Die Magdeburger Ulrichskirche -
Erinnern. Gedenken. Erschließen. Freilegen. Rekonstruieren.

Herzlich willkommen auf den Seiten des Kuratoriums Ulrichskirche e. V.!

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Magdeburger Ulrichskirche. Sie wollen sich informieren und darüber freuen wir uns sehr. Wir hoffen, diese Seiten werden Sie fesseln, überzeugen und inspirieren. Acht kriegsbeschädigte Kirchen ließ die SED-Führung in Magdeburg sprengen. Die älteste und bedeutendste von allen kann als einzige wiederhergestellt werden! Eine von acht, eine für alle! Werden Sie Mitglied in unserem Förderverein! Spenden Sie!

Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit unserer Bürgerinitiative hatte eine von links gesteuerte Gegenbewegung einen Bürgerentscheid gegen einen Stadtratsbeschluss initiiert, der unsere Bemühungen mehrheitlich unterstützte. Drei Viertel der interessierten Wähler wandten sich am 20. März 2011 bei der Fragestellung "Sind Sie gegen den Wiederaufbau der Ulrichskirche?" gegen diesen Stadtratsbeschluss und lehnten den Wiederaufbau ab. 26.470 Wahlberechtigte (ein Viertel) unterstützten jedoch den Wiederaufbau der Ulrichskirche und die Arbeit unseres Fördervereins.  Der Magdeburger Stadtrat war lt. Gesetz ein Jahr (bis 20. März 2012) an das Ergebnis gebunden. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. respektiert das Ergebnis des Bürgerentscheids vom März 2011, ohne jedoch den Vereinszweck aus den Augen zu verlieren. Zweck unseres Vereins ist:

  • die Erinnerung an die mit der Ulrichskirche verbundene Geschichte Magdeburgs lebendig zu machen,

  • am historischen Ort der Ulrichskirche dem Gedenken an die Zerstörungen Magdeburgs Raum und Gestalt zu geben,

  • die noch vorhandenen baulichen Reste der Ulrichskirche zu erschließen und durch sinnvolle Ergänzung eine Nutzung als bauliches Denkmal, als Ort der Erinnerung und als geistlicher Raum zu ermöglichen,

  • die Option eines späteren Wiederaufbaus der Ulrichskirche offen zu halten und das Bewusstsein dafür zu wecken, welche städtebauliche, kulturelle und religiöse Chance in einem Wiederaufbau der Ulrichskirche besteht,

  • die Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche in ihrer letzten architektonischen Fassung zu fördern und zu unterstützen.

  • sich an der Nutzung wiedergewonnener Räume der Ulrichskirche zu beteiligen.

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. möchte die Erinnerung an die mit der Ulrichskirche verbundenen Geschichte Magdeburgs lebendig machen. Am historischen Ort der Ulrichskirche soll dem Gedenken an die Zerstörungen Magdeburgs Raum und Gestalt gegeben werden. Wir haben daher die Idee entwickelt, zunächst die noch vorhandenen baulichen Reste der Ulrichskirche zu erschließen und durch sinnvolle Ergänzung eine Nutzung als bauliches Denkmal und als Ort der Erinnerung zu ermöglichen. Hierzu hat die Mitgliederversammlung im Jahre 2015 vorgeschlagen, das Portal der Ulrichskirche am originalen Standort wiederzuerrichten.

Fotomontage unseres Vorschlags, das Portal der Ulrichskirche wiederzuerrichten

Luftbild vom Ulrichsplatz mit Fotomontage des Portals

Auf den Portaltüren könnte über die bedeutende Geschichte der zweitältesten Magdeburger Stadtpfarrkirche berichtet werden. Magdeburgern und Touristen würde das gesprengte Bauwerk in zentraler Lage damit wieder in Erinnerung gerufen werden. Unser Verein will das Bewusstsein dafür wecken, welche städtebaulichen, kulturellen und religiösen Chancen sich hierdurch für die Stadt Magdeburg ergeben.



Die Ges
chichte der Magdeburger Ulrichskirche in Bildern

Wenn Sie sich noch mehr Wissenswertes über die Pfarrkirche St. Ulrich und Levin erfahren möchten, können Sie im Buchhandel das Buch "Die Magdeburger Ulrichskirche - Geschichte. Gegenwart. Zukunft." und das DKV-Heft "Die Ulrichskirche in Magdeburg" erwerben.



Links: Das Buch "Die Magdeburger Ulrichskirche - Geschichte. Gegenwart. Zukunft.", erschienen im Michael-Imhof-Verlag, ISBN 978-3-86568-677-0, Euro 19,95.
Rechts: Das DKV-Heft "Die Ulrichskirche in Magdeburg", Deutscher Kunstverlag; ISBN 978-3-422-02278-2, Euro 3,00.

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Zitat des Monats

Ich war noch Kind, als ich an der Hand meiner Großmutter in der Menge der Leute stand, die mit Tränen in den Augen Abschied nahmen von Ihrer Kirche. "Warum weinen die Leute?", fragte ich. "Weil die Kirche morgen weg ist", flüsterte meine Oma unter Tränen. Da war mir auch zum Weinen.
(Hella Hollerbuhl, Magdeburg am 22.10.16)

 
 
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