Aktuelles

59 Prozent wollen Ulrichskirchenportal in Magdeburg - An einer nicht repräsentativen Umfrage der Magdeburger Volksstimme nahmen bis zum 13.11.2017 insgesamt 7130 Leser teil. Die Mehrheit wünscht sich ein neues Ulrichskirchenportal in Magdeburg. Wir veröffentlichen an dieser Stelle alle aktuellen Entwicklungen zur Ulrichskirche und zum Portalwiederaufbau. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

 
28.10.14

Hinweis auf Kunstauktion im Haus Schulenburg

Wir erlauben uns, folgenden Hinweis eines Mitglieds einzustellen: "Gemälde, Zeichnungen und Grafiken der „Leipziger Schule“ sowie anderer internationaler Künstler wie Max Klinger, Otto Dix, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Max Schwimmer und Marc Chagall werden am 2. November 2014 im Haus Schulenburg versteigert. Das Leipziger Buch- und Kunstantiquariat als Veranstalter bietet etwa 50 Arbeiten an. Der Erlös, 15 Prozent des Auktionszuschlages, geht an die Europäische Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V.. Auktionator Dr. Michael Ulbricht sucht sich für seine Benefiz-Auktionen interessante historische Gebäude aus. Die Arbeiten, die im Haus Schulenburg unter den Hammer kommen, stammen hauptsächlich aus Privatbesitz. Die Echtheit überprüft Ulbricht, der Philosophie und Kunstgeschichte studiert hat, selbst. Über 18 Jahre Auktionserfahrungen bringt er mit. Bisher seien keine Fälschungen unter den Werken gewesen, erklärt Ulbricht.Die Bilder werden gerahmt versteigert und können gleich mitgenommen werden. Das Preisniveau reicht von gering bis hoch, für jeden Geldbeutel ist also etwas dabei.Die Vorbesichtigung findet am Samstag, den 1. November 2014 von 11 bis 17 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr statt. Michael Ulbricht wird vor Ort sein und gern auch Fragen beantworten. Die Auktion beginnt am Sonntag, den 2. November 2014 um 16 Uhr.

 
24.09.14

16-18 Uhr: Steuben meets Justice

Wir erlauben uns, auf eine Veranstaltung der Steuben-Schurz-Gesellschaft hinzuweisen, die am Tauftag dieses großen Sohnes Magdeburgs in ein Festzelt am Jusitzzentrum (ehemals Hauptpost, Breiter Weg 203) einladen. An dieser Stelle stand einst die Taufkirche von Friedrich Wilhelm von Steuben, die Evangelisch-reformierte Kirche, in der er 1730 getauft wurde.

 
06.09.14

Vorstandssitzung

Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Projekten.

 
05.09.14

18 Uhr: Symbolischer Spatenstich in der Wallonerkirche

 
 

Das Bauvorhaben in der Wallonerkirche als Fotomontage. Die Ausstellung zur Ulrichskirche wurde abgebaut und gesichert.

Wir möchten auf folgendes Ereignis hinweisen:

Alles unter einem Dach. Das neue Evangelisch-reformierte Gemeindehaus in der Magdeburger Wallonerkirche

Die Evangelisch-reformierte Gemeinde Magdeburg will den Aufbruch wagen, mit einem neuen Gemeindehaus, das im Kirchenschiff der 1945 zerstörten und in den 60er Jahren wieder aufgebauten Wallonerkirche errichtet werden soll.
Unsere Kirchengemeinde will sich weiter entwickeln. In ihren jetzigen Räumen stößt sie dabei an Grenzen: Sie sind nicht barrierefrei. Gerade für die jüngsten und die ältesten Gemeindeglieder sind sie nicht zu erreichen. Dazu sind sie unzweckmäßig aufgeteilt.
Wir haben eine kühne Lösung entwickelt: In unsere Wallonerkirche wollen wir ein Gemeindehaus einbauen. Ein sichtbares Element geistlichen Lebens soll diesen historischen Bau bereichern. Unsere Gemeinde kehrt mit diesem Haus in die Kirche und an ihre Wurzeln zurück. Mit dem Einbau setzen wir bewusst einen architektonischen Akzent, der Neugier wecken soll.
Unser neues „Haus im Haus“ macht vieles leichter: Ein großer Saal für Gottesdienste und andere Veranstaltungen, ein Jugendraum, das Pfarrbüro, das Gemeindebüro, die Küche und Sanitärbereiche - alles ist zukünftig unter einem Dach gut zu erreichen. Für jede Generation, für jedes Angebot wird es den passenden Raum geben.
Wir verstehen unser mehr als außergewöhnliches Vorhaben zugleich auch als Baustein zur Weiterentwicklung des Miteinanders aller, die sich für unser Gemeindeleben in einer dazu einladenden und vielseitig nutzbaren kirchlichen Begegnungsstätte interessieren.
Nach langer und sorgfältiger Planung freuen wir uns mitteilen zu können, dass unsere Gemeinde nun bald mit dem Bau in der Wallonerkirche beginnen wird.
Mit einer Andacht und einem symbolischen Spatenstich wird am

Freitag, den 05. September 2014 um 18 Uhr

in der Wallonerkirche der Auftakt der Bauarbeiten gefeiert.
Sehr gern laden wir jeden ein, der daran teilhaben möchte.
Das Vorhaben der Gemeinde wird von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) unterstützt. Trotzdem sind Spenden zur Finanzierung des Gemeindehauses in der Wallonerkirche notwendig. Dazu hat die Gemeinde ein umfangreiches Spenden-programm entwickelt. Nähere Informationen können unter www.ekmd-reformiert.de im Internet abgerufen werden. Auch unser Gemeindebüro steht für dahingehende Auskünfte gern zur Verfügung. Schon jetzt bedanken wir uns sehr herzlich für jedes Engagement!

Presbyterium der Ev.-ref. Gemeinde Magdeburg
Uwe Thal (V.i.S.P.)
Magdeburg im August 2014

 
06.08.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
03.08.14

Ein Beispiel aus England

 

Vereinsmitglied Joachim Barone stellt uns diese Bilder von seiner Südengland-Reise im Juli 2014 zur Verfügung. Er schreibt: "Die Bilder sollen zum einen zeigen, wie attraktiv und wie schön eine Freilegung gestaltet werden kann. So ähnlich könnte vielleicht in einem ersten Schritt die Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz erlebbar gemacht werden, so dass Einheimische wie Besucher etwas Konkretes "zum Anfassen" bekommen und die Ulrichskirche gegenwärtig bleibt. Zum anderen sollen die Fotos erneut wie bereits andere Beispiele aufzeigen und belegen, dass mittelalterliche und kirchliche Formensprache wunderbar mit Gebäuden im Stile der Dreißiger bis Fünfziger Jahre, die den Zuckerbäckerbauten in Magdeburg ähneln, harmoniert und zusammenpasst und dies alles ein gediegenes und elegantes städtebauliches Ensemble ergibt. Bei der abgebildeten Gedenkstätte handelt es sich um die Kapelle und die Armenhäuser St. Catherine's (St Catherine's Chapel and Almshouses) in Exeter, der Hauptstadt der Grafschaft Devon in Südwestengland. Sie wurden von dem Geistlichen John Stevens, Doctor Divinitatis (und Doktor der Physik), 1457 auf einem von ihm gekauften Grundstück gegründet, um dreizehn arme Männer zu beherbergen, und im Folgejahr erbaut. Ein Bombenangriff im Mai 1942 zerstörte die Armenhäuser und die Kapelle. Statt die Ruinen zu beseitigen, schuf die Stadt aus ihnen eine eindrucksvolle Stätte zum Gedenken an die schreckliche Bombennacht."

 
30.07.14

Kein Bürgerentscheid gegen die Garnisonkirche in Potsdam

Die MAZ berichtet: Potsdam. In Potsdam wird es keinen Bürgerentscheid zur Garnisonkirche geben: Bei der Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung gab es am Mittwochabend eine Mehrheit für das erfolgreiche Bürgerbegehren. Die acht Mitglieder der Linke stimmten erwartungsgemäß für das Bürgerbegehren, sie hatten die Garnisonkirchengegner in der Vergangenheit konsequent unterstützt. Pikant: Die drei Mitglieder der Fraktion "Die Andere", die das Bürgerbegehren mit initiiert hatte, stimmten gegen ihr eigenes Begehren, um so den Weg für einen Bürgerentscheid zu befördern. Die restlichen der 39 anwesenden Abgeordneten enthielten sich – vor allem mit dem Hinweis, dass die Fragestellung des Bürgerbegehrens nicht zielführend sei. Der von der Bürherinitiative angestrebte Bürgerentscheid ist aufgrund dieses taktischen Abstimmungsverhaltens vom Tisch. Die Potsdamer bekommen keine Möglichkeit, direkt über das Projekt Garnisonkirche abzustimmen. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), erklärter Befürworter des Wiederaufbaus, muss sich nun entgegen seiner eigenen Überzeugung um die Auflösung der kirchlichen Garnisonkirchenstiftung bemühen. In einer ersten Stellungnahme nach der Sitzung hat Jakobs zugesagt, am 27. August im Hauptausschuss ein erstes Ergebnis dieser Prüfung vorlegen.

(Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wiederaufbau-der-Garnisonkirche/Kein-Buergerentscheid-zur-Garnisonkirche)

 
30.07.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

Kommentar: Gebetsmühlenartig werden immer wieder die gleichen, falschen Argumente gegen die Bürgerbewegung Kuratorium Ulrichskirche e.V. wiederholt. Dabei ist doch allseits bekannt, dass sich die Fragestellung des bereits vor dreieinhalb Jahren abgehaltenen Bürgerentscheids rein gar nicht gegen eine mögliche Freilegung der Fundamente dieses europäischen Kulturdenkmals gerichtet hatte. Man fragt sich bei solcherlei Meinungsäußerungen zwangsläufig, wie wenig Heimatverbundenheit und Geschichtsbewußtsein in solchen Leserbriefschreibern steckt. Hier soll verboten werden, nach 1000 Jahre alter Magdeburger Geschichte zu graben. Was wohl die Altvorderen zu solchen Bürgern sagen würden, die heute in ihrer Stadt leben?

 
22.07.14

Der neue Ulrichsbote ist da

Alle Mitglieder des Fördervereins erhalten heute den neuen Ulrichsboten mit Informationen zu aktuellen Ereignissen und Geschehnissen.

 
15.07.14

Kolumne in der Magdeburger Volksstimme

 
04.07.14

17 Uhr: Feier des Ulrichstages am Bronzemodell

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Ulrichskirche,

seit einigen Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, dass wir am Todestag Ulrichs von Augsburg seinem Leben und seinem Wirken gedenken.
Am Freitag, dem 4. Juli 2014, um 18:00 Uhr, lädt die AG Citykirchenarbeit zur gemeinsamen Andacht mit anschließendem fröhlichen Beisammensein am Modell der Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz ein. Bringen Sie Freunde und Verwandte mit!
Der Abend soll, bei hoffentlich schönem Wetter, dann wieder einmal mit einem kleinen Picknick beschlossen werden. Jeder bringt dazu einfach im Korb mit, was er mag – Kuchen, Wein, Kaffee und Kekse …

Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen! Der Vorstand


Bildeindrücke von der Andacht

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
28.06.14

Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses schreitet voran

In Berlin wird momentan das seit Jahrzehnten verschwundene Kaiserschloss in atemberaubendem Tempo als Humboldtforum rekonstruiert. Ähnlich wie die Magdeburger Ulrichskirche wurde es im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später von den SED-Funktionären zu DDR-Zeiten aus ideologischen Gründen abgerissen. Nun feiern wir bald seine Wiedererstehung. Es wird als Zentrum für Kultur und Wissenschaft die Mitte der Hauptstadt komplettieren. Eine große Lücke im Zentrum der Berliner Altstadt wird somit geschlossen. Der Aufbau erfolgt zu großen Teilen aus Steuergeldern. Der Wiederaufbau entkräftet auch alle beständig wiederholten Argumente der Magdeburger Gegnerschaft gegen das vergleichbare Vorhaben des Wiederaufbaus der Magdeburger Ulrichskirche. Die Grünfläche im Zentrum der Stadt wird in Teilen bebaut, es wird wiedergutgemacht, was Krieg und Ideologie zerstört haben, eine Wunde im Zentrum der Stadt geschlossen und dieser ihre Mitte zurückgegeben. Wir gratulieren dazu!

(Quelle: Livecam Humboldtforum)

 
21.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
20.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme



Kommentar: Richtig ist, dass die zur Wahl gegangenen Magdeburger Bürger vor über drei Jahren bei einer verwirrenden, umgedrehten Fragestellung mehrheitlich entschieden haben, dass die Ulrichskirche als Bauwerk vorerst nicht wiedererstehen soll. Niemand hat aber damals automatisch auch ein "Nein" gegen Ideen jeglicher Art zur Ulrichskirche (wie z.B. die Untersuchung der Fundamente, Teilfreilegung und Integration in einen Park) ausgesprochen. Diese pauschalen Verallgemeinerungen sind inkorrekt und zeigen fehlendes Geschichts- und Traditionsbewußtsein der Gegnerschaft.

 
18.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme



Kommentar: Erneut beschimpft Herr Sommermeyer Menschen, die nicht seiner Ansicht sind, als Selbstdarsteller. Unsachliche Meinungsäußerungen wie diese bedürfen keines weiteren Kommentars.

 
05.06.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet über archäologische Grabungen

Kommentar: Wir freuen uns über den Beginn der archäologischen Grabungen am Breiten Weg und über die Aussage in der Magdeburger Volksstimme, dass erste Funde bereits nach Abtragen der oberen Erdschicht ans Tageslicht kommen. Mit Spannung erwarten wir den Tag, am dem die Zeitung tituliert:

"Suche nach der Ulrichskirche hat begonnen. Kaum haben Archäologen auf dem Ulrichplatz die obere Erdschicht abgetragen, kommen erste Funde ans Tageslicht."

 
03.06.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
27.05.14

Ergebnisse der Stadtratswahl 2014

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
26.05.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet: Wiederaufbau des Portals der Katharinenkirche

 
16.05.14

Baudenkmal in Dessau rekonstruiert

Erfreulich! Rekonstruktionen sind auch in Sachsen-Anhalt möglich. In der Muldestadt Dessau wurde ein zerstörtes Bauhaus-Meisterhaus 1:1 wieder aufgebaut. Niemand käme in Dessau auf die Idee, den Wiederaufbau als "Plagiat" oder  "Kopie" zu bezeichnen. Solche Diskussionen wurden und werden hier nicht geführt. Das einzige, was zählt, ist der architektonische Entwurf. Herzlichen Glückwunsch Dessau, ein wahres Weltkulturerbe! Mögen noch mehr Touristen den Weg zum Bauhaus Dessau finden.

(Bildquelle: Magdeburger Volksstimme)

 
14.05.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

Kommentar: Danke Herr Drescher, dass Sie auf diesen Mißstand hingewiesen haben, der Mitglieder und Freunde der Ulrichskirche beständig ärgert. Diese Respektlosigkeit ist wirklich der Gipfel!

Kommentar: Solche Standpunkte bedürfen keines Kommentars.

 
08.05.14

MDR-Reportage ab sofort in der MDR-Mediathek online

Die MDR-TV-Reportage "Ein Hauch von Moskau in Magdeburg - Die Stalinbauten" mit Interviews und Animationen zur Ulrichskirche ist nun in der MDR-Mediathek online:

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung384642_letter-D_zc-90c9592e_zs-dea15b49.html



(Filmausschnitte aus der MDR-Reportage "Ein Hauch von Moskau in Magdeburg - Die Stalinbauten")

 
07.05.14

Ulrichskirche erneut Thema bei Kommunalwahl

Die Magdeburger Volksstimme berichtet:

 
07.05.14

Radiobeitrag über den Verbund zerstörter Kirchen in Deutschland



Den Radiobeitrag jetzt hier anhören.

Mit freundlicher Genehmigung des MDR-Rundfunks.

 
28.04.14

Vorbildhaft: Der Oberbürgermeister von Potsdam

Wahrlich vorbildhaft! Der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs schreibt in der Kolumne der Woche für die Stadtverwaltung:

"Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer, in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1945 gingen 1752 Tonnen Bomben auf Potsdam nieder. Sie legten nahezu die gesamte Innenstadt in Trümmer. Dabei verloren rund 1600 Menschen ihr Leben. Es traf Wohnhäuser, das Alte Rathaus, das Schloss und die Garnisonkirche. Wir haben diesen Ereignissen in der vergangenen Woche gedacht und auf die Verantwortung verwiesen - für das, was war, was ist und was kommen wird. Dazu gehören aus meiner Sicht Gedenken und Erinnern. Aber dazu gehören auch Aufarbeiten und Wiedererrichten. Denn aus der Geschichte zu lernen und die Zukunft zu gestalten, das ist unsere Aufgabe. Ich finde, dass die Zerstörung der Garnisonkirche durch alliierte Bomber 1945 und der Abriss auf Geheiß der SED-Führung 1968 nicht das letzte Wort über diese einstmals schönste Barockkirche Norddeutschlands gewesen sein darf. Der Wiederaufbau der Garnisonkirche dient zugleich der Erinnerung und Mahnung. Die Zustimmung zum Wiederaufbau wurde mit einem Konzept einer aktiven Friedens- und Versöhnungsarbeit in Gemeinschaft mit der weltweiten Nagelkreuzbewegung verbunden und das Gedenken an die Opfer des 20. Juli 1944 sollte mit dem Gedenken an den von Potsdam ausgehenden Widerstand gegen die NS-Diktatur verbunden werden. Das waren auch die Beweggründe, die die Stadtverordneten am 7. Mai 2008 veranlassten, in die Stiftung zum Wiederaufbau der Kirche einzutreten. Zugleich wurde damals festgelegt, dass keine städtischen Gelder dafür verwendet werden. Das gilt im Übrigen auch für die Vergangenheit. Ähnlich verhält es sich mit dem entsprechenden Grundstück, das die Landeshauptstadt nicht „geschenkt“, sondern als Mitgründer in die Stiftung eingebracht hat..." (gekürzt)

 
24.04.14

Positives Abstimmungsergebnis nach MDR-Reportage

Die MDR-Reportage über den Ulrichplatz und die Ulrichskirche hat viel positives Echo für unseren Förderverein hervorgerufen. Der MDR hatte im Vorfeld der Ausstrahlung der Sendung eine Internetabstimmung geschaltet, in der folgende Fragen gestellt wurden:

Zum heutigen Zeitpunkt haben ca. 800 Menschen abgestimmt. Das Ergebnis ist vor allem nach Ausstrahlung der Reportage erfreulich positiv:

 
22.04.14

20:45 Uhr: MDR-TV-Doku, u.a. mit Interviews und Videomontagen zur Ulrichskirche




Der Osten - Entdecke wo du lebst
Ein Hauch von Moskau in Magdeburg – Die Stalinbauten
Ein Film von Dirk Schneider

Magdeburgs Mitte ist nicht wirklich der Alte Markt oder der Domplatz. Es ist ein früherer Aufmarschplatz für 150.000 Menschen, der sogenannte "Zentrale Platz" an der ehemaligen "Wilhelm-Pieck-Allee". Heute lockt hier ein grüner Park mit Brunnen und Plastiken. Drumherum stehen repräsentative Bauten, stattliche Wohnpaläste aus der Stalinzeit. "Der Osten"-Presenter Axel Bulthaupt ist beindruckt. Die Häuser aus den Anfangszeiten der DDR zeigen sich in der Frühjahrssonne in voller Pracht: helle Farben, Säulenverziert, die Eingänge geschmückt mit steinernen Gravuren, wunderschöne Loggien – ein Hauch von Moskau, mitten in Magdeburg.

Doch diese Bauten erinnern auch an eine bisher nicht erzählte Geschichte: Nach dem furchtbaren Bombardement im Januar 1945 war Magdeburg nur noch eine Trümmerwüste, nichts war geblieben vom Glanz einer der schönsten Altstädte Deutschlands. Die Elbestädter aber ließen sich nicht unterkriegen und entwarfen eine neue Stadt. Die Entwürfe allerdings fanden in Berlin wenig Anklang. Walter Ulbricht persönlich bemängelte, dass den Magdeburgern der Sinn für die "16 Grundsätze der sozialistischen Großstadt" fehle, vor allem ein zentraler Platz, auf dem "150.000 Menschen 2 bis 3 Stunden" an einer Tribüne vorbeiströmen können – flankiert von repräsentativen Großbauten.

Da war kein Platz mehr für die zweitälteste Kirche Magdeburgs, die über 1.000 Jahre alte Ulrichskirche. 1956 wurde sie gesprengt. Damit war Platz für die großen Wohnpaläste der Stalinzeit – eine Mischung aus Kitsch, Komfort und Klassizismus. Wohnungen mit Parkett, Fernwärme, außergewöhnlichen Grundrissen und sogar mit Aufzügen – nie wieder ist in der DDR so aufwendig gebaut worden. 

Axel Bulthaupt ist auf dem "Zentralen Platz" der Ulbricht-Zeit unterwegs. Er erzählt die Geschichte von Menschen, die in Magdeburgs Mitte leben, die stolz ihre Wohnungen im Stalinpalast zeigen und heute für den Wiederaufbau der Ulrichskirche werben. Er schaut auch auf das alte Magdeburg und erzählt von Opfern des Naziregimes, die es nicht ertragen können, dass der Kirche gedacht wird.



(Bildquelle: D.Schneider/MDR)

 
20.04.14

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der Ulrichskirche ein frohes, besinnliches und kunterbuntes Osterfest!

 
17.04.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
07.04.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
05.04.14

Gedenkfeier zur Sprengung der Ulrichskirche mit Expertenvortrag am Modell


Mehr als 40 Mitglieder und Freunde waren am 05. April der Einladung gefolgt, um gemeinsam der Sprengung der Ulrichskirche zu gedenken. Der erste stellv. Vorsitzende, Uwe Thal, begrüßte die Anwesenden mit herzlichen und sehr persönlichen Worten. Im Anschluss zeigte unser Mitglied, Archäologe Reiner Kuhn, anschaulich und wirklich eindrucksvoll, was Stadt- und Kirchenarchäologie geleistet haben, um Stück für Stück Perioden unserer Magdeburger Stadtgeschichte zu entschlüsseln, die bislang im Untergrund verborgen lagen. Alle Anwesenden waren sich einig, wie wichtig Suchschachtungen und die teilweise Freilegung der Fundamente der Ulrichskiche für die Geschichtsforschung sind. Mit einem gemeinsamen Picknick ging das Treffen am Bronzemodell der Ulrichskirche gegen 18 Uhr zu Ende. Ein Mitschnitt der Veranstaltung wird demnächst auf der Internetseite zu sehen sein.

Einladung zur Veranstaltung:

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

in wenigen Tagen, am 5. April, jährt sich zum 58. Mal die Sprengung der Ulrichskirche. Im Gedenken an diese Bilderstürmerei wollen wir miteinander den Nachmittag verbringen - würdig und interessant zugleich. Um 16 Uhr treffen wir uns am Modell der Ulrichskirche am Café Alex. Uwe Thal, 1. stellv. Vereinsvorsitzender, wird die einleitenden Worte sprechen und alle Gäste begrüßen. Im Anschluss gewährt uns Archäologe und Vereinsmitglied Rainer Kuhn interessante Einblicke in die Stadtarchäologie. Ein Thema, das gerade in den letzten Monaten wieder einmal – dank unseres Kuratoriums – Magdeburg bewegte. Er und sein Team waren es, die im Dom den Sarkophag mit den Gebeinen der Königin Editha entdeckten. Vor Ort wird er der Frage nachgehen: Was kann Stadtarchäologie leisten? Es wird also spannend auf dem Ulrichplatz. Wie immer! Wir laden Sie herzlich ein, am 5. April dabei zu sein! Bringen Sie auch Freunde und Verwandte mit! Lassen Sie uns bei schönem Wetter den Nachmittag dann mit einem kleinen Picknick beschließen. Jeder bringt dazu einfach im Korb mit, was er mag - Kuchen und Wein, Kaffee und Kekse.

Herzliche Grüße Kuratorium Ulrichskirche e.V. – Der Vorstand

Einladung downloaden hier clicken!

 


Ansprache Uwe Thal, 1. Stellvertretender Vorsitzender:

"Sehr herzlich darf ich Sie alle begrüßen!

Schön ist es, dass Sie sich aufgemacht haben, um dem Gedenken an die Sprengung der Ulrichskirche vor 58 Jahren beizuwohnen. Seit einigen Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, dass wir uns im Verlaufe einer Jahres der Ulrichskirche öffentlich erinnern und uns an Tagen zusammenfinden, die es wert sind, ihrer nicht nur zu gedenken sondern vielmehr gemeinsam Zeugnis darüber abzulegen, was uns gegenwärtig und zukünftig bewegt. Der heutige Tag ist einer davon. Leider ein Anlass, der zunächst wenig ermutigend wirkt.

Bei dem Wiederaufbau der Stadt nach 1945, der im Sinne der neuen, nunmehr vorherrschenden Ideologie des Sozialismus bewusst mit der bisherigen Stadtgestaltung brach, wurde die Ulrichskirche als störendes Element empfunden und am 5. April 1956 gesprengt, obwohl ein Wiederaufbau in Kosten und Aufwand der Sprengung gleichgekommen wäre. Damit verlor Magdeburg ein Gebäude, welches Stadtbild und Stadtgeschichte ganz wesentlich mitgeprägt hatte. Sieben weitere Kirchen unserer Stadt ereilte in der Folge dasselbe Schicksal. Zurück blieb damals eine eher unscheinbare Grünfläche. Zum Glück, müssen wir heute feststellen. Wäre der städtebauliche Größenwahnsinn nicht Ende 50er Jahre durch eine erste Wirtschaftskrise in der DDR gestoppt worden, würden wir heute auf einem in Stein zementierten Aufmarschplatz, der Raum für 30 bis 40000 Menschen bieten sollte und vor einem turmgekrönten Rathaus stehen; an der Stelle, wo sich hinter uns das Ulrichhaus befindet. Es fehlte also schlichtweg das Geld, um im Stil der den Platz heute umgebenen Architektur weiterzubauen. Dennoch dürfen wir niemals geringschätzen, was nach 1945 für den Wiederaufbau unserer Stadt geleistet wurde. Es war ein großes und gemeinschaftliches Aufbauwerk. Wir müssen es, um es überhaupt angemessen würdigen zu können, von dem ideologischen Ballast befreien, welcher diesen Bauten aufgebürdet wurde und wird.

Gestatten Sie mir an dieser Stelle ein persönliches Wort: Meine Familie ist seit nahezu 150 Jahren in Magdeburg ansässig. 1945 bedeutete eine große Zäsur, nicht nur für uns sondern für alle Magdeburger, die ihre Stadt lieben und verehren. Ich vertrete die Meinung, dass die mit dem Krieg verbundenen individuellen aber vor allem auch kulturellen Verluste bis heute nicht überwunden sind. Mein Großonkel war zu dieser Zeit als Leiter des Neuaufbauamtes maßgeblich für die Organisation des Wiederaufbaus der Stadt verantwortlich. 1952, nachdem er zuvor als Direktor der heutigen Magdeburger Verkehrsbetriebe berufen wurde und die Reorganisation des Betriebs der traditionsreichen Straßenbahn verantwortete, hat er die damalige DDR verlassen müssen. Er tat dies schweren Herzens, blieb jedoch immer ein treuer Magdeburger bis zum Ende seines Lebens.  Was ich damit ausdrücken möchte ist: Dieser unselige Krieg hat allen große Opfer abverlangt. Damals ging es um das blanke Überleben. Aus heutiger Sicht mag das alles unwirklich erscheinen. Umso mehr geht es jetzt darum, die historische Wahrheit, das gemeinschaftliche Erleben mit den Augen unserer Vorfahren zu betrachten. Und, wir dürfen uns nicht – damals wie heute – von Ideologien korrumpieren lassen.

Wenn wir an dieser Stelle der Sprengung der Ulrichskirche erinnern, sind deshalb jegliche Schuldzuweisungen an die Verantwortlichen nicht nur überflüssig sondern auch unangebracht. So wie wir heute dazu beitragen wollen unsere Stadt mitzugestalten, haben es Generationen vor uns getan. Geschichte ist kompromisslos; Mahnung und Erinnerung allerdings nötig und wesentlich. Nur der erhobene Zeigefinger möge gesenkt werden. Im Mittelpunkt stehen immer der Mensch und sein Schicksal. Wir müssen uns davon befreien, den möglichen Wiederaufbau der Ulrichskirche in einem Licht permanenter und uns gegenseitig – sowohl Gegner als auch Befürworter betreffend – aufreibender Auseinandersetzungen zu sehen. Es liegt uns fern, einem verlorenen Stadtbild nachzutrauern. Es ist aber möglich, einen Schatz zu entdecken. Etwas, was uns anregen kann neugierig darauf zu werden, was uns erwartet und letztlich daran erinnert, woher wir kommen.

"Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben." So steht es geschrieben in der Bibel, im 1. Brief des Paulus an die Korinther. Das sollte uns Hoffnung geben, Vertrauen bei all denen gewinnen zu können, die bereit sind unserer Stadt zum Besten zu dienen.

Liebe Freunde: Ulrichskirche lebt und bewegt!"

 
26.03.14

Erklärung zu Suchschachtungen: Hintergründe und Ausblick

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. stellte am 27.07.13 einen Antrag bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zur Förderung einer Suchschachtung und für die in der weiteren Folge ggf. in Erwägung zu ziehende Freilegung von Teilen der Fundamente und Unterkirche der Ulrichskirche. Vor wenigen Tagen teilte die Stiftung uns mit, dass dem Antrag mangels zur Verfügung stehender finanzieller Mittel leider nicht entsprochen werden kann. Zitat aus dem Bescheid:

„Für das Auswahlverfahren zu unserem Förderprogramm für das Jahr 2014 haben uns zahlreiche und gut vorbereitete Förderanträge erreicht. Auch in diesem Jahr dürfen wir Einnahmen in Höhe der Vorjahre erwarten … Dennoch reichen die … erzielten Einnahmen nicht aus, um allen notwendigen Sanierungen und wünschenswerten Restaurierungen einen Zuschuss zu gewähren … in den zurückliegenden Wochen haben unsere Gremien intensiv geprüft und engagiert um jedes Votum gerungen … Ihr diesjähriges Projekt ist zwar auf Interesse gestoßen, aber aus vorgenannten Gründen können wir Ihren Förderantrag leider nicht berücksichtigen.“

Damit sei grundsätzlich klargestellt, dass unser Antrag förderfähig gewesen ist, jedoch daran scheiterte, dass bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz einfach nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung standen, um das Vorhaben zu unterstützen. Das sollte uns Hoffnung geben, unser Vorhaben weiter verfolgen zu dürfen.

Ein interfraktioneller Antrag der Stadtratsfraktionen der CDU/BfM, FDP und Grünen hatte unseren Förderantrag seit Ende letzten Jahres begleitet. Eine Entscheidung des Stadtrats war bereits im Dezember 2013 erwartet worden. Der Antrag wurde jedoch zur weiteren Beratung in diverse Ausschüsse verwiesen. Die dann ursprünglich für den 20.02.14 geplante Behandlung des Antrags im Stadtrat ist um einen Monat, auf den 20.03.14 vertagt worden. Damit war es dem Kuratorium Ulrichskirche e.V. nicht mehr möglich, rechtzeitig auf eine Forderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu reagieren, welche den Nachweis darüber betraf, dass eine Zustimmung des Grundstückseigentümers - also der Stadt Magdeburg - vor der Entscheidungsfindung zur Fördermittelvergabe erforderlich ist. Nachdem nun spätestens seit dem 14.03.14 nicht mehr mit einer Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gerechnet werden konnte, war die Rücknahme dieses Antrages nur folgerichtig.

Das Kuratorium prüft nun, für welche Förderprogramme es sich für das Jahr 2015 bewerben kann. Wir versichern, Förderanträge, die einer Unterstützung des Stadtrats bedürfen, auf Basis der gegebenen demokratischen Grundsätzen zu stellen, damit Missverständnisse von vornherein ausgeschlossen werden. Dennoch war es grundsätzlich notwendig, einen derartigen Antrag in den Stadtrat einzubringen. Wie bereits in der Erklärung des Kuratoriums vom 16.02.14 festgestellt, konnte angesichts des Votums durch den Bürgerentscheid von 2011, eine Grundlage für Verwaltungsentscheidungen, die im Zusammenhang mit der von uns vorgeschlagenen Untersuchungen erforderlich sind, nur durch einen entsprechenden Stadtratsbeschluss herbeigeführt werden. Daran halten wir weiter fest und machen aber an dieser Stelle zugleich nochmals deutlich, dass die damals durch die Bürger der Stadt Magdeburg getroffene Entscheidung keinesfalls, wie uns jetzt unterstellt wurde, unterwandert werden sollte.

 
21.03.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
20.03.14

Abstimmung im Magdeburger Stadtrat über Unterstützung/Ablehnung von Suchschachtungen

Wichtige Entscheidung im Rat, ob Suchschachtungen auf dem Ulrichplatz unterstützt oder abgelehnt werden. Kann das Kulturdenkmal Unterkirche der Magdeburger Ulrichskirche wissenschaftlich untersucht und den Bürgern sichtbar gemacht werden, oder wird dieses verhindert? Zur Abstimmung stehen die folgenden beiden Anträge:

Antrag A0129/13 "Unterstützung Suchschachtung Ulrichskirche" von CDU/BfM, Bündnis 90/Die Grünen und FDP:

"Der Stadtrat möge beschließen: Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt das Anliegen des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., eine Suchschachtung zur teilweisen Freilegung der Fundamente und der Unterkirche der Ulrichskirche, inkl. Restaurierung/Konservierung der entsprechenden Funde, durchzuführen. Zur weiteren Beförderung des entsprechenden Fördermittelantrages bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden durch die Stadtratsvorsitzende und den Oberbürgermeister passende Unterstützungsschreiben verfasst und versendet."

Antrag A0129/13/1 "Ablehnung Suchschachtung Ulrichskirche" von Josef Fassl, DIE LINKE/Menschenrechte, Tier- und Naturschutz:

"Der Stadtrat möge beschließen: Es wird sichergestellt, dass im Bereich der ehemaligen Ulrichskirche keinerlei Grabungen zur Freilegung der Fundamente der Ulrichskirche erfolgen."

Der Unterstützerantrag wurde zu Beginn der Stadtratssitzung zurückgezogen, da wenige Tage zuvor ein ablehnender Bescheid der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eingegangen war. Damit wurde auch der Antrag der LINKEN gegenstandslos. 

 
14.03.14

Fenster in die Vergangenheit


Dr. Tobias Köppe, Vereinsvorsitzender:

„Eine Suchschachtung auf dem Ulrichplatz ist ein Blick in ein Stück tausendjährige Geschichte Magdeburgs. Wir wollen wissenschaftliche Erkenntnisse sammeln und wenn möglich einen kleinen Teil der Fundamente dauerhaft sichtbar machen. Wir wollen ein Fenster in die Vergangenheit schaffen, das uns zeigt, wo wir herkommen, was unsere Identität ausmacht. Vielleicht findet man ja auch einen unterirdischen Raum wie die Buttergasse, alles ist möglich.“

Dipl. Ing. Uwe Thal, 1. Stellvertretender Vorsitzender:

"Eine Stadt besteht aus Schichten. Jede Generation hat das Recht, eine neue hinzuzufügen. Das macht das Wertvolle unseres historischen Erbes aus und bedarf unserer Beachtung, wenn wir heute darüber sprechen, wie wir damit umgehen und dieses nach unseren heutigen Maßstäben neu- bzw. weitergestalten. Dabei darf es niemals um Beliebigkeit gehen, sondern immer um das Besondere. Die Frage der Sinnhaftigkeit gegenüber zeitgenössischer Architektur, die einen Nachhaltigkeitsanspruch gerechter zu vertreten meint, wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Überlegung, ob trotz der inzwischen durchlebten Jahrzehnte überhaupt noch geschichtliche Kontinuität gewahrt bleiben kann. Ich gebe zu, wir sind uns dessen nicht sicher. Dennoch wollen wir es wagen, mit einer eher unscheinbaren Suchschachtung einen Beitrag zu leisten, um unser aller Geschichte zu beleben. Die Entscheidung darüber, wie wir mit den dann gewonnenen Ergebnissen umgehen, mag einer sich daran anschließenden Diskussion überlassen bleiben. Es wäre der erste kleine Schritt. Nicht für die Menschheit, sondern für uns!"

Jörg Schenke, 2. Stellvertretender Vorsitzender:

"Das was Magdeburg heute ist, resultiert auch daraus, dass es hier zu allen Zeiten wissenshungrige, neugierige Menschen gab und geben wird. Glücklicherweise setzt sich die menschliche Neugier durch. Und darum ist Magdeburg zur Stadt der Wissenschaft geworden, hat unsere Stadt das Hundertwasserhaus, ein historisches Schiffshebewerk oder eine Bastion Cleve. Ich bin sehr neugierig, was eine Suchschachtung an der Ulrichskirche zu Tage bringen wird."

 
14.03.14

Die Magdeburger Volksstimme berichtet

 
14.03.14

Sonderausgabe Ulrichsbote zur Stadtratssitzung am 20.3.14

Wir freuen uns, die Sonderausgabe des Ulrichsboten zur Stadtratssitzung am 20.3.2014 präsentieren zu können. Zum Download als pdf clicken Sie bitte hier:

Download_Sonderausgabe_Ulrichsbote

 
13.03.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
12.03.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

Kommentar: Seit 2007 (nicht 2010) geistert die Ulrichskirche durch den Blätterwald. Bedauernswert sind nicht die Befürworter der Ulrichskirche, bedauernswert ist deren Sprengung und der Umstand, dass Magdeburg nach dem 2. Weltkrieg zum Teil der SBZ wurde und daher keinerlei Chance hatte, seine Altstadt zu retten und wiederherzustellen, wie beispielsweise Braunschweig oder Hildesheim es taten, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. 

 
08.03.14

7. Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.

Impressionen von unserer 7. Mitgliederversammlung am 8. März 2014:

 
06.03.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
04.03.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

Kommentar: Die Bürger stimmten mehrheitlich gegen den Wiederaufbau der Ulrichskirche, sie stimmten nicht gegen eine archäologische Untersuchung der Unterkirche. Die Fundamente des Sudenburger Tors wurden ja auch untersucht und sichtbar gemacht, ohne dass das mittelalterliche Tor wiederaufgebaut wurde. 

 
04.03.14

Gründung des Fördervereins Magdeburger Dommuseum

Herr Burckhard Dienemann bat uns, folgenden Text für unsere Mitglieder und Interessierte zu veröffentlichen. Dem kommen wir gern nach:

"Sie werden gewiss die Diskussionen um die Magdeburger Domgrabungsfunde und die geplante Einrichtung eines Magdeburger Dommuseums im Gebäude der alten Staatsbank am Domplatz im vergangenen Jahr verfolgt haben. Zuletzt hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg beschlossen, ab 2014 ein Konzept zur Errichtung und Nutzung des Dommuseums erarbeiten zu lassen. Diesen Prozess wollen wir als historisch interessierte und engagierte Magdeburger begleiten, um eine dauerhafte Realisierung des Museums in Magdeburg zu ermöglichen. Wir begreifen die Magdeburger Dom- und Domplatzfunde als einen Teil der Geschichte des gesamten Magdeburger Domhügels und der europäischen Kulturgeschichte. Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen, die kulturhistorisch bedeutenden Funde der Dom- und Domplatzgrabungen im neuen Magdeburger Dommuseum zu-sammenzuführen, der Öffentlichkeit dauerhaft vor Ort zugänglich zu machen sowie überregional für die gesamte Geschichte des Magdeburger Domhügels zu sensibilisie-ren und zu werben. Wir sind davon überzeugt, dass das Magdeburger Dommuseum die Museumslandschaft weit über die Stadtgrenzen hinaus bereichern und Magdeburg als europäische Kulturstadt mit einer reichen Geschichte stärken wird.  Für die Verwirklichung dieser Idee wollen wir uns einsetzen und laden Sie deshalb herzlich ein zur Gründungsversammlung des gemeinnützigen Fördervereins Magdeburger Dommuseum."

Ort: Remter des Doms zu Magdeburg, Am Dom 1 (Eingang über Kreuzgang von der Hegelstraße), Termin: 4. März 2014, Beginn: 18:30 Uhr, Ende: ca. 21:00 Uhr

 
27.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
26.02.14

Bilder sagen mehr als Worte

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme:

Kommentar: Bilder sagen mehr als Worte! Ob Dresden, Braunschweig, Hildesheim, Potsdam, Hannover, u.v.m., alle bauen an ihrer Identität und Einzigartigkeit. Das Rad der Geschichte soll und kann nicht zurückgedreht werden. In vielen Städten Deutschlands wurden und werden gezielt Einzelbauwerke und umschriebene Stadtensembles wiederhergestellt und in den städtebaulichen Kontext eingefügt. Durch Bürger wie Herrn Schulze wird dies in Magdeburg leider unmöglich gemacht.

 
22.02.14

Frankfurt am Main baut sich eine Altstadt

Nach Abriss des technischen Rathauses im Zentrum von Frankfurt am Main wird in der alten Reichsstadt nun ein Teil der Altstadt wiederaufgebaut. Das Ensemble um den Krönungsweg (Weg vom Römer zum Dom) mit mehreren Straßenzügen und dem Hühnermarkt wird schon in Kürze etliche Touristen anziehen und der Altstadt zu mehr Flair verhelfen. An dieser bewundernswerten Entscheidung der Stadtväter Frankfurts sollte sich Magdeburg ein Vorbild nehmen!

Die Gegenüberstellungen der Vorkriegsaufnahmen und der Computeranimationen zeigen eindrucksvoll, wie nahe die Rekonstruktion am Original ist. Rund um den Bauplatz zeigen Bildtafeln eindrucksvoll, was hier passieren soll. 

 

Die Tiefbauarbeiten haben bereits begonnen. Die Archäologen untersuchen die alten Stadtstrukturen. Man kann sich freuen auf das, was hier geschaffen wird. 

 
18.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
13.02.14

DIE LINKE torpediert Unterstützerantrag von CDU, Grünen und FDP durch Änderungsantrag

Am 24.10.2013 haben die Fraktionen von CDU/BfM, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP unter der Antragsnummer A0129/13 den Antrag "Unterstützung Suchschachtung Ulrichskirche" mit folgendem Inhalt eingebracht:

"Der Stadtrat möge beschließen: Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt das Anliegen des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., eine Suchschachtung zur teilweisen Freilegung der Fundamente und der Unterkirche der Ulrichskirche, inkl. Restaurierung/Konservierung der entsprechenden Funde, durchzuführen. Zur weiteren Beförderung des entsprechenden Fördermittelantrages bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden durch die Stadtratsvorsitzende und den Oberbürgermeister passende Unterstützungsschreiben verfasst und versendet."

Am 06.11.2013 hat DIE LINKE/TIERSCHUTZPARTEI vertreten durch Herrn Josef Fassl einen Änderungsantrag A0129/13/1 eingebracht, der den Unterstützerantrag in einen Ablehnerantrag umkehrt:

"Der Stadtrat möge beschließen: Es wird sichergestellt, dass im Bereich der ehemaligen Ulrichskirche keinerlei Grabungen zur Freilegung der Fundamente der Ulrichskirche erfolgen."

Der Kulturausschuss (Vorsitzende Karin Meinecke/DIE LINKE) hat den Ablehnerantrag am 22.1.14 befürwortet. Am 6.2.14 wurde die Niederschrift der Sitzung veröffentlicht.

Kommentar: Durch eine Initiative von Herrn Fassl und DER LINKEN ist im März 2011 vorerst der Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche gestoppt worden. Durch eine erneute Initiative von Herrn Fassl und DER LINKEN soll nun ebenfalls die wissenschaftliche Erschliessung des Kulturdenkmals "Unterkirche der Magdeburger Ulrichskirche" gestoppt werden. Es geht und ging Herrn Fassl und den Seinen also nicht nur darum, den Wiederaufbau der Ulrichskirche zu verhindern, das erklärte Ziel ist es, jegliche Untersuchung und Darstellung der Fundamente und damit die stadtgeschichtlich notwendige Erinnerung an den Bau aus ottonischer Zeit zu verbieten. In seiner Erläuterung des Änderungsantrags spricht er davon, dass durch die "Bebauung" die Grünfläche erheblich beeinträchtigt würde. Welche Bebauung? Fundamente liegen unterirdisch. Man kann nur hoffen, dass die Ratsmitglieder dieser verzerrten Darstellung keinen Glauben schenken.

 
13.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme

 
12.02.14

Leserbriefdebatte in der Magdeburger Volksstimme