Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
05.04.16

Impressionen von der Gedenkveranstaltung

Ansprache von Herrn Uwe Thal, 1. Stellvertretender Vorsitzender:

Liebe Mitglieder und Freunde der Ulrichskirche,
sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen des Vorstands des Kuratoriums darf ich Sie überaus herzlich zu unserer heutigen Gedenkveranstaltung begrüßen.
Es sei mir gestattet, unserem Zusammensein einen ebenfalls nicht minder herzlichen Gruß unseres Vorsitzenden Dr. Tobias Köppe voranzustellen, der mich gebeten hat, Ihnen zu versichern, dass er heute im Geiste bei uns ist.
Es ist ein besonderer Tag: Vor 60 Jahren, am 5. April 1956 wurde der Stadt eine Kirche genommen, die über Jahrhunderte nicht nur das Stadtbild wesentlich prägte, sondern vor allem auch der Inbegriff und das Sinnbild dessen war, was wir heute als des „Herrgotts Kanzlei“ kennen: Magdeburg, die erste Großstadt der im 16. Jahrhundert bekannten Welt, die 1524 die reformatorischen Gedanken Luthers annahm und diese verteidigte. Dafür musste die Stadt dann 1631 auch bitter bezahlen.
Seit 1547 wirkten in der Stadt Freunde und Mitstreiter Luthers, die aus Wittenberg, nach der Besetzung durch kaiserliche, katholische Truppen fliehen mussten. Im Pfarrhaus der Ulrichskirche verfassten sie Hunderte Streitschriften gegen den Kaiser und für den Protestantismus. Nach dem Ende der Belagerung von 1550/51 – die Stadt hatte ihr Glaubensbekenntnis erfolgreich verteidigt – entstanden in der Ulrichskirche, veranlasst durch Flacius und Wiegand, die Magdeburger Centurien, ein noch heute vielbeachtetes und überaus detailliertes Werk zur Kirchengeschichte aus protestantischer Sicht.
Sie werden sich jetzt fragen: Warum dieser Exkurs gerade an dem heutigen Tag?
Magdeburg ist Ottostadt. Das ist wohl war. Das Jahr 955 gilt als Geburt der deutschen Nation, als es Otto I. und eben auch Ulrich von Augsburg, dem Namenspatron der Ulrichskirche gelang, die deutschen Stämme zu vereinigen und mit dem Sieg auf dem Lechfeld bei Augsburg – wenn auch mit hohem Blutzoll – etwas zu erreichen, was es vorher noch nicht gegeben hatte: eine erste gesamtdeutsche Leistung in der Geschichte.
Was aber kam danach? Natürlich ist die Historie unserer Stadt ungemein facettenreich und vielschichtig. Wird die Konzentration auf „unsere Otto‘s“ und all dessen, was sich damit verbindet aber genügen, auch Kulturhauptstadt Europas zu werden oder besser, tatsächlich zu sein? Wohl kaum.
2017 steht das Reformationsjubiläum vor der Tür. Magdeburg war das Medienzentrum der Reformation. Für den, Ende Mai 2017 in Magdeburg stattfindenden Kirchentag wird dies das Leitthema und der Ulrichplatz, nach den gegenwärtigen Planungen, ein zentraler Ort des Geschehens sein. Die fundamentale Bedeutung Magdeburgs für die Reformation ist zwar wissenschaftlich hinlänglich erforscht aber bei weitem noch nicht im öffentlichen Bewusstsein verankert. Der Beförderung dieser mehr als notwendigen Aufklärung, wird sich das Kuratorium in Zukunft verstärkt widmen. Zugleich werden wir uns aktiv in die Vorbereitung und Durchführung des Kirchentags einbringen.
Aber nicht nur das: Ende 2015 gelang es dem Kuratorium zwei überaus wertvolle Bände der Magdeburger Centurien aus dem Jahr 1570 zu erwerben. In Zusammen-arbeit mit der Otto-von-Guericke-Gesellschaft werden sowohl diese Bücher als auch die 2013 restaurierte Turmuhr und das Modell der Ulrichskirche noch in diesem Jahr den Magdeburgern in ständigen Ausstellungen zugänglich gemacht werden. Geschichte als Erlebnis!
Otto ist also nicht alles. Magdeburg hat sehr viel mehr zu bieten. Wir alle müssen es eben nur sichtbar machen – konsequent und selbstbewusst.
„Ja! Wir werden Türme haben, zum Beispiel einen Turm fürs Rathaus, einen Turm fürs Kulturhaus. Andere Türme können wir in der sozialistischen Stadt nicht gebrauchen." verkündete Walter Ulbricht in seiner berühmt und berüchtigten „Turmrede“ am 07. Mai 1953 in Stalinstadt (heute Eisenhüttenstadt). Diese Turmrede bestimmte künftig die Planungen in der Hauptstadt und den Bezirksstädten der ehemaligen DDR. Zum Opfer fielen dieser Doktrin mehr als 50 Kirchen im Osten Deutschlands.
Wir gedenken heute also nicht nur der Sprengung eines Bauwerks. Als in den Morgenstunden des 5. April die Zündung der Sprengladungen erfolgte, wurde ein Stück gemeinsamer und uns prägender Identität ausgelöscht. Daran konnte in dem sich gerade etablierenden, sozialistischen Staatsgefüge eben kein Gedanke verschwendet werden. Der kulturelle und moralische Kollaps war schon zu diesem Zeitpunkt quasi vorprogrammiert.
Damit dürfen wir uns nicht einfach abfinden, auch wenn seither viele Jahre vergangen sind. Die Rückgewinnung des Verlorenen, auch wenn es nur kleine Bausteine sein mögen, stärkt das Gemeinwesen und ist zugleich Ansporn, generationsübergreifend ein ideelles Fundament zu schaffen, welches unsere Stadt auch weiterhin trägt. Sozusagen auf der Basis dessen, was auf dem Ulrichplatz unter der Erde ruht. Es gilt also das Bewusstsein zu schärfen. Wenn das gelingt und
tatsächlich auch so von uns allen vermittelt werden kann, wäre der Grundstein für etwas gelegt, was uns heute zuweilen abhandengekommen ist: Bürgersinn.
Sowohl Erinnerungen als auch die von der Ulrichskirche ausgehenden Visionen können uns neuen Mut geben. Dafür sind wir heute zusammengekommen.
Ich darf Sie bitten, in einer Minute des Gedenkens diese Kirche zu würdigen.

 
05.04.16

17 Uhr: Gedenken an 60. Jahrestag der Sprengung der Ulrichskirche am Bronzemodell mit Chormusik

Am 5. April 1956 wurde um 9 Uhr morgens die Ulrichskirche aus ideologischen Gründen gesprengt. Sie stand den SED-Oberen und ihren Plänen vom Neubau einer sozialistischen Stadt im Wege. Sieben weitere Gotteshäuser und etliche Profanbauten erlitten das gleiche Schicksal. Durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und danach in der Deutschen Demokratischen Republik überdauerten innerhalb der "Altstadt" nur wenige historische Gebäude. Einer der schmerzlichsten Verluste ist das Verschwinden der Ulrichskirche.

 

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gedenkt der Sprengung der Kirche am 5. April 2016 mit einer Andacht um 17 Uhr am Bronzemodell auf dem Ulrichplatz neben dem Springbrunnen. Die feierliche Gedenkstunde wird musikalisch eingerahmt vom Kinder- und Jugendchor Magdeburg. Alle Vereinsmitglieder und Magdeburger Bürgerinnen und Bürger sind herzlich hierzu eingeladen!

 

 
26.03.16

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen Mitgliedern des Kuratoriums und Freunden der Ulrichskirche ein gesegnetes und fröhliches Osterfest!

 
19.03.16

9. Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

Am Samstag, dem 19. März 2016 fand die neunte Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. statt. Viele spannende Neuigkeiten und Details unserer Vereinsarbeit wurden den Mitgliedern präsentiert. Folgend ein paar Eindrücke:

    

 
17.03.16

18:30 Uhr: 189. Guericke-Treff zum Thema Ulrichskirche mit Vortrag

Zum Thema "Die Magdeburger Ulrichskirche - Geschichte. Gegenwart. Zukunft." lädt die Otto-von-Guericke-Gesellschaft e.V. am Donnerstag, dem 17. März 2016 um 18:30 Uhr in das Guericke-Zentrum Schleinufer 1 ein.

Den Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Guericke-Treff" halten unsere Vorstandsmitglieder Uwe Thal und Jörg Schenke. Der Eintritt beträgt 2,00 Euro. Wir würden uns sehr freuen, an diesem Abend viele Mitglieder unseres Kuratoriums zu begrüßen. Die Veranstaltung wird auch in der Presse angekündigt. 

 
27.02.16

8. Verbundtreffen des VZK (Verbund Zerstörte Kirchen) in Leipzig

Das bereits 8. Verbundtreffen des VZK (Verbund Zerstörte Kirchen) findet diesmal in Leipzig statt. Neben der üblichen Tagesordnung wurden zwei Besichtigungen organisiert: Der Neubau der Paulinerkirche und der Neubau der katholischen Propsteikirche St. Trinitatis gegenüber dem Neuen Rathaus. Weitere Informationen über den Verbund finden Sie hier:

http://kirchensprengung.de/cms/kirchensprengung_verbund.html

Folgend einige Eindrücke vom Treffen:


Das Arbeitstreffen


Die Besichtigung der Paulinerkirche


Die Besichtigung der katholischen Propsteikirche

 
17.02.16

Leserbrief aus der Magdeburger Volksstimme mit Statement zur Ulrichskirche

 
09.02.16

Neue Sitzverteilung im Magdeburger Stadtrat

Durch das Ausscheiden zweier Stadträte der LINKEN aus der Fraktion und die Bildung einer Fraktion der Gartenpartei ergibt sich folgende neue Sitzverteilung im Magdeburger Stadtrat (Quelle: Magdeburger Volksstimme):

 
01.02.16

Kuratorium Ulrichskirche erwirbt wertvolle Ausgabe der Magdeburger Centurien

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
01.01.16

Frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen Mitgliedern des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. und allen Freunden der Ulrichskirche ein frohes und gesundes neues Jahr 2016!

 
20.12.15

Weihnachtsbotschaft vom Vorsitzenden

 
28.11.15

Vorstandssitzung zu aktuellen Themen und Fragestellungen

Regelmäßiges Treffen des Vorstands des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
12.11.15

Leserbrief in der Magdeburger Volksstimme

Leserbrief zur Unvereinbarkeit des geplanten Standorts des Denkmals für das Magdeburger Recht auf den Fundamenten der Ulrichskirche:

 
31.10.15

15:17 Uhr: Andacht am Ulrichskirchenmodell auf dem Ulrichplatz in MD

Liebe Mitglieder und Freunde des Kuratoriums Ulrichskirche,

am kommenden Samstag, dem 31. Oktober 2015, begehen wir den Reformationstag und den 8. Geburtstag unseres Kuratoriums. Die Reformation und die Eine Welt, unter diesem Thema feiern wir diesen Tag mit einer Andacht am Modell der Ulrichskirche, unter der Leitung von Dr. Matthias Sens. Beginn ist 15:17 Uhr. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme.

  

Dr. Matthias Sens, Probst i.R., Andacht am 31.10.2015:

Einführung zum Jahresthema „Die Reformation und die Eine Welt“

„Die Reformation und die Eine Welt“ – Das Thema des letzten Jahres der Lutherdekade vor dem Jubiläumsjahr selbst hat viele Facetten. Was 1517 in einem Winkel des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation begann, hat binnen weniger Jahrzehnte Auswirkungen in ganz Europa gehabt. Das war nicht immer nur erfreulich; denn bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges waren die  Auseinandersetzungen um die Reformation ein prägender Faktor der europäischen Politik. Magdeburg hat das am eigenen Leibe erfahren. Die Zerstörung der Stadt 1631 war ein Ereignis von europäischem Rang.

Genau so stark wie die politische hatte sich die kirchliche Landschaft verändert. Es gab nun neben der großen römisch-katholischen Welt-Kirche eine Familie reformatorischer Kirchen, lutherisch, reformiert, anglikanisch und bald noch eine ganze Reihe weiterer Konfessionen. Auch diese Kirchen breiteten sich durch die Missionsbewegung vom 18. Jahrhundert an über die ganze Welt aus. So gibt es heute in ca. 100 Ländern lutherische Kirchen mit zusammen etwa 80 Millionen Mitgliedern. Unsere Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat eine Partnerschaft mit der Lutherischen Kirche in Tansania, die anders als bei uns eine wachsende Kirche ist. Selbst die Evangelische Brüder-Unität, die aus der kleinen Herrnhuter Brüdergemeine entstanden ist, hat heute in Deutschland einige Tausend, weltweit aber über 1 Million Gemeindeglieder, davon viele in Tansania und in Südafrika. 

Überall wird die Bibel in einheimischen Sprachen gelesen. Auch das ist eine Bewegung, die von der Reformation ausgegangen ist. Heute gibt es Bibeln oder Bibelteile in über tausend Sprachen. Das ist ein Zeichen der enormen kulturellen Vielfalt, von der heute die weltweite Gemeinschaft der Kirchen geprägt ist. Das ist eine große Bereicherung, aber auch eine große Aufgabe für die Kommunikation und das gegenseitige Verstehen. 

In der weltweiten Gemeinschaft der Kirchen, z.B. im Weltrat der Kirchen in Genf, stehen natürlich auch die Probleme der Einen Welt ständig auf der Tagesordnung, die Fragen von Krieg und Frieden, von Armut und Reichtum, von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit bis hin zum Klimawandel. Sich gegenseitig zu helfen und sich gemeinsam zu engagieren gehört zu den großen Aufgaben der weltweiten Gemeinschaft der Kirchen.

Die Reformation und später der Streit zwischen den Konfessionen hat immer wieder auch Flüchtlingsbewegungen in Gang gesetzt. Als der Große Kurfürst 1685 die Hugenotten ins Land gerufen hat, weil sie in ihrer Heimat nicht bleiben konnten, hat es auch in Magdeburg bei vielen Alteingesessenen erst mal lange Gesichter gegeben. Bis man gemerkt hat, welchen großen Beitrag diese Neuankömmlinge für die Entwicklung der Stadt und des Landes geleistet haben.
Wir sehen, das Thema „Die Reformation und die Eine Welt“ hat nicht nur viele Facetten, sondern kann auch sehr aktuell sein.

Ansprache über Gal 5,1+6:
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen. Denn in Christus gilt nichts anderes als der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.“

Ich fange mal nicht mit Luther an, sondern mit Philipp Melanchthon, seinem Kollegen und Freund. Der sagt in den Loci communes, der ersten systematischen Zusammenfassung des evangelischen Glaubens: „Also, mit einem Wort: Christentum - das ist Freiheit“.  „Das Neue Testament ist nichts anderes als die Bekanntmachung dieser Freiheit.“

Was hat es mit dieser Freiheit auf sich? Sie kommt aus dem tiefen Vertrauen darauf, dass unser Leben von Gott getragen und gehalten ist. Wir sind von Gott geliebte und gewollte Menschen. Wir müssen uns die Liebe nicht erst verdienen, und wir müssen unsere Daseinsberechtigung nicht mit großen Leistungen nachweisen. Wir sind frei vom Zwang, uns immer wieder selbst rechtfertigen zu müssen. Wir können unsere Kräfte frei entfalten. Das verdanken wir Jesus.
Es ist  zuerst eine Freiheit von innen heraus. Es ist eine Freiheit des Herzens und des Geistes. Sie macht uns unabhängig und souverän. Sie hängt nicht an den äußeren Freiräumen, die wir haben. Sie schafft sich aber immer wieder Freiräume. Sie wird deshalb auch immer wieder zu freiheitlichem Denken und Handeln mitten in der Gesellschaft führen.

Es war kein Zufall, dass die Kirchen in der DDR Räume waren, von denen aus sich auch gesellschaftliche Freiheit wieder entfalten und nach außen hin wirken konnte. Die Freiheit des Glaubens war in den Gemeinden wach geblieben. Deshalb konnten auch für andere Menschen Räume der Freiheit angeboten werden. 
Heute erleben wir andere Zwänge, unter denen wir stehen. Der Leistungsdruck raubt vielen die Freiheit. Viele verspüren eine Notwendigkeit, sich anzupassen und sich zu fügen. Aber auch die eigenen Wünsche und Erwartungen sind hoch. Wir wollen immer mehr und setzen uns damit selbst und gegenseitig unter Druck.
Oder – ganz aktuell – die Sorge hält uns gefangen, dass wir in unserer Gesellschaft den großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, nicht gewachsen sind, dass wir es nicht schaffen, den Problemen, vor die uns die Eine Welt stellt, angemessen zu begegnen. Da ist es wichtig, dass wir uns immer wieder bewusst machen, wie viel innere Freiheit uns der Glaube schenken kann. Es mag schwierig sein, aber wir bleiben von Hoffnung und Vertrauen getragen. Wir nehmen die Probleme ernst, aber wir lassen uns nicht von allen möglichen Ängsten und Sorgen bestimmen.

 Alles soll geschehen „im Glauben, der durch die Liebe tätig ist.“ Nichts anderes gilt, sagt der Apostel Paulus.
Das ist nun ein ganz besonderes Stück Freiheit: Der Glaube macht uns frei für die Liebe zum Nächsten. So frei sind wir, dass wir mit anderen unser Leben teilen können, dass wir in Liebe und Achtung mit ihnen zusammen leben, dass wir ihre Sorgen und Nöte zu unseren eigenen machen können.
Freiheit gibt es nur gemeinsam. Da gilt der einfache Grundsatz: Nur wenn auch der andere seine reelle Chance zum Leben hat, werde auch ich frei sein, meine Chancen zu nutzen. Je mehr Menschen nach diesem Grundsatz leben, desto größer wird die Freiheit.

Ja, wir sind so frei, dass wir auch die Menschen, die oft so anders sind als wir, ohne Vorurteile in den Blick nehmen können, und wir mit ihnen zusammen leben können.  Dann kann der friedliche und gerechte Aus-gleich in der Einen Welt zum gemeinsamen Weg in die Freiheit werden.

 
27.10.15

Schöne Fassaden in Magdeburg durch Gestaltungssatzung? Stadtrat entscheidet sich dagegen

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 

Kommentar: Wer hätte 1989 gedacht, dass die Spielwiese für Architekten und Städteplaner, die die Katastrophe der Stadtzerstörung durch Zweiten Weltkrieg und sozialistischen Teilwiederaufbau herbeiführte, heutzutage zu einem Stadtbild der Beliebigkeit und Austauschbarkeit geführt hat, welches Außenstehende - also Nichtmagdeburger - häufig mit Adjektiven wie "zerrissen" oder "hässlich" bezeichnen?
Nun sollen an zentralen, stadtbildprägenden Standorten wieder Neubauten entstehen, die glaubt man den Entwürfen der Zeitungsveröffentlichungen, auch in irgendeiner anderen Stadt an irgendeinem anderen Standort stehen könnten. Die große Chance, hier endlich mal eine Art von Harmonie im Stadtbild zu schaffen, soll erneut leichtfertig verspielt werden? Normaler Menschenverstand würde doch an der Stelle des Blauen Bocks ein Bauwerk sehen, dass zumindest in Form und Fassadengestaltung zur Ernst-Reuter-Allee passt, also einen Neo-Neo-Klassizismus, der mit seiner Umgebung harmoniert. Gleiches gilt für das gründerzeitliche Viertel des neu zu bebauenden Südabschnitts des Breiten Weges. Welche Chance sich hier eröffnen würde, mit hochwertiger, parzellierter Blockbebauung a la Berliner Friedrichstrasse oder Dresdner Neumarkt den Prachtboulevard Magdeburgs nach Süden zu vervollständigen. Fehlanzeige!  Blauer Bock-Neubau und Breiter Weg-Neubau werden am Urteil der Außenstehenden - also Nichtmagdeburger - über das Aussehen der Stadt wohl nichts ändern.
Den Architekten also weiterhin freie Hand lassen, eine Fassadengestaltungssatzung ablehnen, die Vielfalt der Baustile als Pfund ansehen, den Entwurf für den Neubau am Standort des Blauen Bocks als das Nonplusultra feiern und gleiches für den Entwurf der WOBAU für den Südabschnitt des Breiten Weges sehen? Schade, dass die Stadtväter sich nicht an schönen Beispielstädten orientieren wollen. Quo vadis alte Kaiserstadt Magdeburg?

 
21.10.15

17.00 Uhr: Ausstellungseröffnung über Ulrichskirchenpfarrer Zuckschwerdt

Ausstellungseröffnung am 21. Oktober 2015
Ort:   Gemeindesaal der Matthäusgemeinde
Beginn:  17.00 Uhr
Andacht von Pfarrer Dr. Reinhard Simon

Grußworte
Vortrag von Propst i. R. Dr. Matthias Sens (Magdeburg):„Alles um die Gemeinde !“  Vom Seemannspastor zum Propst
anschließend: Führung durch die Ausstellung im Foyer des landeskirchlichen Archivs

Archiv und Bibliothek
der Kirchenprovinz Sachsen
Freiherr-vom-Stein-Straße 47
39108 Magdeburg

Die Ausstellung kann danach noch bis zum 6. März 2016 während der Öffnungszeiten des Archivs (Mo–Do 8.30– 15.00 Uhr) besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Führungen vereinbaren Sie bitte mit der Archivleiterin Frau Dr. Margit Scholz. 
Mit der Ausstellung erinnert das Archiv der Kirchenprovinz Sachsen an den 50. Todestag des Theologen Oskar Zuckschwerdt, der ab 1946 als erster das neu geschaffene Amt des Propstes von Magdeburg bis zu seiner Pensionierung 1958 innehatte. Der aus Niedersachsen stammende Oskar Zuckschwerdt trat seine erste Pfarrstelle 1909 in Liverpool als Seemannspastor an. Weitere berufliche Stationen führten ihn nach Schottland, Kurland, in die Champagne, nach Berlin und Schönebeck. Seit 1922 wirkte er als Pfarrer an der Ulrichskirche in Magdeburg. Als prominentes Mitglied der Bekennenden Kirche war er seit 1933 wiederholt Anfeindungen durch den Nationalsozialismus ausgesetzt. Nach Kriegsende war er als Superintendent von Magdeburg, als Propst und als Mitglied der Kirchenleitung maßgeblich beim Wiederaufbau kirchlicher Strukturen inner-halb der Stadt Magdeburg sowie auf der Ebene der gesamten Kirchenprovinz Sachsen beteiligt. Propst i. R. Oskar Zuckschwerdt verstarb am 21. Oktober 1965 in Göttingen. Gezeigt werden zahlreiche historische Dokumente und Fotos von den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts bis 1958, die überwiegend aus dem Nachlass von Oskar Zuckschwerdt stammen und die noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Sie beleuchten die Etappen seines beruflichen Lebenswegs, bedeutende Ereignisse der kirchlichen Zeitgeschichte, bieten aber auch ganz private Einblicke. 

 
17.10.15

Teilnahme am 7. Treffen des Verbundes Zerstörte Kirchen

Am 17.10.2015 trafen sich die Mitglieder des Verbundes Zerstörte Kirchen in Berlin. Das sehr ergiebige Treffen wurde durch den nachmittäglichen Besuch der beeindruckenden Ausstellung "Verlorene Gotteshäuser in der Berliner Mitte" gekrönt. Der äußerst interessanten Führung durch die Ausstellung durch Herrn Dr. Goebel, Herrn Fowler und Herrn Dr. Lemburg folgten anregende Gespräche. Herr Hans Berg konnte das Treffen mit vielen historischen Details bereichern. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. wurde durch Herrn Dr. Tobias Köppe und Herrn Uwe Thal vertreten.

Tagungsrunde des Verbundes Zerstörte Kirchen in Berlin

Herr Hans Berg und Herr Dr. Tobias Köppe

 Herr Rainer Manertz und Herr Uwe Thal                                             Ausstellung in der Berliner St. Thomas-Kirche

Herr Dr. Goebel führt die Gäste durch die Ausstellung

 
16.10.15

Kommentar der Magdeburger Volksstimme zum SPD-Austritt von OB Dr. Trümper

 
25.09.15

Leserbrief in der Magdeburger Volksstimme

 
23.09.15

Der geplante Neubau des "Blauen Bocks" gegenüber der Ulrichskirche

Die Magdeburger Volksstimme berichtet über den Architekturwettbewerb zum Neubau anstelle des "Blauen Bocks":

Die enge Lagebeziehung zum ehemaligen Standort der Ulrichskirche nehmen wir zum Anlass, die Vorschläge und emotionale Diskussion zu dem Thema hier unter Aktuelles zu kommentieren. Als Bürgerverein, dem das historische Altstadtzentrum und seine Teilwiederherstellung besonders am Herzen liegt, erlauben wir uns, die geplante Neubebauung zu bewerten.

Der Gewinner des Wettbewerbs:

Die Magdeburger Volksstimmeleser stimmten in einer Abstimmung der Zeitung wie folgt:

Der Sieger des Wettbewerbs erhielt in der Zeitungsumfrage nur 9,3 Prozent der Stimmen. Dies erstaunt umso mehr, als dass es sich bei dem "Lieblingsentwurf" der Magdeburger Volksstimmeleser um einen Baukörper handelt, der mit seiner fließenden, organischen Glas/Metallfassade in keinerlei Beziehung zu den neoklassizistischen Gebäuden aus den 50er Jahren steht. Im städtebaulichen Kontext würde dieser Entwurf wie ein Fremdkörper wirken. An anderer Stelle jedoch wäre dieses Gebäude ein zeitgenössischer Hingucker. Aus den zahllosen Leserbriefen entnehmen wir hier nur zwei Kommentare:

Da sich das neue Gebäude in eine bestehende neoklassizistische Allee einfügen soll, macht es Sinn zu schauen, welcher Block in den 50er Jahren an dieser Stelle geplant und wegen Geld- und Ideologiewandels nicht mehr gebaut wurde:


Eine Vervollständigung des Straßenzuges mit diesem Block, wie es der Leserbriefschreiber Alfons Briza vorschlägt, ist im rekonstruktionsfeindlichen Magdeburg wohl eher nicht zu erwarten. In das bestehende Architekturensemble würde sich daher vor allem ein Neubau einfügen, der in etwa die Höhe und Form des nicht gebauten Blocks aufnähme. Überraschenderweise kommt der Gewinnerentwurf der Jury diesem Baukörper zumindest nahe:


Empfehlenswert aus unserer Sicht wäre eine Nachbearbeitung des Entwurfes mit einer Erniedrigung des Turmes und dem Hinzufügen eines Attikageschosses beim geplanten Neubau. Der jetzige Entwurf nimmt auch nicht die Traufhöhe der benachbarten Alleebauten auf. Es bleibt weiterhin zu hoffen, dass die Fassadengestaltung und -farbgebung den umgebenden Gebäuden angenähert wird, um eine städtebauliche Harmonie an dieser Stelle zu schaffen.

Abschliessend sei angemerkt, dass vor dem Neubau des "Blauen Bocks" in den 60er Jahren an dieser Stelle ein Gebäude stand, über das bei der ganzen Neubaudebatte bisher nicht berichtet wurde. Dieses nahm zufällig in herausragender Weise den gekrümmten Straßenverlauf der heutigen Ernst-Reuter-Allee auf. Ein Aspekt übrigens, den der Gewinnerentwurf und auch die anderen Entwürfe komplett ignorier. Es hätte sicherlich gut getan, die Geschichte des Ortes mit seiner historischen Bebauung im Vorfeld der Debatte zu portraitieren und aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse das richtige Gebäude für den richtigen Platz zu planen. Abschliessend noch drei Fotos des für den "Blauen Bock" abgerissenen Gebäudes:

 

 

 

 
17.09.15

Denkmal für Magdeburger Recht auf Ulrichskirchenfundamenten?

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

Magdeburger Recht auf dreizehn Säulen

Verein stellt den Vorschlag für Denkmal vor / Fragen zu Standort diskutiert

Claus Bury hat mit seinem Vorschlag zum Magdeburger-Recht-Denkmal die Jury des Vereins Denkmal Magdeburger Recht überzeugt. Jetzt haben die Mitglieder des Kulturausschusses über das Thema diskutiert. Sie möchten, dass die Idee allen Stadträten vorgestellt wird.
Von Martin Rieß

Magdeburg l Acht Meter lang, zehn Meter breit, dreizehn drei Meter hohe Säulen, die mit Sitzbänken verbunden sind. Auf den Säulen befinden sich Pflanzschalen mit Buchsbäumen: Diesen Entwurf hat Claus Bury aus Frankfurt am Main erarbeitet und sich damit im Januar beim Verein Denkmal Magdeburger Recht gegen andere Vorschläge durchgesetzt – die Volksstimme berichtete.

Der Verein hat sein Vorhaben jetzt im Kulturausschuss vorgestellt – und damit eine angeregte Diskussion ausgelöst. Linken-Stadtrat Hugo Boeck war in seiner Eigenschaft als Vereinsvorstand zur Sitzung erschienen. Er sagt: „Wir haben uns auch für diesen Entwurf entschieden, da er Lebendigkeit ausstrahlt.“ Lebendigkeit in einem doppelten Sinn: Zum einen entstünde mit den Sitzmöglichkeiten ein Treffpunkt auf dem Ulrichplatz, der zum Verweilen einlädt. Zum anderen geht es um Lebendigkeit mit Blick auf die Auswirkungen des Magdeburger Rechts bis in die heutige Zeit.

Wie die Volksstimme bereits berichtete, setzt der ausgewählte Künstler auf den Goldenen Schnitt und schaffe damit harmonische Strukturen.

Wichtig, so der Vereinsvorstand, sei ein Denkmal, um einen Ort in der Stadt zu schaffen, an dem an die herausragende Bedeutung des Werkes und damit der Stadt im Mittelalter erinnert werde. Einmal ein Alleinstellungsmerkmal aus dem Mittelalter abseits der Ottonen.

Trotz aller wohldurchdachten Gründe für den Entwurf gab es kritische Nachfrage. So stellte Karin Meinecke, die bis zum vergangenen Jahr für Die Linke im Stadtrat saß und inzwischen mit dem Titel Ehrenstadträtin ausgezeichnet wurde, die Auswahl der Künstler infrage: „Es gibt doch auch Vorschläge Magdeburger Künstler für den Platz des 17. Juni mit dem Eike-von-Repgow-Denkmal – warum wurden die denn nicht in die Überlegungen einbezogen?“

Zwei Antworten hatte der Vereinsvorstand dazu parat. Hugo Boeck nennt die Vereinsgeschichte: „Unser Verein ist 2011 gegründet worden. Und auch andere Künstler, die wir nicht angeschrieben haben, hätten sich ja mit ihren Vorschlägen bei uns melden können.“ Julia Hartwig, Rechtsanwältin und ebenfalls Vorstandsmitglied im Verein, verweist auf den inhaltlichen Unterschied: „Am Platz des 17. Juni geht es ja um Eike von Repgow und den Sachsenspiegel – uns geht es um das Magdeburger Recht. Beide Rechtswerke sind zwei unterschiedliche Dinge, die in unserer Stadt ihren Ursprung haben.“

Grünen-Stadtrat Alfred Westphahl sieht derweil den geplanten Standort auf dem Ulrichplatz in der Nähe der Fundamente der zerstörten Ulrichskirche kritisch. Dazu hatte jedoch Vereinsvorstand Bernd Biedermann in einem Volksstimme-Beitrag im März darauf hingewiesen, dass sich das Denkmal mit den Fundamenten und deren möglicher Sichtbarmachung ins Gehege kommen müssten. Zudem, so Hugo Boeck während der Ausschusssitzung, habe der Künstler einen alternativen Standort keineswegs ausgeschlossen.

Lisa Schulz, sachkundige Einwohnerin im Kulturausschuss und Stadtteilmanagerin in der Neustadt, verwies derweil auf noch andere Plätze: „Mir ist bekannt, dass es auch für den Moritzplatz Überlegungen gibt, hier an das Magdeburger Recht mit einem Denkmal zu erinnern.“

Auf ein Pro oder Contra bezüglich des Vorschlags vom Denkmalverein mochte sich der Kulturausschuss vor dem Hintergrund der Diskussion nicht verständigen. Oliver Müller, Die-Linke-Stadtrat und Vorsitzender des Ausschusses, stellte für sich jedenfalls fest: „Mir gefallen die Entwürfe zum Magdeburger Recht ebenso wie die für den Platz des 17. Juni.“ Angesichts der Bedeutung des Themas, das auch in der Bewerbung der Landeshauptstadt um den Titel der Kulturhauptstadt eine Rolle spielen soll, schlug er vor, dass alle Akteure zum Beispiel vor einer Stadtratssitzung im Rathaus den interessierten Stadträten ihre Ideen vorstellen. Insbesondere soll sich bei dieser Gelegenheit auch der Kunstbeirat, zu dessen Aufgaben u. a. die fachliche Begleitung von Kunstprozessen, die Beurteilung von Kunststandorten und die fachliche Stellungnahme zu Kunstwerken gehören, ein Bild machen können.

 
15.09.15

Kein Geld für Luther und das Reformationsjubiläum in MD

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

Ein Leserbrief kommentiert:

 

 
01.09.15

Standortuntersuchung der Ulrichskirche am Ulrichsplatz

Geomantische Exkursion und Magdeburger Planertreffen PT19 standortgerechtes Planen & Bauen:

 

Zu einer Standortuntersuchung auf dem Ulrichsplatz am Ort der früheren Kirche St. Ulrich und Levin sind als Einstieg und erster Höhepunkt am Nachmittag um 14.30 Uhr alle Interessierte und Neugierige sowie die Mitglieder des Radiästhesievereins Deutschland e.V. zur Teilnahme sehr herzlich eingeladen. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

14.30 Uhr - 17 Uhr Ulrichsplatz, Gelände der ehemaligen Kirche St. Ulrich und Levin: Standortuntersuchung und Mutung zu Fragen des ehemaligen Kirchengebäudes durch den Experten Prof. Eike Hensch gemeinsam mit Dr. phil. Guido Heinrich, Philosoph, Literatur- und Kultur-wissenschaftler. Eingeladen sind u.a. die Mitglieder des Fördervereins „Wiederaufbau St. Ulrich“ sowie Studierende des Studiengangs ‚Cultural Engineering’ der OVGU Magdeburg. Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

Herr Joachim Barone bat uns, seinen Bericht über die Veranstaltung zu veröffentlichen:

Am 01.09.2015 fand zunächst um 14:30 Uhr auf dem Ulrichplatz eine von Frau Dagmar Chrobok, Architektin und Geomantin in Magdeburg, initiierte geomantische Standortuntersuchung und Mutung zum Thema Ursprünge der Ulrichskirche seitens des Radiästhesievereins Deutschland e. V. (www.rvdev.de) sowie ein anschließendes Beisammensein u. a. mit der Besprechung der Ergebnisse im Café Alex statt. Diese Idee zur Exkursion entstand durch ein Vorgespräch mit Herrn Dr. Guido Heinrich, Mitautor am Buch der Ulrichskirche und Inhaber des Mauritius Verlages, sowie Philosoph und Literatur-und Kulturwissenschaftler, der eingeladen war, der aber leider neben der Absage durch Herrn Prof. Eike Hensch an dem Nachmittag ebenfalls verhindert war. Durch diese Veranstaltung wie auch durch die nachfolgende Abendveranstaltung  im Rahmen des 19. Magdeburger Planertreffens mit Unterstützung durch die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung  führte Frau Dagmar Chrobok. Die Untersuchungen wurden durch sie sowie durch Frau Eva M. Martin, erste Vorstandsvorsitzende des Radiästhesievereins Deutschland e. V. und durch Frau Dr. Prof. Beate Birgikt-Quentin, zweite Vorstandsvorsitzende dieses Vereins, durchgeführt und geleitet. Eingeladen waren Architekten, Planer, an Stadtentwicklung und gutem Bauen Interessierte sowie darüber hinaus an der Thematik Interessierte, insbesondere auch die Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e. V.

Geomantie ist eine ganzheitliche Wissenschaft, die bestrebt ist, „mit dem menschlichen Körper als Resonanzkörper mit Hilfe der Radiästhesie sowie vor allem einer bewusst geöffneten Wahrnehmung die geistig-seelische Dimension des Ortes zu erfassen“. Der Begriff  setzt sich aus geo = Erde und mantik = Sprache, Aussage  zusammen, bedeutet also „Erde und Sprache“. Geomantie beschäftigt sich mit der Interpretation von Orten, Räumen und Landschaften. Da der Mensch als Teil der Natur mit seinem Lebensraum untrennbar verbunden ist, spiegeln sich beide und es ist möglich, die Realität gegenseitig zu beeinflussen. Wenn sich der Mensch verändert, verändert sich auch seine Umwelt und umgekehrt. Indem der Raum/Umgebung/Ort gedeutet wird, schließt der Geomant auf die mögliche körperliche und seelische Wirkung beim Menschen (vgl. dazu auch www.rvdev.de, Fachgruppenseite Geomantie). Die Radiästhesie (auch Radioästhesie) ist die Lehre von so genannten Strahlenwirkungen auf Organismen. Die Untersuchung der Strahlen und deren Auswirkungen geschieht mittels Strahlenfühligkeit bzw. Strahlenempfindlichkeit des Radiästheten mit den Instrumenten Rute und Pendel (zitiert aus http://www.heilpraktiker.org/radiaesthesie ). 

Für die Untersuchung vor Ort wurden unterschiedliche Rutentypen, vor allem auch radiästhetische Präzisionsantennen, verwendet. Alle Interessierten waren eingeladen, nach einer kurzen Einweisung das Rutengehen selbst auszuprobieren und sich auch an den Messungen zu beteiligen.
Gegenstand der Untersuchungen waren vor allem mögliche Vorgängerbauten der Ulrichskirche sowie allgemein die geomantischen Verhältnisse des Platzes. Frau Chrobok führte zunächst am Bronzemodell der Ulrichskirche in die Thematik ein. Als Fragen wurden dann insbesondere gestellt, welche Kraftlinien durch den Ulrichplatz verlaufen und ob sich zwei zentrale europäische Kraftlinien dort kreuzen, ob sich auch bereits in vorchristlicher Zeit ein wichtiger Kultplatz dort befand, und ob auch ein Zusammenhang des Ulrichplatzes mit sog. Ley-Linien (Kraftlinien, die zwischen Kirchen, Landmarken und prähistorischen Kultstätten wie z. B. Stonehenge verlaufen) besteht. Die Untersuchungen haben ergeben, dass sich an der Stelle der Südseite der Ulrichskirche bereits eine kleine Kapelle etwa aus dem 9. Jahrhundert befunden haben dürfte, deren Fundamente unter denen der Ulrichskirche liegen könnten. Dann dürfte westlich von der Ulrichskirche ein noch älterer romanischer Vorgängerbau existiert haben, dessen Fundamente nicht unter der Ulrichskirche, sondern vor dem damaligen Portal- und Turmbereich der Ulrichskirche liegen dürften. In beiden älteren Kirchen dürfte bereits eine intensive Verehrung des Heiligen Ulrich unter Kaiser Otto stattgefunden haben. Die Geomantinnen betonten ausdrücklich, dass eine archäologische Suche an diesen Stellen äußerst lohnend wäre. Festgestellt wurde auch, dass zwischen Ulrichskirche und Johanniskirche sowie zwischen Ulrichskirche,  Katharinen- und Jakobikirche Kraftlinien bestehen. Auch waren für die Untersucherinnen immer noch die Kräfte der Stoßwellen der Kirchensprengung 1956 spürbar. Tatsächlich soll sich zudem ein alter vorchristlicher Kultort mit überregionaler Bedeutung etwa im Südwestbereich der Ulrichskirche, ca. 25 Meter östlich von der Skulptur „Sitzende Schwimmerin“ von Siegfried Krepp aus den Jahren 1959/61, befunden haben. Hinsichtlich der übrigen Fragen (etwa ob sich die Fundamente der romanischen Vorgängerkirche und der Ulrichskirche überlappt haben, oder der Einfluss zentraler europäischer Großraumlinien) werden weitere Auswertungen und Untersuchungen stattfinden.

In der Abendveranstaltung im Pfarrsaal der Universitätskirche St. Petri fanden mehrere Vorträge sowie ein zwangloses Zusammensein mit Häppchen und Getränken statt.
 
Der erste Vortrag von Frau Prof. Dr. Beate Birgikt-Quentin, Geomantische Gestaltung, die als Vertreterin von Herrn Prof. Dr. Eike Hensch referierte (dieser war aus wichtigem Grund verhindert) zeigte zunächst auf, dass nicht nur Menschen, sondern auch Kirchen, Städte, Landschaften und ganze Kontinente Chakrensysteme aufwiesen. Als Chakren werden subtile Energiezentren als Verbindung zwischen materiellem (grobstofflichen) Körper und dem subtilen (feinstofflichen) Körper bezeichnet (vgl. Wikipedia). Danach stellte sie am Beispiel des Klosters Corvey dar, wie ein Gründungsritual für eine Kirche verlaufen sein könnte. Auch zu den Zeiten früher Kirchengründungen seien Vermessungen bereits mit der Wünschelrute vorgenommen worden. Sehr wichtig sei auch die Zahlensymbolik für die Kirchen. Die Vier gelte etwa als die Zahl des irdischen Universums, die Drei als die Zahl der Vollendung. Die Sieben als heilige Zahl und als Summe aus Drei und Vier vereinige Gott und die Welt. Die Zwölf als dreimal Vier sei eine besonders wichtige heilige Zahl. Deshalb seien Vierungen wichtige Bauelemente in Kirchen. Schließlich stellte sie nochmals die bisherigen Ergebnisse auf der Suche nach den Ursprüngen der Ulrichskirche vor. Auf einer Lagekarte zeigte sie u. a. die Stoßwellenmetamorphose (die kräftemäßig bis heute spürbaren Folgen der Sprengung der Kirche), den Grundwasserstrom und die geomantischen Zonen auf. Der westliche Vorgängerbau der Ulrichskirche sei ein einschiffiger Bau mit Chor gewesen. Die Kapelle sei etwas jünger. Es wurden auch die Chakren im Zusammenhang mit den Vorgängerbauten der Ulrichskirche dargestellt.

Im zweiten Vortrag von Frau Dr. Sandra Maria Geschke, Ganzheitliches Wohnen am Beispiel von Cultural Engineering-Projekten im städtischen Raum, wurden anhand theoretischer Ausführungen und anhand von Beispielen stadtgestalterische Ansätze im städtischen Raum unter Berücksichtigung der Geomantie aufgezeigt. In einem dritten Vortrag referierte Herr Hans-Georg Eberlein schließlich über das Chakrensystem und über Energieströme in Kirchen und zeigte anhand von praktischen Vorführungen mit kleinen Steinmodellen, Pyramiden und anderen Elementen eindrucksvoll auf, dass bereits die richtige Anordnung von quaderförmigen Steinen im kleinen Modell auf dem Tisch deutlich fühlbare Energieströme auslösen konnte.

Fazit:
Es handelte sich um einen hochinteressanten Veranstaltungstag, der erstmals in Magdeburg das Thema Geomantie umfangreich aufzeigte, und in dem die Thematik Ulrichskirche aus einem völlig neuen Blickwinkel beleuchtet wurde. Sehr erfreulich ist hierbei, dass die Geschichte der Ulrichskirche mit erweiterten Akzenten erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt ist. Es wurde betont, dass gerade unter den besprochenen Aspekten Ausgrabungen und archäologische Forschungen umso wichtiger würden, zumal nun auch zwei Vorgängerbauten der Ulrichskirche sowie ein vorchristlicher Kultplatz in Rede stünden.  

 
08.07.15

Architekt Hans Kollhoff bringt es auf den Punkt:

 
08.07.15

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
05.07.15

Beispiel Polen: Fundamentsichtbarmachung und Portal

Vereinsmitglied Joachim Barone stellt uns diese Bilder von seiner Polenreise im Juni 2015 zur Verfügung. Er schreibt: „Diese Bilder von meiner Rundreise Danzig/Gdansk – Masuren - Thorn/Torun sollen zeigen, wie zum einen nicht nur einzelne Gebäude, sondern ganze Städte (hier Danzig) wieder aufgebaut werden können, denn Danzig wurde im Zweiten Weltkrieg im Zuge der Kampfhandlungen mit der Roten Armee zu mehr als 90 Prozent zerstört. Die Altstadt wurde nahezu komplett wieder aufgebaut. Die anderen Bilder zeigen, wie eine vor langer Zeit (hier im 19. Jahrhundert) abgerissene Kirche (hier die Nicolaikirche in Thorn) vor der Vergessenheit bewahrt werden konnte und wie gut sich ein Portal und Grundmauern, die sogar als Sitzgelegenheiten dienen können, in eine Parkanlage einfügen. Das wäre wieder ein Beispiel, wie die Freilegung der Ulrichskirche aussehen und in die Grünanlage perfekt integriert werden könnte.“



 
04.07.15

17 Uhr: Feier des Ulrichstages am Bronzemodell

Liebe Mitglieder und Freunde der Ulrichskirche,
am kommenden Samstag (4. Juli 2015) ist Ulrichstag. In diesem Jahr erinnern wir außer an St. Ulrich auch an den anderen Namenspatronen der Kirche: St. Levin. Der volle Name der Kirche lautet ja "St. Ulrich und Levin". Die Andacht wird um 17 Uhr am Bronzemodell der Ulrichskirche auf dem Ulrichsplatz unter der Leitung von Dr. Matthias Sens stattfinden. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme.

Folgend der Andachtstext von Propst i.R. Dr. Matthias Sens:

Wir wollen heute einmal besonders an den Heiligen Livinus, den zweiten Namenspatron der Kirche St. Ulrich und Levin denken. Die Idee, dies zu tun, kam mir, als ich die biblischen Losungsworte für den heutigen Tag gelesen habe. Sie handeln von Verfolgung und Leiden um des Glaubens und um der Sache Jesu willen. Dafür gibt es im Leben des Hl. Ulrich nicht so viele Anhaltspunkte, wohl aber bei dem Hl. Livinus oder Levin, der der Überlieferung nach am 12. November 657 den Märtyrertod gestorben ist. Im Heiligenkalender ist der 12. November sein Tag, aber da werden wir vermutlich hier nie eine Andacht machen. Deshalb also heute mal, am Tag des Hl. Ulrich, ein Gedenken an seinen Mit-Patron Levin.
Livinus wurde der Legende nach um 580 als Sohn einer edlen Familie in Irland geboren. Als junger Mann kam er zur Ausbildung nach Südengland. Wieder in Irland, wurde er zum Priester geweiht. Vielleicht war er auch Bischof.
Wie viele andere Mönche und Priester aus Irland, Schottland und England fühlte er sich zur „peregrinatio Domini“ berufen, zum Reisen in andere Länder im Namen Gottes, um Heiden zu missionieren. Er verließ also Irland und ging nach Flandern im heutigen Belgien. Lange Zeit missionierte er von Gent, später von Aalst aus. Bei seiner Missionstätigkeit wurde er öfter angegriffen aber auch wunderbar bewahrt. 657 wurde er in der Grafschaft Aalst erneut überfallen. Man schnitt ihm, dem Missionar, die Zunge ab, mit der er das Wort Gottes verkündet hatte, und enthauptete ihn schließlich. Sehr bald nach seinem Tod wurde er in Flandern als Märtyrer und Heiliger verehrt. Er hat dort noch heute seinen festen Platz im Heiligenkalender.
Wieso dieser flämische Regionalheilige auch in Magdeburg verehrt wurde und neben St. Ulrich zum Patron einer Kirche wurde, ist nicht ganz klar. Vielleicht stehen Handelsbeziehungen nach Flandern dahinter oder auch die Ansiedlung von Flamen im Mittelalter hier in unserer Gegend.

Bibelworte für den 4.7.2015: Auf dich, HERR, mein Gott, traue ich! Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich. (Psalm 7,2)
Christus spricht: Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. (Matthäus 5,11)

Liebe Gemeinde!
Über Stellen in der Bibel, an denen von Feinden und Verfolgung und Leiden gesprochen wird, gehen wir gern schnell hinweg. Denn das klingt oft sehr hart und anstößig, und wir denken auch nicht gern in den Kategorien von Verfolgung und Feindschaft, wenn es um den Glauben geht. Es ist ja auch viel schöner, auf die anderen Seligpreisungen zu hören, wie z.B. diese: Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Oder: Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen – als sich sagen zu lassen: Selig seid ihr, wenn ihr um Jesu willen verfolgt werdet und übler Nachrede ausgesetzt werdet. Und wir hören solche Geschichten wie vom Hl. Levin mit einem gewissen ehrfürchtigen Schauer und haben Hochachtung vor denen, die sich nicht scheuen, ihr Leben für den Glauben einzusetzen. Wir selber leben unseren Glauben aber doch lieber in Harmonie mit unserer Umwelt.

Das ist alles richtig, und so soll es ja auch sein. Und doch muss der Glaube immer wieder durch Zeiten hindurch, in denen er abgelehnt  und angefeindet wird, und die Geschichte der Kirche kennt viele Zeiten, in denen der Gemeinde hart zugesetzt wird und man durchaus von Verfolgung reden kann. Wie mit der Ulrichskirche und den anderen Altstadtkirchen in den fünfziger und sechziger Jahren umgegangen worden ist, kann man durchaus in diesem Zusammenhang sehen. Die Kirchtürme, die wie ein aufgereckter Zeigefinger Gottes mitten in der Stadt standen, wollte man nicht mehr, genauso wie man die Verkündigung des Wortes Gottes und das Leben der Gemeinden behinderte, wo man nur konnte.
Gerade in solchen Zeiten  braucht es ein tiefes Vertrauen, dass Gott seine Kirche bewahren wird, und dass er die Gemeinden und jeden einzelnen weiterführen wird im Glauben. Dieses Vertrauen ist in den fünfziger und sechziger Jahren immer wieder zum Ausdruck gebracht worden wie auch die Überzeugung, dass die Gemeinden nun erst recht den Weg des Glaubens weitergehen mussten.

Unser christlicher Alltag ist Gott sei Dank heute nicht von Verfolgung und Benachteiligung bestimmt. Und doch haben wir alle schon die Erfahrung gemacht, wie der Glaube abgelehnt wird, und wie ihm ein feindseliger Wind ins Gesicht bläst. Jesus sagt: Selig seid ihr, wenn ihr so etwas erlebt. Zu einem lebendigen Glauben gehört so etwas einfach dazu. Anfeindungen gilt es im Vertrauen auf Gott zu ertragen. Und Jesus meint: Ihr werdet gestärkt daraus hervorgehen.  Euer Glaube wird reicher und fester werden.

Liebe Freunde, die Ablehnung der Ulrichskirche kommt bei einigen  auch heute aus einer gewissen Feindseligkeit gegenüber Glauben und Kirche. Manchmal spielt so etwas jedenfalls deutlich mit. Anfeindungen und Verleumdung gehören auch heute und auch bei uns halt dazu. Wir sollten dabei aber besonders auf den kleinen Einschub hören, der in dieser Seligpreisung steht: Selig seid ihr, wenn sie allerlei Übles gegen euch reden, wenn sie damit lügen. Lasst doch die anderen ihre feindseligen Reden führen, Hauptsache ihr seid bei der Wahrheit geblieben. Hauptsache ihr lasst euch nichts zuschulden kommen, sondern geht aufrichtig und geradlinig euren Weg.
Dieser kleine Einschub weist uns darauf hin, worauf es überhaupt ankommt, wenn es mal schwierig wird: Lebt und arbeitet im festen Vertrauen auf Gott. Haltet treu und aufrichtig am Glauben fest. Bleibt ihr friedfertig und barmherzig und reinen Herzens, wie Jesus es in den Seligpreisungen sagt. Dann braucht euch alles andere keine Sorgen zu bereiten. Im Gegenteil, dann wird euch alles zum Guten dienen.

 
28.05.15

Archäologische Grabungen auf dem Ulrichskirchplatz

Der heutige Ulrichsplatz ist der ehemalige Friedhof der Ulrichskirche. Dieser umgab die Kirche zu allen Seiten. Auf dem Friedhof wurden seit über eintausend Jahren bedeutende Bürger der Stadt beigesetzt.

Wir begrüßen die archäologischen Ausgrabungen, die im Zuge der Straßenbahnsanierung durchgeführt werden. Was würde man erst entdecken, wenn man direkt in der Kirche graben würde?

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
01.04.15

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
28.03.15

8. Mitgliederversammlung

Die achte Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. war geprägt von Zuversicht, Ideenreichtum und Tatendrang. Folgend ein paar Impressionen von der Versammlung, u.a. mit Dr. Willi Polte, Alt-OB der Stadt Magdeburg:

 

 
27.03.15

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
25.03.15

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
24.03.15

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
24.03.15

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
21.03.15

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
16.03.15

Leserbrief-/Facebookdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
16.03.15

Leserbrief-/Facebookdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
15.03.15

OB Trümper bei Oberbürgermeisterwahl im Amt bestätigt

Oberbürgermeister Lutz Trümper wurde am Sonntag für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt. Die Magdeburger Volksstimme berichtet (Auszug):

"Phänomenal", "überwältigend", "eindrucksvoll" - der SPD gingen die Attribute des Lobes am Sonntagabend nicht aus. Landeschefin Katrin Budde wollte Lutz Trümper, den Garanten des Erfolges in Magdeburg, kaum mehr loslassen. Und doch kann er sich nicht von einer Mehrheit der Magdeburger im Amt bestätigt fühlen...Fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung steht hinter dem alten und neuen Oberbürgermeister, von der wählenden Minderheit sind es mehr als zwei Drittel. Daneben gelingt keinem Lager eine Mobilisierung in nennenswertem Umfang...1994 gingen 62 Prozent der Magdeburger zur OB-Wahl. 2001 brach das Interesse ein. Seit 2008 überlässt eine schweigende Mehrheit einer politisch interessierten Ein-Drittel-Gesellschaft die Entscheidung, wer die Stadt regiert.

 
14.03.15

Facebookkommentar

 
13.03.15

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

Der Artikel ist auch online hier zu finden:

http://www.volksstimme.de/aboservice/volksstimme.de_newsletter/1442074_Neuer-Anlauf-fuer-die-Ulrichskirche.html


Anmerkung: Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gründete sich am 31. Oktober 2007.

 
15.02.15

Die Mitteldeutsche Kirchenzeitung berichtet:

 
04.02.15

Rattenburg statt Ulrichskirche

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
02.02.15

Suchschachtungen nach der Unterkirche auf der zentralen Grünfläche? In Leipzig kein Problem!

Was in Magdeburg die Gemüter bewegt, regt in Leipzig niemanden auf: Suchschachtungen nach der Unterkirche von St. Johannis auf Leipzigs zentraler Grünfläche Johannisplatz. Wie die Dinge sich doch gleichen: Unter Leipzigs zentraler Grünfläche in umittelbarer Nachbarschaft zur Universität liegen die Fundamente und Grüfte der gesprengten Johanniskirche. Ihr Schiff wurde 1949, ihr Turm trotz bereits erfolgter Sanierung 1963 von den DDR-Oberen gesprengt. In der berühmten Bach-Gellert-Gruft waren einst die Gebeine Johann Sebastian Bachs und Christian F. Gellerts beigelegt. Grund genug für den Förderverein Johanniskirchturm e.V., die Unterkirche einmal freizulegen und damit wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Und dies nicht einmal auf eigene Kosten! Die folgenden Bilder zeigen, was geschehen kann, wenn Stadtverwaltung und Bürgertum Geschichtsbewußtsein zeigen:


Der Johannisplatz: Blick in Richtung Universitätskirche, an der Stelle des gesprengten Turms der Johanniskirche steht ein Holzkreuz


Ulrichsplatz oder Johannisplatz? Was in Leipzig geht, wird in Magdeburg verhindert


Die Grablege (Gruft) von Johann Sebastian Bach: Gut zu erkennen der ehemalige Standort der Särge von Bach und Gellert


Die Gruft liegt nur wenige Zentimeter unter der Grasnarbe


In Leipzig überlegt man nun, wie man die Gruft der Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Entweder werden Glasplatten darüber gelegt, die einen direkten Blick hinunter ermöglichen, oder die Gewölbe werden wieder aufgemauert und der unterirdische Raum über eine Treppe begehbar gemacht. Der Wiederaufbau des Turms wird mittelfristig folgen. Wir danken für die Bereitstellung der Bilder aus Leipzig.

 
31.01.15

Die Potsdamer Neueste Nachrichten berichten

 
31.01.15

"Verbund zerstörte Kirchen" trifft sich erneut in Magdeburg zum Erfahrungsaustausch

Die verschiedenen Fördervereine zum Wiederaufbau in der DDR gesprengter Kirchen treffen sich am 31. Januar 2015 erneut in Magdeburg. Ein ausführlicher Bericht folgt.

 
16.01.15

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
16.01.15

70 Jahre Zerstörung Magdeburgs, 70 Jahre Beschädigung der Ulrichskirche

Am 16. Januar 1945 wurde die Magdeburger Innenstadt in Schutt und Asche gelegt. Aus dem Trümmermeer ragten fast unbeschädigt die beiden Türme der Ulrichskirche heraus. Das Schiff war ausgebrannt, die Gewölbe waren zum größten Teil noch vorhanden. Heute begehen wir den 70. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs und der Beschädigung der Ulrichskirche im Zweiten Weltkrieg.

 
11.01.15

Neuer Gästebucheintrag

Wir weisen gern auf unsere neuen Gästebucheinträge hin und freuen uns auf weitere Zuschriften:
www.ulrichskirche.de/cms/gaestebuch01.html

 
01.01.15

Frohes neues Jahr

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Freunden der Ulrichskirche ein frohes und gesundes neues Jahr 2015. Wir freuen uns auf den weiteren, gemeinsamen Weg für St. Ulrich und Levin.

 
24.12.14

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der Ulrichskirche ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Am Heiligabend werden wir alle den Geburtstag des Christkindes feiern, das uns von Gott gesandt wurde. Es sei dahingestellt, ob uns der Glaube, oder die gute, damit verbundene Tradition bewegt, dies zu tun. Wir alle feiern das Weihnachtsfest! Frohe Weihnachten!