Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
16.01.15

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
16.01.15

70 Jahre Zerstörung Magdeburgs, 70 Jahre Beschädigung der Ulrichskirche

Am 16. Januar 1945 wurde die Magdeburger Innenstadt in Schutt und Asche gelegt. Aus dem Trümmermeer ragten fast unbeschädigt die beiden Türme der Ulrichskirche heraus. Das Schiff war ausgebrannt, die Gewölbe waren zum größten Teil noch vorhanden. Heute begehen wir den 70. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs und der Beschädigung der Ulrichskirche im Zweiten Weltkrieg.

 
11.01.15

Neuer Gästebucheintrag

Wir weisen gern auf unsere neuen Gästebucheinträge hin und freuen uns auf weitere Zuschriften:
www.ulrichskirche.de/cms/gaestebuch01.html

 
01.01.15

Frohes neues Jahr

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Freunden der Ulrichskirche ein frohes und gesundes neues Jahr 2015. Wir freuen uns auf den weiteren, gemeinsamen Weg für St. Ulrich und Levin.

 
24.12.14

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der Ulrichskirche ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Am Heiligabend werden wir alle den Geburtstag des Christkindes feiern, das uns von Gott gesandt wurde. Es sei dahingestellt, ob uns der Glaube, oder die gute, damit verbundene Tradition bewegt, dies zu tun. Wir alle feiern das Weihnachtsfest! Frohe Weihnachten!

 
19.12.14

Ulrichsbote Dezember 2014 erscheint

Der Ulrichsbote wurde an alle Mitglieder versandt.

 
29.11.14

Vorstandssitzung

Treffen des Vorstands zu aktuellen Fragen und Themen.

 
21.11.14

11-16 Uhr Kolloquium: Städtebauliche Reparatur-Neue Meisterhäuser in Dessau

Dessau baut wieder auf und repariert dadurch städtebauliche Mißstände:

Das Kolloquium findet in der Gropiusallee 38 in Dessau-Rosslau statt.

 
31.10.14

Reformationsfeier am Bronzemodell

Liebe Mtglieder und Freunde der Ulrichskirche,

die AG Citykirchenarbeit lädt in diesem Jahr wieder zu einer Reformationsfeier am Modell der Ulrichskirche auf dem Ulrichsplatz ein:

Freitag, 31.10. 2014, Beginn 15:17 Uhr

Die Uhrzeit erinnert an den Beginn der Reformation im Jahre 1517.
"Bild und Bibel in der  Reformation" ist das neue Jahresthema der Lutherdekade, dem wir uns in unserer Feier zuwenden. Wir werden uns dazu ein illustriertes Flugblatt anschauen, das ca. 1550 in Magdeburg gedruckt wurde, also in der Hochzeit der "Herrgotts Kanzlei". Mit Bibelworten und Liedern werden wir die Botschaft der Reformation aufnehmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine gemeinsame Feier, die auch in diesem Jahr von unserem Engagement und unserem Willen künden soll, unablässig der Stadt Bestes zu suchen!


 

Andacht  am Reformationstag – 31. Oktober 2014 zum Jahresthema  der Lutherdekade 2015 „Reformation – Bild und Bibel“

Im Oktober 2015 wird der 500. Geburtstag des Malers Lucas Cranach d.J. begangen. Das ist der Anlass dafür, sich 2015 dem Thema Bild und Bibel in der Reformation zu stellen. Heute wird dieses neue Themenjahr eröffnet.
 Man darf bei diesen Thema nicht nur an die großen Kunstwerke denken, die Altarbilder und Gemälde zu biblischen Themen, sondern auch an das, was wir heute vielleicht Kleinkunst nennen würden, Grafiken, Zeichnungen, Illustrationen. Sie wurden damals in großer Zahl zu vielen Themen gemacht und gedruckt, von Cranach und von vielen anderen. Auch Flugblätter gehörten dazu, auf denen mit Wort und Bild Anliegen der Reformation dargestellt und unter das Volk gebracht wurden. Sie trugen in der Anfangszeit der Reformation, also etwa ab 1520, ganz wesentlich dazu bei, dass das Gedankengut der Reformation rasch verbreitet wurde, ja dass die Reformation überhaupt zum Zuge kam. Die Bilder sprachen für sich, und für die des Lesens Kundigen brachten Texte in der deutschen Muttersprache die Sache auf den Punkt. Das war neu und bahnbrechend. So wurde die Reformation auch zum Medienereignis. Dazu gehörte natürlich auch die enorme Anzahl von Büchern und Schriften, allen voran die von Martin Luther, die in vielen Auflagen erschienen, und schließlich die Bibel in deutscher Sprache, erst das Neue Testament und dann nach und nach die ganze Bibel.
Magdeburg wurde vor allem gegen Ende der Reformation zu einem wichtigen Zentrum für den Druck reformatorischer Schriften, als es galt, die Reformation gegen den Kaiser zu verteidigen, der nach dem Sieg über die evangelischen Fürsten und Städte im Schmalkaldischen Krieg ab 1548 die Reformation weitgehend rückgängig zu machen versuchte. Magdeburg war zeitweise der einzige Ort, in dem noch evangelische Schriften gedruckt werden konnten, Magdeburg – unserer Herrgotts Kanzlei. Aus dieser Zeit um 1550 stammt das Flugblatt mit dem auferstandenen Christus in der Mitte, das wir uns heute anschauen. Es hat im Original etwa DIN A 3-Format, da konnte man auch die Schrift einigermaßen lesen.
Die Überschrift ist ein Bibelwort, das der Geschichte von der Verklärung Jesu in Matthäus 17 entnommen ist: Also spricht Gott: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen hab DEN sollt ihr hören. Die übrigen Texte stammen von Erasmus Alberus, der sich seit 1549 als Exulant in Magdeburg aufhielt, einer der vier Theologen, die den Löwenanteil der Streitschriften verfasst haben, die damals in Magdeburg entstanden. Allein auf Christus sollt ihr hören – das ist das Programm dieses Flugblattes, noch unterstrichen durch die Hervorhebung des kleinen Wörtchens „DEN“.  Also den und keinen anderen. Das ist auch das Programm der Reformation. Darum ging es Luther. Und das ist es, worum es uns auch heute immer wieder gehen muss: auf Christus zu hören, immer wieder zum biblischen Wort zurückzukehren und es aufzunehmen, so gut wir können.

 (2) Bild und Bibel – das passt zusammen. Die vielen anschaulichen und oft auch dramatischen Geschichten der Bibel verlangen geradezu nach einer Darstellung.  Viele von uns haben Bilder in ihrem Kopf, die aus den illustrierten Bibeln der Kinderzeit stammen oder natürlich die großartigen Darstellungen von Künstlern wie Cranach. Dazu kommt, dass die Sprache der Bibel selbst voller Bilder ist. Ja, der Glaube braucht Bilder. Sie verbinden den Glauben mit dem Leben.
Es gibt in der Bibel aber auch die Warnung: Du sollst dir kein Bildnis machen. Sie gehört eigentlich sogar zu den zehn Geboten, und für das Judentum ist dieses Gebot bis heute zentral. Mach dir kein Bild von Gott, weil Gott größer und anders ist, als irgendein Bild es je darstellen könnte. Nicht Bilder sollen angebetet und verehrt werden, sondern Gott allein.
Wie soll man auch Gott darstellen? Bei Jesus ist das klar. Er ist ja der Mensch gewordene Gott. Also kann man Jesus Gottes Sohn als Menschen darstellen. Freilich, schon beim auferstandenen Christus ist das problematisch. Denn er war ja kein wiederbelebter Mensch, sondern er ist in das Leben und in die Ewigkeit Gottes hinein auferweckt worden. Die Bibel spricht deshalb von einem ganz und gar verklärten Leib des Auferstandenen. Aber wie soll man das zeigen? Und dann noch mit einem schwarz-weißen Holzschnitt? Man stattet ihn mit Zeichen aus, die ihn als den auferstandenen Christus ausweisen: die Siegesfahne zum Zeichen dafür, dass der Tod besiegt ist. Die Seitenwunde und die Nägelmale an Händen und Füßen, die zeigen, Jesus ist durch den Tod hindurchgegangen. Auf unserem Bild dann auch noch unterhalb des Kreuzigungshügels das leere Grab mit den eingeschlafenen Wächtern.
Gott der Heilige Geist wird meist in Gestalt einer Taube dargestellt, auch hier. Die Bibel selbst verwendet dieses Bild für den Geist.
Am problematischsten ist es bei Gott dem Vater. Er ist hier als eine aus den Wolken heraus segnende Vatergestalt abgebildet. Das ist eigentlich ein schönes Bild, wenn wir es nur nicht missverstehen als eine Abbildung Gottes. Gott ist kein alter Mann mit Rauschebart. Er ist auch nicht in diesem Sinne „oben in den Wolken“. Aber er ist sehr wohl der die Welt segnende und alles mit Leben erfüllende Vater des Lebens.
Im ganzen wird hier also der dreieinige Gott ins Bild gesetzt, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, verbunden durch das Band der Liebe und Einheit. Er soll durch dieses Bild verkündet werden.
Die vielen Namen und Bilder, mit denen in der Bibel von Gott gesprochen wird, sollen ihn mit unserem Leben verbinden, aber auch deutlich machen: Gott ist immer noch wieder größer und anders, als wir denken und es je erfassen können.

(3) Die zentrale Botschaft des Bildes ist: Der auferstandene Christus hat Sünde und Tod besiegt und hat dadurch Heil und Leben für die Menschen gebracht, die Menschen, die in solchen Städten wohnen, wie sie im Hintergrund abgebildet ist, mit Stadttor, Häusern und Kirchturm. Für das Heil dieser Menschen ist Christus am Kreuz gestorben. Die drei Kreuze stehen noch da. Das mittlere ist leer. Die Siegesfahne nimmt das Zeichen des Kreuzes auf und wird zum Symbol des Jubels.
In dem Gedicht von Erasmus Alberus werden die Betrachter des Bildes von Christus selbst angeredet und an die zentrale Botschaft des Glaubens erinnert: Ich Gottes eingeborner Sohn/ Marien Kind herrlich und schön/ Jesus Christus das ist mein Nam/den ich im Himmel überkam/ Den Christen bin ich wohl bekannt/ mein Vater hat mich ausgesandt/ dass ich die Menschen selig mach/ das sieht nit gern der höllisch Drach/ und ficht der Menschen Glauben an, die einhergehn auf rechter Bahn…
Diesen Glauben wieder aufzurichten, nämlich für das eigene Seelenheil ganz und allein auf die Gnade Gottes zu vertrauen und auf das, was  durch Christus in seinem Leben, Sterben und Auferstehen geschehen ist, darum ging es Luther und der Reformation. Deshalb weist in dem Gedicht nun Christus selbst auf Luther hin. Christus beschloss, „zu senden einen Mann auf Erden/ Durch den die Welt bekehrt soll werden/ Martinus Luther ist der Mann/ der hat gesungen wie ein Schwan/ ein süss Gesang im Sachsen land/ dadurch ward ich der Welt bekannt…...

(4) Anders als in dem Gedicht von Erasmus Albers kommt Luther auf dem Bild selbst nicht vor. Das wäre durchaus denkbar gewesen. Es gibt viele Altarbilder aus der Reformationszeit, die Luther und andere Reformatoren abbilden. Manchmal tragen die Jünger beim Abendmahl ihre Gesichter, oder sie vollziehen eine Taufe oder sie stehen auf der Kanzel wie auf dem berühmten Bild in Wittenberg, wo Luther predigt und dabei mit ausgestrecktem Arm auf Christus weist. Darauf verzichtet der Künstler hier und stellt dafür Christus machtvoll und demonstrativ in den Mittelpunkt. Eine Herrschergestalt, einer, der in jedem Falle siegen wird. So beginnt auch der kleine Text über dem Bild: Hie siehst du, lieber Leser mein/ dass Christus selbst will König sein/ und wird’s wohl bleiben ewiglich/ darum sollst du nicht fürchten dich….
Die Christusgestalt schaut den Betrachter des Bildes an und scheint ihn anzureden: Seht, ich bin es. Es ist alles getan, was zu eurem Heil nötig war und ist. Ihr könnt mir ganz vertrauen. Ich, ich allein führe euch zum ewigen Leben. Damit setzt die Gestalt des auferstandenen Christus ins Bild, was die Überschrift als Gottes eigenes Wort verkündet: DEN sollt ihr hören. Christus und keinen anderen.

(5)  1546 starb Martin Luther. 1547 besiegte Kaiser Karl V. die evangelischen Fürsten im Schmalkaldischen Krieg, der mit dem Ziel geführt wurde, die katholische Religion wieder in ganz Deutschland durchzusetzen. Auf dem Reichstag in Augsburg 1548 wurde, weil es zu keiner endgültigen Einigung kam, ein Kompromiss-Dokument erarbeitet, das bis zu einer endgültigen Regelung durch ein von allen anerkanntes Konzil gelten sollte. Dieses „Augsburger Interim“ wurde vom Kaiser zum Religionsgesetz erhoben und galt nun für die evangelischen Gebiete.  Es war ein weitgehend katholisches Dokument, das von der Reformation eigentlich nur die Priesterehe und den Laienkelch übrig ließ, dagegen eindeutig die Unterordnung unter die Bischöfe und den Papst forderte und den katholischen Gottesdienstritus wieder einführte.  Und was besonders schlimm war: Auch die Botschaft von der Rechtfertigung des Sünder allein aus Gnaden, allein durch Christus und allein durch den Glauben wurde verwässert.
Auch in Kursachsen und im Erzstift Magdeburg sollte das Interim eingeführt werden, wenn auch in abgemilderter Form. Die Stadt Magdeburg aber widersetzte sich dem Interim gänzlich. Und hier waren dann ab 1549 einige Theologen am Werk, die mit allen theologischen und publizistischen Mitteln gegen das Interim stritten und für die Bewahrung des evangelischen Glaubens und Gottesdienstes eintraten. In diesem Kontext ist dieses Flugblatt zu sehen. Im Text über dem Bild lesen wir: Gehorch der himmelischen Stimm und frag nichts nach dem Interim…. Und auch in dem Gedicht unten wird kräftig gegen das Interim gewettert. Es wird hier als Werk des Papstes hingestellt, mit dem er versucht seine Macht wieder aufzurichten. Dies wird als Angriff auf Christus selbst gewertet. Der Papst wird zum Antichrist. Im Bild wird das so dargestellt, dass der Papst mit den Erzfeinden des Glaubens in eine Reihe gestellt wird. Die drei Köpfe des Ungeheuers, das der auferstandene Christus besiegt hat, sind hier: der Papst, der Teufel in Engelsgestalt und der Türke. Der Türke hat eigentlich in diesem Zusammenhang nichts zu suchen, aber vielleicht steht er einfach für die politischen Mächte, die den christlichen Glauben bekämpfen und wäre dann auch eine Anspielung auf den Kaiser.
Die Botschaft des Bildes war klar: Es geht um nichts Geringeres als die Herrschaft Christi. Wer meinte, mit dem Interim einen Kompromiss eingehen zu können, stellte sich gegen Christus und sein Heilswerk.

Vieles von dem ist für uns heute kaum noch nachzuvollziehen. Ob wirklich der Glaube an Christus selbst auf dem Spiel stand oder ob es nicht doch vor allem um politische Macht ging, auch auf evangelischer Seite? Sicherlich. Und schon damals dürfte es eindeutig zu weit gegangen und ein Fehlurteil gewesen sein, im Papst den Antichristen zu sehen. Dennoch muss man sagen, dass  der hartnäckige Widerstand Magdeburgs gegen den Kaiser und das Interim und die Kompromisslosigkeit, mit der die Magdeburger Theologen um Nikolaus von Amsdorff den evangelischen Glauben verteidigt haben, wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Reformation nicht unterging. Die Theologen der „Cantzley unseres Herrn Jesu Christi“  sahen sich als die eigentlichen Erben Luthers  – wohl mit Recht. In seinem Sinne fochten sie mit Wort und Bild für den Glauben. Daran erinnern wir uns heute dankbar, ohne den gewaltigen historischen Abstand zu verkennen.      

(Matthias Sens)

 
30.10.14

Presseecho zum Potsdamer Stadtschloss

Aus: Märkische Allgemeine – 18.01.2014
Das Stadtschloss am Alten Markt-Neuer Landtag in Potsdams historischer Mitte
Das neue Stadtschloss

Die 88 Abgeordneten der fünf Fraktionen und ihre Mitarbeiter waren bereits kurz vor dem Jahreswechsel in ihr neues Domizil gezogen. Sie saßen 23 Jahre nicht weit weg auf dem Brauhausberg. Das Gebäude, früher eine Reichskriegsschule und später die SED-Bezirksleitung, war in die Jahre gekommen, marode und galt als „Bruchbude“.
Wer sich dem Landtag am nördlichen Teil nähert, erkennt an der Westfassade einen Spruch auf Französisch: „Ceci n'est pas un château“ – „Dies ist kein Schloss“. Dieser golden glänzende, über sieben Meter lange Schriftzug einer Potsdamer Künstlerin ist als Botschaft zu verstehen, die auch Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) gern in seinen Reden betont: „Das ist kein Stadtschloss, sondern ein Landtag in historischer Hülle.“ Das ursprüngliche klassische Schloss, ein Hauptwerk des Friderizianischen Rokoko, war 1945 durch Bomben schwer beschädigt worden. Die Ruinen wurden 1960 auf Beschluss des SED-Politbüros abgerissen.
Die Entstehung des neuen Gebäudes, das der Dresdner Stararchitekt Peter Kulka entworfen hatte, ist mit einer wechselvollen Geschichte verbunden. Seit den Wendetagen 1989/1990 wurde über die Bebauung der städtebaulichen Wunde im Herzen der Stadt breit diskutiert, oft sehr kontrovers. Doch es brauchte bis zu einer Entscheidung der Potsdamer Stadtverordneten und des Landtags viele Jahre. Den Stein ins Rollen brachte der in Potsdam wohnende Fernsehmoderator Günther Jauch. Er spendete für das Fortunaportal, das einstige Eingangstor des Schlosses. Das Portal wurde 2002 für drei Millionen Euro originalgetreu wiederaufgebaut. Doch es dauerte weitere Jahre, bis sich der Landtag 2005 entschloss, nicht das Gebäude auf dem Brauhausberg zu sanieren, sondern ein neues Gebäude in Potsdams Mitte zu bauen.
Anfangs war wegen begrenzter öffentlicher Mittel ein reiner Funktionalbau geplant. Doch dank einer großzügigen Spende von 20 Millionen Euro des Mäzens Hasso Plattner konnte die historische Fassade gebaut werden. Später spendierte er auch noch das originalgetreue Kupferdach. Gebaut wurde das Gebäude vom privaten Baukonzern BAM. Es handelte sich um eine öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP). Das Land zahlt für das 120 Millionen Euro teure Gebäude 30 Jahre Miete ab.
Der Prunk im Inneren hält sich in Grenzen. Die 400 Büros für die 88 Abgeordneten und ihre Mitarbeiter, die Landtagsverwaltung und den Rechnungshof, der auch mit einzieht, sind preußisch schlicht – durchschnittlich 18 Quadratmeter groß. Gehalten sind sie in den brandenburgischen Landesfarben: roter Teppichboden, weiße Wände, weiße Einbauschränke.
Der Stolz des Architekten Kulka: Der Landtag ist ein Energiesparhaus. Die Heizungen, die im Sommer auch für Kühlung sorgen, stecken in der Deckenverkleidung der Büros. Und wer das Fenster zum Lüften öffnet, schaltet automatisch die Heizung ab.
Die Übergabe des Schlüssels in Form eines symbolischen weißen Transponders aus massivem Holz erfolgte am 10. Oktober 2013 direkt am Eingang, vor dem historisch gehaltenen weißen Treppenhaus. Finanzminister Helmuth Markov (Linke), bisher der Bauherr, reichte Landtagspräsident Fritsch das nachempfundene Funkgerät. In dem Moment war dieser Hausherr über zwei Landtage in Potsdam: das jetzige Haus auf dem Brauhausberg, das Mitte Dezember geräumt wurde, und das neue.
Fritsch erinnerte daran, dass dieses Gebäude nun 30 Jahre halten muss. So lange zahlt das Land eine Miete an die BAM, die wiederum das Gebäude betreibt. „Wenn man ein Gebäude baut, dass man 30 Jahre in Schuss halten muss, gehe ich davon aus, dass man es solide baut“, hofft Fritsch.
Neben dem Parlament zieht auch der Landesrechnungshof in das rund 120 Millionen Euro teure Gebäude mit ein, allerdings erst im Februar. Ausgelegt ist der Bau auch für den Fall, dass nach einer Länderfusion mit Berlin 150 Abgeordnete Platz benötigen. „Schlösser stehen 400, 500, 600 Jahre. Meint ihr nicht, dass wir bis dahin die Länderfusion mit Berlin hinkriegen?”, fragte Fritsch. Rechnungshofpräsident Christoph Weiser hat es da nicht eilig. „Ich bin zuversichtlich, dass ich bis zum Ende meiner Amtszeit nicht ausziehen muss – und die geht bis 2024.”

Aus: Die Welt - 09.12.2013
Ein Schloss, verhunzt von deutschem Provinzialismus
Bürgersinn und Spenden haben den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses ermöglicht. Doch das beschränkte Denken der Planer hat den Bau verschandelt. Eine Lehrstunde in Geschichtsklitterei.
Schlösser sind zu einer demokratischen Bauaufgabe geworden – und das in der von vielen als mustergültig betrachteten deutschen Nachkriegsrepublik. Die Zahl der Fürstensitze, die schon restauriert sind oder sich im Wiederaufbau befinden, lässt sich kaum noch überblicken. Zu den spektakulärsten Beispielen zählen diejenigen Residenzen, von denen kein Stein mehr stand: Braunschweig, Berlin, Frankfurt/Main (Thurn und Taxis).
Als jüngstes Bauwerk dieser Art ist fast unbemerkt das Stadtschloss von Potsdam hinzugekommen. Im Januar nimmt darin der brandenburgische Landtag seine Arbeit auf. Eine demokratische Bauaufgabe? Ohne die Bürger von Potsdam wäre es nie zum Wiederaufbau des einstigen Herrschersitzes von Friedrich dem Großen gekommen. In Potsdam hat sich erwiesen, eines wie breiten Rückhalts in der Bevölkerung sich der Wiederaufbau von versunkenen Schlössern erfreut.
Dabei gab es in Brandenburgs Hauptstadt unendlich viele Hindernisse zu überwinden. Zuerst musste ein im Rohbau schon fertiggestelltes neues Theater beiseitegeräumt werden. Danach bauten die Landespolitiker immer neue Einwände gegen das Vorhaben auf. Doch so unwahrscheinlich es gerade in Potsdam erscheinen musste, einen feudalen Prachtbau wiederauferstehen zu lassen – immerhin hatten sich hier mehr DDR-Karrieristen und SED-Pfründner als irgendwo sonst in der früheren DDR niedergelassen –, setzte sich zuletzt der Bürgerwille durch.
Ein Wunder in der Neubauwüste
Das Schloss Friedrichs, das Ulbricht wie eine Geschwulst aus dem Stadtkörper herausoperiert hatte, steht wieder. Es markiert wieder das Gelenk zwischen Potsdamer Altstadt und Hauptbahnhof, so wie es einst ein "Gelenk" preußisch-deutscher Geschichte und Außenentwicklung war. Mit Recht spricht deshalb der Berliner Kunsthistoriker Joachim Kuke von einem "Mirakel" – denn eine solche Rückkehr eines ganzen Landes zu seiner einstigen Mitte unter ganz anderen Rahmenbedingungen, als sie zur Erbauungszeit bestanden, ist ja fast eine Utopie.
Was fasziniert die Bürger des 21. Jahrhunderts so sehr daran, dass sie dieses Mirakel erzwingen wollen und dafür auch jetzt noch auf die Straße gehen? Es ist die in der Politik völlig unterschätzte Kategorie der Identität. Potsdam ohne sein Stadtschloss, in dem die Entscheidungen für die Aufnahme der Hugenotten in Preußen und für die Schlesischen Kriege (also für den Aufstieg Preußens zu einer politikentscheidenden europäischen Großmacht) fielen, das wäre bald nur noch eine Ansammlung einiger schöner, beziehungslos verstreuter Gebäude in einer gestaltlosen Neubauwüste gewesen – schick zwar, aber zugleich immer etwas skurril.
Mit dem Verlust ihres geschichtlichen Ranges drohte die Stadt zum bedeutungslosen Wurmfortsatz Berlins zu werden. Erst mit dem Schloss kehrt so etwas wie die historische Würde in ihre Mauern zurück. Was gar nicht mehr erfahrbar war, dass es einen Dreh- und Angelpunkt der Stadtstruktur gab, der den Palais' und Villen erst ihren Stellenwert zuwies, das stellt sich jetzt wie selbstverständlich wieder ein.
Kein Projekt für Nostalgiker
Es ist immer die Mitte, das Herz, das Gehirn, das den Gliedern ihre Bestimmung verleiht. In der Architektur gilt das ebenso wie in der Anatomie. Wenn von der Potsdamer Bürgerbewegung für das Schloss gesprochen wird, dann ist es nicht nur eine, sondern es sind gleich mehrere Bürgerinitiativen, die mit Sachkenntnis, historischen Studien, Demonstrationen und Veranstaltungen in ungeheurer Ausdauer und Zähigkeit fast um jeden Stein gekämpft haben.
An der Spitze standen immer schon der "Verein Potsdamer Stadtschloß" und "Mitteschön". Ihre prominentesten Vorkämpfer sind der Fernsehmoderator Günther Jauch und der Unternehmer Hasso Plattner. Jauch ist es, dem der Wiederaufbau des Fortunaportals und damit der Startschuss zum Wiederaufbau des ganzen Schlosses zu danken ist. Plattner schenkte der Stadt und dem Land zweistellige Millionenbeträge, damit die Fassaden und das Kupferdach realisiert werden konnten. Allein das Engagement dieser beiden Pioniere des Wiederaufbaus zeigt, dass das Schloßprojekt nicht von Nostalgikern und Reaktionären, sondern von Persönlichkeiten getragen ist, deren Namen für gesellschaftlichen und technischen Fortschritt stehen.
Wie aber sieht ein Schloss aus, das für ganz andere Zwecke als der Ursprungsbau errichtet wird? Das war die Frage, vor die sich der Architekt Peter Kulka, Dresden/Köln, gestellt sah. Kulka, moderner, minimalistischer Baukünstler mit beeindruckender Werkliste, hat sich, vielleicht ganz gegen ursprüngliche Intentionen, zunehmend als ein Mittler zwischen "alter" und "neuer" Architektur profiliert. Allein in seiner Vaterstadt Dresden steht er für zwei Großprojekte, die Sanierung des Deutschen Hygienemuseums von Wilhelm Kreis und den Wiederaufbau des Residenzschlosses der Wettiner. Dabei hat Kulka nie einen Zweifel an seiner Präferenz für das Neue gelassen. Dass er in Architektenwettbewerben zuletzt den Zuschlag für Potsdam erhielt, wurde von manchen als Ironie, gar als Todesstoß für das Projekt gesehen.
Das makellose Weiß der Moderne
Wie hat er die Aufgabe bewältigt? Er hat die Hülle, die von Plattner bezahlten Fassaden und Kupferdächer, mit komplett modernem Inhalt gefüllt. Kaum hat man die Außenmauern durchschritten, steht man in glatten Räumen von makellosem Weiß. Nur der Bodenbelag aus weißem griechischem Marmor (der ursprünglich verwandte schlesische war nicht mehr zu bekommen) hält die Erinnerung an den Adel des versunkenen Originals noch wach. Es ist das Weiß der Moderne, aber auch das Weiß des Geschichtsverlustes, der Preisgabe und Reinigung von Geschichte, der Sehnsucht nach unbefleckter Herkunft.
Die Klarheit, Reinheit, Präzision und Schnörkellosigkeit dieses Bekenntnisses berührt. Sie ist ein Zeugnis unserer Zeit. Sie schreit den Widerspruch heraus, in dem sich viele Deutsche zur Vergangenheit ihres Landes sehen. Aber sie tut auch dem Ursprungsbau Unrecht. Eine einzige geschichtliche Überlieferung kann das belegen.
In seinem Arbeitszimmer hatte Friedrich der Große eigens drei Spiegel anbringen lassen, in denen er von seinem Schreibtisch aus die Bittschriftenlinde sehen konnte. Dort stellten sich Landeskinder auf, die dem König ein Gesuch antragen wollten. Martin Hürlimann, Verfasser einer Potsdam-Monographie von 1933, schreibt: "Sah sie der König hier stehen, schickte er gemeiniglich sogleich hinab, um ihnen die Bittschriften abnehmen zu lassen. Dieser Weg, Wünsche und Klagen vor den König zu bringen, wurde aber nicht bloß von den Bewohnern der Stadt und ihrer Umgebung gewählt, aus den fernsten Teilen des Reiches sah man unter dieser Linde die Bittenden in ihrer heimatlichen Tracht stehen, hoffend und fürchtend ihre Blicke zu den Fenstern des königlichen Arbeitszimmers hinauf gerichtet."
Verbaute Erinnerung
Heute würde man Friedrichs Beflissenheit, sich Petitionen ohne Zeitverzug vorlegen zu lassen, Bürgernähe nennen. Allein, die aseptische Reinigung und Sterilisation des Neubaus von allen Spuren einstiger Nutzung hat es unmöglich gemacht, auch nur diesen einzigen Raum als Zeugen einer Gesinnung, die demokratischem Denken vorausging, wiedererstehen zu lassen. Das mag für eine Zeit, in der nicht mehr ein einzelnes Gesuch, sondern nur noch Demonstrationen von Hunderten und Tausenden Bittstellern hoffen dürfen, der Gnade einer Beachtung durch die Volksvertreter teilhaftig zu werden, zwar angemessen sein. Aber es ist zugleich bildungsfern und geschichtsblind.
Die Verantwortung dafür tragen allein die Abgeordneten von Brandenburg und Potsdam, denen beim Wiederaufbau des Schlosses das kleinste Zugeständnis für originale Gestaltung von den Bürgern wie ein Almosen abgerungen werden musste. Sie machten es dem Architekten zur Auflage, in dem Bauwerk nicht nur den Parlamentssaal, sondern gleich auch noch die Arbeitszimmer für sämtliche brandenburgischen und – woran man damals noch glaubte – berlinischen Abgeordneten unterzubringen. Das führte zu unsäglichen baulichen Kompromissen, die dem Kenner den Anblick des Gebäudes vergällen.
So wurde ein zusätzliches Geschoss ins Dach gestopft, so wurden alle drei Flügel aufgeweitet, so wurden die Kutschdurchfahrten, durch die einst die Bürger spazierten, zugebaut, so wurden die beiden Seitenflügel durch den aufgequollenen Haupttrakt, den Corps de Logis, um volle drei Achsen verkürzt. Zugleich wurde die Möglichkeit, auch nur ein einziges Schlossgemach als Erinnerungsort originalgetreu zu rekonstruieren, im buchstäblichen Sinne verbaut.
Zurück in die Jetztzeit
Natürlich kam diese Aufsprengung des Gebäudes nach allen Seiten dem Grundanliegen Kulkas entgegen, der historischen Hülle ein gänzlich andersartiges Inneres zu geben, den Besucher wie durch einen Schleier gleich wieder hinaus in die Jetztzeit treten zu lassen. Die sieht ganz und gar nicht "schlossartig" aus, auch wenn vom alten goldprunkenden barocken Treppenhaus zumindest noch eine entfernte Anmutung – Kulka: "als Übergangsraum" – vermittelt wird.
Die Eingangsportale sind als viereckige Schiebeglastüren in die Fassade geschnitten, die Foyers sind weitläufig, aber quetschen sich unter niedrige Decken, die inneren Treppenhäuser türmen sich als scharfkantige, raumgreifende Skulpturen unter Glasdächern, der Plenarsaal ist eine flach gemuldete weiße Schüssel mit weißem (statt rotem) Adler, blutrotem Gestühl und zwei Emporen.
In allen Details steht der Bau unter dem Diktat einer ausgefeilten modernen Ästhetik. Der Architekt sagt: Noch keine Aufgabe habe ihn soviel Nerven gekostet, selbst für die Kuppel über den Abgeordnetensitzen habe er kämpfen müssen. Man glaubt es ihm. Seine Architektur, das hat er vielfach bewiesen, hat dort, wo sie sich frei entfalten konnte, durchaus den Zug ins Große. Hier aber ist ihm Provinzialität durch ein absurdes Raumprogramm regelrecht verordnet worden. Dass er ihr noch soviel Glanz abringen konnte, ist sein Verdienst.
Fresswürfel der Dampfschiffahrtsgesellschaft
Friedrich, der Bauherr dieses Schlosses, hatte es seinem Architekten Wenzeslaus von Knobelsdorff anbefohlen, das äußere des Hauses aufklärerisch-schlicht, das Innere jedoch in der Prachtentfaltung des Rokoko zu gestalten. Dieses Verhältnis wurde von Politikern unserer Zeit, denen Kunst- und Geschichtssinn ein Buch mit sieben Siegeln ist und bleibt, auf den Kopf gestellt.
Und die Geschichtsklitterung geht weiter. Von Friedrich ist bekannt, mit welcher Hingabe und fast schon romantischen Empfindsamkeit er sich der Ausgestaltung seiner Parks und Anlagen widmete. Seine Nachfolger von heute in den für sie viel zu großen Schuhen setzen dagegen ihren Ehrgeiz daran, nun auch noch den zum Schloss gehörigen Lustgarten kaputtzumachen, ehe er überhaupt richtig wiedererstehen kann. Das triste Hochhaus, das die DDR mitten in ihn hineingewuchtet hatte, um jede Erinnerung an fürstliche Kultur auszulöschen, bleibt nicht nur stehen, sondern wird auch noch durch einen Verkaufsstand mit Fresswürfel der Dampfschiffahrtsgesellschaft komplettiert, der die Blickachse zwischen Neptunbrunnen und Schloss verbaut.
Auf so viel ästhetische und politische Instinktlosigkeit muss man erstmal kommen – gegenüber einer Bürgerschaft, die Millionen aufgebracht hat und auch jetzt noch Tag für Tag Spargroschen und ganze Vermögen auf Spendenkonten einzahlt, weil sie nach dem Schloss auch noch den alten Figurenschmuck wiederhaben will. Weil die beherzten Bürger nie aufgegeben haben und auch jetzt noch dazu stehen, deshalb ist das neuerstandene Schloss zu Potsdam tatsächlich ein Mirakel – eines, das nicht nur stolz machen kann, sondern auch beschämt.

 
28.10.14

Hinweis auf Kunstauktion im Haus Schulenburg

Wir erlauben uns, folgenden Hinweis eines Mitglieds einzustellen: "Gemälde, Zeichnungen und Grafiken der „Leipziger Schule“ sowie anderer internationaler Künstler wie Max Klinger, Otto Dix, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Max Schwimmer und Marc Chagall werden am 2. November 2014 im Haus Schulenburg versteigert. Das Leipziger Buch- und Kunstantiquariat als Veranstalter bietet etwa 50 Arbeiten an. Der Erlös, 15 Prozent des Auktionszuschlages, geht an die Europäische Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V.. Auktionator Dr. Michael Ulbricht sucht sich für seine Benefiz-Auktionen interessante historische Gebäude aus. Die Arbeiten, die im Haus Schulenburg unter den Hammer kommen, stammen hauptsächlich aus Privatbesitz. Die Echtheit überprüft Ulbricht, der Philosophie und Kunstgeschichte studiert hat, selbst. Über 18 Jahre Auktionserfahrungen bringt er mit. Bisher seien keine Fälschungen unter den Werken gewesen, erklärt Ulbricht.Die Bilder werden gerahmt versteigert und können gleich mitgenommen werden. Das Preisniveau reicht von gering bis hoch, für jeden Geldbeutel ist also etwas dabei.Die Vorbesichtigung findet am Samstag, den 1. November 2014 von 11 bis 17 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr statt. Michael Ulbricht wird vor Ort sein und gern auch Fragen beantworten. Die Auktion beginnt am Sonntag, den 2. November 2014 um 16 Uhr.

 
24.09.14

16-18 Uhr: Steuben meets Justice

Wir erlauben uns, auf eine Veranstaltung der Steuben-Schurz-Gesellschaft hinzuweisen, die am Tauftag dieses großen Sohnes Magdeburgs in ein Festzelt am Jusitzzentrum (ehemals Hauptpost, Breiter Weg 203) einladen. An dieser Stelle stand einst die Taufkirche von Friedrich Wilhelm von Steuben, die Evangelisch-reformierte Kirche, in der er 1730 getauft wurde.

 
06.09.14

Vorstandssitzung

Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Projekten.

 
05.09.14

18 Uhr: Symbolischer Spatenstich in der Wallonerkirche

 
 

Das Bauvorhaben in der Wallonerkirche als Fotomontage. Die Ausstellung zur Ulrichskirche wurde abgebaut und gesichert.

Wir möchten auf folgendes Ereignis hinweisen:

Alles unter einem Dach. Das neue Evangelisch-reformierte Gemeindehaus in der Magdeburger Wallonerkirche

Die Evangelisch-reformierte Gemeinde Magdeburg will den Aufbruch wagen, mit einem neuen Gemeindehaus, das im Kirchenschiff der 1945 zerstörten und in den 60er Jahren wieder aufgebauten Wallonerkirche errichtet werden soll.
Unsere Kirchengemeinde will sich weiter entwickeln. In ihren jetzigen Räumen stößt sie dabei an Grenzen: Sie sind nicht barrierefrei. Gerade für die jüngsten und die ältesten Gemeindeglieder sind sie nicht zu erreichen. Dazu sind sie unzweckmäßig aufgeteilt.
Wir haben eine kühne Lösung entwickelt: In unsere Wallonerkirche wollen wir ein Gemeindehaus einbauen. Ein sichtbares Element geistlichen Lebens soll diesen historischen Bau bereichern. Unsere Gemeinde kehrt mit diesem Haus in die Kirche und an ihre Wurzeln zurück. Mit dem Einbau setzen wir bewusst einen architektonischen Akzent, der Neugier wecken soll.
Unser neues „Haus im Haus“ macht vieles leichter: Ein großer Saal für Gottesdienste und andere Veranstaltungen, ein Jugendraum, das Pfarrbüro, das Gemeindebüro, die Küche und Sanitärbereiche - alles ist zukünftig unter einem Dach gut zu erreichen. Für jede Generation, für jedes Angebot wird es den passenden Raum geben.
Wir verstehen unser mehr als außergewöhnliches Vorhaben zugleich auch als Baustein zur Weiterentwicklung des Miteinanders aller, die sich für unser Gemeindeleben in einer dazu einladenden und vielseitig nutzbaren kirchlichen Begegnungsstätte interessieren.
Nach langer und sorgfältiger Planung freuen wir uns mitteilen zu können, dass unsere Gemeinde nun bald mit dem Bau in der Wallonerkirche beginnen wird.
Mit einer Andacht und einem symbolischen Spatenstich wird am

Freitag, den 05. September 2014 um 18 Uhr

in der Wallonerkirche der Auftakt der Bauarbeiten gefeiert.
Sehr gern laden wir jeden ein, der daran teilhaben möchte.
Das Vorhaben der Gemeinde wird von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) unterstützt. Trotzdem sind Spenden zur Finanzierung des Gemeindehauses in der Wallonerkirche notwendig. Dazu hat die Gemeinde ein umfangreiches Spenden-programm entwickelt. Nähere Informationen können unter www.ekmd-reformiert.de im Internet abgerufen werden. Auch unser Gemeindebüro steht für dahingehende Auskünfte gern zur Verfügung. Schon jetzt bedanken wir uns sehr herzlich für jedes Engagement!

Presbyterium der Ev.-ref. Gemeinde Magdeburg
Uwe Thal (V.i.S.P.)
Magdeburg im August 2014

 
06.08.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
03.08.14

Ein Beispiel aus England

 

Vereinsmitglied Joachim Barone stellt uns diese Bilder von seiner Südengland-Reise im Juli 2014 zur Verfügung. Er schreibt: "Die Bilder sollen zum einen zeigen, wie attraktiv und wie schön eine Freilegung gestaltet werden kann. So ähnlich könnte vielleicht in einem ersten Schritt die Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz erlebbar gemacht werden, so dass Einheimische wie Besucher etwas Konkretes "zum Anfassen" bekommen und die Ulrichskirche gegenwärtig bleibt. Zum anderen sollen die Fotos erneut wie bereits andere Beispiele aufzeigen und belegen, dass mittelalterliche und kirchliche Formensprache wunderbar mit Gebäuden im Stile der Dreißiger bis Fünfziger Jahre, die den Zuckerbäckerbauten in Magdeburg ähneln, harmoniert und zusammenpasst und dies alles ein gediegenes und elegantes städtebauliches Ensemble ergibt. Bei der abgebildeten Gedenkstätte handelt es sich um die Kapelle und die Armenhäuser St. Catherine's (St Catherine's Chapel and Almshouses) in Exeter, der Hauptstadt der Grafschaft Devon in Südwestengland. Sie wurden von dem Geistlichen John Stevens, Doctor Divinitatis (und Doktor der Physik), 1457 auf einem von ihm gekauften Grundstück gegründet, um dreizehn arme Männer zu beherbergen, und im Folgejahr erbaut. Ein Bombenangriff im Mai 1942 zerstörte die Armenhäuser und die Kapelle. Statt die Ruinen zu beseitigen, schuf die Stadt aus ihnen eine eindrucksvolle Stätte zum Gedenken an die schreckliche Bombennacht."

 
30.07.14

Kein Bürgerentscheid gegen die Garnisonkirche in Potsdam

Die MAZ berichtet: Potsdam. In Potsdam wird es keinen Bürgerentscheid zur Garnisonkirche geben: Bei der Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung gab es am Mittwochabend eine Mehrheit für das erfolgreiche Bürgerbegehren. Die acht Mitglieder der Linke stimmten erwartungsgemäß für das Bürgerbegehren, sie hatten die Garnisonkirchengegner in der Vergangenheit konsequent unterstützt. Pikant: Die drei Mitglieder der Fraktion "Die Andere", die das Bürgerbegehren mit initiiert hatte, stimmten gegen ihr eigenes Begehren, um so den Weg für einen Bürgerentscheid zu befördern. Die restlichen der 39 anwesenden Abgeordneten enthielten sich – vor allem mit dem Hinweis, dass die Fragestellung des Bürgerbegehrens nicht zielführend sei. Der von der Bürherinitiative angestrebte Bürgerentscheid ist aufgrund dieses taktischen Abstimmungsverhaltens vom Tisch. Die Potsdamer bekommen keine Möglichkeit, direkt über das Projekt Garnisonkirche abzustimmen. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), erklärter Befürworter des Wiederaufbaus, muss sich nun entgegen seiner eigenen Überzeugung um die Auflösung der kirchlichen Garnisonkirchenstiftung bemühen. In einer ersten Stellungnahme nach der Sitzung hat Jakobs zugesagt, am 27. August im Hauptausschuss ein erstes Ergebnis dieser Prüfung vorlegen.

(Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wiederaufbau-der-Garnisonkirche/Kein-Buergerentscheid-zur-Garnisonkirche)

 
30.07.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

Kommentar: Gebetsmühlenartig werden immer wieder die gleichen, falschen Argumente gegen die Bürgerbewegung Kuratorium Ulrichskirche e.V. wiederholt. Dabei ist doch allseits bekannt, dass sich die Fragestellung des bereits vor dreieinhalb Jahren abgehaltenen Bürgerentscheids rein gar nicht gegen eine mögliche Freilegung der Fundamente dieses europäischen Kulturdenkmals gerichtet hatte. Man fragt sich bei solcherlei Meinungsäußerungen zwangsläufig, wie wenig Heimatverbundenheit und Geschichtsbewußtsein in solchen Leserbriefschreibern steckt. Hier soll verboten werden, nach 1000 Jahre alter Magdeburger Geschichte zu graben. Was wohl die Altvorderen zu solchen Bürgern sagen würden, die heute in ihrer Stadt leben?

 
22.07.14

Der neue Ulrichsbote ist da

Alle Mitglieder des Fördervereins erhalten heute den neuen Ulrichsboten mit Informationen zu aktuellen Ereignissen und Geschehnissen.

 
15.07.14

Kolumne in der Magdeburger Volksstimme

 
04.07.14

17 Uhr: Feier des Ulrichstages am Bronzemodell

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Ulrichskirche,

seit einigen Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, dass wir am Todestag Ulrichs von Augsburg seinem Leben und seinem Wirken gedenken.
Am Freitag, dem 4. Juli 2014, um 18:00 Uhr, lädt die AG Citykirchenarbeit zur gemeinsamen Andacht mit anschließendem fröhlichen Beisammensein am Modell der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz ein. Bringen Sie Freunde und Verwandte mit!
Der Abend soll, bei hoffentlich schönem Wetter, dann wieder einmal mit einem kleinen Picknick beschlossen werden. Jeder bringt dazu einfach im Korb mit, was er mag – Kuchen, Wein, Kaffee und Kekse …

Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen! Der Vorstand


Bildeindrücke von der Andacht

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
28.06.14

Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses schreitet voran

In Berlin wird momentan das seit Jahrzehnten verschwundene Kaiserschloss in atemberaubendem Tempo als Humboldtforum rekonstruiert. Ähnlich wie die Magdeburger Ulrichskirche wurde es im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später von den SED-Funktionären zu DDR-Zeiten aus ideologischen Gründen abgerissen. Nun feiern wir bald seine Wiedererstehung. Es wird als Zentrum für Kultur und Wissenschaft die Mitte der Hauptstadt komplettieren. Eine große Lücke im Zentrum der Berliner Altstadt wird somit geschlossen. Der Aufbau erfolgt zu großen Teilen aus Steuergeldern. Der Wiederaufbau entkräftet auch alle beständig wiederholten Argumente der Magdeburger Gegnerschaft gegen das vergleichbare Vorhaben des Wiederaufbaus der Magdeburger Ulrichskirche. Die Grünfläche im Zentrum der Stadt wird in Teilen bebaut, es wird wiedergutgemacht, was Krieg und Ideologie zerstört haben, eine Wunde im Zentrum der Stadt geschlossen und dieser ihre Mitte zurückgegeben. Wir gratulieren dazu!

(Quelle: Livecam Humboldtforum)

 
21.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
20.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme



Kommentar: Richtig ist, dass die zur Wahl gegangenen Magdeburger Bürger vor über drei Jahren bei einer verwirrenden, umgedrehten Fragestellung mehrheitlich entschieden haben, dass die Ulrichskirche als Bauwerk vorerst nicht wiedererstehen soll. Niemand hat aber damals automatisch auch ein "Nein" gegen Ideen jeglicher Art zur Ulrichskirche (wie z.B. die Untersuchung der Fundamente, Teilfreilegung und Integration in einen Park) ausgesprochen. Diese pauschalen Verallgemeinerungen sind inkorrekt und zeigen fehlendes Geschichts- und Traditionsbewußtsein der Gegnerschaft.

 
18.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme



Kommentar: Erneut beschimpft Herr Sommermeyer Menschen, die nicht seiner Ansicht sind, als Selbstdarsteller. Unsachliche Meinungsäußerungen wie diese bedürfen keines weiteren Kommentars.

 
05.06.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet über archäologische Grabungen

Kommentar: Wir freuen uns über den Beginn der archäologischen Grabungen am Breiten Weg und über die Aussage in der Magdeburger Volksstimme, dass erste Funde bereits nach Abtragen der oberen Erdschicht ans Tageslicht kommen. Mit Spannung erwarten wir den Tag, am dem die Zeitung tituliert:

"Suche nach der Ulrichskirche hat begonnen. Kaum haben Archäologen auf dem Ulrichplatz die obere Erdschicht abgetragen, kommen erste Funde ans Tageslicht."

 
03.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
27.05.14

Ergebnisse der Stadtratswahl 2014

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
26.05.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet: Wiederaufbau des Portals der Katharinenkirche

 
16.05.14

Baudenkmal in Dessau rekonstruiert

Erfreulich! Rekonstruktionen sind auch in Sachsen-Anhalt möglich. In der Muldestadt Dessau wurde ein zerstörtes Bauhaus-Meisterhaus 1:1 wieder aufgebaut. Niemand käme in Dessau auf die Idee, den Wiederaufbau als "Plagiat" oder  "Kopie" zu bezeichnen. Solche Diskussionen wurden und werden hier nicht geführt. Das einzige, was zählt, ist der architektonische Entwurf. Herzlichen Glückwunsch Dessau, ein wahres Weltkulturerbe! Mögen noch mehr Touristen den Weg zum Bauhaus Dessau finden.

(Bildquelle: Magdeburger Volksstimme)

 
14.05.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

Kommentar: Danke Herr Drescher, dass Sie auf diesen Mißstand hingewiesen haben, der Mitglieder und Freunde der Ulrichskirche beständig ärgert. Diese Respektlosigkeit ist wirklich der Gipfel!

Kommentar: Solche Standpunkte bedürfen keines Kommentars.

 
08.05.14

MDR-Reportage ab sofort in der MDR-Mediathek online

Die MDR-TV-Reportage "Ein Hauch von Moskau in Magdeburg - Die Stalinbauten" mit Interviews und Animationen zur Ulrichskirche ist nun in der MDR-Mediathek online:

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung384642_letter-D_zc-90c9592e_zs-dea15b49.html



(Filmausschnitte aus der MDR-Reportage "Ein Hauch von Moskau in Magdeburg - Die Stalinbauten")

 
07.05.14

Ulrichskirche erneut Thema bei Kommunalwahl

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
07.05.14

Radiobeitrag über den Verbund zerstörter Kirchen in Deutschland



Den Radiobeitrag jetzt hier anhören.

Mit freundlicher Genehmigung des MDR-Rundfunks.

 
28.04.14

Vorbildhaft: Der Oberbürgermeister von Potsdam

Wahrlich vorbildhaft! Der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs schreibt in der Kolumne der Woche für die Stadtverwaltung:

"Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer, in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1945 gingen 1752 Tonnen Bomben auf Potsdam nieder. Sie legten nahezu die gesamte Innenstadt in Trümmer. Dabei verloren rund 1600 Menschen ihr Leben. Es traf Wohnhäuser, das Alte Rathaus, das Schloss und die Garnisonkirche. Wir haben diesen Ereignissen in der vergangenen Woche gedacht und auf die Verantwortung verwiesen - für das, was war, was ist und was kommen wird. Dazu gehören aus meiner Sicht Gedenken und Erinnern. Aber dazu gehören auch Aufarbeiten und Wiedererrichten. Denn aus der Geschichte zu lernen und die Zukunft zu gestalten, das ist unsere Aufgabe. Ich finde, dass die Zerstörung der Garnisonkirche durch alliierte Bomber 1945 und der Abriss auf Geheiß der SED-Führung 1968 nicht das letzte Wort über diese einstmals schönste Barockkirche Norddeutschlands gewesen sein darf. Der Wiederaufbau der Garnisonkirche dient zugleich der Erinnerung und Mahnung. Die Zustimmung zum Wiederaufbau wurde mit einem Konzept einer aktiven Friedens- und Versöhnungsarbeit in Gemeinschaft mit der weltweiten Nagelkreuzbewegung verbunden und das Gedenken an die Opfer des 20. Juli 1944 sollte mit dem Gedenken an den von Potsdam ausgehenden Widerstand gegen die NS-Diktatur verbunden werden. Das waren auch die Beweggründe, die die Stadtverordneten am 7. Mai 2008 veranlassten, in die Stiftung zum Wiederaufbau der Kirche einzutreten. Zugleich wurde damals festgelegt, dass keine städtischen Gelder dafür verwendet werden. Das gilt im Übrigen auch für die Vergangenheit. Ähnlich verhält es sich mit dem entsprechenden Grundstück, das die Landeshauptstadt nicht „geschenkt“, sondern als Mitgründer in die Stiftung eingebracht hat..." (gekürzt)

 
24.04.14

Positives Abstimmungsergebnis nach MDR-Reportage

Die MDR-Reportage über den Ulrichplatz und die Ulrichskirche hat viel positives Echo für unseren Förderverein hervorgerufen. Der MDR hatte im Vorfeld der Ausstrahlung der Sendung eine Internetabstimmung geschaltet, in der folgende Fragen gestellt wurden:

Zum heutigen Zeitpunkt haben ca. 800 Menschen abgestimmt. Das Ergebnis ist vor allem nach Ausstrahlung der Reportage erfreulich positiv:

 
22.04.14

20:45 Uhr: MDR-TV-Doku, u.a. mit Interviews und Videomontagen zur Ulrichskirche




Der Osten - Entdecke wo du lebst
Ein Hauch von Moskau in Magdeburg – Die Stalinbauten
Ein Film von Dirk Schneider

Magdeburgs Mitte ist nicht wirklich der Alte Markt oder der Domplatz. Es ist ein früherer Aufmarschplatz für 150.000 Menschen, der sogenannte "Zentrale Platz" an der ehemaligen "Wilhelm-Pieck-Allee". Heute lockt hier ein grüner Park mit Brunnen und Plastiken. Drumherum stehen repräsentative Bauten, stattliche Wohnpaläste aus der Stalinzeit. "Der Osten"-Presenter Axel Bulthaupt ist beindruckt. Die Häuser aus den Anfangszeiten der DDR zeigen sich in der Frühjahrssonne in voller Pracht: helle Farben, Säulenverziert, die Eingänge geschmückt mit steinernen Gravuren, wunderschöne Loggien – ein Hauch von Moskau, mitten in Magdeburg.

Doch diese Bauten erinnern auch an eine bisher nicht erzählte Geschichte: Nach dem furchtbaren Bombardement im Januar 1945 war Magdeburg nur noch eine Trümmerwüste, nichts war geblieben vom Glanz einer der schönsten Altstädte Deutschlands. Die Elbestädter aber ließen sich nicht unterkriegen und entwarfen eine neue Stadt. Die Entwürfe allerdings fanden in Berlin wenig Anklang. Walter Ulbricht persönlich bemängelte, dass den Magdeburgern der Sinn für die "16 Grundsätze der sozialistischen Großstadt" fehle, vor allem ein zentraler Platz, auf dem "150.000 Menschen 2 bis 3 Stunden" an einer Tribüne vorbeiströmen können – flankiert von repräsentativen Großbauten.

Da war kein Platz mehr für die zweitälteste Kirche Magdeburgs, die über 1.000 Jahre alte Ulrichskirche. 1956 wurde sie gesprengt. Damit war Platz für die großen Wohnpaläste der Stalinzeit – eine Mischung aus Kitsch, Komfort und Klassizismus. Wohnungen mit Parkett, Fernwärme, außergewöhnlichen Grundrissen und sogar mit Aufzügen – nie wieder ist in der DDR so aufwendig gebaut worden. 

Axel Bulthaupt ist auf dem "Zentralen Platz" der Ulbricht-Zeit unterwegs. Er erzählt die Geschichte von Menschen, die in Magdeburgs Mitte leben, die stolz ihre Wohnungen im Stalinpalast zeigen und heute für den Wiederaufbau der Ulrichskirche werben. Er schaut auch auf das alte Magdeburg und erzählt von Opfern des Naziregimes, die es nicht ertragen können, dass der Kirche gedacht wird.



(Bildquelle: D.Schneider/MDR)

 
20.04.14

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der Ulrichskirche ein frohes, besinnliches und kunterbuntes Osterfest!

 
17.04.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
07.04.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
05.04.14

Gedenkfeier zur Sprengung der Ulrichskirche mit Expertenvortrag am Modell


Mehr als 40 Mitglieder und Freunde waren am 05. April der Einladung gefolgt, um gemeinsam der Sprengung der Ulrichskirche zu gedenken. Der erste stellv. Vorsitzende, Uwe Thal, begrüßte die Anwesenden mit herzlichen und sehr persönlichen Worten. Im Anschluss zeigte unser Mitglied, Archäologe Reiner Kuhn, anschaulich und wirklich eindrucksvoll, was Stadt- und Kirchenarchäologie geleistet haben, um Stück für Stück Perioden unserer Magdeburger Stadtgeschichte zu entschlüsseln, die bislang im Untergrund verborgen lagen. Alle Anwesenden waren sich einig, wie wichtig Suchschachtungen und die teilweise Freilegung der Fundamente der Ulrichskiche für die Geschichtsforschung sind. Mit einem gemeinsamen Picknick ging das Treffen am Bronzemodell der Ulrichskirche gegen 18 Uhr zu Ende. Ein Mitschnitt der Veranstaltung wird demnächst auf der Internetseite zu sehen sein.

Einladung zur Veranstaltung:

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

in wenigen Tagen, am 5. April, jährt sich zum 58. Mal die Sprengung der Ulrichskirche. Im Gedenken an diese Bilderstürmerei wollen wir miteinander den Nachmittag verbringen - würdig und interessant zugleich. Um 16 Uhr treffen wir uns am Modell der Ulrichskirche am Café Alex. Uwe Thal, 1. stellv. Vereinsvorsitzender, wird die einleitenden Worte sprechen und alle Gäste begrüßen. Im Anschluss gewährt uns Archäologe und Vereinsmitglied Rainer Kuhn interessante Einblicke in die Stadtarchäologie. Ein Thema, das gerade in den letzten Monaten wieder einmal – dank unseres Kuratoriums – Magdeburg bewegte. Er und sein Team waren es, die im Dom den Sarkophag mit den Gebeinen der Königin Editha entdeckten. Vor Ort wird er der Frage nachgehen: Was kann Stadtarchäologie leisten? Es wird also spannend auf dem Ulrichplatz. Wie immer! Wir laden Sie herzlich ein, am 5. April dabei zu sein! Bringen Sie auch Freunde und Verwandte mit! Lassen Sie uns bei schönem Wetter den Nachmittag dann mit einem kleinen Picknick beschließen. Jeder bringt dazu einfach im Korb mit, was er mag - Kuchen und Wein, Kaffee und Kekse.

Herzliche Grüße Kuratorium Ulrichskirche e.V. – Der Vorstand

Einladung downloaden hier clicken!

 


Ansprache Uwe Thal, 1. Stellvertretender Vorsitzender:

"Sehr herzlich darf ich Sie alle begrüßen!

Schön ist es, dass Sie sich aufgemacht haben, um dem Gedenken an die Sprengung der Ulrichskirche vor 58 Jahren beizuwohnen. Seit einigen Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, dass wir uns im Verlaufe einer Jahres der Ulrichskirche öffentlich erinnern und uns an Tagen zusammenfinden, die es wert sind, ihrer nicht nur zu gedenken sondern vielmehr gemeinsam Zeugnis darüber abzulegen, was uns gegenwärtig und zukünftig bewegt. Der heutige Tag ist einer davon. Leider ein Anlass, der zunächst wenig ermutigend wirkt.

Bei dem Wiederaufbau der Stadt nach 1945, der im Sinne der neuen, nunmehr vorherrschenden Ideologie des Sozialismus bewusst mit der bisherigen Stadtgestaltung brach, wurde die Ulrichskirche als störendes Element empfunden und am 5. April 1956 gesprengt, obwohl ein Wiederaufbau in Kosten und Aufwand der Sprengung gleichgekommen wäre. Damit verlor Magdeburg ein Gebäude, welches Stadtbild und Stadtgeschichte ganz wesentlich mitgeprägt hatte. Sieben weitere Kirchen unserer Stadt ereilte in der Folge dasselbe Schicksal. Zurück blieb damals eine eher unscheinbare Grünfläche. Zum Glück, müssen wir heute feststellen. Wäre der städtebauliche Größenwahnsinn nicht Ende 50er Jahre durch eine erste Wirtschaftskrise in der DDR gestoppt worden, würden wir heute auf einem in Stein zementierten Aufmarschplatz, der Raum für 30 bis 40000 Menschen bieten sollte und vor einem turmgekrönten Rathaus stehen; an der Stelle, wo sich hinter uns das Ulrichhaus befindet. Es fehlte also schlichtweg das Geld, um im Stil der den Platz heute umgebenen Architektur weiterzubauen. Dennoch dürfen wir niemals geringschätzen, was nach 1945 für den Wiederaufbau unserer Stadt geleistet wurde. Es war ein großes und gemeinschaftliches Aufbauwerk. Wir müssen es, um es überhaupt angemessen würdigen zu können, von dem ideologischen Ballast befreien, welcher diesen Bauten aufgebürdet wurde und wird.

Gestatten Sie mir an dieser Stelle ein persönliches Wort: Meine Familie ist seit nahezu 150 Jahren in Magdeburg ansässig. 1945 bedeutete eine große Zäsur, nicht nur für uns sondern für alle Magdeburger, die ihre Stadt lieben und verehren. Ich vertrete die Meinung, dass die mit dem Krieg verbundenen individuellen aber vor allem auch kulturellen Verluste bis heute nicht überwunden sind. Mein Großonkel war zu dieser Zeit als Leiter des Neuaufbauamtes maßgeblich für die Organisation des Wiederaufbaus der Stadt verantwortlich. 1952, nachdem er zuvor als Direktor der heutigen Magdeburger Verkehrsbetriebe berufen wurde und die Reorganisation des Betriebs der traditionsreichen Straßenbahn verantwortete, hat er die damalige DDR verlassen müssen. Er tat dies schweren Herzens, blieb jedoch immer ein treuer Magdeburger bis zum Ende seines Lebens.  Was ich damit ausdrücken möchte ist: Dieser unselige Krieg hat allen große Opfer abverlangt. Damals ging es um das blanke Überleben. Aus heutiger Sicht mag das alles unwirklich erscheinen. Umso mehr geht es jetzt darum, die historische Wahrheit, das gemeinschaftliche Erleben mit den Augen unserer Vorfahren zu betrachten. Und, wir dürfen uns nicht – damals wie heute – von Ideologien korrumpieren lassen.

Wenn wir an dieser Stelle der Sprengung der Ulrichskirche erinnern, sind deshalb jegliche Schuldzuweisungen an die Verantwortlichen nicht nur überflüssig sondern auch unangebracht. So wie wir heute dazu beitragen wollen unsere Stadt mitzugestalten, haben es Generationen vor uns getan. Geschichte ist kompromisslos; Mahnung und Erinnerung allerdings nötig und wesentlich. Nur der erhobene Zeigefinger möge gesenkt werden. Im Mittelpunkt stehen immer der Mensch und sein Schicksal. Wir müssen uns davon befreien, den möglichen Wiederaufbau der Ulrichskirche in einem Licht permanenter und uns gegenseitig – sowohl Gegner als auch Befürworter betreffend – aufreibender Auseinandersetzungen zu sehen. Es liegt uns fern, einem verlorenen Stadtbild nachzutrauern. Es ist aber möglich, einen Schatz zu entdecken. Etwas, was uns anregen kann neugierig darauf zu werden, was uns erwartet und letztlich daran erinnert, woher wir kommen.

"Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben." So steht es geschrieben in der Bibel, im 1. Brief des Paulus an die Korinther. Das sollte uns Hoffnung geben, Vertrauen bei all denen gewinnen zu können, die bereit sind unserer Stadt zum Besten zu dienen.

Liebe Freunde: Ulrichskirche lebt und bewegt!"

 
26.03.14

Erklärung zu Suchschachtungen: Hintergründe und Ausblick

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. stellte am 27.07.13 einen Antrag bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zur Förderung einer Suchschachtung und für die in der weiteren Folge ggf. in Erwägung zu ziehende Freilegung von Teilen der Fundamente und Unterkirche der Ulrichskirche. Vor wenigen Tagen teilte die Stiftung uns mit, dass dem Antrag mangels zur Verfügung stehender finanzieller Mittel leider nicht entsprochen werden kann. Zitat aus dem Bescheid:

„Für das Auswahlverfahren zu unserem Förderprogramm für das Jahr 2014 haben uns zahlreiche und gut vorbereitete Förderanträge erreicht. Auch in diesem Jahr dürfen wir Einnahmen in Höhe der Vorjahre erwarten … Dennoch reichen die … erzielten Einnahmen nicht aus, um allen notwendigen Sanierungen und wünschenswerten Restaurierungen einen Zuschuss zu gewähren … in den zurückliegenden Wochen haben unsere Gremien intensiv geprüft und engagiert um jedes Votum gerungen … Ihr diesjähriges Projekt ist zwar auf Interesse gestoßen, aber aus vorgenannten Gründen können wir Ihren Förderantrag leider nicht berücksichtigen.“

Damit sei grundsätzlich klargestellt, dass unser Antrag förderfähig gewesen ist, jedoch daran scheiterte, dass bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz einfach nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung standen, um das Vorhaben zu unterstützen. Das sollte uns Hoffnung geben, unser Vorhaben weiter verfolgen zu dürfen.

Ein interfraktioneller Antrag der Stadtratsfraktionen der CDU/BfM, FDP und Grünen hatte unseren Förderantrag seit Ende letzten Jahres begleitet. Eine Entscheidung des Stadtrats war bereits im Dezember 2013 erwartet worden. Der Antrag wurde jedoch zur weiteren Beratung in diverse Ausschüsse verwiesen. Die dann ursprünglich für den 20.02.14 geplante Behandlung des Antrags im Stadtrat ist um einen Monat, auf den 20.03.14 vertagt worden. Damit war es dem Kuratorium Ulrichskirche e.V. nicht mehr möglich, rechtzeitig auf eine Forderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu reagieren, welche den Nachweis darüber betraf, dass eine Zustimmung des Grundstückseigentümers - also der Stadt Magdeburg - vor der Entscheidungsfindung zur Fördermittelvergabe erforderlich ist. Nachdem nun spätestens seit dem 14.03.14 nicht mehr mit einer Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gerechnet werden konnte, war die Rücknahme dieses Antrages nur folgerichtig.

Das Kuratorium prüft nun, für welche Förderprogramme es sich für das Jahr 2015 bewerben kann. Wir versichern, Förderanträge, die einer Unterstützung des Stadtrats bedürfen, auf Basis der gegebenen demokratischen Grundsätzen zu stellen, damit Missverständnisse von vornherein ausgeschlossen werden. Dennoch war es grundsätzlich notwendig, einen derartigen Antrag in den Stadtrat einzubringen. Wie bereits in der Erklärung des Kuratoriums vom 16.02.14 festgestellt, konnte angesichts des Votums durch den Bürgerentscheid von 2011, eine Grundlage für Verwaltungsentscheidungen, die im Zusammenhang mit der von uns vorgeschlagenen Untersuchungen erforderlich sind, nur durch einen entsprechenden Stadtratsbeschluss herbeigeführt werden. Daran halten wir weiter fest und machen aber an dieser Stelle zugleich nochmals deutlich, dass die damals durch die Bürger der Stadt Magdeburg getroffene Entscheidung keinesfalls, wie uns jetzt unterstellt wurde, unterwandert werden sollte.

 
21.03.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
20.03.14

Abstimmung im Magdeburger Stadtrat über Unterstützung/Ablehnung von Suchschachtungen

Wichtige Entscheidung im Rat, ob Suchschachtungen auf dem Ulrichplatz unterstützt oder abgelehnt werden. Kann das Kulturdenkmal Unterkirche der Magdeburger Ulrichskirche wissenschaftlich untersucht und den Bürgern sichtbar gemacht werden, oder wird dieses verhindert? Zur Abstimmung stehen die folgenden beiden Anträge:

Antrag A0129/13 "Unterstützung Suchschachtung Ulrichskirche" von CDU/BfM, Bündnis 90/Die Grünen und FDP:

"Der Stadtrat möge beschließen: Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt das Anliegen des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., eine Suchschachtung zur teilweisen Freilegung der Fundamente und der Unterkirche der Ulrichskirche, inkl. Restaurierung/Konservierung der entsprechenden Funde, durchzuführen. Zur weiteren Beförderung des entsprechenden Fördermittelantrages bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden durch die Stadtratsvorsitzende und den Oberbürgermeister passende Unterstützungsschreiben verfasst und versendet."

Antrag A0129/13/1 "Ablehnung Suchschachtung Ulrichskirche" von Josef Fassl, DIE LINKE/Menschenrechte, Tier- und Naturschutz:

"Der Stadtrat möge beschließen: Es wird sichergestellt, dass im Bereich der ehemaligen Ulrichskirche keinerlei Grabungen zur Freilegung der Fundamente der Ulrichskirche erfolgen."

Der Unterstützerantrag wurde zu Beginn der Stadtratssitzung zurückgezogen, da wenige Tage zuvor ein ablehnender Bescheid der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eingegangen war. Damit wurde auch der Antrag der LINKEN gegenstandslos. 

 
14.03.14

Fenster in die Vergangenheit


Dr. Tobias Köppe, Vereinsvorsitzender:

„Eine Suchschachtung auf dem Ulrichplatz ist ein Blick in ein Stück tausendjährige Geschichte Magdeburgs. Wir wollen wissenschaftliche Erkenntnisse sammeln und wenn möglich einen kleinen Teil der Fundamente dauerhaft sichtbar machen. Wir wollen ein Fenster in die Vergangenheit schaffen, das uns zeigt, wo wir herkommen, was unsere Identität ausmacht. Vielleicht findet man ja auch einen unterirdischen Raum wie die Buttergasse, alles ist möglich.“

Dipl. Ing. Uwe Thal, 1. Stellvertretender Vorsitzender:

"Eine Stadt besteht aus Schichten. Jede Generation hat das Recht, eine neue hinzuzufügen. Das macht das Wertvolle unseres historischen Erbes aus und bedarf unserer Beachtung, wenn wir heute darüber sprechen, wie wir damit umgehen und dieses nach unseren heutigen Maßstäben neu- bzw. weitergestalten. Dabei darf es niemals um Beliebigkeit gehen, sondern immer um das Besondere. Die Frage der Sinnhaftigkeit gegenüber zeitgenössischer Architektur, die einen Nachhaltigkeitsanspruch gerechter zu vertreten meint, wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Überlegung, ob trotz der inzwischen durchlebten Jahrzehnte überhaupt noch geschichtliche Kontinuität gewahrt bleiben kann. Ich gebe zu, wir sind uns dessen nicht sicher. Dennoch wollen wir es wagen, mit einer eher unscheinbaren Suchschachtung einen Beitrag zu leisten, um unser aller Geschichte zu beleben. Die Entscheidung darüber, wie wir mit den dann gewonnenen Ergebnissen umgehen, mag einer sich daran anschließenden Diskussion überlassen bleiben. Es wäre der erste kleine Schritt. Nicht für die Menschheit, sondern für uns!"

Jörg Schenke, 2. Stellvertretender Vorsitzender:

"Das was Magdeburg heute ist, resultiert auch daraus, dass es hier zu allen Zeiten wissenshungrige, neugierige Menschen gab und geben wird. Glücklicherweise setzt sich die menschliche Neugier durch. Und darum ist Magdeburg zur Stadt der Wissenschaft geworden, hat unsere Stadt das Hundertwasserhaus, ein historisches Schiffshebewerk oder eine Bastion Cleve. Ich bin sehr neugierig, was eine Suchschachtung an der Ulrichskirche zu Tage bringen wird."

 
14.03.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
14.03.14

Sonderausgabe Ulrichsbote zur Stadtratssitzung am 20.3.14

Wir freuen uns, die Sonderausgabe des Ulrichsboten zur Stadtratssitzung am 20.3.2014 präsentieren zu können. Zum Download als pdf clicken Sie bitte hier:

Download_Sonderausgabe_Ulrichsbote

 
13.03.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
12.03.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

Kommentar: Seit 2007 (nicht 2010) geistert die Ulrichskirche durch den Blätterwald. Bedauernswert sind nicht die Befürworter der Ulrichskirche, bedauernswert ist deren Sprengung und der Umstand, dass Magdeburg nach dem 2. Weltkrieg zum Teil der SBZ wurde und daher keinerlei Chance hatte, seine Altstadt zu retten und wiederherzustellen, wie beispielsweise Braunschweig oder Hildesheim es taten, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. 

 
08.03.14

7. Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

Impressionen von unserer 7. Mitgliederversammlung am 8. März 2014: