21.10.15 13:29 Alter: 4 yrs
Kategorie: Aktuelles 2015

17.00 Uhr: Ausstellungseröffnung über Ulrichskirchenpfarrer Zuckschwerdt


Ausstellungseröffnung am 21. Oktober 2015
Ort:   Gemeindesaal der Matthäusgemeinde
Beginn:  17.00 Uhr
Andacht von Pfarrer Dr. Reinhard Simon

Grußworte
Vortrag von Propst i. R. Dr. Matthias Sens (Magdeburg):„Alles um die Gemeinde !“  Vom Seemannspastor zum Propst
anschließend: Führung durch die Ausstellung im Foyer des landeskirchlichen Archivs

Archiv und Bibliothek
der Kirchenprovinz Sachsen
Freiherr-vom-Stein-Straße 47
39108 Magdeburg

Die Ausstellung kann danach noch bis zum 6. März 2016 während der Öffnungszeiten des Archivs (Mo–Do 8.30– 15.00 Uhr) besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Führungen vereinbaren Sie bitte mit der Archivleiterin Frau Dr. Margit Scholz. 
Mit der Ausstellung erinnert das Archiv der Kirchenprovinz Sachsen an den 50. Todestag des Theologen Oskar Zuckschwerdt, der ab 1946 als erster das neu geschaffene Amt des Propstes von Magdeburg bis zu seiner Pensionierung 1958 innehatte. Der aus Niedersachsen stammende Oskar Zuckschwerdt trat seine erste Pfarrstelle 1909 in Liverpool als Seemannspastor an. Weitere berufliche Stationen führten ihn nach Schottland, Kurland, in die Champagne, nach Berlin und Schönebeck. Seit 1922 wirkte er als Pfarrer an der Ulrichskirche in Magdeburg. Als prominentes Mitglied der Bekennenden Kirche war er seit 1933 wiederholt Anfeindungen durch den Nationalsozialismus ausgesetzt. Nach Kriegsende war er als Superintendent von Magdeburg, als Propst und als Mitglied der Kirchenleitung maßgeblich beim Wiederaufbau kirchlicher Strukturen inner-halb der Stadt Magdeburg sowie auf der Ebene der gesamten Kirchenprovinz Sachsen beteiligt. Propst i. R. Oskar Zuckschwerdt verstarb am 21. Oktober 1965 in Göttingen. Gezeigt werden zahlreiche historische Dokumente und Fotos von den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts bis 1958, die überwiegend aus dem Nachlass von Oskar Zuckschwerdt stammen und die noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Sie beleuchten die Etappen seines beruflichen Lebenswegs, bedeutende Ereignisse der kirchlichen Zeitgeschichte, bieten aber auch ganz private Einblicke.