeburg zu ermöglichen. Wir begreifen die Magdeburger Dom- und Domplatzfunde als einen Teil der Geschichte des gesamten Magdeburger Domhügels und der europäischen Kulturgeschichte. Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen, die kulturhistorisch bedeutenden Funde der Dom- und Domplatzgrabungen im neuen Magdeburger Dommuseum zu-sammenzuführen, der Öffentlichkeit dauerhaft vor Ort zugänglich zu machen sowie überregional für die gesamte Geschichte des Magdeburger Domhügels zu sensibilisie-ren und zu werben. Wir sind davon überzeugt, dass das Magdeburger Dommuseum die Museumslandschaft weit über die Stadtgrenzen hinaus bereichern und Magdeburg als europäische Kulturstadt mit einer reichen Geschichte stärken wird.  Für die Verwirklichung dieser Idee wollen wir uns einsetzen und laden Sie deshalb herzlich ein zur Gründungsversammlung des gemeinnützigen Fördervereins Magdeburger Dommuseum."

Ort: Remter des Doms zu Magdeburg, Am Dom 1 (Eingang über Kreuzgang von der Hegelstraße), Termin: 4. März 2014, Beginn: 18:30 Uhr, Ende: ca. 21:00 Uhr

 
27.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
26.02.14

Bilder sagen mehr als Worte

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme:

Kommentar: Bilder sagen mehr als Worte! Ob Dresden, Braunschweig, Hildesheim, Potsdam, Hannover, u.v.m., alle bauen an ihrer Identität und Einzigartigkeit. Das Rad der Geschichte soll und kann nicht zurückgedreht werden. In vielen Städten Deutschlands wurden und werden gezielt Einzelbauwerke und umschriebene Stadtensembles wiederhergestellt und in den städtebaulichen Kontext eingefügt. Durch Bürger wie Herrn Schulze wird dies in Magdeburg leider unmöglich gemacht.

 
22.02.14

Frankfurt am Main baut sich eine Altstadt

Nach Abriss des technischen Rathauses im Zentrum von Frankfurt am Main wird in der alten Reichsstadt nun ein Teil der Altstadt wiederaufgebaut. Das Ensemble um den Krönungsweg (Weg vom Römer zum Dom) mit mehreren Straßenzügen und dem Hühnermarkt wird schon in Kürze etliche Touristen anziehen und der Altstadt zu mehr Flair verhelfen. An dieser bewundernswerten Entscheidung der Stadtväter Frankfurts sollte sich Magdeburg ein Vorbild nehmen!

Die Gegenüberstellungen der Vorkriegsaufnahmen und der Computeranimationen zeigen eindrucksvoll, wie nahe die Rekonstruktion am Original ist. Rund um den Bauplatz zeigen Bildtafeln eindrucksvoll, was hier passieren soll. 

 

Die Tiefbauarbeiten haben bereits begonnen. Die Archäologen untersuchen die alten Stadtstrukturen. Man kann sich freuen auf das, was hier geschaffen wird. 

 
18.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
13.02.14

DIE LINKE torpediert Unterstützerantrag von CDU, Grünen und FDP durch Änderungsantrag

Am 24.10.2013 haben die Fraktionen von CDU/BfM, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP unter der Antragsnummer A0129/13 den Antrag "Unterstützung Suchschachtung Ulrichskirche" mit folgendem Inhalt eingebracht:

"Der Stadtrat möge beschließen: Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt das Anliegen des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., eine Suchschachtung zur teilweisen Freilegung der Fundamente und der Unterkirche der Ulrichskirche, inkl. Restaurierung/Konservierung der entsprechenden Funde, durchzuführen. Zur weiteren Beförderung des entsprechenden Fördermittelantrages bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden durch die Stadtratsvorsitzende und den Oberbürgermeister passende Unterstützungsschreiben verfasst und versendet."

Am 06.11.2013 hat DIE LINKE/TIERSCHUTZPARTEI vertreten durch Herrn Josef Fassl einen Änderungsantrag A0129/13/1 eingebracht, der den Unterstützerantrag in einen Ablehnerantrag umkehrt:

"Der Stadtrat möge beschließen: Es wird sichergestellt, dass im Bereich der ehemaligen Ulrichskirche keinerlei Grabungen zur Freilegung der Fundamente der Ulrichskirche erfolgen."

Der Kulturausschuss (Vorsitzende Karin Meinecke/DIE LINKE) hat den Ablehnerantrag am 22.1.14 befürwortet. Am 6.2.14 wurde die Niederschrift der Sitzung veröffentlicht.

Kommentar: Durch eine Initiative von Herrn Fassl und DER LINKEN ist im März 2011 vorerst der Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche gestoppt worden. Durch eine erneute Initiative von Herrn Fassl und DER LINKEN soll nun ebenfalls die wissenschaftliche Erschliessung des Kulturdenkmals "Unterkirche der Magdeburger Ulrichskirche" gestoppt werden. Es geht und ging Herrn Fassl und den Seinen also nicht nur darum, den Wiederaufbau der Ulrichskirche zu verhindern, das erklärte Ziel ist es, jegliche Untersuchung und Darstellung der Fundamente und damit die stadtgeschichtlich notwendige Erinnerung an den Bau aus ottonischer Zeit zu verbieten. In seiner Erläuterung des Änderungsantrags spricht er davon, dass durch die "Bebauung" die Grünfläche erheblich beeinträchtigt würde. Welche Bebauung? Fundamente liegen unterirdisch. Man kann nur hoffen, dass die Ratsmitglieder dieser verzerrten Darstellung keinen Glauben schenken.

 
13.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
12.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
10.02.14

Ulrichsbote 2/2014 erscheint

Der Ulrichskirchen-Newsletter des Vorstands und die Mitgliederzeitung "Der Ulrichsbote" werden zusammengeführt. Ab sofort heißt die offizielle Infoschrift des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. "Der Ulrichsbote". Hierin berichtet der Vorstand über aktuelle Ereignisse, die Mitglieder können hierzu ebenfalls Beiträge zusteuern. Alle Mitglieder bekommen den "Ulrichsboten" per Email.

 
06.02.14

Städtereisen führen nur selten nach Magdeburg - Tourismusanalyse 2014 vorgestellt

Sachsen-Anhalt soll zum führenden Kulturreiseland in Deutschland werden, die Magdeburger Volksstimme berichtet:

Kommentar: Der Tourismus ist weltweit nach der Öl- und Automobilindustrie der drittwichtigste Wirtschaftszweig. Sachsen-Anhalt soll als das führende Kulturreiseland in Zukunft punkten. In die Landeshauptstadt Magdeburg kommen die Touristen zur Zeit nur selten. Mit der Teilfreilegung der Fundamente der Ulrichskirche und deren geschickter medialer Vermarktung könnten Kulturinteressierte angelockt werden. Schließlich handelt es sich bei der Unterkirche der Ulrichskirche um ein bedeutendes Kulturdenkmal. Die Reformationsbedeutung der Ulrichskirche kann als ein wichtiges Pfund eingesetzt werden. Wir möchten dazu beitragen, dass der "Masterplan Tourismus 2020 Sachsen-Anhalt" realsiert werden kann.

 
31.01.14

Zitat des Monats Januar 2014

"Oberbürgermeister Lutz Trümper hat sich schon wieder öffentlich gegen das Projekt ausgesprochen. Er war es auch, der dem visionären Vorhaben des Vereins, die Ulrichskirche im Stadtzentrum wieder zu errichten und eine neue geistige Mitte zu schaffen, ein vorläufiges Ende gesetzt hat. Mit dem erzwungenen verfrühten Bürgerentscheid hatte die tolle Initiative von unten keine reelle Chance, das geschichtlich sehr gut fundierte Projekt der Mehrheit der Magdeburger verständlich zu machen und konzeptionell finanziell vorzubereiten. Das darf nun beim jetzigen Vorschlag, wenigstens die Grundmauern der historischen Kirche freizulegen, nicht noch einmal geschehen." (Wilfried Köhler, Leiter der Stabstelle Demografische Entwicklung beim Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt)

 
31.01.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
28.01.14

Stellungnahme des Kuratoriums zum Thema Suchschachtung und Fundamentfreilegung

"Die Suchschachtung wird und kann nur der erste Schritt sein, um dann die eigentlich geplante Freilegung und Konservierung von Teilbereichen der Unterkirche in die Wege zu leiten." Unser erster Stellvertretender Vorsitzender, Herr Uwe Thal, hat unsere Pläne in einem Schreiben vom August 2013 an ausgewählte Stadträte korrekt dargestellt. Wir möchten durch eine Suchschachtung an sorgfältig geplanten Stellen auf dem Ulrichplatz klären, welche Reste der Ulrichskirche noch unter der Erde sind. In unserem Anschreiben zum Antrag an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz haben wir vorgeschlagen, dass nach dem Ergebnis dieser Untersuchung entschieden werden soll, welche Teile für eine Freilegung und Konservierung in Frage kommen. Die archäologische Erschließung soll in erster Linie wissenschaftlichen Zwecken dienen. Gleichzeitig sollen die Untersuchungsergebnisse den Bürgern der Stadt zugänglich gemacht werden. Mit der Freilegung von Teilen unterirdischer Reste der Kirche möchte das Kuratorium bis zum bevorstehenden Reformationsjubiläum 2017 an historischer Stätte nicht nur dokumentieren, sondern vor allem wieder erlebbar machen. Gemeinsam möchten wir einen kulturell wertvollen Ort markieren, der im Kontext zu jener Architektur steht, die heute unser Stadtbild prägt.

Die Untere Denkmalschutzbehörde hat die Fundamente, Grundmauern, die Gruft und Bestattungsreste der 1956 gesprengten Ulrichskirche als Kulturdenkmal eingestuft. Wir meinen, es ist Grund genug, ein Kulturdenkmal zu untersuchen und sichtbar zu machen, wenn man sich für den Titel Kulturhauptstadt 2020 bewerben möchte und der Ulrichplatz hierbei eingebunden werden soll. Findet man durch die Suchschachtung interessante Befunde, etwa auch bauliche Reste, können diese wissenschaftlich bewertet werden. Evtl. wird dann das Kulturdenkmal Ulrichskirche als Baudenkmal eingestuft. Es besteht unserer Meinung nach ein wissenschaftliches und öffentliches Interesse daran zu erfahren, was sich unter dem zentralsten Platz der Stadt Magdeburg befindet, zumal hier noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorgenommen wurden. Über die hellseherische Aussage des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper "Es ist alles bekannt, was dort unter der Erde liegt. Ich werde dem Antrag nicht zustimmen." wundern wir uns deshalb sehr. Als erster Bürger der Stadt müsste er doch eigentlich alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung schaffen wollen.

Eine dauerhafte Freilegung und Konservierung von Teilbereichen der Unterkirche muss selbstverständlich die drei Auflagen erfüllen, die vom Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann in seiner Stellungnahme S0260/13 genannt wurden: 1. Vorlage einer Gestaltungskonzeption, 2. Abschluss einer Grabungsvereinbarung, 3. Sicherstellung von Erhaltung und Pflege. Bei Erfüllung aller Punkte wird eine denkmalrechtliche Genehmigung für eine Maßnahme, die Fundamentreste und Teile der Unterkirche wieder im Stadtbild sichtbar macht, in Aussicht gestellt. Eine Grabungsvereinbarung wurde von unserem Verein bereits erarbeitet, die Gestaltungskonzeption entwickeln wir gerade. Wir wissen, dass eine dauerhafte Freilegung und Konservierung Geld kostet und nur mit Hilfe von Fördermitteln finanziert werden kann. Gibt es keine Fördermittel, kann das Kuratorium die Dauerhaftigkeit auch nicht garantieren und sähe sich gezwungen, die freigelegten Stellen der Suchschachtungen wieder zuzuschütten, wie es Vorstandsmitglied Ellen Richter im Volksstimmeartikel vom 22.1.14 erläutert hat.

Selbstverständlich haben wir der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in unserem Antrag mitgeteilt, dass der Vereinszweck des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. der Wiederaufbau der Ulrichskirche ist: „Nutzung des Objektes: Einbindung der Fundamente in einen Park – Zielvorstellung: Wiederaufbau als Citykirche.“ Wir werden diesen Antrag überarbeiten und die langfristige Zielvorstellung streichen, da wir die Fundamentuntersuchung als unabhängiges Nahziel ansehen. Wir akzeptieren den mehrheitlichen Willen der Bürger, die sich vor drei Jahren gegen einen Wiederaufbau der Ulrichskirche entschieden haben. Für die anderen Wähler führen wir unsere Vereinsarbeit enthusiastisch weiter. Bürgerwillen, Mehrheitsverhältnisse und politische Konstellationen können sich in einer Demokratie auch ändern.

Dr. Tobias Köppe, Vorsitzender Kuratorium Ulrichskirche e.V.

 
28.01.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
28.01.14

Die Leipziger Volksszeitung berichtet über die Rekonstruktion des Innenraums der Paulinerkirche

Paulinum kommt endlich in Form/ Gerüste im Andachtsraum bereits gefallen: Nach Jahren des Bauverzugs, der Kostenexplosion und des Streits um die innere Gestaltung geht es jetzt beim Paulinum, dem neuen Aula-Kirche-Gebäude der Leipziger Uni am Campus Augustusplatz, auf die Zielgerade. Im Bereich des künftigen Andachtsraumes sind die Gerüste bereits gefallen, im April soll die gewaltige Deckenkonstruktion im gesamten Bauwerk fertig sein, dessen Einweihung für den 2. Dezember 2014 geplant ist. Blick frei nach oben: Dort, wo künftig der Andachtsraum im Paulinum eingerichtet und durch bewegliche, transparente Wände vom Aula-Bereich getrennt wird, ist das Kreuzgewölbe rund 17 Meter über dem Boden vollendet. Auch die Seitenwände sind großteils verschalt. An den Säulen, die später eine Lichtaura in verschiedenen Farben verbreiten sollen, fehlt aber noch die Verkleidung. "Wir haben hier ein Problem, die Muster für die Verglasung sind gerissen, wir müssen umdisponieren", schildert Petra Förster das Dilemma. "Konkret heißt das, die Säulen können wahrscheinlich erst nach der Installation des Fußbodens verglast werden", so die Chefin der hiesigen Niederlassung des sächsischen Staatsbetriebes für Immobilien- und Baumanagement (SIB), unter dessen Ägide der Paulinum-Bau läuft - in Abstimmung mit dem Architekten Erick van Egeraat, auf dessen Plänen das Großvorhaben basiert. Eigentlich sollte es schon vor rund vier Jahren seiner Bestimmung übergeben werden. Pleiten, Pech und Pannen sorgten aber fortwährend für Verzögerungen. "Es ist und bleibt ein Experimentalbau", sagt Förster, "hier ist nichts standardisiert und alles schwer berechenbar." Das schlägt sich in den Kosten nieder. Mit rund 115 Millionen Euro werden das bereits in Betrieb genommene neue Augusteum sowie das Paulinum, das seinen Platz an der Stelle der 1968 gesprengten Paulinerkirche hat, zu Buche schlagen. Zehn Millionen Euro davon entfallen auf den Innenausbau des Paulinums. Die gesamte Campus-Neubebauung wird sich auf zirka 250 Millionen Euro summieren, ursprünglich war von etwa 140 Millionen Euro ausgegangen worden. Um den avisierten Paulinum-Eröffungstermin - den Tag der Universität am 2. Dezember dieses Jahres - zu halten, sei noch ein Kraftakt nötig, betont Förster. "Es ist der erklärte Wille aller Beteiligten, das zu stemmen." Derzeit bevölkern etwa 60 Experten verschiedener Gewerke das im Innern wie eine gotische Kathedrale anmutende Paulinum. Die meisten sind Stuckateure der Firma Lindner, die jetzt das Deckengewölbe über dem künftigen Aula-Bereich in Form bringen. Bauleiter Torsten Horst ist zuversichtlich, dass seine Männer im April damit durch sind und dann die hoch aufragende Gerüstkonstruktion weg kann, um auch Platz für den Einbau der großen Orgel zu haben. Vorgefertigt sei diese bereits beim Dresdner Unternehmen Jemlich, erklärt SIB-Projektleiter Emmrich Seibel. Unklar ist, wann die kleinere und aus der Schweiz gelieferte Schwalbennest-Orgel in eine Wandnische des Altarraumes eingelassen wird. Im Laufe des Jahres soll das Paulinum schrittweise an die Uni zur weiteren Ausgestaltung übergeben werden. Trägerelemente, die nicht sichtbar sind, werden dann auch zahlreichen Epitaphien Halt geben, die einst aus der Paulinerkirche gerettet wurden. Die tonnenschweren Grabmale werden teils aufwendig restauriert. (Mario Beck)

Der künftige Andachtsraum des Paulinums auf dem Uni-Campus am Augustusplatz vermittelt schon einen grandiosen Eindruck. Vom Boden bis zur Decke sind es 17 Meter. Bei der Glasverkleidung der Lichtsäulen gibt es jetzt aber Probleme, die Muster sind bei der Fertigung gerissen. Während die Gerüste im Altarraum schon gefallen sind, ziehen sie sich im künftigen Aula-Bereich als Arbeitsplattform für Fachleute verschiedener Gewerke noch hin.  Rund 30 Stuckateure der Firma Lindner bringen derzeit jenen Teil des Kreuzrippen-Gewölbes in Form, der sich bis zur Orgelempore erstreckt (Fotos: André Kempner und Hendrik Schmidt)

 
23.01.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
22.01.14

Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalschutz

Herr Dr. Scheidemann hat in seiner offiziellen Stellungnahme eine denkmalrechtliche Genehmigung für eine Maßnahme, die Fundamentreste und Teile der Unterkirche wieder im Stadtbild sichtbar macht, in Aussicht stellt, wenn

• vor der Durchführung der Suchschachtung eine Gestaltungskonzeption zur Veranschaulichung der Gebäudereste der Ulrichskirche vorgelegt wird, die dem Gebot der Eingriffsminimierung hinsichtlich des Kulturdenkmals Ernst-Reuter-Allee, Park, Grünanlage mit Springbrunnen folgt. Die untere Denkmalschutzbehörde hält es für erforderlich, vor dem Beginn von konkreten Maßnahmen einen verbindlichen Planungsrahmen abzustecken. Dadurch soll vermieden werden, dass die Freilegung und Sichtbarmachung von Gebäudeteilen der zerstörten Ulrichskirche als erster Schritt einer folgenden Rekonstruktion der Ulrichskirche angesehen wird. Die Rekonstruktion der zerstörten Ulrichskirche stellt kein denkmalpflegerisches Ziel dar. Durch das eindeutige Bürgervotum aus dem Jahr 2011 kann hier auch kein den Denkmalschutz überwiegendes öffentliches Interesse anderer Art erkannt werden.

• die Maßnahme auf der Grundlage einer Grabungsvereinbarung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Grabungsstützpunkt Heyrothsberge, erfolgt. Die Kosten für die bodendenkmalpflegerische Begleitung sind durch den Verursacher zu tragen.

• vor der Durchführung der Maßnahme die Frage der Erhaltung und Pflege der freigelegten Gebäudereste verbindlich geregelt ist.

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. arbeitet an der Erfüllung dieser Auflagen.

 
22.01.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
18.01.14

12-18 Uhr: Teilnahme an der Meile der Demokratie in Magdeburg

Nach einem Jahr vieler Initiativen, für deren Organisation und das Engagement wir an dieser Stelle herzlich danken, warten nunmehr wieder neue Aufgaben auf uns. Am Samstag, den 18. Januar 2014 ist es nun wieder soweit: Auch in diesem Jahr wollen wir auf der Meile der Demokratie wieder Präsenz zeigen. Für die Standbetreuung sowie den Auf- und Abbau benötigen wir noch Unterstützung. Der Aufbau beginnt gegen 11.30 Uhr. Der offizielle Beginn ist um 12 Uhr - Ende ca. 18 Uhr. Um zahlreiche Meldungen wird gebeten, fünf Vereinsmitglieder haben sich schon bereit erklärt. Schon jetzt herzlichen Dank dafür!

   

 
16.01.14

Wir gratulieren Vorstandsmitglied Reiner Riegg zum 2. Platz bei der Wahl "Magdeburger des Jahres"

 
09.01.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
09.01.14

Newsletter des Vorstands an alle Mitglieder

Alle Mitglieder des Vereins erhalten den Newsletter 1-2014 des Vorstands mit allen Informationen zur aktuellen Vereinsarbeit.

 
01.01.14

Ein frohes neues Jahr

Wir wünschen allen Freunden und Unterstützern der Magdeburger Ulrichskirche ein frohes und gesundes neues Jahr 2014.

 
31.12.13

Ins neue Jahr mit einem schönen Statement aus dem Elbkurier! Frohes Neues!

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein frohes und gesundes neues Jahr 2014. Folgend ein schöner Artikel aus dem Elbkurier 4/2013 S. 10:

 
24.12.13

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern und Sympathisanten der Magdeburger Ulrichskirche eine frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest.

 
19.12.13

Lutherweg und Ulrichskirche

Aus der Presse hatten wir erfahren, dass der Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg und seine Mitarbeiter vom Stadtrat beauftragt wurden zu prüfen, ob es möglich sei, die Stadt an den Lutherweg anzubinden. Da momentan die Feinplanungen zum Routenverlauf durchgeführt werden, erlaubten wir uns darauf hinzuweisen, dass auch der ehemalige Standort der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz bei einer solchen Planung zu berücksichtigen ist:

"Luther soll während seiner Zeit als Schüler in St. Augustini auch an Gottesdiensten in der Ulrichs-kirche teilgenommen haben. Im September 1524 wurde auf Luthers Rat hin sein engster Vertrauter aus Wittenberg, Nikolaus von Amsdorf, als Pfarrer an die Ulrichskirche berufen. Als Superintendent machte er Magdeburg zur ersten für die Reformation gewonnene Großstadt der Erde. Evangelische Streitschriften, die Luthers Lehre europaweit verbreiteten, wurden von den Lutheranern der ersten und zweiten Generation in der Ulrichskirche verfasst. Sie gaben der Kirche und der Stadt später den berühmten Beinamen „Unseres Herrgotts Kanzlei“. Des Weiteren wurde in den Mauern von St. Ulrich und Levin die erste protestantische Kirchengeschichte verfasst, die Magdeburger Centurien. Uns erscheint es unabdingbar, diese Fakten bei einer Lutherwegbewerbung als Qualifikationsmerkmale einzubringen. Gern sind wir bereit, Ihre Fragen diesbezüglich zu beantworten...Es wäre uns eine Ehre, dieses Vorhaben zu unterstützen zu dürfen."

Die Stadt hat in einem jetzt vorliegenden Antwortschreiben unseren Vorschlag sehr begrüßt. Unser Anliegen wurde an das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit und an Dr. Rüdiger Koch, Ansprechpartner für die Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 weitergeleitet.

 
17.12.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
03.12.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
29.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
29.11.13

Teilnahme am Adventsbasar

In der Walloner Kirche findet dieses Jahr auch wieder der beliebte ökumenische Advensbasar statt.

Freitag, d. 29.11. ab 12.00 bis 14.30 Uhr u. 14.30 bis 17.00 Uhr sowie
Samstag, d. 30.11. ab 11.30 bis 13.30 Uhr u. 13.30 bis 15.30 Uhr u. 15.30 Uhr

Mitglied Ulli Drews hat dem Basar eine ca. 4 Meter hohe Weihnachtstanne aus seinem Garten für die Advents- u. Weihnachtszeit einschließlich Transport gespendet. Die Hausmeister stellen die Tanne sowohl im Kirchenschiff und nach dem Basar im hohen Chor auf. Vielen Dank dafür! Auf Initiative der AG Mitgliederbetreuung unter Leitung von Wolf Mattstedt wurde organisiert, dass es auch wieder einen Stand unseres Kuratoriums auf dem Basar gibt. Er befindet sich direkt vor der Ulrichskirchen-Uhr und unserer neuen Ausstellung. An unserem Stand soll es an beiden Tagen u. a. Glühwein und Gebäck geben und natürlich werden unsere Bücher und Hefte sowie Postkarten zum Kauf angeboten werden.

 
24.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
23.11.13

20 Jahre Werbeagentur Pegasus

Wir gratulieren der Werbeagentur Pegasus recht herzlich zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen. Unsere Dank gilt allen Mitarbeitern für die tatkräftige Unterstützung von www.ulrichskirche.de. Besonders danken wir auch den Geschäftsführern Jörg Schenke und Jörg-Holger Fritz für ihre Hilfe. Weitere Infos zur Werbeagentur unter www.pegasus-newmedia.de/typo3/pw-home.html

 
21.11.13

Lutherweg auch nach Magdeburg?

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

Hinweis für den Oberbürgermeister und seine Mitarbeiter: Martin Luther ging während seiner Kindheit von 1497 bis 1498 als 14jähriger in Magdeburg in die Schule. Er war Augustinermönch und ist deshalb auch mit der Wallonerkirche Sankt Augustini eng verbunden. Luther soll während dieser Zeit auch an Gottesdiensten in der Ulrichskirche teilgenommen haben. Vom 24. bis 27. Juni 1524 weilte Luther auf Einladung des Rates in der Stadt und predigte u.a. am 26. Juni 1524 in der Johanniskirche, was den Rat am 17. Juli 1524 offiziell zur Annahme der evangelischen Lehre und Kirchenordnung bewegte. Im September 1524 wurde auf Luthers Rat hin sein engster Vertrauter aus Wittenberg, Nikolaus von Amsdorf, als Pfarrer an die Ulrichskirche berufen. Als Superintendent machte er Magdeburg zur ersten der Reformation gewonnenen Großstadt der Erde.

 
19.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
15.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
12.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
09.11.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 

 
08.11.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
07.11.13

Reaktionen in der Presse

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
05.11.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
05.11.13

Ulrichsbote 11/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 11 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Lesen Sie in dieser Ausgabe alles zum Thema Ausstellungseröffnung in der Wallonerkirche.

 
04.11.13

Ständer und Kordeln für die Turmuhr in der Ausstellung installiert

Vorstandsmitglied Beate Bautz hat die noch notwendige Absicherung der Ulrichskirchenturmuhr mit Kordeln und Ständern veranlasst. Wir sagen herzlichen Dank!

 

 
31.10.13

Ansprache von Dr. Matthias Sens, Propst i.R. am Reformationstag

Ansprache am Reformationstag 2013 in der Wallonerkirche Liebe Freunde der Ulrichskirche! In Augsburg wird heute das neue Themenjahr der Lutherdekade eröffnet. Das neue Thema ist „Reformation und Politik“. Mit dem Ort Augsburg wird an zwei wichtige Ereignisse der Reformationsgeschichte erinnert, bei denen die Verzahnung der theologischen und der politischen Seite der Reformation besonders deutlich wird. 1530 wurde dem Reichstag in Augsburg eine evangelische Glaubenserklärung vorgelegt, mit der man Freiheit für den evangelischen Glauben zu gewinnen hoffte. Sie ging als Confessio Augustana in die Geschichte ein und ist noch heute die grundlegende Bekenntnisschrift der lutherischen Kirche. Der Kaiser und die katholische Mehrheit des Reichstages akzeptierten sie aber nicht. Der evangelische Glaube und Gottesdienst blieben verboten. Dagegen protestierten die evangelisch gesinnten Fürsten und Reichsstädte und verließen den Reichstag unter Protest. Schon ein Jahr zuvor in Speyer hatten sie eine „Protestation“ eingereicht. Seitdem heißen die Evangelischen auch „die Protestanten“ und der aus dem Glauben kommende Protest auch auf der politischen Ebene gehört seitdem zu den Markenzeichen des „Protestantismus“.

Es folgten Jahre heftiger theologischer, politischer und militärischer Auseinandersetzungen, bis schließlich 1555 wieder durch einen Reichstag in Augsburg ein vorläufiger Frieden geschlossen wurde. Die Confessio Augustana wurde nun reichsrechtlich anerkannt und die Fürsten konnten sich entscheiden, ob sie katholisch oder evangelisch sein wollten. Dem hatten die jeweiligen Untertanen dann zu folgen – oder sie konnten und mussten das Land zu verlassen. Wirklichen Frieden gab es aber erst nach dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg, in dem es auch noch einmal um den Bestand des Protestantismus ging. Das war ganz viel Machtpolitik. Und ein wechselseitiges Geben und Nehmen von Glaube und Politik ist zu erkennen: Luthers Glaubensbewegung ermöglichte den Fürsten eine eigenständige Politik gegenüber Kaiser und Reich. Und ohne den politischen Schutz wäre die Reformation nie zum Zuge gekommen. Die Reformation veränderte die politische Landschaft grundlegend, und die Politik entschied schließlich darüber, welche Gebiete evangelisch und welche römisch-katholisch wurden oder blieben.

Magdeburg und die Ulrichskirche waren in jeder Phase dieser Geschichte eng in das Geschehen involviert. Man kann das in dem Buch von Tobias Köppe sehr schön nachlesen. Und die Reformationsjubiläen, an denen sich die Ulrichskirchengemeinde intensiv beteiligt hat, z.B. 1817 und 1917, spiegelten auch jeweils die politische Großwetterlage wieder. Und das setzte sich bis in die DDR hinein fort: 1967 war Luther noch der „Fürstenknecht“ und Thomas Müntzer der Held. 1983 wurde die geschichtliche Wirksamkeit Luthers als Reformator stärker anerkannt.

Das Ende der Ulrichskirche im 20. Jahrhundert war schließlich auch politisch motiviert. Sie musste weichen, weil die Herrschenden es so wollten. Wir als Kuratorium für den Wiederaufbau der Ulrichskirche haben es nun im 21. Jahrhundert auch schon erlebt, wie Initiativen, die an die Reformation anknüpfen wollen, in die Mühlen der Politik, vorwiegend der Kommunalpolitik geraten sind. Und es ist eine etwas bittere Erkenntnis, dass wir – jedenfalls zunächst einmal – mit eben den Waffen geschlagen wurden, die sich zumindest teilweise der Reformation verdanken, Protest und volksdemokratische Willensbildung. Wir kommen deshalb nicht umhin, wenn wir unser eigenes echt protestantisches Anliegen voran bringen wollen, auch den Weg durch die politischen Instanzen zu gehen, Kommunalpolitik, Landespolitik, Kulturpolitik, Kirchenpolitik.

Liebe Freunde, in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens hat die Reformation entscheidende Impulse gegeben. Ich will wenigstens zwei noch nennen. Zuerst die Bildungspolitik. Luthers Forderung, jeder Junge und jedes Mädchen müssten eine Schule besuchen können, war bahnbrechend. Vor allem Melanchthon hat dann viel für den Aufbau eines modernen Schulwesens getan. Nicht umsonst wird er praeceptor germaniae genannt, Deutschlands Schulmeister. Auch Magdeburg hat entscheidend von der reformatorischen Schulpolitik profitiert und im 16. Jahrhundert Schulen neu eingerichtet oder grundlegend umgestaltet.

Der zweite Bereich ist das Sozialwesen. Immer wieder stößt man in den Städten, in denen die Reformation eingeführt wurde, auch darauf, das ein „gemeiner Kasten“ eingerichtet wurde, also eine öffentliche Kasse, aus der eine städtische Armenfürsorge und Hospitalarbeit finanziert wurde. Häufig war es das Vermögen von Klöstern, die im Zuge der Reformation aufgelöst wurden, das den Grundstock des „gemeinen Kastens“ bildete. Vorbildlich war die Sozialreform, die auf dieser Grundlage z. B. von Philipp von Hessen durchgeführt wurde, einem der bedeutendsten evangelischen Landesherren des 16. Jahrhunderts. Hier liegen wesentliche Wurzeln des neuzeitlichen Sozialwesens.

Schließen möchte ich mit einem der zentralen biblischen Texte des Reformationstages. Es waren solche Texte, die in der Reformationszeit ganz unmittelbar ihre Wirkung entfaltet haben. Aber von ihnen her ist vieles in der kirchlichen und politischen Geschichte der Reformation auch kritisch zu sehen. Ich lese aus dem Matthäusevangelium einige Verse aus der Bergpredigt: „Glücklich sind die Friedfertigen, denn sie werden die Erde besitzen. Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden. Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. Glücklich sind, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“

Politiker sagen manchmal: Mit der Bergpredigt Jesu kann man keine Politik machen. Reinhard Höppner hat dem entgegen gehalten, dass man ohne sie nicht wirklich Politik machen kann. Denn solche Sätze sind auch heute noch eine ständige Herausforderung für eine humane Politik und eine Politik, die sich auch ihrer Grenzen bewusst ist. Es ist nötig, an die Politik grundlegende Maßstäbe anzulegen und danach zu fragen, wie sie tatsächlich einem menschenwürdigen Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden dienen kann. Das Thema „Reformation und Politik“ lädt dazu ein, auch hierüber immer wieder nachzudenken und sich nicht entmutigen zu lassen.

Matthias Sens

 
31.10.13

15:17 Uhr Ausstellungseröffnung "Ulrichskirche" in Wallonerkirche, Sechster Vereinsgeburtstag

Wir laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung "Die Magdeburger Ulrichskirche" am Reformationstag 2017 in die Wallonerkirche. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 15:17 Uhr im Kirchenschiff. Die Uhrzeit erinnert symbolisch an das Jahr 1517, in dem Martin Luther die Reformation in Deutschland einläutete. Die neue Ausstellung wird den Besuchern einen Einblick in das Schaffen des Kuratoriums zum Wiederaufbau der Ulrichskirche geben. Es werden viele neue Exponate, Schautafeln und Berichte gezeigt. Originale Steine bereichern die Ausstellung.

Die bisher immer am Bronzemodell der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz durchgeführte Andacht zum Reformationsfest wird diesmal zusammen mit der Ausstellungseröffnung in der Wallonerkirche stattfinden. Dr. Matthias Sens, Propst i.R., wird die Andacht halten.

Anschließend wird ein zwangloses Beisammensein im Gemeindezentrum das Fest bereichern. Wir feiern am 31.10. nämlich auch unseren sechsten Vereinsgeburtstag. Seien Sie unser Gast am 31. Oktober 2013 um 15:17 Uhr in der Wallonerkirche in der Neustädter Str. 6. Wir freuen uns auf Sie.

     

 
31.10.13

Programm für die Ausstellungseröffnung

- Beginn 15:17 Uhr mit Bläserstück
- Begrüßung und Ansprache zum Reformationstag zum Thema "Reformation und Politik": Sens
- Gemeinsames Lied "Ein feste Burg ist unser Gott" (Bläser!)
- Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung: Thal
- evtl. Grußworte (z.B. Kirchengemeinde als Hausherr)
- Bläserstück
- Eröffnung der Ausstellung und Einladung zum "Empfang": Thal
- Bläserstück - Kaffee o.a. im Gemeinderaum

 
27.10.13

Besuch in Wesel, historische Rathausfassade rekonstruiert

Die Stadt Wesel am Niederrhein hat seine Rathausfassade rekonstruiert. Das Rathaus, welches 1455 erbaut, 1698 erneuert und 1945 zerstört wurde, konnte durch die Arbeit eines Fördervereins zumindest in der Fassade wiederhergestellt werden. Die Grundsteinlegung zur Wiedererrichtung der flämisch-gotischen Steinfassade des Rathauses der Hansestadt Wesel erfolgte am 28. Oktober 2007. Momentan widmet sich der Förderverein und die Bürgerstiftung der Wiederherstellung der Figuren des 1. Stockes. Die Liste zeigt, wie groß das bürgerliche Engagement der Weseler Bevölkerung ist.

  

 
12.10.13

Klagen gegen Tunnelbau abgewiesen, Tunnel kommt mit Verzögerung

Die Magdeburger Volksstimme berichtet, dass die Klagen gegen den Tunnelbau vom Damaschkeplatz zum Ulrichsplatz abgewiesen worden sind. Die Kläger befürchteten eine höhere Lärm-und Schadstoffbelastung und einen Verkehrskollaps der Innenstadt. Der Innenstadttunnel steht bei vielen Bürgern in der Kritik, da er direkt am Ulrichsplatz endet und der Verkehr sich dann im Tunnelausgang vor der Otto-von-Guericke-Straße stauen könnte. Die Autos werden in den Tunnel geleitet, die Strassenbahn fährt überirdisch. In den meisten Großstädten Deutschlands ist es genau anders herum, die Straßenbahnen werden innerstädtisch zu U-Bahnen. Nicht so in Magdeburg. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (SPD) gilt als treibende Kraft des umstrittenen Tunnelbaus. Das rund 50 Millionen Euro teure Projekt wurde auch in einer mittleren und langen Tunnelvariante diskutiert. Beide Varianten hätten mit den Fundamenten der Ulrichskirche in Kontakt kommen und diese möglicherweise beschädigen können.

 
12.10.13

Treffen des "Verbundes zerstörte Kirchen" Ostdeutschlands in Magdeburg

"Verbund zerstörte Kirchen" gegründet: Am 9. März dieses Jahres trafen sich in Bad Belzig zum ersten Mal Vertreter verschiedener Vereine, die sich den Wiederaufbau von in der DDR zerstörten Kirchen zum Ziel gesetzt haben. Neben unserem Kuratorium Ulrichskirche sind dies die Fördergesellschaft zum Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam sowie die Stiftung Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig. In der Folge stieß etwas später noch der Verein Johanniskirchturm Leipzig hinzu. Ziel des Verbundes ist nach innen die Schaffung von Synergien unterschiedlicher Aktivitäten in den einzelnen Vereinen und nach außen Information und Werbung sowohl für den jeweiligen Wiederaufbaugedanken wie auch die Aufgaben des Verbundes selbst. Hierbei ist angestrebt, im Laufe der Zeit weitere Vereine mit ähnlichem Profil aufzunehmen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Rainer Manertz aus Leipzig, dem Mitbegründer der dortigen UNESCO-Initiative zur Eintragung der Leipziger Komponistenhäuser auf die Welterbeliste und Förderer verschiedenener Leipziger Kultureinrichtungen. Er übernimmt auch die Moderation des gesamten Prozesses. In überschaubaren zeitlichen Abständen - neben dem regelmäßigen Gedankenaustausch über Mail , Post und Telefon - treffen sich die Teilnehmer in ihren jeweiligen Städten, um über ihre Vorhaben vor Ort zu informieren und weitere Schritte zu beraten. Als Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit kommen etwa Themen wie Förderung, Fördervereine, Finanzierungsprobleme, Bau- und/oder Sanierungsvorhaben, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, merchandising u.v.a.m. in Betracht. Perspektivisch nicht ausgeschlossen ist die Einbeziehung auch profaner Wiederaufbauprojekte wie u.a. Berliner und Potsdamer Schloss, und Kooperationen mit Initiativen zur Wiederherstellung "gebrochener" topographischer Strukturen, etwa "Stadtbild Deutschland" oder "Aktion Mitteschön" in Potsdam.

    
Teilnehmer v.l.n.r.: Johannes Schulze (Johanniskirchturm Leipzig), Burkhart Frank (Garnisonkirche Potsdam), Rainer Manertz (Notenspur Leipzig), Dr. Tobias Köppe (Ulrichskirche Magdeburg), Andreas Kitschke (Garnisonkirche Potsdam), Uwe Thal (Ulrichskirche Magdeburg)

An dem Treffen in Magdeburg nahmen diesmal die Fördervereine Potsdamer Garnisonkirche, Leipziger Johanniskirchturm und Magdeburger Ulrichskirche teil. Es fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt. Die Gäste besuchten die Wallonerkirche und den Ulrichsplatz.

 
11.10.13

55. Vorstandssitzung

Regelmäßiges Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Projekten.

 
16.09.13

Ulrichsbote 09/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 09 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Lesen Sie in dieser Ausgabe z.B. einen Artikel über die Glöckner der Magdeburger Altstadtkirchen.