Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
21.04.09

Teilnahme am Marktplatz für Magdeburg

Frau Ellen Richter und Herr Andre Hänecke stellen von 17.00-19.00 Uhr im Magdeburger Rathaus unseren Verein vor. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, sich  hier zu informieren. Beim Marktplatz für Magdeburg verhandeln Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, Leistungen und Gegenleistungen zur Umsetzung gemeinnütziger Projekte.

 
18.04.09

Geschichtsreihe zur Ulrichskirche und Leserbrief in der Magdeburger Volksstimme

 
11.04.09

Reihe zur Geschichte der Ulrichskirche

 
09.04.09

Reihe zur Geschichte der Ulrichskirche und Leserbriefe in der Magdeburger Volksstimme

 
05.04.09

53. Jahrestag der Sprengung der Ulrichskirche

Um 9.00 Uhr vormittags am 5. April 1956 sprengten ein Magdeburger und ein Hallenser Sprengmeister die Türme der Ulrichskirche. Deren Beschädigungsgrad durch den Zweiten Weltkrieg wurde mit 3 Prozent angegeben. 97 Prozent der Turmarchitektur waren komplett intakt.

Laut Angabe des Kirchenbaumeisters Otto hätten die Kosten für die Sprengung und den Abbruch gereicht, die Kirche in ihrem originalen Zustand wieder herzustellen.

 
05.04.09

Website "Unseres Herrgotts Kanzlei" geht online

Am 53. Jahrestag der Sprengung von St.Ulrich und Levin (Unseres Herrgotts Kanzlei) geht die gleichnamige Internetseite online. Die neue Seite erläutert die Entstehung des Namens und seine Bedeutung für die Stadt, die im 16. Jahrhundert Weltruhm erlangte. In einer Zeit, in der der Tourismus international der bedeutendste Wirtschaftszweig ist, sollte sich die Stadt Magdeburg auf ihre große Geschichte und Tugenden besinnen und sie zu ihrem eigenen Nutzen einsetzen.

Ansehen unter: www.unseres-herrgotts-kanzlei.de

Unseres Herrgotts Kanzlei
 
04.04.09

Ulrichskirchen-Stammtisch um 19.30 Uhr im Ratskeller

Vereinsmitglied Viola Moore lädt alle Mitglieder und Interessierten ein. Der nächste Stammtisch findet dann am 08.05.2009 statt.

 
04.04.09

Neue Serie "Aus der Geschichte der Ulrichskirche" in der Magdeburger Volksstimme

 
03.04.09

Ulrichskirchenstammtisch um 19.30 Uhr im Ratskeller

Vereinsmitglied Viola Moore lädt alle Mitglieder und Interessierten ein.

 
01.04.09

100. und 101. Mitglied

Wir begrüßen das 100. und 101. Mitglied im Kuratorium Ulrichskirche e.V. Die Magdeburger Volksstimme berichtet.

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31.03.09

Newsletter 3/2009

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. versendet an alle Mitglieder den Newsletter 3/2009. Aufgrund der Fülle an Aktivitäten des Vereins haben wir entschieden, ab sofort den Ulrichskirchen-Newsletter monatlich zu versenden. Werden Sie Mitglied und erhalten Sie beständig Informationen aus erster Hand!

 

 
31.03.09

Leserbriefe in der Volksstimme

31.03.2009 Artikel ansehen
01.04.2009 Artikel ansehen

 
29.03.09

Gedenkgottesdienst an und Vortrag über gesprengte Heiliggeistkirche in der Wallonerkirche

50 Jahre nach Abbruch der bereits wieder aufgebauten Heiliggeistkirche im Magdeburger Stadtzentrum (siehe auch www.kirchensprengung.de)  wird am Sonntag, den 29. März, um 9.30 Uhr ein Gedenkgottesdienst stattfinden. Im Anschluß daran hält Pfarrer i.R. Haas einen Vortrag mit Lichtbildern und berichtet über die Vorgänge als Zeitzeuge.

 
27.03.09

BILD-Zeitung Magdeburg

 
25.03.09

Kuratorium Ulrichskirche e.V. wird neues Mitglied bei Pro M (Pro Magdeburg e.V.)

Bei der Jahresmitgliederversammlung von Pro M (Geschäftsführer Herr Bandarau, Vorsitzender Herr Mangels) stellen Dr. Tobias Köppe und Ellen Richter den Verein und dessen Arbeit mit Hilfe eines Powerpoint-Vortrages den anwesenden Mitgliedern (ca. 80) vor. Pro Magdeburg e.V. hat im Moment insgesamt ca. 180 Mitglieder aus den Reihen von engagierten Magdeburger Bürgern, Vereinen, Unternehmen und Firmen. Der Beigeordnete für Wirtschaft, Herr Nitsche, lobte die überzeugende Präsentation des Vereins. Pro Magdeburg verfolgt das Ziel, die Stadt nach innen attraktiver zu gestalten, damit die Zufriedenheit und Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt steigt. Die Arbeit von Pro M trägt bereits viele Früchte, im bundesdeutschen Durchschnittschnitt belegt die Stadt bereits obere Plätze. Infos auch unter www.pro-magdeburg.de.

 
24.03.09

Magdeburger Volksstimme und Magdeburger Sonntag

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23.03.09

Teilnahme des Vorstandes an Sitzung des Kreiskirchenrates (KKR)

Fünf Vorstandsmitglieder (Ellen Richter, Siegfried Wronna, Dr. Christian Frühwald, Dr. Matthias Sens, Dr. Tobias Köppe)  nahmen die Einladung zur Kreiskirchenratssitzung zum Thema Ulrichskirche dankend an. Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, informierte über die Gründe, die ihn zur Initiative bewogen und den Stand der Vereinsarbeit. OKR Frühwald wies auf die Bedeutung der Zustimmung des Kreiskirchenrates für das Gelingen des Projektes hin. Propst Sens zeigte den Teilnehmern die Chancen und Möglichkeiten auf, die sich durch den Wiederaufbau ergeben. Durch Krieg und Nachkriegszeit hat die ev. Kirche ihre Pfarrkirchen im Magdeburger Stadtzentrum verloren, es besteht die einmalige Chance der Rückkehr. Ellen Richter stellte ihre Beweggründe für den Wiederaufbau aus der Sicht einer Nichtchristin anschaulich dar. Sie erläuterte aber auch die sich ergebenen Möglichkeiten für die Stadt und die Kirche aus Sicht einer Werbefachfrau. Herr Wronna wies darauf hin, daß auch aus den jungen Bevölkerungsschichten, die die alte Ulrichskirche nicht mehr kennen, eine breite Zustimmung zu erfahren ist. Es ergab sich eine angeregte Diskussion, die Stadtsuperintendent Michal Seils moderierte. Einige Mitglieder des KKR stellten ihre Ideen dar, die wieder aufgebaute Ulrichskirche mit Leben zu füllen (z.B. Stadtmission, karitative Aufgaben für die Bedürftigen).  Präses Stephen Gerhard Stehli wies auf die durchweg positiv belegte Geschichte der Ulrichskirche hin, was im Vergleich mit der Potsdamer Garnisonkirche einen großen Vorteil im Prozeß der Meinungsbildung darstellt. Der Internetauftritt des Vereins wurde gelobt. Neben dem Stadtrat ist der Kreiskirchenrat das entscheidende Gremium, dessen Zustimmung das Kuratorium Ulrichskirche e.V. sucht.

 
21.03.09

9-13 Uhr, Sortieraktion Ulrichskirchensteine

17 Vereinsmitglieder und Interessierte haben an der Sortier- und Sicherungsaktion von originalen Ulrichskirchensteinen teilgenommen. Die Steine konnten von unserem Verein im November 2007 beim Abbruch des Rhesusaffenhauses im Magdeburger Zoo gewonnen werden. Mit Hilfe der Firma Paul Schuster GmbH konnten mehrere Baucontainer originaler Ulrichskirchenstein sortiert, gesichtet und gelagert werden. Hierbei wurden viele Kleinode entdeckt, so zum Beispiel auch ein Kapitell mit Blattrankenmotiv (siehe Foto in der Mitte) sowie mehrere Pfeilerstücke. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. erhofft sich, bei der geplanten Erneuerung des Zoos weitere originale Baumaterialen der Ulrichskirche zu sichern. Unser herzlicher Dank gilt Herrn Frank Schuster und seinen Mitarbeitern!


Steinesortieraktion

 
19.03.09

Vortrag vor dem CDU-Landesverband Sachsen-Anhalt

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Dr. Tobias Köppe hält einen Powerpointvortrag vor dem Landesverband der CDU Sachsen-Anhalt. Dr. Köppe und der Schatzmeister des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Herr Torsten Fieseler, informieren die Mitglieder über die Vereinsarbeit und die Bedeutung des Wiederaufbaus der Magdeburger Ulrichskirche für die Stadt Magdeburg, das Land Sachsen-Anhalt und die Bundesrepublik Deutschland.

 
15.03.09

14 Uhr, Verabschiedung des Propstes Dr. Matthias Sens

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Dr. Tobias Köppe und sein zweiter Stellvertreter OKR Dr. Christian Frühwald nehmen am Gottesdienst anläßlich der Verabschiedung von Propst Dr. Matthias Sens in der Magdeburger Pauluskirche teil. Dr. Sens, der sich zahlreiche Verdienste innerhalb der Evangelischen Kirche und der Ökumene erworben hat, ist im Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. tätig und trägt maßgeblich zur Verwirklichung des Projektes "Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche" bei.

 
15.03.09

Zentrum des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Wittenberg eröffnet

Mit einem Gottesdienst in der Schloßkirche Wittenberg wird am 15. März das Zentrum des Lutherischen Weltbundes (LWB) eröffnet. Zugleich wird der Direktor dieser Einrichtung, Pastor Hans-Wilhelm Kasch, durch den Leitenden Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Johannes Friedrich, in sein Amt eingeführt. Die VELKD strebt eine enge Verbindung mit der Stiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Zentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Amerika (ELCA) in Wittenberg an. Das LWB-Zentrum soll unter anderem Studienprogramme für Studenten und Gemeindegruppen sowie Pfarrkonvente entwickeln. Zu den Aufgaben von Kasch gehört auch, den Aufbau des „Luthergartens“ in Wittenberg zu begleiten, in dem 500 Bäume von Partnern aus der weltweiten Ökumene gepflanzt werden sollen.

 
11.03.09

Leserbriefe in der Magdeburger Volksstimme

11.03.2009 Artikel ansehen
13.03.2009 Artikel ansehen
14.03.2009 Artikel ansehen

 
10.03.09

Videobeiträge zur Ulrichskirche auf youtube

Hier sind die Beiträge von Ditmar Pauke einsehbar, auch Filmaufnahmen von der Ulrichskirche sind enthalten:

www.youtube.de

 
09.03.09

Teilnahme an Ratsfraktionssitzung der LINKEN im Magdeburger Rathaus

Vorstandsvorsitzender Dr. Tobias Köppe und Vorstandsmitglied Ellen Richter informieren die stärkste Fraktion im Magdeburger Stadtrat, DIE LINKEN. Das Gespräch fand in freundlicher und aufgeschlossener Atmosphäre statt. Konstruktive Hinweise wurden von uns dankend angenommen. Damit wurden nun alle im Magdeburger Stadtrat vertretenen Ratsfraktionen persönlich über die Ziele des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. informiert.

Wir danken in diesem Zusammenhang allen Magdeburger Ratsfraktionen für ihr offenes Ohr und die gewährte Möglichkeit der Präsentation unseres Anliegens während der einzelnen Ratsfraktionssitzungen. Herzlichen Dank dem Magdeburger Stadtrat!



 
06.03.09

19.30 Uhr, Ulrichskirchenstammtisch im Magdeburger Ratskeller

Vereinsmitglied Viola Moore lädt alle Vereinsmit-glieder und Interessierten herzlich ein. Vereinsmitglied Uwe Thal - Architekt und für den Vorstand beratend in der AG Bau tätig - wird hier über die neuesten Entwicklungen informieren.

 
05.03.09

Leserbrief in der Magdeburger Volksstimme

 
26.02.09

Magdeburger Volksstimme

Seltene Leseraufnahme von Manfred Hiller

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25.02.09

Leserbrief in Magdeburger Volksstimme

 
24.02.09

Mitteldeutsche Zeitung aus Halle berichtet

Über die Initiative zum Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche wird auch aus Sachsen-Anhalts bevölkerungsreichster Stadt berichtet.

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16.02.09

Alt-OB und Ehrenbürger der Stadt Magdeburg, Dr. Willi Polte bringt es auf den Punkt

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Dr. Willi Polte: "Einige Gedanken zur Ulrichskirche! Am 31. Oktober 2007 hat sich ein Kuratorium Ulrichskirche e.V. gegründet mit dem ambitionierten Ziel der Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche. Die in der Volksstimme von Zeit zu Zeit veröffentlichten Leserzuschriften bzw. Zeitungsnotizen zu diesem Vorhaben veranlassen mich, einige Gedanken dazu zu äußern.

Der  gesellschaftliche Umbruch  und Aufbruch  von 1989/1990  brachte einerseits große Herausforderungen für alle Bereiche unseres urbanen Lebens mit sich, andererseits boten sich bisher ungeahnte Chancen für die Stadtentwicklung und für die Erneuerung aller Lebensfunktionen unserer Stadt. Längst begrabene Hoffnungen und Wünsche wurden wieder geweckt so auch im Hinblick auf eine „Stadtreparatur“,  in Erinnerung an das am 16. Januar 1945 verlorenen Stadtbild. 45 Jahre später  war jedoch  der Traum vom „alten Magdeburg“, der in vielen Briefen und Bürgergesprächen vor allem von älteren Magdeburgern erkennbar wurde, unrealistisch. Wie so oft im Leben ergab sich ein Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit, denn die alte Stadtstruktur von vor 1945 wurde vor allem im stark zerstörten Zentrumsbereich im Zuge des Wiederaufbaus ab 1952 weitgehend aufgegeben. Dabei folgte das Baugeschehen meist ideologischen Vorgaben und grundsätzliche Stadtentwicklungsfragen wurden nicht vor Ort sondern zentral in Berlin entschieden. Die grundlegend verschiedene Stellung des Eigentums in  der DDR-Gesellschaft und in der Bundesrepublik schränkten nach 1990 die Möglichkeiten für ein schnelles  städtebauliches Handeln erheblich ein. Ein eigens in der Stadt gebildetes „Amt für offene Vermögensfragen“ hatte eine Flut von ca. 25000 Anträgen aus aller Welt von tatsächlichen oder vermeintlichen Eigentümern und Erben zu klären und zu bescheiden. Allein auf dem Areal des heutigen Allee-Centers und des Ulrichshauses lagen 265 Altansprüche. Da nur in Ausnahmefällen die Stadtverwaltung als Bauherr im Innenstadtbereich in Frage kam, galt es Investoren zu gewinnen. Diese hatten zwar keine ideologischen Zielsetzungen, aber dafür klare wirtschaftliche Interessen.

Vor allem der Charakter der Innenstadt ist bestimmend für das Bild, das sich sowohl die Bewohner als auch die Gäste von einer Stadt machen (entscheidend für das Image einer Stadt). Deshalb muß das Bild unserer Innenstadt unverwechselbar sein, wobei verschiedene Objekte mit Alleinstellungsmerkmal die Einzigartigkeit unserer Stadt dokumentieren. (Dom, Kloster, Elbe und Elbufergestaltung, Hundertwasserhaus u.a.) Dabei gilt: Je mehr Objekte in dieser Kategorie um so besser. Zum Lebensgefühl und zur Lebensqualität  der heute lebenden Menschen gehört eine hohe Mobilität. Entsprechende verkehrliche Baumaßnahmen hinsichtlich des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie  des rollenden und ruhenden Verkehrs sind im Interesse einer prosperierenden Innenstadt unerläßlich. Wo immer es möglich ist gibt es immer wieder Bemühungen der Stadtverwaltung sowie privater Initiativen durch Sanierung und Rekonstruktion historischer Bauten und die Erneuerung der gewachsenen historischen Stadtstruktur die große geschichtlichen Bedeutung der Stadt Magdeburg zu dokumentieren, bewußt und erlebbar zu machen und auch den Stolz auf die Stadt zu manifestieren. An einige wenige Beispiele sei erinnert: Das südliche Stadtzentrum mit dem Hasselbachplatz, die Hegelstraße mit dem Dom- und dem Hegelgymnasium, die Möllenvogtei mit dem alten Amtshaus (Haus der Romanik), der Herrenkrugkomplex, die Zollbrücke und die Sternbrücke, die Lukasklause, die Bastion Cleve, das Gesellschaftshaus mit dem Klosterbergegarten und nicht zuletzt die Johanniskirche.

Eine nicht zu unterschätzende Rolle für die urbane Lebensqualität ist die Identifikation von Bürgern mit Ihrem Lebensumfeld. Aus der Identifikation mit dem „Zuhause“ erwächst bürgerschaftliches Engagement und das Bestreben, sein Gemeinwesen noch attraktiver zu gestalten. Dieses Engagement zeigt sich in vielen Bürgerinitiativen und jede Kommune kann sich glücklich schätzen, die viele gemeinnützige Bürgerinitiativen hat. Solche Initiativen haben geholfen, daß wir heute die wiedererstandene Johanniskirche in der Stadt haben, daß unser Dom wieder eine prächtige Hauptorgel hat, das es vor dem Dom ein Bürgerdenkmal in der Erinnerung an den Aufbruch von 1989/90 gibt, das ein neugeschaffener Roland wieder seinen angestammten Platz vorm Rathaus eingenommen hat, das verschiedene Kunstobjekte im öffentlichen Raum unsere Stadt zieren. Für alle Lebensbereiche, ob die Kultur-, der Sport-, die Umwelt-, die Freizeit- und der Sozialbereich, überall engagieren sich unsere Mitbürger und machen dadurch unsere Gemeinwesen lebens- und liebenswerter.

Zu den immerwährenden Herausforderungen gehört  die Stadtgestaltung und Stadtentwicklung. Auch hierbei ist das Engagement möglichst vieler Bürger gefragt, die sich in Verantwortung vor der 1200-jährigen Geschichte unserer Stadt dieser Aufgabe stellen, die aber auch den Gegebenheiten und Erfordernissen der Jetztzeit und dem Ziel einer zukunftsgerechten Stadt Rechnung tragen. Je mehr Bürger sich in diesen Prozeß einbringen, um so größer ist die Chance, daß die Einwohner ihre Stadt wertschätzen und den Stolz auf ihr „Zuhause“ nach außen tragen. Es entspricht dabei der Lebenswirklichkeit, daß man Veränderungen, Erneuerungen und Entwicklungen immer nur im Widerstreit erreicht. Bedenkenträger, Pessimisten, wirtschaftliche Interessen und ideologische Positionen spielen immer eine Rolle. Als der Magdeburger Oberbürgermeister, August Wilhelm Francke, 1829 den Bau einer Eisenbahn von Magdeburg nach Leipzig anstrebte, stieß er auf eine klare Ablehnung der dominierenden Magdeburger Kaufmannschaft. Erst 1839 konnte sich der Verkehrsfortschritt mit der Einweihung des ersten Streckenabschnitts von Magdeburg nach Schönebeck durchsetzen. Eine private Initiative Ende des 19. Jahrhunderts zum Bau einer schienengebundenen öffentlichen Straßenbahn mußte sich vor Gericht gegen die entschiedene Gegnerschaft des Oberbürgermeister Carl-Gustav Friedrich Hasselbach durchsetzen. Auch der Wiederaufbau der Johanniskirche war kein Selbstläufer. Die letzte entscheidende Abstimmung im Stadtrat wurde durch eine Stimme entschieden, 21:19 Stimmen für den Aufbau. Wer freut sich heute nicht über die wiedererstandene städtebauliche Dominante am westlichen Hochufer der Elbe und den attraktiven Veranstaltungsort? Wer freut sich nicht über den zweiten Turm der Kirche und den Klang der Glocken nachdem sie kriegsbedingt über 60 Jahren stumm blieben? Hierbei hat das „Kuratorium Johanneskirche“ mit seinem bürgerschaftlichen Engagement im besten Sinne kräftig geholfen. Als sich engagierte Bürger 1997 mit den eigens gegründeten Verein „Aktion Neue Domorgel“ auf den Weg machten, hielt es keiner für möglich, daß bereits im Jahre 2008 die größte neu geschaffene Orgel Sachsen-Anhalts im Magdeburger Dom erklingen würde. Allein 2008 wurde das Magdeburger Musikleben durch ca. 60 Konzerte auf der neuen Domorgel bereichert. Ohne das Engagement von jungen Leuten und der eigens gegründeten „Kulturstiftung Kaserne Mark“ hätten wir nicht diesen ungewöhnlichen Veranstaltungskomplex, insbesondere für die Magdeburger Studentenschaft, und ein Baudenkmal der jüngeren Magdeburger Festungsgeschichte, daß mit Leben erfüllt ist und baulich  für kommende Generationen gesichert wurde.

Nun hat sich 2007 ein weiterer gemeinnütziger Verein mit dem Ziel gegründet, die Ulrichskirche an ihrem Ursprungsplatz wiedererstehen zu lassen. Gewiß ein Vorhaben, das interessierte Bürger zwischen „kühner Vision“ und „absoluter Unsinn“ ansiedeln. Vielleicht kann eine Anregung die eigene Meinungsbildung befördern. Man stelle sich einmal an die Ecke Goldschmiedebrücke/Krügerbrücke und lasse seinen Blick 360° kreisen. Nichts hat uns der Krieg und die Nachkriegszeit vom alten Magdeburg an dieser Stelle gelassen und eine neue Baukultur prägt heute diese innerstädtische Mitte. Nun projiziere man gedanklich die Ulrichskirche in dieses weiträumige Ensemble und versuche sich die architektonische Wirkung einer wiederaufgebauten Ulrichskirche vorzustellen um dann die Fragen zu beantworten: Wäre die Rekonstruktion der Ulrichskirche ein städtebaulicher Gewinn? Wäre diese „Traditionsinsel“ ein Beitrag zur punktuellen Stadtreparatur unserer geschichtsträchtigen Stadt? Wäre dies ein das Stadtbild prägender Baukörper mit Alleinstellungsmerkmal, welcher die Einzigartigkeit von Magdeburg unterstreicht? Würde dies die Identifikation der Magdeburger mit ihrer Stadt und den Stolz auf ihre Stadt befördern und das Image befördern? Die Antworten werden von „ja“ über „ja, aber“ bis zum „nein“ reichen. Wer aber „ja“ sagt sollte sich nicht von dem fast aussichtslos erscheinenden Vorhaben entmutigen lassen sondern die Initiatoren wenigsten moralisch unterstützen. Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und wie kommende Generationen sich städtebaulich mit ihrer Stadt auseinander setzen vermag man heute nicht zu sagen. Aber Visionen zu entwickeln, Wege zu ebnen und Chancen zur Zukunftssicherung unserer Stadt zu nutzen ist eine Verpflichtung der heute lebenden Generation. Für bestimmte Vorhaben wird nur die Generation die Willenskraft aufbringen, die den Krieg und die schweren Aufbaujahre erlebt hat. Bezogen auf den Verein Ulrichskirche ergeben sich zwei Grundfragen: 1.Wie könnte die Nutzung einer rekonstruierten Ulrichskirche aussehen und wer könnte der oder wer könnten die Nutzer sein? 2. Aus dem Nutzungszweck ergibt sich die Frage der Gestaltung des Kircheninnenraumes. Unsere Landeshauptstadt muß wieder eine Metropole Mitteldeutschlands werden und wir hätten mit der Ulrichskirche einen interessanten Baukörper für besondere Landesbehörden, z. B. Sitz einer oder verschiedener Landesstiftungen, evt. mit Bildungsauftrag, ein historisches Archiv, oder ein landesgeschichtliches Museum. Vielleicht wäre für eine zu gründende Eike von Repgow-Akademie die Ulrichskirche ein angemessenes Objekt. Denkbar wäre die Unterbringung der Evangelischen Akademie, aber auch einer Institution des Bundes. Ich wünschte mir Vorschläge, Anregungen und Ermutigungen und keine Beschreibung der Risiken und Schwierigkeiten für dieses anspruchsvolle Vorhaben. Wer sich einer solchen Herausforderung stellt wird ohnehin auf den Boden der Wirklichkeit gehalten und muß ein tiefe Liebe zum Vorhaben, einen starken Willen und einen langen Atem haben."

 
13.02.09

Termin im Magdeburger Rathaus

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Dr. Tobias Köppe, Vorstandsmitglied Reiner Riegg und Vereinsmitglied und Architekt Uwe Thal stellen das Projekt vor dem Vorsitzenden des Bauausschusses im Magdeburger Rathaus vor.

 
12.02.09

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet

 
06.02.09

19.30 Uhr, Ulrichskirchenstammtisch im Magdeburger Ratskeller

Vereinsmitglied Viola Moore lädt alle Vereinsmit-glieder und Interessierten herzlich ein.

 
01.02.09

Dauerausstellung geplant

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. plant die Einrichtung einer Dauerausstellung über die Magdeburger Ulrichskirche. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern durch die Aufstellung des städtebaulichen Modells, von Plakaten und Flyern die Gelegenheit geben, sich vor Ort umfassend über die Pläne unseres Fördervereins zu informieren

 
31.01.09

Ulrichskirchen-Armbanduhr

Die zweite Lieferung (Nr.101-199) der auf 199 Stück limitierten Sonderauflage der Ulrichskirchenuhr ist bei Goldschmiedemeister Krietsch (Geschäft UHREN-MEYER, Halberstädter Straße 121/ Ecke Heidestraße, 39112 Magdeburg, Tel.: 0391/4048909) eingetroffen. Alternativ können die Uhren auch über das Kuratorium Ulrichskirche e.V. (Email an torsten.fieseler@sachsen-anhalt.net) bezogen werden.

 
31.01.09

13. Vorstandssitzung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

Monatliche Tagung des Vorstandes zu aktuellen Themen.

 
28.01.09

Kuratorium Ulrichskirche e.V. entwickelt Ulrichskirchenbier "St. Ulrichsbräu"

Schatzmeister Torsten Fieseler (torsten.fieseler@sachsen-anhalt.net) entwickelt in Zusammenarbeit mit der Spezialitätenbrauerei Eckart aus 39326 Lindhorst ein eigenes Ulrichsbier, das "St. Ulrichsbräu" genannt wird. Die naturbelassene Spezialität trägt das Siegel der Stadtpfarrkirche St.Ulrich und Levin auf ihrem Etikett. Ebenfalls entwickelt wird der Prototyp eines Likörs.

Likör

 
24.01.09

Magdeburger Sonntag

Die Zeitung berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

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20.01.09

Land Brandenburg beschliesst historischen Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. begrüßt die Entscheidung der Jury und des Landes Brandenburg für einen historischen Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses einschließlich des Innenhofs und des berühmten Knobelsdorffschen Treppenhauses. Damit wird der historischen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung des Potsdamer Stadtschlosses Rechnung getragen. Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Bürgerinnen und Bürger und einer erfolgreichen Spendensammlung wird das Herz der Brandenburgischen Landeshauptstadt nun bald wieder schlagen.

Für das Kuratorium Ulrichskirche e.V. ein weiterer Grund, den eingeschlagenen Weg für Magdeburg unermüdlich fortzusetzen, um der Magdeburger Bürgerstadt ihre Mitte zurückzugeben!

Bild Potsdam und Magdeburg

 
18.01.09

Leipziger Volkszeitung berichtet über Magdeburger Ulrichskirche

 
16.01.09

64. Jahrestag der Beschädigung der Ulrichskirche durch anglo-amerikanische Fliegerbomben

Am 16. Januar 1945 wurde das Dach und die Innenausstattung der Ulrichskirche durch angloamerikanische Brandbomben zerstört, die Gewölbe stürzten zum Teil ein. Die Türme blieben unbeschädigt.

 
12.01.09

Stichtag für reservierte Ulrichskirchenuhren

Alle reservierten Ulrichskirchenuhren möchten bitte bis zum 12.01.2009 im Fachgeschäft UHREN-MEYER (Halberstädter Straße 121/ Ecke Heidestraße, 39112 Magdeburg) abgeholt und bezahlt werden. Ab dem 13.01.2009 stehen die nicht abgeholten Uhren allen anderen Käufern zur Verfügung. Weitere Infos auch unter der Emailadresse torsten.fieseler@sachsen-anhalt.net.

 
09.01.09

Erster Ulrichskirchenstammtisch in 2009

Vereinsmitglied Viola Moore lädt alle Mitglieder und Interessierten zum ersten Ulrichskirchenstammtisch des Jahres 2009 um 19.30 Uhr im Magdeburger Ratskeller (Alter Markt, Rathaus) ein.

 
03.01.09

10.000 neue Ulrichskirchenflyer gedruckt

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. hat den Ulrichskirchenflyer komplett in Bild und Text überarbeitet und eine Stückzahl von 10.000 Flyern drucken lassen. Der neue Flyer geht nun auch auf die Nutzung der wiederaufgebauten Ulrichskirche ein. Unser Dank für das professionelle Layout gilt Herrn Fritz von der Werbeagentur Pegasus. Die Flyer können ab sofort überall in Magdeburg bezogen werden. Unterstützen Sie uns durch Ihren Beitritt zu unserem Förderverein!

 
01.01.09

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr 2009

Die Ulrichskirchler von damals und heute wünschen Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr 2009!

Die Ulrichskirchler
 
Treffer 951 bis 995 von 995