Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
28.09.12

18.30 Uhr, Stammtisch in der Bötelstube

Alle Vereinsmitglieder und Interessierte sind wieder herzlich eingeladen zum Stammtisch um 18.30 Uhr in der Bötelstube, Alter Markt 9, 39104 Magdeburg.

 
22.09.12

Exkursion nach Wittenberg

Mit einem Bus des Magdeburger Reiseunternehmens "Sudenburger Reisespatz" fuhren Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in die Lutherstadt Wittenberg. Auf dem Programm standen zwei ausgedehnte Führungen und ein gemeinsames Mittagessen in der historischen Gaststätte "Brauhaus" am Marktplatz der Stadt. Die Teilnehmer besuchten das Lutherhaus und die Stadtkirche Wittenberg. Der Tag endete am späten Nachmittag in der Schlosskirche, die durch den Anschlag der 95 Thesen Luthers als Geburtsstätte der Reformation gilt.

 
14.09.12

Ulrichsbote 9/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 9 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
10.08.12

Ulrichsbote 8/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 8 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
29.07.12

Ulrichskirchenmodell im Schiff der Wallonerkirche ausgestellt

Das originalgetreue Modell der Magdeburger Ulrichskirche im Maßstab 1:50  ist in die Daueraustellung "Meditationsweg verlorener Kirchen" integriert worden. Das Modell hat zu diesem Zwecke einen professionellen Schaukasten erhalten, der beleuchtet werden kann. Besuchen Sie das Schiff der Wallonerkirche und überzeugen Sie sich selber von der Schönheit dieses typischen Magdeburger Bauwerkes!

  

 
19.07.12

Erfolg für Kuratorium Ulrichskirche e.V. bei Firmenstaffellauf

Das Kuratorium hat auch im fünften Jahr seines Bestehens an der Magdeburger Firmenstaffel teilgenommen. Und das dieses Mal ganz besonders erfolgreich. Im Mixed Team belegten unsere sportlichen Aktivisten Platz 23 von 332. Vielen Dank an Astrid Manz für die Organisation und an die Läufer/innen für Ihren Einsatz!

 
14.07.12

Kuratorium Ulrichskirche auf dem Sachsen-Anhalt-Tag

Das Kuratorium Ulrichskirche nahm an allen 3 Tagen mit durchschnittlich 5 Standbetreuern am SAT teil. Neben dem Zuspruch durch die Besucher des Festkomplexes der Landeshauptstadt Magdeburg - unter ihnen zahlreiche Mitglieder des Kuratoriums - gab es sehr viel allgemeine Aufmerksamkeit. Prominente Persönlichkeiten der Landeshauptstadt Magdeburg und des Landes Sachsen-Anhalt informierten sich über Ziele und Anliegen des Vereins. An der Spitze stand dabei unser Ministerpräsident, Herr Dr. Reiner Haseloff. Wir freuen uns auf den 17. SAT 2013 vor den Toren der Landeshauptstadt - in Gommern.



 
13.07.12

Ulrichsbote 7/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 7 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
06.07.12

Teilnahme am Sachsen-Anhalt-Tag in Dessau-Roßlau vom 06.07-08.07.2012‏

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. ist auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Dessau-Roßlau in der Delegation der Landeshauptstadt Magdeburg als Präsentation Elbe-Börde-Heide  mit einer großflächigen Bild- und Textpräsentation vertreten. Darin wird auf die Themen 800 Jahre Anhalt - dem Motto und Leitfaden des SAT - sowie auf die weltweit bedeutsame Feier des 500. Jahrestages der Reformation 2017 und die Rolle und Bedeutung der Magdeburger Ulrichskirche in diesem Zusammenhang eingegangen. Die Betreuer des Standes des Kuratoriums Ulrichskirche werden nach ihrer Rückkehr einen ausführlichen Bild- und Textbericht geben.

 
04.07.12

Radiointerview mit Propst i.R. Dr. Matthias Sens zum Ulrichstag

Das Interview ist  im Internet verfügbar unter folgendem Link:

http://www.erf.de/radio/erf-pop/aktuell/5865-1479

Thema:
Eine von acht, eine für alle
Die Ulrichskirche in Magdeburg

Ausgestrahlt am 04.07.2012
– zwischen 12 und 14 Uhr in „Der Mittag“ im ERF Pop,
– zwischen 19 und 20 Uhr im „Journal“ auf ERF Plus.

 
04.07.12

Text der Ansprache zum Ulrichstag von Pfarrer Thoralf Thiele

"Ulrich von Augsburg schien gar nicht von vornherein für die geistliche Laufbahn bestimmt. In St. Gallen finden wir ihn im Jahre 907 in dem weltgeistlichen Teil der Schule – dessen Zöglinge sich nicht dem Ordensstand widmen wollten – als 17jährigen Grafen Ulrich von Billingen. Er ward in Grammatik, Mathematik, Logik, Musik, Raumkunst und der Heiligen Schrift gleichermaßen unterrichtet.

Und auch später begegnen wir dem Bischof im weltlichen Schlachtgetümmel, als er Augsburg errettet und damit viele ängstliche und verzweifelte Seelen beruhigt.

Die Seelsorge lag ihm allerdings mindestens ebenso, wenn nicht noch vielmehr, am Herzen. So wie er das Leben kannte, predigte er auch ergreifend, wenn es um den Leidensweg Jesu und unsere Nöte ging. So wie er die Not kannte, gab er – mehr dem Geist Gottes als den Buchstaben des Gesetzes folgend – am Freitag Fleisch mit auf den Weg. Weil er deswegen verleumdet werden sollte, musste diese Gabe als Fisch angesehen werden, was bis heute das Wichtigste seiner Insignien ist.  (Auf unserem Siegel sehen wir allerdings nur den Bischofsstab; genau gesagt: die beiden Stäbe von St. Ulrich und Levin)

Ja, St. Ulrich saß auf einmal hoch zu Ross, jedoch als Bischof, in vollem Ornat. Es sollte klar sein, für wen er streitet und woher allein die Hilfe kommt. Er war und blieb, auch als er heute vor 1039 Jahren hochbetagt eines natürlichen Todes in Augsburg starb, im wahrsten Sinne des Wortes ein Märtyrer, ein Glaubenszeuge unserer Kirche, der etwas um des Glaubens und seiner Überzeugung willen wagte und dafür Nachteile auf sich nahm. Darin kann er uns bis heute ein Beispiel sein."

 
04.07.12

Text der Ansprache zum Ulrichstag von Propst i.R. Dr. Matthias Sens


"Liebe Ulrichskirchengemeinde!

Für jede Woche gibt es einen besonderen Spruch aus der Bibel. Der Wochenspruch für diese Woche ist ein Satz aus dem Brief des Apostels Paulus an die Galater im 6. Kapitel: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
„Einer trage des anderen Last“ – das ist so etwas wie ein Grundgesetz des christlichen Glaubens. Es steht auf einer Stufe mit der anderen Aufforderung, die wir von Jesus kennen: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und es ist sogar noch ein bisschen konkreter. Denn das kann man sich ja gut vorstellen. Einer nimmt dem anderen etwas ab. Da wird das Leben leichter. Einer greift dem anderen unter die Arme. Da kommen beide gut voran. Wir fühlen mit, wenn andere Leid erfahren; da wird allen leichter ums Herz. Wir strecken die Hand aus zur Vergebung. Da wird etwas weggenommen, was alle Beteiligten belastet. Keiner wird allein gelassen mit dem, was sein Leben schwer macht. Da wächst echte Solidarität.

Einer trage des anderen Last – wie oft mag dieser Satz in der Ulrichskirche ausgesprochen worden sein, durch all die Jahrhunderte hindurch? Die Magdeburger, die in die Ulrichskirche gingen, haben ihn in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zu hören bekommen, in guten Tagen und in schweren Zeiten. Kirchen sind dazu da, dass solche entlastenden und weiterhelfenden Lebensgrundsätze unters Volk gebracht werden. Das sind Worte, die gehören mitten ins Leben. Wo sie nicht mehr weitergegeben werden, fehlt Entscheidendes.

Die Zerstörung der Ulrichskirche war ein  Zeichen dafür, dass solche Worte der Bibel nicht mehr gehört wurden und auch nicht mehr gehört werden sollten. Was zum Leben eigentlich unbedingt dazu gehört, wurde an den Rand gedrängt und bekämpft. Wenn wir heute ganz bewusst wieder an die Ulrichskirche erinnern, dann wollen wir damit auch dazu beitragen, dass dies wieder neu ins Bewusstsein kommt: Einer trage des anderen Last – das ist ein heilsamer und guter Grundsatz, wenn Leben gelingen soll.

Über 30 Jahre nach der Sprengung der Ulrichskirche, Ende der achtziger Jahre,  gab es in der DDR einen Film, der trug genau diesen Titel: Einer trage des anderen Last. Er handelte von zwei jungen Männern kurz nach dem Krieg, die beide in ein Lungensanatorium eingewiesen wurden und sich dort ein Zimmer teilen mussten. Der eine war ein überzeugter Kommunist, der andere ein Vikar, also ein angehender Pfarrer. Der Film erzählt, wie die beiden nach anfänglicher heftiger Ablehnung beginnen, sich vorsichtig einander zu nähern. Sie fangen an, einander wenigstens zuzuhören. Dann versuchen sie, den anderen zu verstehen, seine jeweilige Geschichte zu begreifen und auch die belastenden Erfahrungen zu erkennen, die sie jeweils mitbringen, gegenseitige Vorurteile ab zu bauen. Schließlich gelingt es ihnen sogar, sich in den anderen hinein zu versetzen und ihn gelten zu lassen mit dem, was er will. Kurios ist eine Szene, in der der junge Funktionär dem Vikar hilft, eine Predigt in die Schreibmaschine zu schreiben und sich dabei auch am Formulieren beteiligt.

Der Vikar bekommt schließlich mit, dass sein atheistischer Zimmergenosse eine Heilungschance nur hat, wenn er ein bestimmtes Medikament bekommt, das aber für ihn nicht zur Verfügung steht. Für den Vikar freilich ist es durch ein christliches Hilfswerk geschickt worden. Nun verzichtet er zugunsten seines Zimmergenossen auf dieses Medikament, und der kann dann tatsächlich auch bald das Sanatorium geheilt verlassen, voller Sorge um seinen christlichen Mitpatienten, der noch längere Zeit zur Behandlung im Sanatorium bleiben muss.

Einer trage des anderen Last. Aus anfänglicher Konfrontation ist die Sorge füreinander geworden. Das war nur auf einem langen und geduldigen Weg aufeinander zu möglich. Sie haben dabei ihre Überzeugungen nicht aufgegeben. Aber sie haben sich achten gelernt. e sind offen füreinander geworden. Es ist Solidarität gewachsen über alle verbleibenden Unterschiede hinweg.

Ich erzähle das auch, um deutlich zu machen: Wir sind mit unser Initiative für die Ulrichskirche nicht auf Konfrontation aus. Wir wollen nicht spalten. Wir wollen versöhnen. Wir wollen eine Last aus unserer Geschichte aufnehmen und zu einem versöhnlichen neuen Anfang finden. Und vielleicht sollten wir deshalb noch mehr aufeinander zu gehen.

Das ist dann auch ganz im Sinne des heiligen Ulrich. Er ist ja nicht nur der mutige Führer an der Seite Ottos des Großen im Kampf gegen die Ungarn gewesen. Er ist vor allem ein Bischof gewesen, der die Belastung, ja die Not der Menschen in seinem Bistum sich zu eigen gemacht hat. Eigentlich hätte er oft beim König sein müssen. Aber er hat so oft es ging einen Stellvertreter an den königlichen Hof geschickt, weil er lieber bei den Menschen in seinem Bistum sein wollte. Er ist in die Dörfer und Städte gefahren, um selbst zu sehen, wie es den Menschen geht. Er hat sich berichten lassen, wo die Probleme liegen und hat mit ihnen beraten, was zu tun ist. Und natürlich auch die entsprechenden Anordnungen gegeben. Er hat selber dabei vieles auf sich genommen und oft wie ein Mönch gelebt, durchaus im Unterschied zu manchen Fürstbischöfen seiner Zeit.

Auch in der Reichspolitik ist er auf Versöhnung aus gewesen. Liudolf, der Sohn Ottos, hatte sich an einem Aufstand gegen seinen Vater beteiligt. In dieser Situation hat Bischof Ulrich nicht nur geholfen, den Aufstand gegen König Otto nieder zu schlagen, sondern hat sich gleichzeitig bemüht, Liudolf wieder mit König Otto, seinem Vater, zu versöhnen. Einer trage des anderen Last.

Ulrich von Augsburg war ein frommer Mann. Er konnte das alles tun, weil er immer wieder auf Jesus geschaut hat. Und da hat er gesehen, wie Jesus selbst danach gelebt hat: Einer trage des anderen Last. Jesus steht mit seinem ganzen Leben und mit seinem Sterben hinter dieser großen Lebensregel. Und wir profitieren davon. Denn Jesus hat uns  die schlimmste Last, die uns bedrückt abgenommen, die tiefe Schuld, die in jedem Leben steckt. Die Bibel sagt: Er hat uns mit Gott versöhnt. Dadurch haben wir viel Freiheit geschenkt bekommen. Wir können immer wieder die Lasten unseres Lebens bei ihm ablegen. Wir können immer wieder frei werden, mit Gott und mit den Menschen in Liebe und Frieden zu leben.

Männer und Frauen werden als Heilige verehrt, weil sie uns genau daran immer wieder erinnern, und wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen können. Deshalb tragen Kirchengebäude den Namen solcher Heiligen. Ulrich ist ein guter Namenspatron gewesen."

 
04.07.12

18 Uhr: Feier des Ulrichstages am Bronzemodell auf dem Ulrichsplatz

Wir begehen am 4. Juli um 18 Uhr den St. Ulrichstag mit einer Andacht am Bronzemodell auf dem Ulrichsplatz in Magdeburg und anschliessendem Zusammensein.

Das Kuratorium Ulrichskirche e. V. und die Evangelische Altstadtgemeinde Magdeburg begehen gemeinsam und erstmals diesen Tag und laden ein zu Andacht, Gesprächen und zwanglosem Zusammensein. Der 4. Juli 973 ist der Todestag des Bischofs Ulrich von Augsburg, dem Namenspatron der 1956 gesprengten Magdeburger Ulrichskirche. Die Ev. Altstadtgemeinde ist die Rechtsnachfolgerin der früheren Kirchengemeinde St. Ulrich und Levin.

Die Feier beginnt mit einer Andacht, die gemeinsam von Pfarrer Thoralf Thiele (Altstadtgemeinde) und Propst i.R. Dr. Matthias Sens (Kuratorium Ulrichskirche e.V.) gestaltet wird. Für die musikalische Ausgestaltung wurde der Saxophonist Götz Baerthold gewonnen. Götz Baerthold unterrichtet am Magdeburger Konservatorium Georg-Philipp Telemann Klarinette und Saxophon und hat einen Lehrauftrag für das Fach Klarinette an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg inne. (www.goetzbaerthold.de) Im Anschluss wird zu einem zwanglosen Zusammensein mit Gesprächen und Informationen eingeladen. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.
 
Für Fragen stehen Ihnen gern zur Verfügung: Propst i. R. Dr. Matthias Sens und Pfarrer Thoralf Thiele, Tel. (0391) 5431244, pfarrer.altstadt@web.de

  

 
04.07.12

18 Uhr, Forum Gestaltung, Kulturdiskurs Magdeburg 2020

4. Juli 2012, 18.00 Uhr, Forum Gestaltung in der Brandenburger Straße in Magdeburg.

KULTURDISKURS - Auf dem Weg zur Bewerbung als KULTURHAUPTSTADT MAGDEBURG 2020,

Mit der Kulturcharta zur Kulturhauptstadt: Magdeburger reden über Kultur
 
1. Gang und Stand der Dinge. Und weiter in Bewegung. 
Evaluation der Kulturcharta Magdeburg 2020 
Berichtende u.a. Frau Susanne Schweidler, Kulturbüro Magdeburg,
Vertreterin Kulturschutzbund
 
2. Nicht Ruhm, Identität. 
Die Ziele der KulturCharta und die konzeptionellen Ansatzpunkte der Kulturhauptstadt-Bewerbung 
Dr. Rüdiger Koch, Bürgermeister und Kulturbeigeordneter
 
3. Wir? Genau. Wir. 
Oder: Kleiner Mann, was tun! 
Magdeburgs „kreaktive“ Bürger 
Norbert Pohlmann, Geschäftsführer Forum Gestaltung
 
4. Mit allen guten Geistern. 
Offener Gedankenaustausch 
Moderation: Norbert Pohlmann

Kommentar: An dem Kulturdiskurs über das Thema einer Bewerbung Magdeburgs als Europäische Kulturhauptstadt 2020 nahmen am Mittwoch im Forum Gestaltung e.V. in der Brandenburger Straße zahlreiche Magdeburger Bürger teil. Nach Informationen über den Stand der Dinge durch das Kulturdezernat der Stadt waren sie aufgefordert, ihre Meinung zu sagen und Vorschläge zur Vorbereitung der Bewerbung zu unterbreiten. Die anwesenden Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche machten davon regen Gebrauch. Insbesondere wurde der einmütige Stadtratsbeschluß hierzu begrüßt und auf die Bedeutung der Rolle Luthers auch für die Stadt Magdeburg sowie den Zusammenhang im Hinblick auf den 500. Jahrestag der Reformation verwiesen. Die Stadt war durch Herrn Rüdiger Koch, Bürgermeister und Kulturbeigeordneter sowie durch Frau Susanne Schweidler vom Kulturbüro und vom Kulturschutzbund präsent. Moderiert wurde der Gedankenaustausch durch Norbert Pohlmann vom Forum Gestaltung.

 
01.07.12

Journalist Karl-Heinz Kaiser geht in den Ruhestand und bekennt sich zur Ulrichskirche


Die Magdeburger Volksstimme berichtete am 2.6.2012 (Auszug):

 
25.06.12

Ulrichsbote 6/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 6 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
21.06.12

Hinweis auf verfallene Baudenkmale

Ein Unterstützer unserer Initiative bat uns darum, auf folgende Internetseite hinzuweisen:

http://www.leerstehende-baudenkmale.de/

Gerne kommen wir diesem Wunsch nach. Besonders traurig: der Zustand der Roten Kirche in Bernburg-Waldau. Mitten in der BR Deutschland, mitten in Sachsen-Anhalt.

 
10.06.12

Noch wenige Restplätze für Exkursion nach Wittenberg am 22.9.2012

Es sind noch wenige Restplätze für die Exkursion nach Wittenberg am 22.9. vorhanden. 20 Plätze sind bereits besetzt. Interessenten für die Fahrt in die Lutherstadt melden sich bitte bei Herrn Peter Reffert unter peterreffert@web.de oder unter 0173/6415019. (siehe auch Hinweis vom 10.5.2012)

 
10.06.12

Rekonstruktion des Sterntors nimmt Formen an

Die Rekonstruktion des Sterntors an der Nordostecke des Magdeburger Domplatzes nimmt Formen an. Mittlerweile ist das Grundmauerwerk des Tores fertiggestellt. Nun fehlen noch die Ornamente. Bitte unterstützen Sie Wigbert Schwenke und seine Initiative und informieren Sie sich unter

www.sterntor-magdeburg.de

 
09.06.12

10.30 Uhr: Besichtigung der Ausgrabungen auf dem Domplatz durch archäologische Gesellschaft

Wir erlauben uns, auf folgende hochinteressante Veranstaltung der Archäologischen Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e.V. hinzuweisen (Quelle: http://agisa.de/index.php?wat=termine.php). Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. hat sich zum Nahziel gesetzt, eine archäologische Ausgrabung der Fundamente der Ulrichskirche zu initiieren. Sicherlich sind die jetzt auf dem Domplatz gewonnenen Erkenntnisse auch hilfreich für die Erschließung der unterirdischen Ulrichskirche.

"Besichtigung der Ausgrabungen auf dem Magdeburger Domplatz. Unser Spaziergang führt wieder einmal über den Magdeburger Domplatz. Hier finden im diesjährigen Frühjahr Ausgrabungen statt, um die künftige Platzgestaltung vorzubereiten: Die von Ernst Nickel in den 1960er Jahren entdeckten und im Rahmen der nachwendezeitlichen Untersuchungen erneut angeschnittenen frühgeschichtlichen Befestigungsgräben sollen laut Stadtratsbeschluss durch Wasserspiele „nachgezeichnet“ werden. Für die Wasserzu- und –abführung sind Leitungen im Flächenbereich zwischen den Gräben und Zisternen erforderlich. Die hierfür nötigen Schachtungen werden archäologisch begleitet. Wir lassen uns überraschen, welche Befunde dann gerade gezeigt werden können. Zugleich besteht wieder die Möglichkeit, die benachbarten archäologischen „Erinnerungsstücke“ im Stadtbild zu besichtigen, darunter auch erstmals das inzwischen fertig gestellte Sudenburger Tor.

Treffpunkt: 10.30 Uhr am Eingang zum Magdeburger Dom auf dem Domplatz (Südseite)
Dauer: ca. 2 Stunden, Ansprechpartner und Exkursionsleiter: Dr. Thomas Weber (0172 – 3296150), alle Interessenten sind herzlich willkommen! Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Haftung. Die Archäologische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt behält sich vor, im Rahmen der Vorstellung ihrer Aktivitäten Bilder mit Teilnehmern zu veröffentlichen."  

 
08.06.12

48. Vorstandssitzung

Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Fragen.

 
21.05.12

Ulrichsbote 5/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 5 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
14.05.12

Buchtipp: Ulrich von Augsburg von Peter Rummel

1993 beging das bayerisch-schwäbisch-fränkische Bistum Augsburg ein Jubiläum von europäischer und weltkirchlicher Bedeutung. Es war die 1000-Jahr-Feier der Heiligsprechung seines Schutzpatrons, der zugleich Patron der Stadt Augsburg ist, des Heiligen Ulrich. Der Bischof und Reichsfürst lebte von 890 bis 973. Seine Verehrung wurde erstmals in der Geschichte der Kirche durch eine römische Synode unter Vorsitz des Papstes im Jahre 993 offiziell bestätigt und angeordnet. Schon zu Lebzeiten von den Gläubigen hoch geschätzt, breitete sich ab dem Ende des 10. Jahrhunderts die Verehrung des Augsburger Bischofs, der in der Reichspolitik wie in der Kirchen- und Stadtgeschichte eine herausragende Rolle gespielt hat, in Deutschland und in der europäischen Christenheit aus, hielt über die nachfolgenden Jahrhunderte an und erreichte in der Gegenwart einen erneuten Höhepunkt. Der Darstellung seines Lebens und seiner Verehrung ist dieses Buch gewidmet. Dabei geht es nicht um eine Glorifizierung seiner Person, die ihn in eine unwirkliche Sphäre erhebt, sondern um die realistische Darstellung des Menschen Ulrich in seiner Zeit, der jenseits aller Menschlichkeiten und Zeitumstände von einer unerschütterlichen Treue zur Kirche und zum Reich, dem er rückhaltlos diente, von einer großen Liebe zu den ihm anvertrauten Menschen, besonders zu den Hilfsbedürftigen, und von einem tiefen und festen Glauben an Gott geprägt war.

Augsburg, Sankt Ulrich Verlag, 1. Auflage, 1992, 230 Seiten, 23 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Sprache: deutsch
ISBN-10: 3929246015 (3-929246-01-5)
ISBN-13: 9783929246018 (978-3-929246-01-8)

 
10.05.12

Einladung zur Exkursion nach Wittenberg am Sonnabend, d. 22.09.2012

Der Stadt Magdeburg kommt neben den anderen Lutherstätten eine besondere Verantwortung beim Reformationsjubiläum 2017 zu. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. will die Stadt und das Land dabei nach Kräften unterstützen. Dies können wir um so besser, je mehr wir über Luther und die Reformation wissen. Auf also nach Wittenberg in das Lutherhaus und in die Schlosskirche! Interessenten melden sich bitte bei Herrn Peter Reffert, der sich bereit erklärt hat, die Organisation der Exkursion zu übernehmen – und bitte bald  melden – Wittenberg ist sehr gefragt! peterreffert@web.de, oder telefonisch 0173/6415019. Hier sind auch weitere Einzelheiten zu erfahren.

 
22.04.12

Ulrichsbote 4/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 4 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
20.04.12

19 Uhr: Vortrag "Die Magdeburger Ulrichskirche. Geschichte. Gegenwart. Zukunft.

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, hält auf Einladung der Katholischen Pfarrei St. Johannes Bosco (siehe auch www.johannes-bosco-magdeburg.de) am 20. April 2012 um 19 Uhr den Vortrag "Die Magdeburger Ulrichskirche - Geschichte. Gegenwart. Zukunft." Der Vereinsvorsitzende informiert hier auch über die Aktivitäten des Fördervereins nach dem Bürgerentscheid. Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion. Die Veranstaltung findet im Kardinal-Jäger-Haus, Morgenstraße 9 (Durchgang zu KITA und Kirche benutzen) in der Magdeburger Neustadt (Nähe Nicolaiplatz) statt. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung ist öffentlich.

Nach 45-minütigem Vortrag vor knapp 50 Zuhörern wurde noch eine dreiviertel Stunde in sehr netter und konstruktiver Atmosphäre diskutiert. Vielfach wurde der Wunsch ausgesprochen, die begonnene Vereinsarbeit unermüdlich fortzusetzen und noch mehr Magdeburgerinnen und Magdeburger für die Idee des Wiederaufbaus zu gewinnen.

 
20.04.12

47. Vorstandssitzung

Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Fragestellungen.

 
07.04.12

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
05.04.12

18 Uhr: Gedenken der Sprengung der Ulrichskirche vor 56 Jahren am Bronzemodell

Einladung an alle Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. und interessierte Magdeburger zum gemeinsamen Gedenken der Sprengung der Ulrichskirche vor 56 Jahren: 
Donnerstag, den 05.April 2012, 18 Uhr, Treffpunkt Ulrichplatz am Bronzemodell der Kirche St. Ulrich und Levin.

 
30.03.12

18.30 Uhr Stammtisch in der Bötelstube

Der nächste Stammtisch findet am 30.3.2012 ab 18.30 Uhr in der Bötelstube, Alter Markt 9, 39104 Magdeburg statt. Sie sind herzlich zum Stammtisch eingeladen.

 
30.03.12

Vortrag von Dr.Bernhard Mai: Kritische Fragen zu Grenzen der Denkmalpflege

Dieser spannende Vortrag findet am Freitag, 30.März um 18.30 Uhr im Forum Gestaltung in der Brandenburger Str.10 in Magdeburg statt.

 
29.03.12

Ulrichsbote 3/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 3 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
20.03.12

18 Uhr: "Erster Bürgerentscheid in Magdeburg - Ein Jahr danach" Veranstaltung im Brauhaus

Die Bürgerinitative "Demokratie wagen, Bürger fragen" lädt zu einer Veranstaltung unter dem Motto "Erster Bürgerentscheid in Magdeburg - Ein Jahr danach" in das Diamant-Brauhaus in der Lübecker Straße 127 ein. Interessenten werden lt. Zeitungsartikel gebeten, sich unter Tel. 0391/56390846 anzumelden. Beginn ist um 18 Uhr.

Lt. Magdeburger Volksstimme vom 26.3. tauschten sich Gegner und Befürworter hier in freundlicher und konstruktiver Atmosphäre aus. Es sei in dem Treffen an der Lübecker Straße aber auch um die Frage gegangen, wie der Ulrichplatz künftig gestaltet werden könne. Stadtrat Olaf Meister (Bündnisgrüne) habe noch einmal für die Idee der Ausgrabungen geworben.

 
15.03.12

Brief des Ulrichskirchenpfarrers Nicolaus von Amsdorff nach Magdeburg zurückgeholt

Die Magdeburger Volksstimme berichtet: Mit Hilfe der Sparkassenstiftung konnten zwei wichtige historische Dokumente nach Magdeburg zurückgeholt werden. Es handelt sich dabei um eine Inkunabel und einen Brief des Reformators und Magdeburger Predigers Nicolaus von Amsdorff.

 
11.03.12

Ulrichskirchensteine auch in Menz verbaut

 
09.03.12

21. Magdeburger Telemann-Festtage festlich eröffnet

Vom 09.03. bis zum 18.03. finden in Magdeburg wieder die Telemannfesttage statt. An keinem anderen Ort ist das Werk Georg Philipp Telemanns vielfältiger zu erleben als in seiner Geburtstadt: Magdeburg bietet vielfach Gelegenheit zu musikalischen Zeitreisen ins 18. Jahrhundert. 2012 feiern die Magdeburger Telemann-Festtage unter dem Motto "betont. 50 Jahre Telemann aus Magdeburg" ihr Jubiläum. Das Programm finden Sie unter:

http://www.telemann.org/veranstaltungen_v1-v10.html

Telemanns Taufkirche Heiliggeist wurde im Mai 1959 von der DDR-Regierung gesprengt, nachdem sie bereits wieder aufgebaut worden war.

http://kirchensprengung.de/cms/kirchensprengung_magdeburg.html

 
09.03.12

46. Vorstandssitzung

Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Fragen.

 
06.03.12

Kapitel über Ulrichskirche in Jahrbuch 2011 von Stadtbild Deutschland e.V.

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, steuert zum Jahrbuch der Vereinigung Stadtbild Deutschland e.V. ein Kapitel über die Magdeburger Ulrichskirche bei.

  

Die Vereinigung STADTBILD DEUTSCHLAND e.V. möchte in der deutschen Öffentlichkeit das Bewusstsein dafür stärken, dass in deutschen Städten, die durch Kriegszerstörungen und fehlgeleiteten Wiederaufbau ihr historisch gewachsenes Erscheinungsbild verloren haben, die Wiederherstellung einstmals stadtbildprägender Bauwerke, Straßen- und Platzräume dringend geboten ist. Darüber hinaus will STADTBILD DEUTSCHLAND Architekten und Architekturkonzepte publik machen, die das derzeitige Baugeschehen in Deutschland aus der Sackgasse eines trivialen und die Identität des Ortes ignorierenden Allerwelts-Rationalismus führen können. Mit dem vorliegenden Jahrbuch präsentiert STADTBILD DEUTSCHLAND erstmals eine Auswahl an Stellungnahmen und Berichten von Aktivitäten, aus denen eine neue, den Bedürfnissen der Menschen verpflichtete Stadtbaukultur heranwachsen wird.

Broschiert: 132 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (24. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3844815384
ISBN-13: 978-3844815382
Größe und/oder Gewicht: 30,4 x 21,2 x 2 cm

 
01.03.12

Ulrichsbote 2/2012 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 2 / 2012 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

 
01.03.12

Stammtischtermine 2012

Unsere Stammtische finden jeden letzten Freitag im Monat ab 18.30 Uhr in der Bötelstube auf dem Alten Markt statt. Hier die Termine:
 
          24.02.; 30.03.; 27.04.; 25,05.; 29.06.; Juli u. August ist Sommerpause;
 
          28.09.; 26.10.; 30.11. und  Weihnachtsfeier am Montag, d. 17.12.2012

 
26.02.12

Aktualisierung des Lastschriftverfahrens für Mitgliedsbeiträge

Wir bitten alle Mitglieder, die uns eine Einzugsermächtigung per Lastschrift für den Mitgliedsbeitrag erteilt haben, mögliche Kontoänderungen zeitnah mitzuteilen. Mitglieder, bei denen evtl. versehentlich falsche Abbuchungen vorgenommen wurden, werden gebeten, sich umgehend mit uns unter info@ulrichskirche.de in Verbindung zu setzen. Vielen Dank!

 
18.02.12

Stromrosette an der Ulrichskirche

Vereinsmitglied Heiko Schaper entdeckte eine Stromrosette aus dem Jahr 1899. Solche Stromrosetten waren bis zur Sprengung 1956 auch an der Ulrichskirche angebracht, um die Oberleitungen der Straßenbahn aufzuspannen. Diese fuhr die Alte Ulrichsstraße entlang. Auf alten Fotos sind diese Rosetten an der Ulrichskirche gut zu erkennen.

 

 
12.02.12

Ein Vereinsmitglied schreibt:

Vereinsmitglied Prof. Walter Lilienblum schreibt unter der Überschrift "Meinungsäußerung zum Wiederaufbau der Ulrichskirche":

Die Feststellung, dass die Mehrheit der Magdeburger gegen die Kirche sei, ist eigentlich nicht ganz richtig. Bei der Befragung konnte man sich dafür oder dagegen eintragen oder sich auch der Stimme enthalten, indem man kein Kreuz machte oder gar nicht erschien. So gese-hen, ist es gar nicht die Mehrheit, welche dagegen stimmte. Wir waren dafür, aber vielen Magdeburgern ist es egal, ob wir die Kirche bauen. Na dann lasst sie uns bauen!  Solange die anderen in der Unterzahl sind, sollte es rechtens sein, das zu tun. Jetzt müssen wir nur weiter für unsere Ziele werben und abwarten, ob der Rat der Stadt das auch so sieht. 

Die Ulrichskirche ist als architektonisches Werk ein künstlerisches Objekt. Bei derartigen Planungen treffen meist recht gegensätzliche Vorstellungen aufeinander. In meinem Bekanntenkreis gibt es verschiedene Argumente für die Hinwendung zu anderen interessanten Bau-vorhaben. Ich hörte, dass man lieber ein Basedow-Denkmal bauen sollte oder den Kristallpa-last oder das Schiffshebewerk. Bei Kunstwerken ist es gewöhnlich immer so, dass es ziemlich viele unterschiedliche Ansichten gibt. Da ist es nahezu unmöglich, eine 50%ige Zustimmung zu erreichen. 

Hier in Magdeburg ist vor kurzem in ähnlicher Weise die Aufstellung der künstlerischen Säulen am Uni-Platz abgeschmettert worden. Man kann da kaum 50 % Begeisterung für eine ganz bestimmte Variante von Seiten der Bevölkerung erreichen. Oder nehmen wir die Parteienlandschaft. Keine unserer Parteien würde in Sachsen-Anhalt mit ihrem Programm für die Alleinregierung eine Mehrheit erhalten. Trotzdem wird regiert. Man sollte sich in diesem Sin-ne fragen: „Wenn wir demnächst irgendein Gebäude wiederherstellen - gibt es dann ein ande-res Objekt, das mehr Zustimmung erhalten würde?“ 

Ansonsten bleibt jetzt die Ausgrabung der Mauern, um dadurch, dass jeder sieht, was da Interessantes zutage gefördert wird, mehr Magdeburger anzusprechen als bisher. Ich bin op-timistisch, dass wir weiterhin durch Werbung für unsere Ziele etwas erreichen können. Schließlich hatte ich am Ulrichplatz 44 Jahre lang gewohnt, ganz oben über der Weinert-Buchhandlung, und auf die Stelle geblickt, wo die Kirche einst stand. Und ich wünschte mir schon oft, dass es dereinst zur Wiedererrichtung komme; denn ich kann mich noch an die Kirche erinnern. 10 Jahre nach dem Krieg, ich war 16 Jahre alt, stand sie mit ihren noch völlig erhaltenen Türmen nach der Enttrümmerung inmitten einer häuserlosen Einöde zwischen Bahnhof und Elbe wie ein Zeichen der Standhaftigkeit unserer Stadt. Es war dann auch so, dass der Wiederaufbau mit dem Prestige-Objekt Wilhelm-Pieck-Allee zunächst rund um die Ulrichskirche erfolgte. Die Kirche sollte nach reiflicher Überlegung eigentlich stehen bleiben, alles andere wurde anfangs nach dem Willen der Architekten drum herum gebaut.

 
04.02.12

10 Uhr Mitgliederversammlung

Am 4. Februar 2012 (Samstag) fand unsere jährliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder fristgerecht eingeladen wurden. Die Versammlung war gut besucht, die Diskussion konstruktiv und der Wille der Mitglieder, weiterhin tatkräftig an der Erfüllung des Vereinszwecks zu arbeiten, ungebrochen. Zahlreiche neue Arbeitsgemeinschaften widmen sich vereinsintern vielen Fragestellungen. Der Vorstand wurde in seinem Ehrenamt bestätigt und ergänzt. Großen Beifall fand die Rede von Alt-OB Dr. Willi Polte. Polte wörtlich: "Magdeburg muss wieder eine Metropole Mitteldeutschlands werden!"

 
20.01.12

45. Vorstandssitzung

Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Fragen und Themen.

 
12.01.12

Ulrichsbote Nr. 1/ 2012 erscheint

Der Ulrichsbote Nr. 1 / 2012 kann per Email  (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden. Folgend die Neujahrswünsche aus dem aktuellen Boten:

 
31.12.11

Frohes neues Jahr 2012

Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012. Bleiben Sie gesund und uns verbunden! Wir machen weiter!

 
24.12.11

Frohe besinnliche Weihnachten

Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche ein gesegnetes Weihnachtsfest 2011. Bleiben Sie unserem Förderverein und unserer Idee auch in 2012 und den folgenden Jahren eng verbunden.

 Postkarte der Magdeburger Ulrichskirche mit Weihnachtsbaum aus den 1930er Jahren

 
11.12.11

Vorläufiger Abschied von der kleinen, grünen Kirche

Am 06.12.2011 haben Gerd Reinecke, der Schöpfer des Stadtmodells im Infopavillon und Uwe Thal - nach einer dahingehenden Bitte der Stadtverwaltung - die Ulrichskirche, welche im Zuge der Präsentation der Befürworter und Gegner während des Bürgerentscheids im Modell integriert worden war, wieder entfernt.

 

Herr Reinecke. der das Modell der Ulrichskirche fertigte, hat es nunmehr dem Kuratorium zu treuen Händen übergeben. Die kleine, grüne Kirche ruht jetzt in Samt gehüllt in einem kleinen Holzkästchen und harrt dort ihrer Wiederkunft. Gerade in den vergangenen Wochen haben die Mitglieder des Kuratoriums durch ihre zahlreichen Aktivitäten und neuen Initiativen bewiesen, dass der Glaube daran bei weitem nicht verloren gegangen ist. Wir hoffen auf eine baldige, dann von einer Vielzahl der Magdeburger gewollte Rückkehr nicht nur in das Modell, sondern vor allem auch an ihren angestammten Platz im Herzen der Stadt. Wir sind so frei!

 
07.12.11

Weihnachtsstammtisch und weitere Daten