Eine Spendensammlung in historischer Tradition

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. erbittet Ihre Spende. Für die vollständige Wiederherstellung der Magdeburger Ulrichskirche sind ca. 30 Millionen Euro erforderlich. Unsere Spendensammlung steht in der Tradition der beiden historischen Spendensammlungen für den Wiederaufbau der Ulrichskirche nach dem Dreißigjährigen Krieg* und nach dem Brand der Türme**. Fünf Spendenkonten wurden eingerichtet, um in- und ausländische Spenden für den Wiederaufbau nach der Sprengung 1956 durch die SED zu ermöglichen, des Weiteren ist es möglich, online zu spenden:

   Spendenkonto
   Deutsche Bank Magdeburg
   Konto-Nr.: 120804000
   BLZ: 81070024
   IBAN-Code: DE21810700240120804000
   SWIFT/BIC-Code: DEUTDEDBMAG

   Spendenkonto
   
Stadtsparkasse Magdeburg
   Konto-Nr.: 32254500
   BLZ: 81053272
   IBAN-Code: DE63810532720032254500
   SWIFT/BIC-Code: NOLADE21MDG

Als Empfänger ist bitte das Kuratorium Ulrichskirche e.V. anzugeben. Da es sich um reine Spendenkonten handelt, muss kein besonderer Verwendungszweck angegeben werden. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Bitte geben Sie Ihre Adresse an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt zusenden können. Gern helfen wir Ihnen weiter, wenn Sie Fragen zum Spenden haben. Weitere Infos zum Spenden finden Sie unter spenden.de/kuratorium-ulrichskirche

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V., Sankt Ulrich und Sankt Levin bedanken sich recht herzlich bei Ihnen!

Erste Spendensammlung von 1648-1653 für den Wiederaufbau nach dem 30-jährigen Krieg

„...Was nun die...hochberühmte Stadt Magdeburg für ein schönes namhaftes Glied an dem Leib Christi und bei der reinen Religion Augsburger Confession gewesen sei, das weiß die ganze wahre Christenheit. Was aber auch für ein überaus schmerzliches Leiden, jämmerlicher Sturz und Greuel der Verwüstung in dem Jahr Christi 1631 am 10. Mai über sie, das edle werte Glied Christi und unser liebes zartes Mitglied ergangen sei, das sollte wohl mit keinen Klageliedern genugsam zu beweinen stehen...nun aber der liebe Gott den lieben seligen Friedenswind erwecket hat...dem Herrn wiederum einen Altar zu bauen und ein Gotteshaus aufzurichten...auch zu unseres Teils, ihren Stein und Kalk helfen zu richten, und mit einer christlichen Beisteuer ihnen brüderlich und schwesterlich unter die Arme zu greifen.“ (Augsburger Magistrat gegenüber den Magdeburger Gesandten am 19. September 1651)

„Seitdem sind ihre reichen Gefälle von der Länderei der Umgebung und ihre meisten Grundstücke verloren gegangen, so dass ihr alter Ruf: „St.Ulrich, die reiche“ längst nicht mehr auf sie passt. Daher kam es auch, dass sie zu ihrem Wiederaufbau die Mittel nicht besaß und nur durch die Beihilfen der protestantischen Glaubensgenossen in ganz Deutschland, der Schweiz, Holland, Dänemark und Schweden, wohin ansehnliche Bürger als Sammler gesendet wurden, herzustellen stand.“
(Blätter für Handel, Gewerbe und soziales Leben, Nr. 12,  März 1862)

Zweite Spendensammlung von 1862-65 für den Wiederaufbau nach dem Brand der Türme

"Es kann daher nur an die Opferwilligkeit aller derer appelliert werden, welche ein Herz für die St.Ulrichskirche oder für die Ehre der Stadt haben, so lange die Lücke in Magdeburgs doppeltürmiger Elbzeile zu büßen ist, welche in jämmerlicher Unterbrechung und armseliger Ruine die Stadt weithin beschimpft." (Pastor Liese in Blätter für Handel, Gewerbe und soziales Leben, März 1862)

"Allein wir ersuchen auch die große Zahl von Bewohnern unsrer alten Stadt und auswärtig Wohnende, die aus irgend welcher Veranlassung ein warmes Herz für die Wiederherstellung der Kirche in sich tragen, ihre Gaben einem der Unterzeichneten gütigst zufließen lassen zu wollen. Mit großem Danke werden wir diese Gaben in Empfang nehmen, und wird den Gebern allen ein ewiges Gedächtnis in unserm Kirchenarchiv bewahrt bleiben." (Das Kirchenkollegium von St.Ulrich und Levin in der Neuen Magdeburger Zeitung am 25. Februar 1862)

"Demnach muß es, wie vor zweihundert Jahren, wohl allen Magdeburgern, besonders auch den Vätern der Stadt angelegen sein, bei der baldigsten Restauration eines der ehrwürdigsten und auffälligsten Baudenkmäler der Stadt, das nicht sowohl die Zierde einer Gemeinde, als der ganzen Stadt, wie es jetzt deren Jammer ist, treulichst mitzuhelfen, und darum mag auch diese offene Darlegung der Sachlage in Magdeburgs Sprechsaal dazu beitragen, dass zur Ehre und Zierde der Stadt alle ehrenwerten und bemittelten Herzen in und außer der Stadt, die ein Interesse daran nehmen, möglichst und freundlichst beihelfen und die zur Empfangnahme von Liebesgaben in jeder Größe bereiten Kirchenvorsteher und Geistlichen der Gemeinde zur Registrierung der Segensopfer im Pfarrarchive für Magdeburgs späteste Nachkommen und zum gesegnesten Denkmale zu erfreuen." (Kirchenvorsteher in Blätter für Handel, Gewerbe und soziales Leben, März 1862)

 
 
 
Spenden Sie!Link zu www.kirchensprengung.de Link zu www.unseres-herrgotts-kanzlei.de Link zu www.ottostadt.de
 
Zitat des Monats

Ich war noch Kind, als ich an der Hand meiner Großmutter in der Menge der Leute stand, die mit Tränen in den Augen Abschied nahmen von Ihrer Kirche. "Warum weinen die Leute?", fragte ich. "Weil die Kirche morgen weg ist", flüsterte meine Oma unter Tränen. Da war mir auch zum Weinen.
(Hella Hollerbuhl, Magdeburg am 22.10.16)

 
 
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