Ulrich von Augsburg starb nur acht Wochen nach Kaiser Otto dem Großen am 4. Juli 973 im für die damalige Zeit sehr hohen Alter von 83 Jahren auf der nackten, aschebestreuten und weihwassergetränkten Erde liegend. Zuvor soll er sein gesamtes Hab und Gut unter den Armen verteilt haben. Er wurde in der Augsburger Kirche St. Afra, der späteren Basilika St. Ulrich und Afra beigesetzt. Seither wird der bereits 20 Jahre später vom Papst heiliggesprochene Ulrich von Augsburg von den Menschen am 4. Juli verehrt. Auch in Magdeburg findet diese Verehrung statt. Vor dem Zweiten Weltkrieg erinnerten neben der Ulrichskirche noch viele weitere Namen von Straßen und Gebäuden an den heiligen Ulrich von Augsburg: Altes Ulrichstor, Neues Ulrichstor, Ulrichskasernen, Alte Ulrichstraße, Neue Ulrichstraße, Ulrichskirchgang, Ulrichsgässchen, Ulrichskirchplatz, Ulrichsgemeinde, Ulrichsbogen und Ulrichsviertel. Heutzutage finden wir den Heiligen Ulrich nur noch im Ulrichplatz und im Ulrichshaus verewigt. Und natürlich im Ulrichsportal, einem Lichtelement, das jedes Jahr vom Kuratorium Ulrichskirche e.V. für die Lichterwelt (November bis Februar) auf dem Ulrichplatz aufgestellt wird.


