Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
10.02.14

Ulrichsbote 2/2014 erscheint

Der Ulrichskirchen-Newsletter des Vorstands und die Mitgliederzeitung "Der Ulrichsbote" werden zusammengeführt. Ab sofort heißt die offizielle Infoschrift des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. "Der Ulrichsbote". Hierin berichtet der Vorstand über aktuelle Ereignisse, die Mitglieder können hierzu ebenfalls Beiträge zusteuern. Alle Mitglieder bekommen den "Ulrichsboten" per Email.

 
06.02.14

Städtereisen führen nur selten nach Magdeburg - Tourismusanalyse 2014 vorgestellt

Sachsen-Anhalt soll zum führenden Kulturreiseland in Deutschland werden, die Magdeburger Volksstimme berichtet:

Kommentar: Der Tourismus ist weltweit nach der Öl- und Automobilindustrie der drittwichtigste Wirtschaftszweig. Sachsen-Anhalt soll als das führende Kulturreiseland in Zukunft punkten. In die Landeshauptstadt Magdeburg kommen die Touristen zur Zeit nur selten. Mit der Teilfreilegung der Fundamente der Ulrichskirche und deren geschickter medialer Vermarktung könnten Kulturinteressierte angelockt werden. Schließlich handelt es sich bei der Unterkirche der Ulrichskirche um ein bedeutendes Kulturdenkmal. Die Reformationsbedeutung der Ulrichskirche kann als ein wichtiges Pfund eingesetzt werden. Wir möchten dazu beitragen, dass der "Masterplan Tourismus 2020 Sachsen-Anhalt" realsiert werden kann.

 
31.01.14

Zitat des Monats Januar 2014

"Oberbürgermeister Lutz Trümper hat sich schon wieder öffentlich gegen das Projekt ausgesprochen. Er war es auch, der dem visionären Vorhaben des Vereins, die Ulrichskirche im Stadtzentrum wieder zu errichten und eine neue geistige Mitte zu schaffen, ein vorläufiges Ende gesetzt hat. Mit dem erzwungenen verfrühten Bürgerentscheid hatte die tolle Initiative von unten keine reelle Chance, das geschichtlich sehr gut fundierte Projekt der Mehrheit der Magdeburger verständlich zu machen und konzeptionell finanziell vorzubereiten. Das darf nun beim jetzigen Vorschlag, wenigstens die Grundmauern der historischen Kirche freizulegen, nicht noch einmal geschehen." (Wilfried Köhler, Leiter der Stabstelle Demografische Entwicklung beim Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt)

 
31.01.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
28.01.14

Stellungnahme des Kuratoriums zum Thema Suchschachtung und Fundamentfreilegung

"Die Suchschachtung wird und kann nur der erste Schritt sein, um dann die eigentlich geplante Freilegung und Konservierung von Teilbereichen der Unterkirche in die Wege zu leiten." Unser erster Stellvertretender Vorsitzender, Herr Uwe Thal, hat unsere Pläne in einem Schreiben vom August 2013 an ausgewählte Stadträte korrekt dargestellt. Wir möchten durch eine Suchschachtung an sorgfältig geplanten Stellen auf dem Ulrichplatz klären, welche Reste der Ulrichskirche noch unter der Erde sind. In unserem Anschreiben zum Antrag an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz haben wir vorgeschlagen, dass nach dem Ergebnis dieser Untersuchung entschieden werden soll, welche Teile für eine Freilegung und Konservierung in Frage kommen. Die archäologische Erschließung soll in erster Linie wissenschaftlichen Zwecken dienen. Gleichzeitig sollen die Untersuchungsergebnisse den Bürgern der Stadt zugänglich gemacht werden. Mit der Freilegung von Teilen unterirdischer Reste der Kirche möchte das Kuratorium bis zum bevorstehenden Reformationsjubiläum 2017 an historischer Stätte nicht nur dokumentieren, sondern vor allem wieder erlebbar machen. Gemeinsam möchten wir einen kulturell wertvollen Ort markieren, der im Kontext zu jener Architektur steht, die heute unser Stadtbild prägt.

Die Untere Denkmalschutzbehörde hat die Fundamente, Grundmauern, die Gruft und Bestattungsreste der 1956 gesprengten Ulrichskirche als Kulturdenkmal eingestuft. Wir meinen, es ist Grund genug, ein Kulturdenkmal zu untersuchen und sichtbar zu machen, wenn man sich für den Titel Kulturhauptstadt 2020 bewerben möchte und der Ulrichplatz hierbei eingebunden werden soll. Findet man durch die Suchschachtung interessante Befunde, etwa auch bauliche Reste, können diese wissenschaftlich bewertet werden. Evtl. wird dann das Kulturdenkmal Ulrichskirche als Baudenkmal eingestuft. Es besteht unserer Meinung nach ein wissenschaftliches und öffentliches Interesse daran zu erfahren, was sich unter dem zentralsten Platz der Stadt Magdeburg befindet, zumal hier noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorgenommen wurden. Über die hellseherische Aussage des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper "Es ist alles bekannt, was dort unter der Erde liegt. Ich werde dem Antrag nicht zustimmen." wundern wir uns deshalb sehr. Als erster Bürger der Stadt müsste er doch eigentlich alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung schaffen wollen.

Eine dauerhafte Freilegung und Konservierung von Teilbereichen der Unterkirche muss selbstverständlich die drei Auflagen erfüllen, die vom Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann in seiner Stellungnahme S0260/13 genannt wurden: 1. Vorlage einer Gestaltungskonzeption, 2. Abschluss einer Grabungsvereinbarung, 3. Sicherstellung von Erhaltung und Pflege. Bei Erfüllung aller Punkte wird eine denkmalrechtliche Genehmigung für eine Maßnahme, die Fundamentreste und Teile der Unterkirche wieder im Stadtbild sichtbar macht, in Aussicht gestellt. Eine Grabungsvereinbarung wurde von unserem Verein bereits erarbeitet, die Gestaltungskonzeption entwickeln wir gerade. Wir wissen, dass eine dauerhafte Freilegung und Konservierung Geld kostet und nur mit Hilfe von Fördermitteln finanziert werden kann. Gibt es keine Fördermittel, kann das Kuratorium die Dauerhaftigkeit auch nicht garantieren und sähe sich gezwungen, die freigelegten Stellen der Suchschachtungen wieder zuzuschütten, wie es Vorstandsmitglied Ellen Richter im Volksstimmeartikel vom 22.1.14 erläutert hat.

Selbstverständlich haben wir der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in unserem Antrag mitgeteilt, dass der Vereinszweck des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. der Wiederaufbau der Ulrichskirche ist: „Nutzung des Objektes: Einbindung der Fundamente in einen Park – Zielvorstellung: Wiederaufbau als Citykirche.“ Wir werden diesen Antrag überarbeiten und die langfristige Zielvorstellung streichen, da wir die Fundamentuntersuchung als unabhängiges Nahziel ansehen. Wir akzeptieren den mehrheitlichen Willen der Bürger, die sich vor drei Jahren gegen einen Wiederaufbau der Ulrichskirche entschieden haben. Für die anderen Wähler führen wir unsere Vereinsarbeit enthusiastisch weiter. Bürgerwillen, Mehrheitsverhältnisse und politische Konstellationen können sich in einer Demokratie auch ändern.

Dr. Tobias Köppe, Vorsitzender Kuratorium Ulrichskirche e.V.

 
28.01.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
28.01.14

Die Leipziger Volksszeitung berichtet über die Rekonstruktion des Innenraums der Paulinerkirche

Paulinum kommt endlich in Form/ Gerüste im Andachtsraum bereits gefallen: Nach Jahren des Bauverzugs, der Kostenexplosion und des Streits um die innere Gestaltung geht es jetzt beim Paulinum, dem neuen Aula-Kirche-Gebäude der Leipziger Uni am Campus Augustusplatz, auf die Zielgerade. Im Bereich des künftigen Andachtsraumes sind die Gerüste bereits gefallen, im April soll die gewaltige Deckenkonstruktion im gesamten Bauwerk fertig sein, dessen Einweihung für den 2. Dezember 2014 geplant ist. Blick frei nach oben: Dort, wo künftig der Andachtsraum im Paulinum eingerichtet und durch bewegliche, transparente Wände vom Aula-Bereich getrennt wird, ist das Kreuzgewölbe rund 17 Meter über dem Boden vollendet. Auch die Seitenwände sind großteils verschalt. An den Säulen, die später eine Lichtaura in verschiedenen Farben verbreiten sollen, fehlt aber noch die Verkleidung. "Wir haben hier ein Problem, die Muster für die Verglasung sind gerissen, wir müssen umdisponieren", schildert Petra Förster das Dilemma. "Konkret heißt das, die Säulen können wahrscheinlich erst nach der Installation des Fußbodens verglast werden", so die Chefin der hiesigen Niederlassung des sächsischen Staatsbetriebes für Immobilien- und Baumanagement (SIB), unter dessen Ägide der Paulinum-Bau läuft - in Abstimmung mit dem Architekten Erick van Egeraat, auf dessen Plänen das Großvorhaben basiert. Eigentlich sollte es schon vor rund vier Jahren seiner Bestimmung übergeben werden. Pleiten, Pech und Pannen sorgten aber fortwährend für Verzögerungen. "Es ist und bleibt ein Experimentalbau", sagt Förster, "hier ist nichts standardisiert und alles schwer berechenbar." Das schlägt sich in den Kosten nieder. Mit rund 115 Millionen Euro werden das bereits in Betrieb genommene neue Augusteum sowie das Paulinum, das seinen Platz an der Stelle der 1968 gesprengten Paulinerkirche hat, zu Buche schlagen. Zehn Millionen Euro davon entfallen auf den Innenausbau des Paulinums. Die gesamte Campus-Neubebauung wird sich auf zirka 250 Millionen Euro summieren, ursprünglich war von etwa 140 Millionen Euro ausgegangen worden. Um den avisierten Paulinum-Eröffungstermin - den Tag der Universität am 2. Dezember dieses Jahres - zu halten, sei noch ein Kraftakt nötig, betont Förster. "Es ist der erklärte Wille aller Beteiligten, das zu stemmen." Derzeit bevölkern etwa 60 Experten verschiedener Gewerke das im Innern wie eine gotische Kathedrale anmutende Paulinum. Die meisten sind Stuckateure der Firma Lindner, die jetzt das Deckengewölbe über dem künftigen Aula-Bereich in Form bringen. Bauleiter Torsten Horst ist zuversichtlich, dass seine Männer im April damit durch sind und dann die hoch aufragende Gerüstkonstruktion weg kann, um auch Platz für den Einbau der großen Orgel zu haben. Vorgefertigt sei diese bereits beim Dresdner Unternehmen Jemlich, erklärt SIB-Projektleiter Emmrich Seibel. Unklar ist, wann die kleinere und aus der Schweiz gelieferte Schwalbennest-Orgel in eine Wandnische des Altarraumes eingelassen wird. Im Laufe des Jahres soll das Paulinum schrittweise an die Uni zur weiteren Ausgestaltung übergeben werden. Trägerelemente, die nicht sichtbar sind, werden dann auch zahlreichen Epitaphien Halt geben, die einst aus der Paulinerkirche gerettet wurden. Die tonnenschweren Grabmale werden teils aufwendig restauriert. (Mario Beck)

Der künftige Andachtsraum des Paulinums auf dem Uni-Campus am Augustusplatz vermittelt schon einen grandiosen Eindruck. Vom Boden bis zur Decke sind es 17 Meter. Bei der Glasverkleidung der Lichtsäulen gibt es jetzt aber Probleme, die Muster sind bei der Fertigung gerissen. Während die Gerüste im Altarraum schon gefallen sind, ziehen sie sich im künftigen Aula-Bereich als Arbeitsplattform für Fachleute verschiedener Gewerke noch hin.  Rund 30 Stuckateure der Firma Lindner bringen derzeit jenen Teil des Kreuzrippen-Gewölbes in Form, der sich bis zur Orgelempore erstreckt (Fotos: André Kempner und Hendrik Schmidt)

 
23.01.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
22.01.14

Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalschutz

Herr Dr. Scheidemann hat in seiner offiziellen Stellungnahme eine denkmalrechtliche Genehmigung für eine Maßnahme, die Fundamentreste und Teile der Unterkirche wieder im Stadtbild sichtbar macht, in Aussicht stellt, wenn

• vor der Durchführung der Suchschachtung eine Gestaltungskonzeption zur Veranschaulichung der Gebäudereste der Ulrichskirche vorgelegt wird, die dem Gebot der Eingriffsminimierung hinsichtlich des Kulturdenkmals Ernst-Reuter-Allee, Park, Grünanlage mit Springbrunnen folgt. Die untere Denkmalschutzbehörde hält es für erforderlich, vor dem Beginn von konkreten Maßnahmen einen verbindlichen Planungsrahmen abzustecken. Dadurch soll vermieden werden, dass die Freilegung und Sichtbarmachung von Gebäudeteilen der zerstörten Ulrichskirche als erster Schritt einer folgenden Rekonstruktion der Ulrichskirche angesehen wird. Die Rekonstruktion der zerstörten Ulrichskirche stellt kein denkmalpflegerisches Ziel dar. Durch das eindeutige Bürgervotum aus dem Jahr 2011 kann hier auch kein den Denkmalschutz überwiegendes öffentliches Interesse anderer Art erkannt werden.

• die Maßnahme auf der Grundlage einer Grabungsvereinbarung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Grabungsstützpunkt Heyrothsberge, erfolgt. Die Kosten für die bodendenkmalpflegerische Begleitung sind durch den Verursacher zu tragen.

• vor der Durchführung der Maßnahme die Frage der Erhaltung und Pflege der freigelegten Gebäudereste verbindlich geregelt ist.

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. arbeitet an der Erfüllung dieser Auflagen.

 
22.01.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
18.01.14

12-18 Uhr: Teilnahme an der Meile der Demokratie in Magdeburg

Nach einem Jahr vieler Initiativen, für deren Organisation und das Engagement wir an dieser Stelle herzlich danken, warten nunmehr wieder neue Aufgaben auf uns. Am Samstag, den 18. Januar 2014 ist es nun wieder soweit: Auch in diesem Jahr wollen wir auf der Meile der Demokratie wieder Präsenz zeigen. Für die Standbetreuung sowie den Auf- und Abbau benötigen wir noch Unterstützung. Der Aufbau beginnt gegen 11.30 Uhr. Der offizielle Beginn ist um 12 Uhr - Ende ca. 18 Uhr. Um zahlreiche Meldungen wird gebeten, fünf Vereinsmitglieder haben sich schon bereit erklärt. Schon jetzt herzlichen Dank dafür!

   

 
16.01.14

Wir gratulieren Vorstandsmitglied Reiner Riegg zum 2. Platz bei der Wahl "Magdeburger des Jahres"

 
09.01.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
09.01.14

Newsletter des Vorstands an alle Mitglieder

Alle Mitglieder des Vereins erhalten den Newsletter 1-2014 des Vorstands mit allen Informationen zur aktuellen Vereinsarbeit.

 
01.01.14

Ein frohes neues Jahr

Wir wünschen allen Freunden und Unterstützern der Magdeburger Ulrichskirche ein frohes und gesundes neues Jahr 2014.

 
31.12.13

Ins neue Jahr mit einem schönen Statement aus dem Elbkurier! Frohes Neues!

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein frohes und gesundes neues Jahr 2014. Folgend ein schöner Artikel aus dem Elbkurier 4/2013 S. 10:

 
24.12.13

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern und Sympathisanten der Magdeburger Ulrichskirche eine frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest.

 
19.12.13

Lutherweg und Ulrichskirche

Aus der Presse hatten wir erfahren, dass der Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg und seine Mitarbeiter vom Stadtrat beauftragt wurden zu prüfen, ob es möglich sei, die Stadt an den Lutherweg anzubinden. Da momentan die Feinplanungen zum Routenverlauf durchgeführt werden, erlaubten wir uns darauf hinzuweisen, dass auch der ehemalige Standort der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz bei einer solchen Planung zu berücksichtigen ist:

"Luther soll während seiner Zeit als Schüler in St. Augustini auch an Gottesdiensten in der Ulrichs-kirche teilgenommen haben. Im September 1524 wurde auf Luthers Rat hin sein engster Vertrauter aus Wittenberg, Nikolaus von Amsdorf, als Pfarrer an die Ulrichskirche berufen. Als Superintendent machte er Magdeburg zur ersten für die Reformation gewonnene Großstadt der Erde. Evangelische Streitschriften, die Luthers Lehre europaweit verbreiteten, wurden von den Lutheranern der ersten und zweiten Generation in der Ulrichskirche verfasst. Sie gaben der Kirche und der Stadt später den berühmten Beinamen „Unseres Herrgotts Kanzlei“. Des Weiteren wurde in den Mauern von St. Ulrich und Levin die erste protestantische Kirchengeschichte verfasst, die Magdeburger Centurien. Uns erscheint es unabdingbar, diese Fakten bei einer Lutherwegbewerbung als Qualifikationsmerkmale einzubringen. Gern sind wir bereit, Ihre Fragen diesbezüglich zu beantworten...Es wäre uns eine Ehre, dieses Vorhaben zu unterstützen zu dürfen."

Die Stadt hat in einem jetzt vorliegenden Antwortschreiben unseren Vorschlag sehr begrüßt. Unser Anliegen wurde an das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit und an Dr. Rüdiger Koch, Ansprechpartner für die Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 weitergeleitet.

 
17.12.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
03.12.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
29.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
29.11.13

Teilnahme am Adventsbasar

In der Walloner Kirche findet dieses Jahr auch wieder der beliebte ökumenische Advensbasar statt.

Freitag, d. 29.11. ab 12.00 bis 14.30 Uhr u. 14.30 bis 17.00 Uhr sowie
Samstag, d. 30.11. ab 11.30 bis 13.30 Uhr u. 13.30 bis 15.30 Uhr u. 15.30 Uhr

Mitglied Ulli Drews hat dem Basar eine ca. 4 Meter hohe Weihnachtstanne aus seinem Garten für die Advents- u. Weihnachtszeit einschließlich Transport gespendet. Die Hausmeister stellen die Tanne sowohl im Kirchenschiff und nach dem Basar im hohen Chor auf. Vielen Dank dafür! Auf Initiative der AG Mitgliederbetreuung unter Leitung von Wolf Mattstedt wurde organisiert, dass es auch wieder einen Stand unseres Kuratoriums auf dem Basar gibt. Er befindet sich direkt vor der Ulrichskirchen-Uhr und unserer neuen Ausstellung. An unserem Stand soll es an beiden Tagen u. a. Glühwein und Gebäck geben und natürlich werden unsere Bücher und Hefte sowie Postkarten zum Kauf angeboten werden.

 
24.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
23.11.13

20 Jahre Werbeagentur Pegasus

Wir gratulieren der Werbeagentur Pegasus recht herzlich zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen. Unsere Dank gilt allen Mitarbeitern für die tatkräftige Unterstützung von www.ulrichskirche.de. Besonders danken wir auch den Geschäftsführern Jörg Schenke und Jörg-Holger Fritz für ihre Hilfe. Weitere Infos zur Werbeagentur unter www.pegasus-newmedia.de/typo3/pw-home.html

 
21.11.13

Lutherweg auch nach Magdeburg?

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

Hinweis für den Oberbürgermeister und seine Mitarbeiter: Martin Luther ging während seiner Kindheit von 1497 bis 1498 als 14jähriger in Magdeburg in die Schule. Er war Augustinermönch und ist deshalb auch mit der Wallonerkirche Sankt Augustini eng verbunden. Luther soll während dieser Zeit auch an Gottesdiensten in der Ulrichskirche teilgenommen haben. Vom 24. bis 27. Juni 1524 weilte Luther auf Einladung des Rates in der Stadt und predigte u.a. am 26. Juni 1524 in der Johanniskirche, was den Rat am 17. Juli 1524 offiziell zur Annahme der evangelischen Lehre und Kirchenordnung bewegte. Im September 1524 wurde auf Luthers Rat hin sein engster Vertrauter aus Wittenberg, Nikolaus von Amsdorf, als Pfarrer an die Ulrichskirche berufen. Als Superintendent machte er Magdeburg zur ersten der Reformation gewonnenen Großstadt der Erde.

 
19.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
15.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
12.11.13

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
09.11.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 

 
08.11.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
07.11.13

Reaktionen in der Presse

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
05.11.13

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
05.11.13

Ulrichsbote 11/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 11 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Lesen Sie in dieser Ausgabe alles zum Thema Ausstellungseröffnung in der Wallonerkirche.

 
04.11.13

Ständer und Kordeln für die Turmuhr in der Ausstellung installiert

Vorstandsmitglied Beate Bautz hat die noch notwendige Absicherung der Ulrichskirchenturmuhr mit Kordeln und Ständern veranlasst. Wir sagen herzlichen Dank!

 

 
31.10.13

Ansprache von Dr. Matthias Sens, Propst i.R. am Reformationstag

Ansprache am Reformationstag 2013 in der Wallonerkirche Liebe Freunde der Ulrichskirche! In Augsburg wird heute das neue Themenjahr der Lutherdekade eröffnet. Das neue Thema ist „Reformation und Politik“. Mit dem Ort Augsburg wird an zwei wichtige Ereignisse der Reformationsgeschichte erinnert, bei denen die Verzahnung der theologischen und der politischen Seite der Reformation besonders deutlich wird. 1530 wurde dem Reichstag in Augsburg eine evangelische Glaubenserklärung vorgelegt, mit der man Freiheit für den evangelischen Glauben zu gewinnen hoffte. Sie ging als Confessio Augustana in die Geschichte ein und ist noch heute die grundlegende Bekenntnisschrift der lutherischen Kirche. Der Kaiser und die katholische Mehrheit des Reichstages akzeptierten sie aber nicht. Der evangelische Glaube und Gottesdienst blieben verboten. Dagegen protestierten die evangelisch gesinnten Fürsten und Reichsstädte und verließen den Reichstag unter Protest. Schon ein Jahr zuvor in Speyer hatten sie eine „Protestation“ eingereicht. Seitdem heißen die Evangelischen auch „die Protestanten“ und der aus dem Glauben kommende Protest auch auf der politischen Ebene gehört seitdem zu den Markenzeichen des „Protestantismus“.

Es folgten Jahre heftiger theologischer, politischer und militärischer Auseinandersetzungen, bis schließlich 1555 wieder durch einen Reichstag in Augsburg ein vorläufiger Frieden geschlossen wurde. Die Confessio Augustana wurde nun reichsrechtlich anerkannt und die Fürsten konnten sich entscheiden, ob sie katholisch oder evangelisch sein wollten. Dem hatten die jeweiligen Untertanen dann zu folgen – oder sie konnten und mussten das Land zu verlassen. Wirklichen Frieden gab es aber erst nach dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg, in dem es auch noch einmal um den Bestand des Protestantismus ging. Das war ganz viel Machtpolitik. Und ein wechselseitiges Geben und Nehmen von Glaube und Politik ist zu erkennen: Luthers Glaubensbewegung ermöglichte den Fürsten eine eigenständige Politik gegenüber Kaiser und Reich. Und ohne den politischen Schutz wäre die Reformation nie zum Zuge gekommen. Die Reformation veränderte die politische Landschaft grundlegend, und die Politik entschied schließlich darüber, welche Gebiete evangelisch und welche römisch-katholisch wurden oder blieben.

Magdeburg und die Ulrichskirche waren in jeder Phase dieser Geschichte eng in das Geschehen involviert. Man kann das in dem Buch von Tobias Köppe sehr schön nachlesen. Und die Reformationsjubiläen, an denen sich die Ulrichskirchengemeinde intensiv beteiligt hat, z.B. 1817 und 1917, spiegelten auch jeweils die politische Großwetterlage wieder. Und das setzte sich bis in die DDR hinein fort: 1967 war Luther noch der „Fürstenknecht“ und Thomas Müntzer der Held. 1983 wurde die geschichtliche Wirksamkeit Luthers als Reformator stärker anerkannt.

Das Ende der Ulrichskirche im 20. Jahrhundert war schließlich auch politisch motiviert. Sie musste weichen, weil die Herrschenden es so wollten. Wir als Kuratorium für den Wiederaufbau der Ulrichskirche haben es nun im 21. Jahrhundert auch schon erlebt, wie Initiativen, die an die Reformation anknüpfen wollen, in die Mühlen der Politik, vorwiegend der Kommunalpolitik geraten sind. Und es ist eine etwas bittere Erkenntnis, dass wir – jedenfalls zunächst einmal – mit eben den Waffen geschlagen wurden, die sich zumindest teilweise der Reformation verdanken, Protest und volksdemokratische Willensbildung. Wir kommen deshalb nicht umhin, wenn wir unser eigenes echt protestantisches Anliegen voran bringen wollen, auch den Weg durch die politischen Instanzen zu gehen, Kommunalpolitik, Landespolitik, Kulturpolitik, Kirchenpolitik.

Liebe Freunde, in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens hat die Reformation entscheidende Impulse gegeben. Ich will wenigstens zwei noch nennen. Zuerst die Bildungspolitik. Luthers Forderung, jeder Junge und jedes Mädchen müssten eine Schule besuchen können, war bahnbrechend. Vor allem Melanchthon hat dann viel für den Aufbau eines modernen Schulwesens getan. Nicht umsonst wird er praeceptor germaniae genannt, Deutschlands Schulmeister. Auch Magdeburg hat entscheidend von der reformatorischen Schulpolitik profitiert und im 16. Jahrhundert Schulen neu eingerichtet oder grundlegend umgestaltet.

Der zweite Bereich ist das Sozialwesen. Immer wieder stößt man in den Städten, in denen die Reformation eingeführt wurde, auch darauf, das ein „gemeiner Kasten“ eingerichtet wurde, also eine öffentliche Kasse, aus der eine städtische Armenfürsorge und Hospitalarbeit finanziert wurde. Häufig war es das Vermögen von Klöstern, die im Zuge der Reformation aufgelöst wurden, das den Grundstock des „gemeinen Kastens“ bildete. Vorbildlich war die Sozialreform, die auf dieser Grundlage z. B. von Philipp von Hessen durchgeführt wurde, einem der bedeutendsten evangelischen Landesherren des 16. Jahrhunderts. Hier liegen wesentliche Wurzeln des neuzeitlichen Sozialwesens.

Schließen möchte ich mit einem der zentralen biblischen Texte des Reformationstages. Es waren solche Texte, die in der Reformationszeit ganz unmittelbar ihre Wirkung entfaltet haben. Aber von ihnen her ist vieles in der kirchlichen und politischen Geschichte der Reformation auch kritisch zu sehen. Ich lese aus dem Matthäusevangelium einige Verse aus der Bergpredigt: „Glücklich sind die Friedfertigen, denn sie werden die Erde besitzen. Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden. Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. Glücklich sind, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“

Politiker sagen manchmal: Mit der Bergpredigt Jesu kann man keine Politik machen. Reinhard Höppner hat dem entgegen gehalten, dass man ohne sie nicht wirklich Politik machen kann. Denn solche Sätze sind auch heute noch eine ständige Herausforderung für eine humane Politik und eine Politik, die sich auch ihrer Grenzen bewusst ist. Es ist nötig, an die Politik grundlegende Maßstäbe anzulegen und danach zu fragen, wie sie tatsächlich einem menschenwürdigen Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden dienen kann. Das Thema „Reformation und Politik“ lädt dazu ein, auch hierüber immer wieder nachzudenken und sich nicht entmutigen zu lassen.

Matthias Sens

 
31.10.13

15:17 Uhr Ausstellungseröffnung "Ulrichskirche" in Wallonerkirche, Sechster Vereinsgeburtstag

Wir laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung "Die Magdeburger Ulrichskirche" am Reformationstag 2017 in die Wallonerkirche. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 15:17 Uhr im Kirchenschiff. Die Uhrzeit erinnert symbolisch an das Jahr 1517, in dem Martin Luther die Reformation in Deutschland einläutete. Die neue Ausstellung wird den Besuchern einen Einblick in das Schaffen des Kuratoriums zum Wiederaufbau der Ulrichskirche geben. Es werden viele neue Exponate, Schautafeln und Berichte gezeigt. Originale Steine bereichern die Ausstellung.

Die bisher immer am Bronzemodell der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz durchgeführte Andacht zum Reformationsfest wird diesmal zusammen mit der Ausstellungseröffnung in der Wallonerkirche stattfinden. Dr. Matthias Sens, Propst i.R., wird die Andacht halten.

Anschließend wird ein zwangloses Beisammensein im Gemeindezentrum das Fest bereichern. Wir feiern am 31.10. nämlich auch unseren sechsten Vereinsgeburtstag. Seien Sie unser Gast am 31. Oktober 2013 um 15:17 Uhr in der Wallonerkirche in der Neustädter Str. 6. Wir freuen uns auf Sie.

     

 
31.10.13

Programm für die Ausstellungseröffnung

- Beginn 15:17 Uhr mit Bläserstück
- Begrüßung und Ansprache zum Reformationstag zum Thema "Reformation und Politik": Sens
- Gemeinsames Lied "Ein feste Burg ist unser Gott" (Bläser!)
- Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung: Thal
- evtl. Grußworte (z.B. Kirchengemeinde als Hausherr)
- Bläserstück
- Eröffnung der Ausstellung und Einladung zum "Empfang": Thal
- Bläserstück - Kaffee o.a. im Gemeinderaum

 
27.10.13

Besuch in Wesel, historische Rathausfassade rekonstruiert

Die Stadt Wesel am Niederrhein hat seine Rathausfassade rekonstruiert. Das Rathaus, welches 1455 erbaut, 1698 erneuert und 1945 zerstört wurde, konnte durch die Arbeit eines Fördervereins zumindest in der Fassade wiederhergestellt werden. Die Grundsteinlegung zur Wiedererrichtung der flämisch-gotischen Steinfassade des Rathauses der Hansestadt Wesel erfolgte am 28. Oktober 2007. Momentan widmet sich der Förderverein und die Bürgerstiftung der Wiederherstellung der Figuren des 1. Stockes. Die Liste zeigt, wie groß das bürgerliche Engagement der Weseler Bevölkerung ist.

  

 
12.10.13

Klagen gegen Tunnelbau abgewiesen, Tunnel kommt mit Verzögerung

Die Magdeburger Volksstimme berichtet, dass die Klagen gegen den Tunnelbau vom Damaschkeplatz zum Ulrichsplatz abgewiesen worden sind. Die Kläger befürchteten eine höhere Lärm-und Schadstoffbelastung und einen Verkehrskollaps der Innenstadt. Der Innenstadttunnel steht bei vielen Bürgern in der Kritik, da er direkt am Ulrichsplatz endet und der Verkehr sich dann im Tunnelausgang vor der Otto-von-Guericke-Straße stauen könnte. Die Autos werden in den Tunnel geleitet, die Strassenbahn fährt überirdisch. In den meisten Großstädten Deutschlands ist es genau anders herum, die Straßenbahnen werden innerstädtisch zu U-Bahnen. Nicht so in Magdeburg. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (SPD) gilt als treibende Kraft des umstrittenen Tunnelbaus. Das rund 50 Millionen Euro teure Projekt wurde auch in einer mittleren und langen Tunnelvariante diskutiert. Beide Varianten hätten mit den Fundamenten der Ulrichskirche in Kontakt kommen und diese möglicherweise beschädigen können.

 
12.10.13

Treffen des "Verbundes zerstörte Kirchen" Ostdeutschlands in Magdeburg

"Verbund zerstörte Kirchen" gegründet: Am 9. März dieses Jahres trafen sich in Bad Belzig zum ersten Mal Vertreter verschiedener Vereine, die sich den Wiederaufbau von in der DDR zerstörten Kirchen zum Ziel gesetzt haben. Neben unserem Kuratorium Ulrichskirche sind dies die Fördergesellschaft zum Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam sowie die Stiftung Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig. In der Folge stieß etwas später noch der Verein Johanniskirchturm Leipzig hinzu. Ziel des Verbundes ist nach innen die Schaffung von Synergien unterschiedlicher Aktivitäten in den einzelnen Vereinen und nach außen Information und Werbung sowohl für den jeweiligen Wiederaufbaugedanken wie auch die Aufgaben des Verbundes selbst. Hierbei ist angestrebt, im Laufe der Zeit weitere Vereine mit ähnlichem Profil aufzunehmen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Rainer Manertz aus Leipzig, dem Mitbegründer der dortigen UNESCO-Initiative zur Eintragung der Leipziger Komponistenhäuser auf die Welterbeliste und Förderer verschiedenener Leipziger Kultureinrichtungen. Er übernimmt auch die Moderation des gesamten Prozesses. In überschaubaren zeitlichen Abständen - neben dem regelmäßigen Gedankenaustausch über Mail , Post und Telefon - treffen sich die Teilnehmer in ihren jeweiligen Städten, um über ihre Vorhaben vor Ort zu informieren und weitere Schritte zu beraten. Als Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit kommen etwa Themen wie Förderung, Fördervereine, Finanzierungsprobleme, Bau- und/oder Sanierungsvorhaben, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, merchandising u.v.a.m. in Betracht. Perspektivisch nicht ausgeschlossen ist die Einbeziehung auch profaner Wiederaufbauprojekte wie u.a. Berliner und Potsdamer Schloss, und Kooperationen mit Initiativen zur Wiederherstellung "gebrochener" topographischer Strukturen, etwa "Stadtbild Deutschland" oder "Aktion Mitteschön" in Potsdam.

    
Teilnehmer v.l.n.r.: Johannes Schulze (Johanniskirchturm Leipzig), Burkhart Frank (Garnisonkirche Potsdam), Rainer Manertz (Notenspur Leipzig), Dr. Tobias Köppe (Ulrichskirche Magdeburg), Andreas Kitschke (Garnisonkirche Potsdam), Uwe Thal (Ulrichskirche Magdeburg)

An dem Treffen in Magdeburg nahmen diesmal die Fördervereine Potsdamer Garnisonkirche, Leipziger Johanniskirchturm und Magdeburger Ulrichskirche teil. Es fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt. Die Gäste besuchten die Wallonerkirche und den Ulrichsplatz.

 
11.10.13

55. Vorstandssitzung

Regelmäßiges Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Projekten.

 
16.09.13

Ulrichsbote 09/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 09 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Lesen Sie in dieser Ausgabe z.B. einen Artikel über die Glöckner der Magdeburger Altstadtkirchen.

 
15.09.13

Zensus 2011 kommt zu folgendem Ergebnis: Sachsen-Anhalt gehen die Protestanten aus

In Sachsen-Anhalt, dem Ursprungsland der Reformation, gibt es inzwischen die wenigsten Protestanten in ganz Deutschland. Das kam bei der großen Volksbefragung, dem Zensus 2011, heraus. Demnach gehören nur 14,6 Prozent der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt der evangelischen Kirche an. Das sei bundesweit der geringste Anteil, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. Ebenfalls wenige Evangelische gebe es in Mecklenburg-Vorpommern (17,5 Prozent), Brandenburg (17,8 Prozent) und Sachsen (20,9 Prozent). Spitzenreiter seien hingegen die Schleswig-Holsteiner, bei denen mehr als jeder zweite (53,7 Prozent der evangelischen Kirche angehörte. (Textquelle Focus)

 
26.08.13

Ulrichsbote 07/2013 ist da

Der Ulrichsbote Nr. 07 / 2013 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten angefordert werden. Die aktuelle Ausgabe ist eine Doppelausgabe mit Berichten zum Ulrichstag und zum Sachsen-Anhalt-Fest in Gommern.

 
10.08.13

Gemälde von der Ulrichskirche

Wir freuen uns über ein Bild der Ulrichskirche, welches Herr Harald Pflege für uns malte:

 

Herr Pflege schreibt: "Meine Erinnerungen an die Ulrichskirche gehen in die Kindheit zurück. Durch verwandtschaftliche Beziehungen war ich des öfteren in Magdeburg und kann mich sehr gut an die zerstörte Ulrichskirche, die nicht weit weg vom Hauptbahnhof stand, erinnern. Leider wurde diese Kirche 1956 gegen den Willen vieler Magdeburger gesprengt, es blieb ein riesiger Schuttberg zurück. Das Vorhaben, die Ulrichskirche wieder zu errichten, ist hoffentlich noch aktuell. Meine Frau und ich würden den Wiederaufbau der Kirche sehr begrüßen. Dies haben wir durch unsere Unterschriften und Spenden bereits kundgetan. Auf alten Stadtansichten ist deutlich zu erkennen, das Magdeburg eine Stadt viele Kirchen war, die Ulrichskirche fehlt noch immer in dieser Kulisse. Die Arbeit, die Dr. Tobias Köppe als Vorsitzender des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. geleistet hat, ist gar nicht hoch genug anzuerkennen. Wir sind ihm und seinem Team sehr dankbar und wünschen weiterhin gutes Gelingen und Erfolg. Ein Bild ist auch Erinnerung." Harald und Ulli Flege

 
01.08.13

Newsletter des Vorstands

Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. verschickt an alle Mitglieder des Vereins einen Infobrief über die Arbeit des Vorstands seit der letzten Mitgliederversammlung.

 
30.07.13

Erfreuliches aus Potsdam: Wiederaufbau beschlossen, Baugenehmigung erteilt, finanzielle Förderung durch Bundesregierung

Es gibt sehr Erfreuliches von der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. zu berichten:

"Der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Jakobs übergab heute die Baugenehmigung der Stadt Potsdam für den Bauabschnitt 1 (Turm und Seitenflügel) an den Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. Huber. Damit sind alle rechtlichen Voraussetzungen für den Wiederaufbau gegeben. Mit der Einstufung des Wiederaufbaus als "Projekt von nationaler Bedeutung" und mit ihrer finanziellen Beteiligung engagierte sich auch die Bundesregierung für die Garnisonkirche. Im Frühjahr 2014 wollen wir mit dem Bau der Fundamente beginnen. Turm und Seitenflügel sollen - wenn die Spendenlage es erlaubt - zum 500. Jahrestag der Reformation im Oktober 2017 fertiggestellt sein." (Burkhart Franck)

 
(Bildquelle: Arstempano - Digitale Zeitreisen)

Wir freuen uns mit unseren Kollegen und gratulieren sehr herzlich! Was in Potsdam geht, war in Magdeburg vorerst nicht möglich.

 
22.07.13

18-22 Uhr Bericht im Magdeburger Stadtfernsehen über Ulrichskirchenturmuhr

Am 3. Juli nahm der Offene Kanal, das Magdeburger Bürgerfernsehen, die Gelegenheit wahr, mit zwei der an der Rekontruktion der Turmuhr der Ulrichskirche Beteiligten - Goldschmiedemeister Wolfgang Krietsch und GISE-Projektleiter Fredi Oeltze - einen Beitrag über die Wiederherstellung dieses wichtigen Relikts "Unseres Herrgotts Kanzlei" zu produzieren. Beide Protagonisten schildern darin, wie die Uhr gerettet wurde und wie kompliziert sich die Rekonstruktion mit Unterstützung der GISE GmbH und gefördert durch das Jobcenter Magdeburg gestaltete. Auch historische Aufnahmen werden diesen Beitrag ergänzen.

Im Programm des Offenen Kanals wird der Beitrag am 22. Juli 2013 um 18 und 22 Uhr im Rahmen der Sendung "M hoch 3 - das Magdeburger Monatsmagazin" ausgestrahlt werden. Wer keinen Kabelanschluß hat, kann die Sendung ab dem 22. Juli auch in der Mediathek des OK unter www.ok-magdeburg.de jederzeit kostenfrei abrufen.

 
04.07.13

18 Uhr: Feier des Ulrichstages am Modell auf dem Ulrichplatz

Unsere Ulrichskirche, die Kirche St. Ulrich und Levin zu Magdeburg, war Bischof Ulrich von Augsburg geweiht, einem der engsten Weggefährten Otto des Großen. Der heilige Ulrich von Augsburg (890-973) war von 923 bis 973 Bishof von Augsburg. Er starb am 04. Juli in Augsburg. Weltweit wird alljährlich an diesem, nunmehr nach ihm benannten "Ulrichstag", seiner gedacht. Auf wir wollen dieses wieder tun und damit den Ulrichstag und die Ulrichskirche erneut ins Bewußtsein unserer Mitmenschen rücken. Deshalb lädt die AG Citykirchenarbeit in Zusammenarbeit mit der Altstadtgemeinde Magdeburg alle Mitglieder des Kuratoriums, alle Freunde des Wiederaufbau sowie alle Interessierten herzlich auf den Ulrichplatz zu einer Andacht am Donnerstag, 04. Juli 2013 um 18 Uhr und einem anschließenden zwanglosen Beisammensein mit kleinem Imbiß ein. Das Thema der Andacht wird sein: "Der heilige Ulrich und das Reisen".

Ansprache bei der Andacht auf dem Ulrichsplatz, 4.7.2013

Der Wochenspruch für diese Woche: „Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ (Eph. 2,8) Liebe Ulrichskirchengemeinde! Selig sein - Urlaubsseligkeit ist das nicht, wovon hier gesprochen wird. Obwohl, wenn der Urlaub gelingt und wenn bei den Fahrten alles gut geht, ist man vielleicht so glücklich, dass das schon ein bisschen an Seligkeit heranreicht. Von einer Reise ist hier aber höchstens im übertragenen Sinne die Rede, von der Lebensreise nämlich. Wir gehen unseren Lebensweg. Wir eilen auf ihm dahin. Wir wollen gut vorankommen. Wir wollen Erfolge haben. Da soll es aber auch Zeiten der Ruhe und Erholung geben. Wir wollen die verschiedenen Etappen gut meistern. Und wir wollen schließlich frohen Mutes ans Ziel kommen. Wenn die Lebensreise am Ende gelungen ist, dann werden wir wohl wirklich selig sein. Das ist mehr als schön, das ist mehr als glücklich. Da ist am Ende alles wirklich gut. Schon beim Urlaub und den vielen Reisen, die man so unternimmt, hat man es nicht in der Hand, dass alles gelingt. Man kann planen, man kann organisieren, aber dass es eine wirklich schöne Urlaubsreise wird, das empfinden wir im Nachhinein oft als ein Geschenk. Die Bibel sagt uns: wenn wir die Schönheit der Welt erfahren, dann sollen wir auch merken und anerkennen: Gottes Gabe ist es. Wir sollen es nicht als selbstverständlich hinnehmen, wenn es uns mal wirklich gut geht, sondern wir können dankbar dafür sein und darin auch etwas von Gottes Güte sehen, mit der er unser Leben begleitet und reich macht. Das gilt erst recht, wenn es um unser ganzes Leben geht. Wir bemühen uns darum, zu tun, was wir können. Wir strengen uns an, ordentlich und rechtschaffen zu leben und unseren Beitrag dazu zu leisten, dass die Welt bewohnbar und schön ist. Wir wollen eine ordentliche Lebensleistung abliefern, und das wird niemand gering schätzen. Aber dass wir das können und dass unser Leben im ganzen gelingt, das liegt letzten Endes doch nicht in unserer Hand. Wir müssen immer wieder bewahrt werden. Uns muss immer wieder geholfen werden. Und vor allem müssen wir immer wieder herausgeholt und gerettet werden aus der Misere, die durch unsere eigene Schuld immer wieder entsteht. Das meint die Bibel hier mit „selig“, dass wir gerettet werden aus Sünde und Schuld. Oder mit anderen Worten: Wir müssen auf unserer Lebensreise Gnade bei Gott finden. Und mit dieser Gnade kommt uns Gott auch wirklich immer wieder entgegen, mit dieser Gnade begleitet er uns auf unserem Lebensweg. Er schenkt es uns, dass unser Leben gelingen kann. Gottes Gabe ist es. Dafür Gott zu danken, das ist das Wichtigste, was wir bei Sankt Ulrich und allen Heiligen lernen können. Ulrich als Reisepatron lädt uns dazu ein, unsere Wege und unsere Lebensreise mit Gott zu gehen, auf seinen Segen zu vertrauen und ihm für die Gabe unseres Lebens zu danken. (Matthias Sens)

Sankt Ulrich und das Reisen

Liebe Freunde der Ulrichskirche! Die Menschen, die im Mittelalter in eine Kirche gingen, verbanden mit den Heiligen, die dort verehrt wurden, bestimmte Bereiche ihres Lebens. Die einzelnen Heiligen waren sozusagen zuständig für bestimmte Berufe, Lebensbereiche, Situationen, Probleme. Man bat die Heiligen dazu um Schutz und Unterstützung. St. Ulrich war für mehrere Sachen zuständig: Wasser, Wetter, Pferde und – Reisen. Das wechselte auch von Gegend zu Gegend oder von Ort zu Ort. Uns interessiert heute der Heilige Ulrich als Reisepatron. Dass Ulrich einer der Schutzheiligen der Reisenden und Wanderer geworden ist, hängt sicher damit zusammen, dass er selbst viel unterwegs gewesen ist, schon als junger Adliger und Kleriker im Dienst seines Bischofs. In Rom ist er schon früh gewesen. Dann als er selbst Bischof und Reichsfürst war, musste er immer wieder in die verschiedensten Orte des Hlg. Römischen Reiches deutscher Nation reisen. Regelmäßig musste er dahin, wo der König Hof hielt. Und in seinem Bistum Augsburg ist er unermütlich unterwegs gewesen, um seine Aufgaben als Bischof und Landesherr wahrzunehmen. Wie beschwerlich und gefährlich dass damals war, kann man sich heute kaum vorstellen. Immer wieder ist er wunderbar bewahrt geblieben. Und so fing man an, als er heilig gesprochen war, ihn um Schutz und Beistand anzurufen, wenn man sich auf eine Reise begab, oder wenn man sich verirrt hatte, oder wenn man nicht wusste, wie man an einen bestimmten Ort kommen sollte. In einem Reisesegen aus dem 12. Jahrhundert heißt es: „Ich sehe dir nach, ich sende dir nach mit meinen fünf Fingern fünfundfünfzig Engel. Gott sende dich heim mit Gesundheit. Offen sei dir das Siegetor, ebenso das Glückstor, geschlossen sei dir das Wassertor (also keine Gefahr durch Wasser) und das Waffentor. Des guten Sankt Ulrichs Segen sei vor dir und hinter dir und über dir und neben dir, wo du auch wohnest und wo du seiest, dass da guter Schutz sei.“ Im späten Mittelalter gehörten zur Ulrichskirche immer mehr Kaufleute. Sie wussten, was es heißt, auf Reisen zu sein. Überhaupt war Magdeburg an der Elbe eine wichtige Reisestation. So wird auch in unserer Ulrichskirche Ulrich als Reisepatron seine Bedeutung gehabt haben. Noch nie allerdings ist so viel gereist worden wie heute. Und in der Urlaubszeit sind jetzt wieder Millionen Menschen zusätzlich unterwegs. Wir wünschen auch jedem, dass er mindestens einen Schutzengel bei sich hat, wenn es auch nicht gleich 55 sein müssen. Wir bitten Gott, dass er uns vor Unfällen bewahrt. In unserem Gesangbuch stehen mehrere Gebete und Segenswünsche zu Urlaub und Reise. Einer von ihnen klingt ganz ähnlich wie der Ulrichssegen: „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen. Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.“ Auch wenn wir heute dafür nicht Sankt Ulrich anrufen, den Segen Gottes bei all unserem Unterwegssein brauchen wir ganz gewiss. (Matthias Sens)

 
28.06.13

Puls der Ulrichskirche schlägt wieder! Turmuhrrestaurierung durch Kuratorium, GISE und Jobcenter ermöglicht

Der Puls der Magdeburger Ulrichskirche schlägt wieder. Was durch den Hinweis von Goldschmiedemeister und Vereinsmitglied Wolfgang Krietsch an den Vereinsvorsitzenden Dr. Tobias Köppe im Jahre 2007 begann, nahm im Juni 2013 ein dankbares Ende. Die 57 Jahre lang schweigende Turmuhr der Ulrichskirche tickt wieder. Durch das glückliche Zusammenspiel von Kuratorium Ulrichskirche e.V., GISE GmbH, Job Center Magdeburg und der Ev. Kirche Magdeburgs konnte dieses einzigartige Ausstattungsstück der 1956 gesprengten Ulrichskirche gerettet werden. Im Meditationsweg "Verlorene Kirchen Magdeburgs" im Schiff der Wallonerkirche kann die Uhr nun als Exponat von allen bestaunt werden.



V.l.n.r.: Jörg Wetzel (Leiter des Projekts bei der GISE GmbH), Vorstandsmitglieder Beate Bautz, Dr. Tobias Köppe, Janina Hänecke und Uwe Thal

Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Dr. Tobias Köppe äußert sich dankbar: "Es ist ein großer Tag für das bürgerliche Engagement in unserer Elbestadt. Ohne das Kuratorium Ulrichskirche und die vielen Helfer wäre die Turmuhr der Ulrichskirche längst verrostet und verrottet. Stattdessen schlägt der Puls der Magdeburger Ulrichskirche nun wieder gleichmäßig im Takt und setzt nahtlos an den 3. April 1956 an, als sie Herr Richard Meyer in einer Nacht- und Nebelaktion ausgebaut und vor der Sprengung zwei Tage später bewahrt hat."





Hinweis: Die Turmuhr wurde am 26.6.2013 um 10 Uhr aufgezogen und der lokalen Presse in gangbarem Zustand demonstriert. Sie lief ca. 4 h, bis die Gewichte den Boden berührten. Um die Turmuhr dauerhaft ticken zu lassen, bedarf es einer Aufstellung in großer Höhe, damit die Gewichte an längeren Seilen hängen können. Der beste Ort für die Aufstellung der Turmuhr der Ulrichskirche ist und bleibt daher der Südturm der rekonstruierten Kirche.